Theater

Allgäuer Heimspiel

Die Autoren der Kluftinger-Krimis haben mit "Wetterleuchten" ein Stück fürs Theater geschrieben. Auf der Bühne funktioniert das Prinzip des Duos genauso gut wie in den Büchern. Die Premiere war natürlich in Memmingen. Nun tourt die Inszenierung durch Bayern

Richard Ford Frank Hanser 12 Bilder
Literaturkritik
Literatur-Neuerscheinungen

Die wichtigsten Bücher des Herbstes

Überall hohe, frische Bücherstapel und dann auch noch diese riesige Buchmesse. Wir geben Übersicht im Dschungel der Herbstliteratur.

Aus der SZ-Redaktion

Verlage

Bis sich alle Bücher gleichen

In Italien gehört bald alles der Familie Berlusconi: Die Mondadori-Gruppe schluckt Rizzoli. Berühmte Autoren wie Umberto Eco warnen vor den Folgen einer solchen Konzentration von Verlagskonzernen.

Von Thomas Steinfeld

Literaturdienst - Mafia-Kritiker Roberto Saviano
Plagiatsverdacht

Hat Roberto Saviano abgeschrieben?

Fremde Artikel abgeschrieben, Interviews erfunden? Der italienische Anti-Mafia-Kämpfer und Autor antwortet auf Plagiatsvorwürfe.

Von Fritz Göttler

Vorankündigung

Flucht nach vorn

Das Literaturfest will beim Thema Migration Wege weisen

Von Antje Weber

Korrekturen

Die Vornamen

Ernst Kantorowicz heißt nicht Alfred mit Vornamen, und Bühnenbildner Falko Herold nicht Frank.

Schriftsteller Umberto Eco liest bei der Münchner Bücherschau, 2004
Umberto Eco im Interview

Was von der Zeitung bleibt

In Umberto Ecos neuem Roman "Nullnummer" reagiert der Schriftsteller auf die Zeitungskrise. Ein Gespräch über Nachrichten, das Lesen und die italienische Presse.

Von Lothar Müller

Belletristik

Die Sucht nach Spaßnägeln

In seinem Endzeit-Roman "Telluria" skizziert Wladimir Sorokin ein Neues Mittelalter - doch seine Dystopie bleibt zu unscharf, um einen wirklich zu beunruhigen.

Von Tim Neshitov

Literatur

Auf der Flucht

Große Namen schmücken das Literaturfest München

CineMerit-Preisträger Jean-Jacques Annaud

Überwältigung der Wölfe

Jean-Jacques Annaud, ein Franzose für die ganze Welt. Zu seinen bekanntesten Filmen gehört "Der Name der Rose" nach einem Buch von Umberto Eco, mit dem er Bernd Eichinger zu einem großen Erfolg verholfen hat.

Von Fritz Göttler

Verteidigung der Freiheit

Kritik heißt jetzt Verachtung

Seit aus Toleranz "Respekt" wurde, scheint das liberale Denken zu oft moralisch wehrlos. Der Psychologe und Philosoph Carlo Strenger will der Aufklärung wieder mehr Biss geben.

Von Gustav Seibt

Kultur

"Meine Idee ist die Absichtslosigkeit"

Der Theologe Erich Garhammer über sein Literaturfest zum Zweiten Vatikanischen Konzil

Interview von Sabine Reithmaier

Literaturnobelpreis
Analyse
Literaturnobelpreis 2014

Kampf um das perfekte Ranking

An diesem Donnerstag wird der Literaturnobelpreis vergeben. Und wieder wird man sich darüber streiten, ob der Gewinner den Preis verdient hat. Gibt es ein Bewertungsverfahren, mit dem sich das beste literarische Gesamtwerk der Welt bestimmen lässt? Ein Versuch.

Von Carlos Spoerhase

Autoren gegen Überwachung im Netz

"Kaufkraftzombies des Kapitals"

"Ich habe nichts zu verbergen": Mit diesem Satz begründen viele User ihr Desinteresse am NSA-Skandal. 562 Autoren aus aller Welt, darunter Günter Grass und Umberto Eco, wollen die Gleichgültigkeit beenden und sie als folgenreichen Irrtum brandmarken - mit einem internationalen Aufruf zum Protest. Niemand dürfe sich zum "gläsernen Idioten" machen lassen.

Von Ruth Schneeberger

Appell für "digitale Rechte"

560 Schriftsteller protestieren gegen Überwachung

Günter Grass, T. C. Boyle, Orhan Pamuk: 560 internationale Autoren wenden sich in einem gemeinsamen Aufruf gegen die Überwachung der Bürger durch Staaten und Konzerne. Damit bekommt der Protest gegen die Praktiken von NSA und anderen Geheimdiensten erstmals auch eine prominente Dimension außerhalb des Internets.

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Neues Buch von Umberto Eco

Zweitklassiges Mahl aus erstklassigen Zutaten

Umberto Eco liefert mit "Die Geschichte der legendären Länder und Städte" einen Reiseführer der Phantasie von Liliput über Atlantis bis Mittelerde. Leider merkt der Leser schnell, wie wenig Zeit und Energie Eco in dieses Buch investieren konnte oder wollte.

Von Burkhard Müller

Marcel Reich-Ranicki, 1999
Marcel Reich-Ranicki

Die Kunst der Deutlichkeit

Er war Stratege im Literaturkampf und ein brillanter Handwerker im Feuilleton. Eine Erinnerung an den Kollegen Marcel Reich-Ranicki, der wusste, dass man direkt sein musste - und schneller als die anderen.

Von Gustav Seibt

Szene aus dem Comic Monster Allergy 6 Bilder
Münchner Comicfestival 2013

Wundersame Bildergeschichten

Ausstellungen, Signierstunden und Gespräche: Superman wird 75, genau wie Spirou, außerdem kommt Robert Crumb. Das Münchner Comicfestival ist zum bundesweit größten seiner Art gewachsen. Die wichtigsten Figuren und Zeichner im Überblick.

DER NAME DER ROSE Buch Humor Forschung
Neues Buch über Humor

Stichwort Bananenschale

Warum lachen wir eigentlich? Im Mittelalter galt Humor vielen Dogmatikern gar als unchristlich - man erinnere sich an Umberto Ecos "Der Name der Rose". Theorien über das Lachen hat es seither viele gegeben. Nun ist ein neues Buch zum Thema erschienen - mit dem gebührenden Ernst und einer neuen These.

Von Jan Füchtjohann

Mafia-Kritiker Saviano erhält Geschwister-Scholl-Preis
Intellektuelle in Italien

Berlusconismus abschütteln

Weniger als zehn Prozent der Italiener halten aktuellen Umfragen zufolge die Parteien im Land für vertrauenswürdig. Egal ob linkes oder rechtes Lager - die Öffentlichkeit verabscheut sie geradezu. Nun wollen italienische Intelektuelle die Politik reformieren.

Von Henning Klüver, Mailand

Umberto Eco über den Zusammenhalt in Europa

"Nur die Kultur verbindet uns"

Der italienische Schriftsteller und Philosoph Umberto Eco wünscht sich eine stärkere europäische Identität. Er fordert ein verpflichtendes Austauschprogramm für Berufstätige - und will die Bildnisse von Thomas Mann, Roberto Rossellini und Claude Chabrol auf den Euro-Scheinen sehen. Nur gemeinsame Symbole könnten die Menschen wirklich begeistern.

Von Gianni Riotta ("La Stampa")

Umberto Eco zum 80.

Meister der Raffinesse

Eigentlich ist er Wissenschaftler, doch seinen Namen machte sich Umberto Eco als Großer der Weltliteratur: Seit drei Jahrzehnten begeistert der fulminante Fabulierer die Welt mit mysteriös verschlungenen literarischen "Schnitzeljagden". An diesem Donnerstag wird er 80 Jahre alt.

Landkreis Dachau

Abenteuer einer Holzpuppe

Das Publikum im Theater am Stadtwald lässt sich begeistert von Pinocchio eine lange Nase drehen.

Von Sophie Burfeind

Abschluss-Wochenende auf dem Oktoberfest
Mein Deutschland

Argument "hoher Flirtfaktor"

Auf der Wiesn rüsten sich die Kellnerinnen für die Italiener.

Eine Kolumne von Alessandro Melazzini

Women, who put a zip and a tape on their mouths, protest against a privacy law in downtown
Proteste gegen Berlusconi

Wir wollen unsere Würde wiederhaben

Dichter und Denker, Schüler und Studenten, Arbeiter und Angestellte: In Italien formiert sich der Protest gegen die Regierung. Sie alle eint ein gemeinsames Ziel: Berlusconi soll gehen.

Von Henning Klüver