Umweltkatastrophe

SZ PlusNuklearkatastrophe von Fukushima
:Die Wälder sind noch immer verstrahlt

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ließ die japanische Regierung aufwendig radioaktiv kontaminierte Erde abtragen. Forscher ziehen nun eine zwiespältige Bilanz.

Von Andreas Jäger

Südasien
:Mindestens 128 Tote nach Erdbeben im Westen Nepals

Straßen in der hügeligen Provinz Karnali sind durch Erdrutsche blockiert, Hunderte wurden verletzt. Premierminister Pushpa Kamal Dahal fliegt mit einem Team der Armee ins Katastrophengebiet.

Mexiko
:Mindestens 27 Tote nach schwerem Hurrikan

Tropensturm "Otis" schneidet den mexikanischen Badeort Acapulco von der Versorgung ab. Selbst Präsident López Obrador bleibt im Schlamm stecken. Die Bevölkerung soll per Luftbrücke mit Lebensmitteln versorgt werden.

SZ PlusGeologie
:Selten und zerstörerisch

Erdbeben in dieser Größenordnung gibt es laut Fachleuten in Marokko nur im Abstand von Hunderten von Jahren. Und doch muss man immer mit ihnen rechnen.

Von Hanno Charisius

SZ PlusErdbeben in Marokko
:"Unsere Nachbarn liegen unter den Trümmern"

Das schwere Erdbeben in Marrakesch hat mehr als 2000 Todesopfer gefordert, einige betroffene Gebiete haben die Retter bislang noch gar nicht erreicht. Marokko ruft eine dreitägige Staatstrauer aus.

Von Mirco Keilberth

Umweltkatastrophe
:Waldbrände wüten weiter - Griechenland hofft auf Regen

Acht Tage nach Ausbruch der schweren Brände im Nordosten Griechenlands brennt es nahe der griechisch-türkischen Grenze immer noch an kilometerlangen Fronten.

Von Martin Tofern

Umweltkatastrophe abgewendet
:Öl aus marodem Tanker vor Jemens Küste abgepumpt

Das Schiff liegt seit mehr als 30 Jahren im Roten Meer vor Anker. Die Vereinten Nationen und Umweltschützer hatten seit geraumer Zeit gewarnt, die gesamte Küste sei gefährdet, falls es auseinanderbreche.

USA
:Dutzende Todesopfer bei Bränden auf Hawaii

Allein in der Stadt Lahaina auf Maui kommen mindestens 36 Menschen ums Leben. Augenzeugen berichten von apokalyptischen Szenen. Von Reisen auf die Insel wird derzeit abgeraten.

Havarien
:Gefährlich und gefährdet

Immer wieder geraten Frachter vor der deutschen Küste in Seenot. Seit 2003 soll ein zentrales Havariekommando Katastrophen abwenden.

Von Joshua Beer

SZ PlusFischsterben
:Katastrophe mit Ansage

Über die Zukunft der Oder entscheidet nicht nur die giftige Goldalge. Auch der Oder-Ausbau bedroht das wichtige Ökosystem. Doch das Verkehrsministerium schweigt. 

Von Inga Dreyer, David Schmidt (Text) und Julia Schubert (Infografik)

Havarie in der Nordsee
:Wie eine Umweltkatastrophe im Wattenmeer verhindert werden soll

Der brennende Autofrachter ist an seinem neuen Ankerplatz angekommen. Warum es so schwierig ist, die "Fremantle Highway" zu bergen - und wie groß die Gefahr einer Ölpest noch immer ist. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Von Carina Seeburg

Ameland
:Erstmals Bergungsexperten auf brennendem Frachter

Laut Küstenwache sei es nun gelungen, das Schiff zu betreten. Der Frachter sei nun gut mit einem Schlepper verbunden. Wohin das brennende Schiff geschleppt werden soll, ist noch unklar.

Tschechien
:Wieder sterben Hunderte Fische in der Oder

Am Oberlauf des Flusses in Tschechien wurde eine Tonne tote Tiere geborgen. Die Behörden suchen nach der Ursache. War es das Wetter?

Von Viktoria Großmann

Niederlande
:Autofrachter brennt in der Nordsee - Sorge vor Umweltkatastrophe

Vor der niederländischen Küste ist ein Frachter mit fast 3000 Autos in Brand geraten. Die Angst vor einer Umweltkatastrophe in der Nordsee wächst. Am Mittwochabend stufte die Küstenwache die Lage als stabil ein.

Von Carina Seeburg

SZ PlusFSO Safer
:Rettung in Sicht

In einer riskanten UN-Mission sollen 181 Millionen Liter Öl von einem maroden Tanker abgepumpt werden. Der drohte auseinanderzubrechen, eine Ölkatastrophe wäre die Folge. Selbst wenn die Operation gelingt, bleiben heikle politische Fragen ungeklärt. 

Von Christian Helten und Dunja Ramadan

Atomruine
:Atombehörde segnet Japans Plan zur Entsorgung von Kühlwasser ab

Die Internationale Atomenergie-Organisation hat entschieden, dass die Entsorgung von gefiltertem Kühlwasser aus der Atomanlage Fukushima I den internationalen Standards entspricht.

SZ PlusHochwasser in der Ukraine
:Die Retter von Cherson

Sie bringen Menschen, Hunde und Katzen in Sicherheit, beschaffen denen, die bleiben wollen, das Nötigste zum Überleben: Seit der Sprengung des Kachowka-Damms fahren Pawel Satulin und seine Mitstreiter durch das Hochwassergebiet - und riskieren dabei ihr Leben.

Von Tomas Avenarius

Tote Fische in polnischen Gewässern
:Giftige Blüte

Schon wieder sterben Fische in den Zuläufen der Oder. Getan wird kaum etwas dagegen. Deutschland sieht die Verantwortung vor allem in Polen.

Von Michael Bauchmüller und Viktoria Großmann

SZ PlusKrisen und Katastrophen
:Seid bereit

Die Gletscher schmelzen, Putin zerbombt die Ukraine – während die Welt anscheinend immer bedrohlicher wird, rüsten sich manche schon für den Untergang. Besuch bei einem Vorsorger, einem Krisenforscher und in einem Kurs, in dem sie den Ausnahmezustand proben.

Text: Lena Bammert, Illustration: Stefan Dimitrov

Aschewolke über russischer Halbinsel
:Vulkanausbruch auf Kamtschatka gefährdet Flugverkehr

Nach dem Ausbruch des Vulkans Schiwelutsch in Nordostasien ist die höchste Warnstufe für die Luftfahrt ausgegeben worden. Die Bewohner der russischen Halbinsel Kamtschatka erleben den stärksten Ascheregen seit 60 Jahren.

Nach dem Fischsterben in der Oder
:Kleine Fische

Grüne fordern einen Ausbaustopp an der Oder. Sie argwöhnen, dass es um Platz für größere Schiffe statt um Hochwasserschutz geht.

Von Viktoria Großmann

Naturkatastrophe
:"Salziger als die Ostsee"

Die Oder hat sich längst noch nicht erholt seit dem Fischsterben im vergangenen Sommer. Doch während Umweltschützer und Forscher Schutzmaßnahmen fordern, lässt Polen das Flussbett ausgraben.

Von Viktoria Großmann

Australien
:Millionen tote Fische treiben auf Fluss

Eine Hitzewelle und die Überschwemmungen der letzten Zeit kosten massenhaft Fischen im Südosten von Australien das Leben. Die Anwohner sind vom Wasser des Flusses abhängig.

Nach Fischsterben
:"Das Wasser der Oder ist nach wie vor viel zu salzig"

In der Oder gibt es immer noch viel weniger Fische als vor der Katastrophe im Sommer, sagt Fischökologe Christian Wolter. Die gute Nachricht ist: Keine Art ist komplett verschwunden. Die schlechte: Offenbar wird weiter Abwasser eingeleitet.

Interview: Tina Baier

SZ PlusMeinungOder-Katastrophe
:Das darf doch nicht wahr sein

Trotz des Fischsterbens im Sommer wird weiter salzhaltiges Abwasser in die Oder geleitet. Das ist ein Skandal.

Kommentar von Tina Baier

SZ PlusKreuzfahrt-Dokus in der ARD
:Diesel-Träume

Die ARD hat eine bereits abgesetzte Kreuzfahrt-Doku wieder ins Programm gehievt. Das Heile-Welt-Flair wirkt angesichts von Energie- und Klimakrise wie aus der Zeit gefallen.

Von Lisa Priller-Gebhardt

Fischsterben in der Oder
:Verantwortlicher unbekannt

Die Ursachen für das gigantische Fischsterben in der Oder wollten Polen und Deutschland eigentlich gemeinsam untersuchen. Doch nun sind zwei getrennte Berichte erschienen - und die zentrale Frage bleibt weiter offen.

Von Viktoria Großmann und Jan Heidtmann

SZ PlusOder-Katastrophe
:"Schon kleinere Störungen könnten das nächste Fischsterben auslösen"

Die Oder wird noch lange mit den Folgen der Umweltkatastrophe zu kämpfen haben. Gibt es überhaupt noch Leben im Fluss? Und wird er sich wieder erholen? Ein Gespräch mit dem Fischökologen Christian Wolter.

Von Tina Baier

MeinungOder
:Alles im Fluss

Die Debatte um das Fischsterben in der Oder sagt viel über die schwierigen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen. Eine Lösung finden die Nachbarn nur, wenn sie einander verstehen lernen.

Kommentar von Michael Bauchmüller

LiveFischsterben an der Oder
:Lemke fordert Ausbau-Stopp für die Oder

Die Bundesumweltministerin verkündet zusammen mit ihrer polnischen Kollegin Moskwa: Bis zum 30. September soll ein Bericht zu den Ursachen des massiven Fischsterbens vorliegen.

Nach Fischsterben
:Langfristige Schäden für Oder befürchtet

Ob der Fluss sich wieder vollständig erholen werde, lasse sich noch nicht sagen, sagt Umweltministerin Lemke. "In der Oder als Ökosystem entstand weit größerer Schaden als das Fischsterben allein."

MeinungUmwelt
:Wellen aus Gift

Noch ist unklar, was genau die Ökokatastrophe in der Oder verursacht hat. Sicher ist nur eines: Die Widerstandskräfte der Natur gegen Beschädigungen durch den Menschen sind endlich - und der Kipp-Punkt ist schneller erreicht, als viele wahrhaben wollen.

Kommentar von Tina Baier

Fischsterben in der Oder
:Lemke fordert Ausbaustopp für die Oder

Die Bundesumweltministerin will den deutsch-polnischen Grenzfluss künftig besser schützen. Die Ursachen des Fischsterbens werden weiter erforscht.

Von Viktoria Großmann und Paul-Anton Krüger

SZ PlusFischsterben in der Oder
:"Der Staat ist diesem Problem nicht gewachsen"

Angesichts des Umweltskandals an der Oder fühlen sich die Regionen von der polnischen Regierung im Stich gelassen. Wird man die Sache in Warschau einfach vergessen? Ein Gespräch mit der Politikerin Elżbieta Anna Polak.

Interview von Viktoria Großmann

Fischsterben
:Polens Regierung spricht von "Fake News" aus Deutschland

Deutsche und polnische Behörden streiten über mögliche Ursachen des Fischsterbens. Dass Pestizide schuld an der Katastrophe sein könnten, weist Polens Umweltministerium scharf zurück.

Fischsterben in der Oder
:Keiner will es gewesen sein

Die Vergiftung der Oder ist menschengemacht, da sind sich Forscher nun sicher. Die giftige Alge konnte erst durch massive Salzeinträge so gut wachsen. Es wird klarer: Bergwerke in Polen spielen eine große Rolle. Aber verantwortlich fühlt sich niemand.

Von Viktoria Großmann

SZ PlusFischsterben in der Oder
:"Der Schlüssel zur Aufklärung liegt in Polen"

Zehntausende Fische sind vergiftet worden, das Ökosystem der Oder ist auf Jahre massiv gestört. Doch die polnischen Behörden lieferten fast drei Wochen lang keine Informationen, beklagt der brandenburgische Umweltminister Axel Vogel.

Interview von Jan Heidtmann

Umweltkatastrophe
:Hat eine giftige Algenart die Fische in der Oder getötet?

Zerfledderte Fische, erhöhte Sauerstoff- und Chlorophyllwerte: Vieles spricht dafür, dass Algen die Umweltkatastrophe in der Oder mit verursacht haben. Doch wie sind sie dorthin gekommen?

Von Tina Baier

SZ PlusFischsterben in der Oder
:"Schock und ein Skandal"

Die Ursache für das Massensterben in der Oder ist noch nicht klar. In Polen ist die Wut über die Katastrophe groß - und Umweltschützer fordern Konsequenzen.

Von Viktoria Großmann

Prymnesium parvum
:Giftige Algenart in der Oder nachgewiesen

Forschern zufolge hat sie sich im Fluss rasant entwickelt. Unklar ist aber noch, ob das Toxin der Alge der Grund für das massenhafte Fischsterben in der Oder ist.

SZ PlusFischsterben in der Oder
:Was man über die Oder-Katastrophe weiß

War es ein Cocktail aus mehreren Umweltgiften? Noch ist die Ursache des Fischsterbens nicht aufgeklärt. Hätte Polen früher informiert, wäre das Unglück vielleicht glimpflicher verlaufen.

Von Tina Baier, Viktoria Großmann und Jan Heidtmann, Berlin

Fischsterben
:Lemke: "Wirklich schlimme Umweltkatastrophe"

Eine deutsch-polnische Expertengruppe soll die Ursachen des Fischsterbens in der Oder untersuchen. In der Grenzregion herrscht Verärgerung über das Verhalten der polnischen Regierung.

Von Viktoria Großmann und Paul-Anton Krüger

SZ PlusFischsterben in der Oder
:"Ein ganzer Fluss, tot, auf 500 Kilometern"

Die Menge der Fischkadaver in der Oder lässt sich nur noch in Tonnen bemessen. Manche sprechen von einer "Umweltkatastrophe von noch nie dagewesenem Ausmaß". Die Einsatzkräfte sind entsetzt.

Von Paul-Anton Krüger

Fischsterben in der Oder
:Umweltkatastrophe könnte sich auf Ostsee ausweiten

Das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern rechnet mit Auswirkungen des Fischsterbens in der Oder auf das Stettiner Haff. Polen setzt derweil eine Belohnung für Hinweise auf Täter aus.

MeinungFischsterben in der Oder
:Das Gift der Lüge

Die Oder ist vergiftet - und egal, was irgendwer jetzt noch über die Ursachen herausfindet: Für die Fische ist es zu spät. Das liegt vor allem an der rechtspopulistischen Regierungspartei Polens, die wie stets reagiert: mit Vertuschen.

Kommentar von Viktoria Großmann

Fischsterben in der Oder
:"Es ist ein vergiftetes Katastrophengebiet"

Das Fischsterben in der Oder beunruhigt seit Tagen die Menschen in Brandenburg an der Grenze zu Polen. Nun gibt es Hinweise auf eine Quecksilberbelastung.

SZ PlusFischsterben in der Oder
:Tote Fische, tonnenweise

Noch ist nicht bekannt, woran all die Welse, Zander, Gründlinge verendeten, die in der Oder treiben. Die polnische Regierung spricht von Chemikalien, die in den Fluss geleitet wurden. Die deutschen Behörden haben stark erhöhte Salzfrachten gemessen.

Von Christoph von Eichhorn, Anna Fischhaber, Viktoria Großmann und Paul-Anton Krüger

Orkan "Zeynep"
:Bilanz des Sturms

Blockierte Straßen, gestrandete Passagiere und Stromausfälle. Schwerverletzte und mindestens drei Tote. Wo der Orkan "Zeynep" in Deutschland besonders stark wütete.

Von Peter Burghardt

Sarah Halls Dystopie "Die Töchter des Nordens"
:Unantastbare Kriegerinnen

Sarah Halls dystopischer Roman "Die Töchter des Nordens" erschien 2007 im englischen Original. Seitdem ist ihre Katastrophenerwartung nicht gerade unplausibler geworden.

Von Fritz Göttler

SZ PlusBrasilien
:Opfer der Flammen

Im brasilianischen Pantanal, dem größten Feuchtbiotop der Erde, hat es in diesem Jahr so schlimm gebrannt wie nie zuvor. Die Geschichte einer menschengemachten Katastrophe.

Von Christoph Gurk

Gutscheine: