Tibet - SZ.de

Tibet

Tibet

Geopolitik
:Himmlisches Geschenk?

China spendet den Malediven Gletscherwasser aus dem Himalaja. Das ist unter Klimagesichtspunkten bemerkenswert - und zeigt dem Rivalen Indien, dass Peking seine Ansprüche im Indischen Ozean weiter ausbauen will.

Von Arne Perras

Die schönsten Reiseziele der Welt
:Den Kailash umrunden

Alles wie auf den Postkarten? Na ja, fast. Reisen Sie mit der SZ an die außergewöhnlichsten Orte dieser Erde.

SZ PlusTibet und China
:"China respektiert niemals Schwäche, es respektiert nur Stärke"

Penpa Tsering ist das politische Oberhaupt der Exil-Tibeter. Ein Gespräch über die Naivität der Europäer, den Widerstandsgeist der Tibeter und den Wunsch Chinas, über die Wiedergeburt des Dalai Lama zu bestimmen.

Interview: Kai Strittmatter

SZ PlusBerg-Rekorde
:Und wer hilft den Sherpas?

Erst kürzlich sind nepalesische Bergführer bei Lawinenabgängen tödlich verunglückt, während sie westliche Bergsteiger auf Rekordjagd begleiteten. Für ihre Familien hat das fatale Folgen. Ein Gespräch mit Melissa Arnot Reid, die versucht zu helfen.

Interview von Nadine Regel

Unglück am Shishapangma
:Suche nach Vermissten abgebrochen

Bei zwei Lawinenabgängen am 8027 Meter hohen Shishapangma sind vier Menschen ums Leben gekommen. Drei verletzte Bergsteiger sind dagegen ins Basislager zurückgekehrt.

Von Nadine Regel

SZ-Podcast "Das Thema"
:China ist überall: Überwachung von Exil-Chinesen

Stalking, Identitätsdiebstahl, Einschüchterung: Mitten in Deutschland sind Exil-Chinesen Ziel chinesischer Überwachung und Bedrohung. Hilfe bleibt aus.

Von Kai Strittmatter und Laura Terberl

Grenzstreit mit China
:"Indien muss auf der Hut sein"

Eine neue offizielle Landkarte aus Peking weist Teile des Nachbarstaats als chinesisches Gebiet aus. Das provoziert Proteste aus Delhi und vertieft das Misstrauen zwischen beiden Ländern.

Von David Pfeifer

SZ PlusMenschenrechte in China
:Der Kanzler soll klare Worte finden

Nächste Woche trifft eine große Ministerriege aus Peking in Berlin ein. Bürgerrechtler fordern Olaf Scholz zum deutlichen Protest gegen die Unterdrückung von Uiguren, Tibetern und kritischen Hongkongern auf.

Von Kai Strittmatter

SZ PlusExklusivHanns-Seidel-Stiftung
:Stiftungsvertreter irritiert mit Aussagen zu Chinas Tibet-Politik

Alexander Birle, Büroleiter der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung in Peking, äußert sich bei einer staatlich organisierten Konferenz positiv über Chinas Politik in der Region. Vorher hatte er an einer finanzierten Reise nach Tibet teilgenommen.

Von Lea Sahay

Archäologie
:Die Milch macht's

Ziegen und Schafe haben wesentlich dazu beigetragen, dass Menschen die Hochebenen Tibets erobern konnten.

Von Christian Weber

Korrekturen
:Anderer Premier, anderer Forscher

Mal war's der Nachfolger, mal ein anderes Land, mal der Bruder. Drei Begradigungen.

SZ PlusChina-Reise von Kanzler Scholz
:"Man muss auch von Völkermord sprechen"

Der Menschenrechtler Hanno Schedler blickt mit Sorge auf die Situation in China, insbesondere der Minderheiten. Von Kanzler Scholz erwartet er endlich klare Worte gegenüber Peking.

Interview von Till Uebelacker

SZ PlusChina und Menschenrechte
:Was wurde aus Bachelets Xinjiang-Bericht?

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte hat im Mai dieses Jahres China besucht. Noch immer wartet die Welt auf ihren Bericht, etwa zur Lage der Uiguren. Kurz vor ihrem Rücktritt fürchten nun einige, dass sich Bachelet von Peking vorführen ließ.

Von Thomas Kirchner und Lea Sahay

SZ PlusWasserversorgung in Asien
:Wer an der Quelle sitzt

Wasser könnte schon bald ein Grund für große Konflikte sein. Die größten und wichtigsten Flüsse Asiens kontrolliert China - deswegen wächst in Indien und Bangladesch die Unruhe. Über Wasser als Waffe.

Von Arne Perras

SZ PlusOlympische Spiele in China
:Als wir träumten

An den Sommerspielen in Peking 2008 wollte ein Team aus Tibet teilnehmen, das IOC erlaubte es nicht. Jetzt sehen die Athleten von damals die Winterspiele in Peking 2022 an sich vorüberziehen. Wie geht es ihnen damit?

Von Holger Gertz

China und Tibet
:Eine Stimme für alle, die verstummt sind

Weil er auf olympische Versprechen vertraute und einen kritischen Film über China drehte, wurde der Tibeter Dhondup Wangchen gefoltert und saß sechs Jahre im Gefängnis. Heute sagt er: Ein Komplettboykott der Winterspiele in Peking wäre das Mindeste.

Von Johannes Knuth

Im Profil
:Wang Junzheng

Neuer Parteichef in Tibet mit Lehrjahren in Xinjiang

Von Lea Sahay

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Chinas Angst vor einem Olympia-Boykott 2022

Seit Monaten wird darüber spekuliert, nun bringen die USA öffentlich einen Boykott der Winterspiele 2022 in Peking ins Spiel. Chinas Führung ist erzürnt.

Lea Deuber und Jean-Marie Magro

Reisebuch
:Unterwegs nach Shangri-La

Der Fotograf Michael Yamashita ist auf der "Tee-Pferde-Straße" von Sichuan nach Lhasa in Tibet gereist. Sein Buch zeigt uralte Traditionen ebenso wie radikalen Wandel.

Rezension von Stefan Fischer

SZ MagazinDie Lösung für alles
:Faire Fasern

Fürs kuschelweiche Kaschmir werden oft Tiere gequält und Menschen ausgebeutet. Eine Amerikanerin hat nun einen Weg zur Herstellung von nachhaltigen Kaschmir- und Wollprodukten vor Ort im Himalaja gefunden.

Von Michaela Haas

Zum elften Mal
:Tibet-Tage in Freising

Die Regionalgruppe der Tibet-Initiative Deutschland veranstaltet zum elften Mal eine Woche rund um das von China annektierte Land. Auf dem Programm stehen Filme, Musik, Märchen, Informationen und Meditationen.

Von Paulina Gastl

Tibet-Konflikt
:China sperrt Tibet für ausländische Touristen

Während des 60. Jahrestags der Flucht des Dalai Lama am 10. März sollen keine Ausländer ins Land gelassen werden. Einreisegenehmigungen soll es erst wieder ab dem 1. April geben.

Nach der Rekordsaison
:Mount Everest, ein lebensgefährliches Disneyland?

Mehr Bergsteiger als je zuvor erreichen den Gipfel, auch dank billigerer Anbieter und neuer Techniken. Doch der Ansturm auf den höchsten Berg der Welt bleibt nicht ohne Folgen. Und nicht alle kehren zurück.

Von Nadine Regel

Reisequiz der Woche
:Was wissen Sie wirklich über den Mount Everest?

Vor 40 Jahren bezwangen Reinhold Messner und Peter Habeler den Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff. Wie dünn ist dort oben eigentlich die Luft? Und wie heißt der Berg auf Tibetisch? Testen Sie sich auf die Schnelle in sieben Fragen.

Von Eva Dignös

Fernreise
:In vier Jahren nach Tibet

Stephan Meurisch aus Haag in Oberbayern ist ohne Geld zu Fuß nach Tibet gegangen. 13 Länder und zwei Kontinente hat er durchquert - und vor allem Gastfreundlichkeit erlebt.

Von Katharina Aurich

Tibet
:Freiheit nach Chinas Art

Peking reagiert hysterisch auf Flaggen bei einem Fußballspiel.

Von Stefan Kornelius

Kommentar
:China muss Protest in Deutschland akzeptieren

Wenn die chinesische U 20 hier Testspiele bestreitet, dann müssen sie Meinungsäußerungen in Form von tibetischen Fahnen tolerieren. Der DFB hätte dieses Problem voraussehen können - wenn er auf die Fans gehört hätte.

Kommentar von Sebastian Fischer

Chinas U20
:Chinas Testspiele werden zum Politikum

Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums mahnt nach den Tibet-Flaggen beim ersten Match Respekt an, andere Regionalligisten verteidigen die Meinungsfreiheit.

Regionalliga
:Chinas Fahnen-Flucht

Im ersten Testspiel der chinesischen U20 in der Regionalliga zeigen Fans Tibet-Fahnen - die Chinesen verlassen daraufhin den Platz. Der DFB findet, die Flaggen gehören zur freien Meinungsäußerung - glücklich ist der Verband trotzdem nicht.

Von Sebastian Fischer

Bergtour auf den Mount Everest
:Zack und weg

Der Hillary Step war die letzte große Hürde auf dem Weg zum Gipfel des Mount Everest. Nun ist der berühmte Felszacken aber offenbar verschwunden.

Von Titus Arnu

SZ PlusReportage in Nepal
:Im Tal der Seligen

Die Einwohner des Tsum-Tals an der Grenze zwischen Nepal und Tibet haben sich vor fast hundert Jahren dazu verpflichtet, keine Lebewesen zu töten. Sie sagen: So wird man glücklich.

Von Titus Arnu

Tibet
:Hohes Ziel

Samuel Zuder porträtiert in Tibet den Mount Kailash und die Pilger, die den unbestiegenen Berg umrunden.

Von Monika Maier-Albang

Hilfsprojekt
:Sonnenbrillen für Tibet

Durch die hohe UV-Strahlung bekommen die Menschen im Himalaja oft schon früh schwere Augenkrankheiten. Der Münchner Gastronom Jürgen Altmann will helfen.

Von Martina Scherf

Ausgrabungen
:In einer kaiserlichen Grabstätte finden Forscher die bislang ältesten Teereste der Welt

Sie sind mehr als 2000 Jahre alt.

Von Andrea Hoferichter

Buddhistisches Fest in Osttibet
:Unter Geiern

Acht Tage lang treffen sich Tausende Buddhisten in Osttibet - um gemeinsam zu beten und ihre verstorbenen Angehörigen den Geiern zu überlassen.

Ausstellung von Benetton-Mitbegründer
:Kunst, nach Farben sortiert

Ist es der Spleen eines Milliardärs oder der legitime Ansatz, Kunst neu zu denken? Textil-Mogul Luciano Benetton präsentiert in Venedig sein Weltarchiv der Kunst.

Von Paul Katzenberger

SZ PlusReisepionierin Alexandra David-Néel
:Zu Fuß in die verbotene Stadt

Reisende dürfen nicht nach Lhasa? Unsinn, fand Alexandra David-Néel. In einer Zeit, als Abenteuer Männersache waren, drang sie als erste Europäerin in die heilige Stadt Tibets vor. Es war der Höhepunkt eines schier unglaublichen Lebens.

Von Irene Helmes

Tibetischer Buddhismus
:Dalai Lama will Dalai Lama abschaffen

Das geistige Oberhaupt der Tibeter macht den Papst Benedikt: Er tritt zwar nicht zurück, aber der Dalai Lama erklärt sich für verzichtbar. Irgendwann ende jede Tradition.

Proteste in Tibet
:Chinesische Polizei schießt auf Demonstranten

Die chinesische Polizei ist gewaltsam gegen Dutzende tibetische Demonstranten vorgegangen. Seit einer Woche hat es immer wieder Proteste gegeben, weil viele Tibeter zum chinesischen Nationalfeiertag nicht die chinesische Flagge hissen wollten.

Geburtstag des Dalai Lama
:Chinesische Polizisten schießen auf Tibeter

Die chinesische Polizei hat nach Angaben von Aktivisten auf eine Gruppe von Tibetern geschossen, die sich versammelt hatten, um den 78. Geburtstag des Dalai Lama zu feiern.

Tibet-Politik
:China betont harte Linie gegen Dalai Lama

Zuerst hieß es, die chinesische Regierung lockere überraschend ihre Haltung gegen den Dalai Lama. Das geistige Oberhaupt der Tibeter dürfe wieder religiös verehrt werden dürfen, berichteten asiatische Medien. Doch das Dementi aus Peking folgte prompt.

Protest gegen Regierung
:Zwei Tibeter sterben nach Selbstverbrennung in China

In China sind zwei tibetische Mönche gestorben, nachdem sie sich selbst in Brand gesetzt hatten.

Unglück in Tibet
:83 Minenarbeiter bei Erdrutsch verschüttet

Beim Abgang riesiger Erdmassen sind nahe der tibetischen Haupstadt Lhasa 83 Arbeiter verschüttet worden. Zwei Millionen Kubikmeter Erde, Schlamm und Steine rutschten ins Tal. Mehr als 1000 Einsatzkräfte sind auf der Suche nach Opfern.

Politicker
:China nimmt zahlreiche Tibeter fest

Die Behörden in Westchina haben 70 Tibeter festgenommen.

Nach Selbstverbrennungen
:Tibeter zu drastischen Strafen verurteilt

Ein chinesisches Gericht hat zwei Tibeter zu drastischen Strafen verurteilt, weil sie zu regierungskritischen Selbstverbrennungen angestachelt haben sollen.

Proteste gegen chinesische Politik
:Zwei Tibeter sterben nach Selbstverbrennung

Aus Protest gegen die chinesische Herrschaft über das tibetische Volk haben sich erneut zwei Tibeter selbst verbrannt.

Reisebildband Tibet
:Auf der Suche nach dem Paradies

Der Fotograf Michael Yamashita wollte im tibetischen Hochland das wahre Shangri-La entdecken. Er traf auf Menschen, die einen Weg finden zwischen tiefer Spiritualität und den Einflüssen des 21. Jahrhunderts.

Stefan Fischer

Tibet-Konflikt
:Polizisten prügeln angeblich Demonstranten zu Tode

Bei Ausschreitungen im Zuge zweier Selbstanzüdungen sollen chinesische Polizisten einen Demonstranten tot geprügelt haben.

Protest durch Selbstverbrennungen
:Paradoxe Opfertäter

Märtyrer? Freiheitskämpfer? Verzweifelte? Was treibt Menschen, die sich selbst in Brand stecken? Protest und Not spielen eine Rolle, doch Selbstverbrennungen haftet auch eine tragische Widersprüchlichkeit an.

Petra Steinberger

Protest gegen China
:Selbstverbrennnung tibetischer Mönche in Lhasa

Selbstverbrennung in Lhasa: Erstmals haben sich in der tibetischen Hauptstadt zwei Mönche aus Protest gegen die Herrschaft Chinas selbst angezündet. Einer der beiden Männer kam ums Leben, der andere wurde schwer verletzt. Die chinesischen Behörden verschärfen nun massiv die Sicherheitsmaßnahmen.

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