Umweltzerstörung - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de

Umweltzerstörung

SZ PlusMenschheitsgeschichte
:In welchem Alter werden Staaten gebrechlich?

Auch Gemeinwesen altern - das schließen Forscher aus einer Analyse untergegangener Reiche. Ab 200 Jahren ist das Risiko eines Zusammenbruchs hoch. Darin steckt auch eine Warnung an moderne Staaten.

Von Jakob Wetzel

SZ PlusUkraine
:Krieg gegen die Natur

Auch die Umwelt ist ein Opfer der Bomben, Raketen und Minen in der Ukraine. Längst wird gefordert, Ökozid als internationales Verbrechen zu ahnden.

Von Nicolas Freund

SZ PlusMeinungKlimaaktivisten im Skisport
:Der falsche Ort für den Protest

Nach dem Brandenburger Tor nun also ein Skirennen mit Naturschnee, Ökostrom und veganer Bratwurst: Die Klimaprotest-Bewegung schadet ihrem berechtigten Anliegen, wenn es ihr nur noch wahllos um Aufmerksamkeit geht.

Kommentar von Felix Haselsteiner

Garmisch-Partenkirchen
:Freistaat muss Umweltschäden an Mooren sanieren, die beim Bau des Kramertunnels entstanden sind

Mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts endet ein jahrelanger Streit zwischen Umweltschützern und Behörden. Der 3,4 Kilometer lange Tunnel soll die Region von Ende 2024 an vom Durchgangsverkehr entlasten.

SZ PlusVenezuela
:Die Schlieren der Gier

Das Leben am Maracaibo-See in Venezuela war früher eine einzige große Fiesta. Sie wussten gar nicht, wohin mit all dem Erdöl, mit all dem Reichtum. Aber dann kippte die Sache. Der See ist jetzt eine giftige, stinkende Brühe. Szenen aus einer kranken Welt.

Von Christoph Gurk

Prozess in Augsburg
:Der zerstörte Rappenalpbach soll saniert werden

Freistaat und Älpler einigen sich vor dem Verwaltungsgericht Augsburg auf einen Vergleich. Sie wollen einen jahrelangen Rechtsstreit über die Renaturierung vermeiden.

Von Florian Fuchs und Christian Sebald

SZ PlusTheater
:Nichts ist ungeheurer als der Mensch

Milo Rau zeigt "Antigone im Amazonas" bei den Wiener Festwochen - eine aufrüttelnde Zusammenarbeit mit der Bewegung der Landlosen in Brasilien.

Von Egbert Tholl

Früherdbeeren aus Spanien
:Wo jede fünfte Erdbeere illegal wächst

Spanien streitet über die Rettung des Nationalparks Doñana. Der Beerenanbau droht das Feuchtgebiet endgültig zu zerstören. Doch den Parteien geht es eher um die bevorstehenden Wahlen.

Von Karin Janker

SZ PlusGenerationengerechtigkeit
:Das unfaire Erbe

Kaputtes Klima, riskante Rente, unbezahlbare Wohnungen: Viele junge Menschen fühlen sich benachteiligt, weil sie Krisen ausbaden müssen, die frühere Generationen verursacht haben. Wann beginnt die Politik, ihre Sorgen ernster zu nehmen?

Von Nicolas Freund

SZ PlusMeinungFischsterben in der Oder
:Polen lässt die Natur außen vor

Der Ausbau des Flusses geht weiter voran, und Warschau weist jede Schuld an der Katastrophe des vergangenen Sommers weit von sich. Und stellt Deutschland an den Pranger.

Von Viktoria Großmann

SZ PlusDas weltweite Geschäft mit dem Holz
:Das Verschwinden der Bäume

Nirgendwo in Europa stehen noch so unberührte Wälder wie in Rumänien. Und nirgendwo werden sie so schamlos abgeholzt. Legal, aber vor allem illegal. Auf den Spuren der Holz-Mafia.

Von Christoph Cadenbach

SZ JetztKlima-Tagebücher
:"Es tut extrem weh zu sehen, wie der Wald kaputt geht"

Franz, 26, ist Förster im Fichtelgebirge. Hier erzählt er, wie die Klimakrise den Wäldern in Deutschland zusetzt, was der Borkenkäfer damit zu tun hat und wieso er dennoch Hoffnung hat.

Protokoll von Leonie Fößel

Trotz Protesten
:Brasilien hat Flugzeugträger mit Giftmüll im Atlantik versenkt

Umweltschützer bezeichnen den maroden Flugzeugträger als "30 000 Tonnen schweres Giftpaket".

Kunst im Buch
:Planet der letzten Affen

Festhalten, was ist: Der Prachtband "Affentheater" der Münchner Malerin und Schriftstellerin Anita Albus beschreibt Dutzende von Arten dieser Tiere - und ihr Verschwinden.

Von Antje Weber

Umweltfrevel in Franken
:Ermittlungen nach Beschädigungen an geschütztem Bach

Unbekannte haben mit Baggern die Quellen des Eggerbachs bei Eggolsheim zerstört. Das Gewässer gilt als wichtiger Lebensraum für schutzbedürftige Tiere und Pflanzen.

Biodiversität
:Jetzt kommt es auf die Wirtschaft an

Von der Rohstoffgewinnung bis zur Landwirtschaft: Unternehmen haben einen wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur. Das muss sich ändern, fordert ein Bündnis.

Von Marie Vandenhirtz

Umwelt
:Freistaat muss trockengefallene Moore sanieren

Verwaltungsgerichtshof hat den Freistaat dazu verpflichtet, die beim Bau des Kramertunnels entstandenen Umweltschäden zu beheben.

"Forever Chemicals"
:Glatt, gefährlich, global

Schädliche Fluorchemikalien verteilen sich überall auf der Welt und gefährden die Gesundheit vieler Menschen. Doch um eine Regulierung wird noch immer gestritten.

Von Andrea Hoferichter

"The Beach"-Bucht in Thailand
:Strand ohne Sand

Das oberste Gericht in Bangkok hat verfügt, dass Maya Bay, der berühmte Strand aus "The Beach", wieder in seinen Originalzustand versetzt werden soll. Aber was heißt schon Original?

Von David Pfeifer

SZ PlusOder
:Das Massaker am Fluss

Sie werden in Tonnen gezählt. Mehr als hundertsechzig Tonnen Fisch haben die Polen an ihrem Ufer geborgen. Auf deutscher Seite ist von knapp vierzig die Rede. Auch flussabwärts, dem Stettiner Haff zu, sind tote Fische aufgetaucht.

Von Renate Meinhof

SZ PlusUkraine
:Wie der Krieg der Umwelt schadet

Neben dem menschlichen Leid in der Ukraine wirken Umweltfolgen nachrangig. Doch brennende Chemiefabriken und geflutete Bergwerke verseuchen Böden und Flüsse und bedrohen so die Gesundheit derer, die überleben - auch auf lange Sicht.

Von Joshua Beer

SZ PlusDie Politik und der Krieg
:Die Schmerzen der Grünen

Waffen liefern, Waffen kaufen, für Flüssigerdgas vor Autokraten einen Diener machen: Im Zuge des Ukrainekriegs entsagen die Grünen einem Grundwert nach dem anderen. Wie steckt die Partei das weg?

Von Constanze von Bullion

Fünf Jahre nach der Brand-Katastrophe
:Mühsame Renaturierung des Bergwalds

Zwei Wanderer haben zu Silvester 2016 durch ein Lagerfeuer beim Jochberg einen Großbrand ausgelöst. Die Nachpflanzaktion der Staatsforsten entwickelt sich positiv, wird aber Jahrzehnte brauchen.

Von Benjamin Engel

Klimawandel
:Waldbrände könnten der Ozonschicht schaden

Messdaten vom Forschungsschiff "Polarstern" deuten darauf hin, dass Rauch aus Waldbränden in ungeahnte Höhen zieht. Möglicherweise bringt die Erderwärmung so die Ozonschicht in Gefahr.

Von Paul Voosen

SZ PlusCOP26
:Macht euch die Erde untertan

Während Jair Bolsonaro in Glasgow so tut, als wollte er das Amazonasgebiet retten, wird in Brasilien so viel Regenwald zerstört wie lange nicht. Jetzt will ausgerechnet ein Rinderfarmer den Wahnsinn stoppen.

Von Christoph Gurk

SZ PlusUmweltschutz
:"Wir haben Tausende Bäume gepflanzt, alle von Hand"

Der Brasilianer Carlos Soares hat in seiner Heimat Tausende Hektar Regenwald vor der Abholzung bewahrt und ein kleines Paradies geschaffen. Doch rücksichtslose Geschäftemacher und Politiker gefährden sein Lebenswerk.

Von Martina Scherf

Alternativer Nobelpreis
:Handeln, wo Regierungen versagen

Von Terroristen vergewaltigte Mädchen, von Industrien zerstörte Lebensgrundlagen: Der Alternative Nobelpreis eines schwedisch-deutschen Menschenfreundes wird an Aktivisten gehen, die solche Vergehen bekämpfen.

Von Kai Strittmatter

Vandalismus
:Golfklub sucht die Brandstifter

Zerstörte Eiche auf Olchinger Platz muss gefällt werden

Von Karl-Wilhelm Götte

Sicherheitspolitik
:Die Klima-Angst steigt weltweit

Eine Erhebung der Münchner Sicherheitskonferenz zeigt, dass die Sorge um Extremwetter, Klimawandel und natürliche Ressourcen zunimmt. Die Herrschaft über Klimatechnologie entscheidet künftig auch über Sicherheit. Und da hat Europa schlechte Karten.

Von Stefan Kornelius

SZ PlusUmweltschutz
:Brandgefährlich

Wälder gehen in Flammen auf, immer größere Flächen brennen monatelang. Wird der blaue Planet zum Feuerball? Und welche Rolle spielt dabei die Klimakrise?

Von S. Ebitsch, C. Helten, M. Hering, J. Jetzig, S. Müller-Hansen und D. Wierl

Schutz der Meere
:Bedrohtes Paradies

Vor den Galapagosinseln tauchen seit einigen Jahren zur Fangsaison Hunderte chinesische Schiffe auf. Sie fischen am Rande des Erlaubten und bedrohen ein einzigartiges Ökosystem.

Von Christoph Gurk

Bedrohung der internationalen Sicherheit
:Kaskaden der Klimakrise

Der Klimawandel verschärft Konflikte um ohnehin knappe Ressourcen. In Afrika kollabieren schwache Staaten, die sich nicht vor der Krise schützen können - Terroristen sind die Profiteure.

Von Anna Reuß

Leserdiskussion
:Klimawandel: Wie gehen Sie mit den düsteren Prognosen um?

Nachrichten über die potentiell verheerenden Folgen des Klimawandels lösen bei immer mehr Menschen Niedergeschlagenheit und Verzweiflung aus. In den USA lassen sich Betroffene bereits therapieren: Diagnose "Klima-Kummer".

Synode im Vatikan
:Papst geißelt "zerstörerische Interessen" am Amazonas

Die Region machte zuletzt mit verheerenden Waldbränden Schlagzeilen. Bei der Synode soll auch über den eklatanten Priestermangel im Amazonas-Gebiet gesprochen werden. Über eine Lösung wird heftig gestritten, denn sie rührt am Zölibat.

Leserdiskussion
:Ewiges Wachstum: Gibt es bessere Alternativen?

Das Wirtschaftsmodell westlicher Industrienationen basiert auf dem Prinzip stetigem Wachstums. In einer Welt mit endlichen Ressourcen erzeugt das ein Nachhaltigkeitsproblem.

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Apokalypse am Amazonas

In Brasilien kämpft jetzt auch das Militär gegen die verheerenden Waldbrände im Amazonas. Doch was hat Europa mit der Katastrophe zu tun?

Lars Langenau, Sebastian Schoepp

Umweltzerstörung
:"Jedes Jahr ein anderer Bach"

In Burdberg bei Sankt Wolfgang läuft eine Odelgrube über und die Fäkalien gelangen in den angrenzenden Rimbach. Dort tötet die braune Brühe Hunderte seltene Mühlkoppen, die gerade bei der Laichablage waren

Von Thomas Daller

Umweltzerstörung
:Europas Brandspur

Regenwälder müssen immer wieder Palmöl-Plantagen weichen. Nun will die EU den Biokraftstoff für Autos verbieten. Aber das ist nur ein erster Schritt, denn das Öl steckt auch in vielen anderen Produkten.

Von Michael Bauchmüller

Umweltzerstörung
:Schuld sind nicht nur die Bauern

Landwirte seien nicht die einzigen Verursacher von Umweltzerstörung, betont ein Leser

SZ PlusUmweltzerstörung
:Zweimal Portugal

Die Erde hat einer Studie zufolge im Jahr 2014 rund 18 Millionen Hektar Waldfläche verloren.

Umweltzerstörung
:2,3 Millionen Quadratkilometer Wald - weg

Aus mehr als 650.000 Aufnahmen des Satelliten "Landsat 7" haben Forscher der Universität von Maryland zusammen mit Experten von Google und der Nasa ein digitales Kartenwerk erstellt. Es zeigt, wo auf der Welt seit der Jahrtausendwende Wald verloren gegangen - und wo neuer entstanden ist.

Von Patrick Illinger
00:30

Karte der Entwaldung
:Waldverluste auf Sumatra

Experten der University of Maryland und von Google haben Satellitendaten des US Geological Survey verwendet, um eine digitales Kartenwerk der Erde zu erstellen, auf dem die fortschreitende Zerstörung des Waldes von 2000 bis 2012 zu sehen ist.

Hansen, Potapov, Moore, Hancher et al., 2013
00:41

Entwaldung
:Zerstörung des Waldes in Paraguay

Experten der University of Maryland und von Google haben Satellitendaten des US Geological Survey verwendet, um eine digitales Kartenwerk der Erde zu erstellen, auf dem die fortschreitende Zerstörung des Waldes von 2000 bis 2012 zu sehen ist.

Hansen, Potapov, Moore, Hancher et al., 2013
00:32

Entwaldung
:Waldbrände bei Jakutsk in Russland

Experten der University of Maryland und von Google haben Satellitendaten des US Geological Survey verwendet, um eine digitales Kartenwerk der Erde zu erstellen, auf dem die fortschreitende Zerstörung des Waldes von 2000 bis 2012 zu sehen ist.

Hansen, Potapov, Moore, Hancher et al., 2013
04:07

Umweltschutz
:Entwaldungen weltweit

Matthew Hansen von der University of Maryland stellt eine Karte vor, die die weltweiten Entwaldungen dokumentiert. Sie beruht auf Daten des Satelliten "Landsat 7" und wurde mit Hilfe von Experten des US Geological Survey und von Google hergestellt.

Nasa Goddard Space Flight Center

Schutzschicht vor UV-Strahlung
:"Das Ozonloch schließt sich"

Gute Nachricht: Das Loch, das sich jedes Jahr in der Ozonschicht insbesondere über dem Südpol bildet, wird immer kleiner. Die Schicht schützt die Erde vor lebensgefährlicher UV-Strahlung.

Putin und die Ökologie
:Schikanen im Jahr des Umweltschutzes

Wer in Russland über Umwelt, Demokratie und Korruption schreiben will, muss feststellen: Es gibt kaum noch freie Medien und auch Umweltjournalisten müssen mit Verfolgung rechnen. Während Naturschützer schikaniert werden, präsentiert sich Präsident Putin als Bewahrer der Schöpfung.

Von Grigori Pasko

Bericht an den Club of Rome
:"Wir werden Bewohner eines neuen Planeten"

Die Welt wird nicht untergehen, aber sie wird dank uns in Zukunft eine andere sein, warnt der Club of Rome: ein zerstörtes Ökosystem, Treibhausgase, versauerte Ozeane, überflutete Küsten und fehlende fossile Brennstoffe werden das Leben der Menschen deutlich verändern.

UN-Gipfel zur Nachhaltigkeit
:Fehlstart in Rio

Wozu noch diese Konferenz? Das fragen sich Umweltschützer verbittert, nachdem sich die Teilnehmer des UN-Gipfels in Rio de Janeiro schon vor dem Treffen auf einen Kompromiss geeinigt haben. Die Hoffnung, dass die Staatenlenker sich im Kampf gegen Umweltzerstörung, Armut und Krankheit ähnlich ins Zeug legen würden wie zur Bewältigung der Schulden-, Finanz- und Wirtschaftskrisen, hat sich zerschlagen.

Satellitenbilder zeigen Umweltzerstörung
:Ökologischer Irrsinn als abstrakte Kunst

Vor vierzig Jahren warnte der Club of Rome in seinem Bericht "Grenzen des Wachstums" vor den Konsequenzen, die die immer radikalere Ausbeutung aller Ressourcen für unseren Planeten haben werde. Wir haben diese Warnung ignoriert. Stattdessen haben wir der Erde eine grauenvoll schöne Fratze aufgesetzt.

Petra Steinberger

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