Frankfurter Buchmesse

Der Raum der Sprache

Frankreich hat sein Programm als Gastland der Frankfurter Buchmesse 2017 vorgestellt. Im Mittelpunkt soll nicht das Land Frankreich stehen, sondern die französische Sprache. Erwartet werden Autoren aus aller Welt, von Afrika über die Karibik und Kanada bis nach Polynesien.

Von Volker Breidecker

Torri del Benaco am Gardasee, 2016
Italiener

Italiener sagen: Deutsche kümmern sich in Europa nur um sich selbst

Eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt: Bei der Selbst- und Fremdwahrnehmung zwischen Italienern und Deutschen gibt es teilweise große Diskrepanzen.

Von Oliver Meiler, Rom

Archäologie

"Der König wollte alles verfügbare Wissen haben"

Vor 2700 Jahren baute der assyrische König Assurbanipal die größte Bibliothek der Welt auf. Er hatte erkannt: Wissen ist Macht.

Von Hubert Filser

Microsoft Corp. Launches Windows 10 In Japan
Windows-10-Betriebssystem

Letzte Chance auf kostenloses Windows 10 - aber wer will es haben?

Am Freitag wird Windows 10 richtig teuer. Doch Microsoft hat ein Problem: Viele Nutzer wollen es nicht mal geschenkt.

Von Simon Hurtz

Rauch in der Morgensonne
Italiener und Zigaretten

L'amore è finito: Italien macht Schluss mit Rauchen

Niemand rauchte einst so leidenschaftlich wie die Italiener. Heute ist ihre Liebe zur Zigarette erkaltet. Wie konnte das nur passieren?

Von Thomas Steinfeld

Manfred Lütz im Interview

"Denk dran: Du stirbst"

Der Arzt, Theologe und Schriftsteller Lütz über sich häufende Nachrufe auf prominente Zeitgenossen und den menschlichen Reflex, die Auseinandersetzung mit dem Tod zu verdrängen.

Interview von Martin Zips

Musikgeschichte

Die letzte Luft

Man muss drücken und ziehen, saugen und pusten: Dann ist es, wenn nicht das Leben, so doch Musik. Das Akkordeon ist ein Apparat aus dem 19. Jahrhundert - der uns viel über die Gegenwart erzählt.

Von Thomas Steinfeld

Sahra Wagenknech
Kapitalismus

Sahra Wagenknechts Idee vom Kapitalismus

In "Reichtum ohne Gier" rechnet die Linken-Politikerin mit einer außer Rand und Band geratenen Finanzwirtschaft ab. Eine linke Analyse - aber nicht nur.

Gastbeitrag von Peter Gauweiler

File photograph shows British writer JK Rowling, author of the Harry Potter series of books, posing during the launch of the new online website Pottermore in London
Absage für Robert Galbraith

So haben Verlage das Manuskript von J.K. Rowling abgelehnt

Die Harry-Potter-Autorin veröffentlichte die Absageschreiben bei Twitter. Vielen berühmten Schriftstellern erging es ähnlich.

Mythen

Der Narr am Alten Rathaus

Christopher Weidner zeigt als Stadtführer Menschen Plätze, die schaurige, mystische, sagenhafte Geheimnisse in sich bergen. Nun hat er ein München-Tarot erfunden - den 22 Trumpf-Karten hat er Figuren im Stadtbild zugeordnet

Von Martina Scherf

Britische Zeitschrift "Economist"

Eine Frau beerdigt sie alle

Ann Wroe schreibt seit Jahren jeden Nachruf im britischen "Economist", auf Prominente wie auf Unbekannte. Vor ihr sind alle gleich - selbst die Queen.

Von Viola Schenz

Umberto Eco
Nachruf

Die Brille

Umberto Eco ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Sein Roman "Der Name der Rose" machte ihn weltberühmt. Wer soll jetzt die Zeichen der Zeit und der Vergangenheit deuten?

Von Thomas Steinfeld

Umberto Eco

Nebel im Piemont

Der Verleger von Umberto Eco verabschiedet sich hier von seinem Freund, den er als Aufklärer sieht - und als großes, kluges Kind.

Von Michael Krüger

Schriftsteller Umberto Eco liest bei der Münchner Bücherschau, 2004
Zum Tod von Umberto Eco

Umberto Eco: Der Denker auf der Bühne

Er versöhnte die Ansprüche eines Gelehrten mit dem Geschmack des großen Publikums. Über einen unvergleichlichen Spurenleser und philosophischen Meisterdetektiv.

Von Christopher Schmidt

Portrait of Umberto Eco september 2015 PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY Copyright LeonardoxC
Umberto Eco

Was vom Tage bleibt

Im September 2015 erschien in Deutschland Umberto Ecos letzter Roman "Nullnummer". Im Interview sprach er damals über Nachrichten, das Lesen und die italienische Presse.

Interview von Lothar Müller

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Ihre Gedanken zum Tod von Umberto Eco: Ein Kondolenzbuch

"Die Gegenwart kenne ich nur aus dem Fernsehen, über das Mittelalter habe ich Kenntnis aus erster Hand." Umberto Eco war mehr als ein Schriftsteller. Er war eine intellektuelle Instanz, weit über Italiens Grenzen hinaus.

Diskutieren Sie mit uns.

Schriftsteller Umberto Eco liest bei der Münchner Bücherschau, 2004
Schriftsteller

Umberto Eco ist tot: Der Fährtenleger

Er war mehr als ein Schriftsteller. Er war eine intellektuelle Instanz, weit über Italiens Grenzen hinaus.

Nachruf von Irene Helmes

File picture of Italian writer Umberto Eco at the presentation of his novel 'The Cemetery of Prague' in Madrid
Autor

Schriftsteller Umberto Eco ist gestorben

Der italienische Schriftsteller und Philosoph wurde 84 Jahre alt.

SZ-Werkstatt

Das Fotoalbum

Harald Hordych erzählt, wie man sich prominenten Menschen über ihre persönlichen Familienfotos nähern kann.

10 Bilder
Bücher des Jahres 2015

Das sind die wichtigsten Bücher des Jahres

Michel Houellebecq, Navid Kermani, Umberto Eco - diese Autoren haben das Jahr 2015 geprägt.

Aus der SZ-Literaturredaktion

SZ Espresso

Das Wochenende im Überblick

Was am Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Von Christoph Meyer

Android Security Hole Found By Researcher
Analyse
Sicherheit bei Smartphones

Warum Android-Nutzer neidisch auf Apple-Kunden sein sollten

"Eine Milliarde Smartphones bedroht": Solche Nachrichten über Android-Sicherheitslücken häufen sich. Schuld sind Hersteller wie Samsung, Sony und HTC.

Von Simon Hurtz

Verlagsgründung

Konzernfrei

Autoren und Verleger in Italien gründen einen unabhängigen Verlag. "Das Schiff des Theseus" soll das Unternehmen heißen, an dem sich auch Umberto Eco mit eigenem Geld beteiligt. Im Frühjahr sticht es in See.

Von Thomas Steinfeld

The arrest of Pinocchio, painting by Aldo Carpi of private property, Milan.
Literatur

Ein rebellisches Stück Brennholz

Carlo Collodis "Pinocchio" ist über hundert Jahre alt, aber in Italien quicklebendig, als Figur wie als Beschimpfung. Das gilt besonders für diesen Herbst.

Von thomas steinfeld

Literaturhaus-Programm

Existenzielle Seinsfragen

"Tiefenbohrungen" verspricht Reinhard Wittmann, Chef des Münchner Literaturhauses: Deshalb setzt das Literaturhaus auf Themen und Namen jenseits der Tagesaktualität, etwa Dago Jancar oder Adolf Muschg.

Von Ingrid Brunner