Todesstrafe

Aktuelle Nachrichten und Hintergründe

Proteste
:Irans Volk lässt sich nicht zum Schweigen bringen

Während das iranische Regime Krieg gegen die USA führt, unterdrückt es Proteste und lässt Demonstranten hinrichten. Trotzdem leisten manche Menschen Widerstand – sogar im Todestrakt.

SZ PlusVon Raphael Geiger

USA
:Hinrichtung abgesagt – Personal findet die Vene des Häftlings nicht

Wegen dreifachen Mordes hätte der Mann in Nashville, Tennessee, durch eine tödliche Injektion sterben sollen. Die Mitarbeiter konnten jedoch keine „geeignete Vene“ finden, heißt es vom Justizministerium.

MeinungIran
:Das Regime beherrscht die Grausamkeit der Willkür

Die Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi wäre im Gefängnis beinahe gestorben, erst im letzten Moment bekam sie die notwendige medizinische Behandlung. Andere Menschen werden hingerichtet. Dahinter verbirgt sich eine Botschaft ans Volk.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

Hinrichtungen in Iran
:Sie töten, wen sie töten wollen

Das iranische Regime vollstreckt fast täglich Todesurteile, auch Demonstranten werden hingerichtet. Aktuelle Zahlen zeigen das Ausmaß der staatlichen Morde in dem Land.

Von Raphael Geiger

Amnesty-Bericht
:Zahl der weltweiten Hinrichtungen massiv gestiegen

Im vergangenen Jahr wurden so viele Hinrichtungen dokumentiert wie seit 44 Jahren nicht mehr. Das tatsächliche Ausmaß der Exekutionen bleibt unklar.

Todesstrafe-Gesetz
:Israel verlässt völkerrechtlichen Konsens

Leser halten ein Todesstrafen-Gesetz, das nicht für alle Menschen gleich gilt, für besonders inakzeptabel und kritisieren Israel als Unrechtsstaat.

Palästinenser
:Bundesregierung sieht Todesstrafe in Israel „mit großer Sorge“

Das neue israelische Gesetz gegen terroristisch motivierte Morde betreffe praktisch nur Palästinenser, kritisiert der Sprecher von Bundeskanzler Merz. Die Opposition in der Knesset spricht von einer „Schande“.

SZ PlusVon Robert Roßmann und Sonja Zekri

Terrorismus
:Israels Regierung will Todesstrafe – nur für Palästinenser

In Israel soll künftig wieder hingerichtet werden, die Knesset hat einen entsprechenden Entwurf angenommen. Betroffen wären allerdings nur Palästinenser. Menschenrechtler sind entsetzt, auch aus Deutschland kommt Kritik.

SZ PlusVon Sonja Zekri

MeinungTodesstrafe in Israel
:Dieses Gesetz ist so ruchlos

Die Knesset beschließt die Wiedereinführung einer Sanktion, die seit Jahrzehnten ausgesetzt war. Und sie soll nur für Palästinenser gelten.

SZ PlusKommentar von Sonja Zekri

Abstimmung in Knesset
:Europäische Außenminister warnen Israel vor Einführung der Todesstrafe

„Wir sind besonders besorgt über den de facto diskriminierenden Charakter des Gesetzentwurfs“, heißt es in der Erklärung von Wadephul und Partnern.

ExklusivVerlegung von IS-Häftlingen
:Erwartet deutsche Dschihadisten nun die Todesstrafe?

Das US-Militär bringt Tausende in Syrien inhaftierte IS-Anhänger in den Irak, darunter auch etliche Deutsche. Dort soll ihnen der Prozess gemacht werden. Es drohen drastische Urteile.

SZ PlusVon Christoph Cadenbach, Lena Kampf, Amir Mussawy und Jörg Schmitt

Naher Osten
:Nervöse Funkstille in Iran

Nach Warnungen aus Washington hat das Mullah-Regime geplante Hinrichtungen offenbar ausgesetzt. Jetzt warten viele Menschen im Land darauf, wie die USA sich weiter verhalten. Das Internet bleibt abgeschaltet.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Iran
:Regime behauptet: Sharmahd vor geplanter Hinrichtung gestorben

Erst meldete die Justiz, sie habe den deutschen Staatsbürger hingerichtet – nun präsentiert sie eine andere Version. Der Tod des Oppositionellen hat das deutsch-iranische Verhältnis in eine schwere Krise gestürzt.

Von Raphael Geiger, Sina-Maria Schweikle

Iran
:„Was haben sie für ihren Bürger getan?“

Das iranische Regime hat den deutschen Staatsangehörigen Jamshid Sharmahd getötet. Seine Tochter verlangt nun Antworten von der Bundesregierung – die spricht von „Mord“ und „schwerwiegenden Folgen“. Fragt sich, was damit gemeint ist.

SZ PlusVon Raphael Geiger, Sina-Maria Schweikle

Djamshid Sharmahd
:Iran richtet deutschen Staatsbürger hin

Trotz scharfer Proteste der Bundesregierung hat das Regime das Todesurteil gegen den Deutsch-Iraner Djamshid Sharmahd vollstrecken lassen.

Fehlurteil in Japan
:Endlich wieder in Freiheit

Mehr als 47 Jahre saß Iwao Hakamada unschuldig im Gefängnis und wartete auf seine Todesstrafe. Vor einem Monat wurde er freigesprochen – und darf jetzt das erste Mal seit Jahrzehnten wählen.

SZ PlusVon Thomas Hahn

USA
:Warten auf die Hinrichtung eines vermutlich Unschuldigen

Für die texanische Justiz ist Robert Roberson ein Kindermörder. Für die Verteidigung ein Autist, dessen zweijährige Tochter wegen medizinischer Fehler gestorben ist. In letzter Minute wird die Hinrichtung verschoben – doch wie lange?

SZ PlusVon Peter Burghardt

USA
:Mann trotz Zweifel an seiner Schuld hingerichtet

Selbst die Staatsanwaltschaft und die Hinterbliebenen des Opfers wollten die Hinrichtung von Marcellus Williams verhindern. Ein DNA-Test hatte Fragen aufgeworfen, zudem gab es Rassismus-Vorwürfe gegen die Ermittler.

„Sieben Winter in Teheran“ in der ARD-Mediathek
:Die Würde des Schmetterlings

Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm „Sieben Winter in Teheran“ porträtiert den jahrelangen Kampf der jungen Iranerin Reyhaneh Jabbari gegen ihr Todesurteil.

Von Sofia Paule

China
:Härteres Vorgehen gegen „eingefleischte Separatisten“

Peking veröffentlicht eine Liste mit zehn Spitzenpolitikern aus Taiwan und ruft dazu auf, weitere Verdächtige zu melden. Nach einem neuen Gesetz könnten sie in Abwesenheit zum Tode verurteilt werden.

Von Lea Sahay

Menschenrechte
:Deutscher in Belarus zum Tode verurteilt

Terrorismus und „Söldnertum“ sollen die Vorwürfe sein, berichtet eine Menschenrechtsorganisation. Offenbar steht das Urteil in Verbindung mit einer Einheit aus Freiwilligen, die aufseiten der Ukraine gegen Russland kämpft.

Von Christoph Koopmann, Paul-Anton Krüger

Amnesty International
:Zahl der Hinrichtungen weltweit 2023 auf höchstem Stand seit Jahren

Die Zahl der Staaten, die laut der Menschenrechtsgruppe Hinrichtungen ausführen, ist auf dem historisch niedrigsten Stand. Doch vor allem in Iran steigt die Zahl der Exekutionen.

Iran
:Der Rapper, den die Mullahs töten wollen

In seinen Songs sagte Toomaj Salehi dem iranischen Regime das Ende voraus. Damit wurde er während der Proteste 2022 zum Star - nun verurteilte ihn ein Revolutionsgericht zum Tode.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Nahost
:Die deutsche Geisel in der Todeszelle der Mullahs

Jamshid Sharmahd wird von iranischen Agenten entführt und in Teheran verurteilt. Wenn also dieser Tage alle über Iran reden, dann bedeutet das für seine Familie auch: Keiner redet mehr über ihn.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Iran
:Eine tödliche Regierung

Mindestens 834 Menschen hat das iranische Regime im vergangenen Jahr hinrichten lassen, wie mehrere Organisationen berichten. Die Gewalt, mit der die Mullahs die Proteste im Jahr 2022 niederschlugen, verurteilte jetzt auch eine Kommission des Uno-Menschenrechtsrats.

Von Raphael Geiger

China
:Todesstrafe für australischen Blogger

Wegen angeblicher Spionage ist Yang Hengjun in Peking zu einer Todesstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Australiens Regierung protestiert.

USA
:Erste Hinrichtung mit Stickstoff vollzogen

Menschenrechtler warnten vor einem womöglich grausamen Tod für Kenneth Eugene Smith. Seine Anwälte zogen bis vor den Supreme Court, um sein Leben zu retten - ohne Erfolg. Nun ist er als erster Häftling in den USA mit der neuen Methode getötet worden.

USA
:Hinrichtung mit Stickstoff

Vor 14 Monaten sollte Kenneth Smith in Alabama mit der Giftspritze hingerichtet werden. Er überlebte. Jetzt soll eine neue Methode zur Anwendung kommen, die für Tiere als zu qualvoll gilt.

SZ PlusVon Moritz Geier

Iran
:Schwedischem EU-Beamten droht die Todesstrafe

Johan Floderus soll angeblich ein Spion sein: Er ist angeklagt, im Auftrag Israel Informationen über das iranische Militär gesammelt zu haben. Der Verdacht liegt nahe, dass es dem Regime in Teheran um etwas anderes geht.

SZ PlusVon Alex Rühle

Iran
:Ein tödliches Regime

Seit Wochen lässt das iranische Regime Todesurteile vollstrecken. Nun wurden zwei junge Männer hingerichtet - einer war erst 17 Jahre alt. Offenbar geht es den Mullahs um Einschüchterung.

Von Raphael Geiger

Todesstrafe in Iran
:Mut einer Mutter

Reyhaneh Jabbari wurde 2014 in Iran hingerichtet - im Alter von 26 Jahren, weil sie in Notwehr den Mann erstochen hatte, der sie vergewaltigen wollte. Ihr Tod machte ihre Mutter zu einer der wichtigsten Aktivistinnen gegen die Todesstrafe.

SZ PlusVon Kathrin Hollmer

Todesstrafe
:Deutlich mehr Hinrichtungen

Die Zahl der Hinrichtungen hat im vergangenen Jahr weltweit einen neuen Höchststand erreicht. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International dokumentierte nach eigenen Angaben für 2022 mindestens 883 Hinrichtungen in 20 Ländern. Das sei die ...

Todesstrafe
:Amnesty meldet höchste Zahl an Hinrichtungen seit fünf Jahren

Allein in Iran wurden für das Jahr 2022 mehr als 500 Exekutionen offiziell bekannt gegeben. Doch auch andere Länder sind für den Anstieg weltweit verantwortlich.

Serbien
:Zwei Massaker in 48 Stunden

Erst erschießt ein Schüler neun Menschen, dann tötet ein junger Mann neun weitere. Serbiens Präsident Vučić will die Waffengesetze verschärfen und bedauert die Abschaffung der Todesstrafe.

Von Tobias Zick

Iran
:EU fordert Aufhebung des Todesurteils gegen Deutsch-Iraner

Djamshid Sharmahd befindet sich seit 2020 in Haft, der Oberste Gerichtshof in Iran hat diese Woche das umstrittene Todesurteil bestätigt. In Deutschland setzen sich Politiker für den Deutsch-Iraner ein.

USA
:Florida senkt Schwelle für Todesurteile

Künftig soll keine einstimmige Empfehlung der Geschworenen mehr nötig sein, um die Todesstrafe zu verhängen. Der Vorstoß des Gouverneurs kommt zu einer Zeit der wachsenden Kritik an der Todesstrafe.

Gesetzesvorstoß in Israel
:Mit Hinrichtungen gegen den Terror

Israels rechte Regierung will die Todesstrafe wieder einführen. Einwände aus dem Ausland werden barsch zurückgewiesen.

SZ PlusVon Peter Münch

Außenpolitik
:Iran weist zwei deutsche Diplomaten aus

Zur Begründung gibt der Sprecher des Außenministeriums in Teheran an, Deutschland mische sich "verantwortungslos in die inneren und rechtlichen Angelegenheiten Irans" ein.

Iran
:Deutschland weist zwei iranische Diplomaten aus

Die Bundesregierung zieht Konsequenzen aus dem Todesurteil des Mullah-Regimes gegen den Deutsch-Iraner Jamshid Sharmahd. Kanzler Scholz nennt die Entscheidung "inakzeptabel".

Von Paul-Anton Krüger

MeinungPolitische Justiz
:Die Geisel

Das Regime in Teheran lässt den Deutsch-Iraner Jamshid Sharmahd zum Tode verurteilen. Auf die Bundesregierung kommt eine schwere Aufgabe zu.

SZ PlusKommentar von Dunja Ramadan

Iran
:In Dubai entführt, in Teheran vor Gericht

Weil er in den USA eine Website von Exil-Iranern erstellt hat: Dem Deutschen Jamshid Sharmahd droht im Land seiner frühen Kindheit die Todesstrafe.

SZ PlusVon Dunja Ramadan

Kolumne: Vor Gericht
:Schwere Jungs

Unser Kolumnist verneigt sich vor katholischen alten Damen, die tun, worüber viele die Nase rümpfen: Sie helfen ehrenamtlich Menschen, die für viele Jahre hinter Gittern gelandet sind.

Von Ronen Steinke

Iran
:Zweiter Demonstrant hingerichtet

Wegen "Kriegsführung gegen Gott" wurde der Angeklagte Majidreza Rahnavard öffentlich hingerichtet. Die Nachricht löst in Iran Wut und Empörung aus.

Lesung
:Fiktionale Fakten

Takis Würger stellt seinen neuen Roman "Unschuld" vor.

Von Josef Grübl

USA
:Vor der Hinrichtung

Am Dienstag soll in Missouri ein Mörder mit einer Giftspritze getötet werden, 17 Jahre nach der Tat. Seine Tochter klagt - sie möchte bei der Exekution dabei sein.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Todesstrafe
:"Der Staat hat kein Recht, seinen Bürgern das Leben zu nehmen"

Außenministerin Annalena Baerbock engagiert sich bei einem Kongress gegen die Todesstrafe. Sie hat dabei nicht nur Saudi-Arabien oder Iran im Blick, sondern auch die USA. Die aber halten sich von der Veranstaltung in Berlin lieber fern.

Von Paul-Anton Krüger

Schulmassaker von Parkland
:"Ich hoffe, dass Sie in der Hölle schmoren"

Nikolas Cruz erschoss in einer High School in Parkland 17 Menschen, nun wurde er zu 34-mal lebenslänglich verurteilt. Einige Hinterbliebene hätten sich die Todesstrafe gewünscht.

SZ PlusVon Peter Burghardt

MeinungMyanmar
:Morde mit Botschaft

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wurden in dem Land Todesurteile vollstreckt. Die Wahl der Opfer soll den Widerstand brechen. Aber sie wird die Wut weiter anfachen.

Kommentar von David Pfeifer

Todesstrafe
:Zahl der Hinrichtungen steigt deutlich

Laut einem Bericht von Amnesty International gab es 2021 weltweit 20 Prozent mehr Exekutionen, die Zahl der Todesurteile stieg um 40 Prozent. Der deutliche Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auf einige wenige Länder zurückzuführen.

Von Paul-Anton Krüger

Justizfall in Texas
:Eine Mutter kämpft gegen die Todesstrafe

Melissa Lucio soll ihre Tochter ermordet haben, sie beteuert ihre Unschuld. Jetzt wurde ihre Hinrichtung aufgeschoben. Aber das US-Justizsystem macht es Insassen wie ihr immer schwerer, fragwürdige Urteile anzufechten.

SZ PlusVon Moritz Geier

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