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SZ PlusTelegram und die Börse
:Eine App voller Geheimniskrämer sucht das Rampenlicht

Telegram-Chef Pawel Durow raunt von einem Börsengang - ausgerechnet er, der doch eigentlich immer im Verborgenen bleiben will. Was steckt dahinter?

Von Jannis Brühl

SZ PlusMemes auf Telegram
:"Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in großem Stil"

Rechtsradikale und Verschwörungsideologen nutzen Memes, um Hass zu verbreiten. Eine Studie hat Tausende Fotos, Collagen und Comics auf Telegram untersucht - und kommt zu erschreckenden Ergebnissen.

Von Simon Hurtz

SZ PlusTerrorbekämpfung
:Kanalreinigung

Für Terroristen sind soziale Netzwerke wie ein Trainingscamp. Hier können sie rekrutieren, coachen, dicke Dossiers zum Bombenbau verteilen. Die Ermittler mussten lange zusehen, aber jetzt hilft ihnen ein neues Gesetz. Vor dem kuschen sogar Anbieter wie Telegram.

Text: Christoph Koopmann und Georg Mascolo, Illustration: Stefan Dimitrov

SZ PlusTerror
:Warum Telegram plötzlich dem BKA hilft

Der Messengerdienst ist der wichtigste Treffpunkt für Extremisten im Netz. Auch jetzt wieder für die Hamas. Oft mussten die Sicherheitsbehörden dem Treiben tatenlos zusehen. Aber jetzt lenkt der Dienst ein.

Von Christoph Koopmann

SZ PlusExklusivPropaganda im Internet
:Wie eine russische Propagandaseite Sanktionen umgeht

"News Front" verbreitet russische Propaganda in den sozialen Netzwerken, offenbar gesteuert vom Geheimdienst FSB. Recherchen zeigen, wie sich die Desinformation trotz Sanktionen verbreitet.

Von Petra Blum und Sebastian Erb

SZ PlusTerrorpläne
:Anleitung zum Bürgerkrieg

Es gab schon einige, die die Bundesrepublik in Flammen sehen wollten. Aber die Männer und Frauen, die monatelang auf Telegram die Entführung von Karl Lauterbach planten, hätten offenbar auch kein Problem damit gehabt, wenn dabei Menschen sterben. Chats aus einer toxischen Parallelwelt.

Von Vinzent-Vitus Leitgeb, Timo Nicolas und Annette Ramelsberger

SZ PlusMichael Wendler auf RTL Zwei
:Doch nicht egal

Einst Quotenhit, dann Verschwörungsinfluencer auf Telegram: Michael Wendler sollte auf RTL Zwei eine Doku-Soap bekommen. Keine 24 Stunden später stoppt der Sender das Projekt.

Von Christoph Koopmann

SZ PlusDer Fall des Drachenlords
:Wie kann man einen Menschen so sehr hassen?

Ein Mob verfolgt Rainer Winkler aus Franken, bekannt im Internet als Drachenlord. Sein Leben ist ruiniert, doch Hilfe kann er nicht erwarten.

Von Max Weinhold

Justiz in Bayern
:So geht Bayerns Justiz gegen Hass im Internet vor

Die Zahl der Hate-Speech-Ermittlungen ist im Freistaat erneut gestiegen. Vor allem fremdenfeindliche und antisemitische Inhalte überschwemmen das Netz. Die Justiz gibt sich bei der Verfolgung dieser Straftaten kompromisslos.

Von Thomas Balbierer

SZ PlusExklusivHass und Hetze im Netz
:Machtlos gegenüber Telegram

Unter den sozialen Netzwerken ist Telegram weiterhin ein Problemfall für die deutschen Strafverfolger. Das Unternehmen kooperiert kaum mit Polizei und Justiz - anders als Twitter inzwischen.

Von Florian Flade und Christoph Koopmann

SZ PlusVerfassungsschutz
:Allein unter falschen Freunden

Früher mussten Undercover-Agenten mit Nazis saufen oder demonstrieren. Das war oft sehr gefährlich. Heute schickt der Verfassungsschutz virtuelle Agenten ins Internet, die dort rassistische Sprüche posten und mithetzen. Aber auch das hinterlässt Spuren.

Text: Ronen Steinke, Illustration: Stefan Dimitrov

Messenger-App
:Warum Telegram-Nutzer über Polizei-Anfragen abstimmen sollen

Der Dienst fragt sie derzeit, ob und wie er Daten an Polizei und Justiz herausgeben soll. Das ist entweder Demokratie - oder ein weiterer Beleg dafür, dass die Macher der App auf Gesetze pfeifen.

Von Simon Hurtz

SZ PlusEnergiekrise
:Wie Wutbürger für einen "Wutwinter" mobilisieren wollen

Gas, Strom und Lebensmittel werden teurer, da ist mit Protest zu rechnen. Bekannte Verschwörungserzähler wie Bodo Schiffmann machen sich Ängste und Unmut zunutze - um erneut auf Telegram gegen den Staat zu agitieren.

Von Christoph Koopmann

Kriminalität
:Deutscher Verschwörungsideologe auf den Philippinen festgenommen

Die Staatsanwaltschaft München I bestätigt Ermittlungen gegen Oliver Janich. Er soll die Tötung deutscher Regierungsmitglieder gefordert haben.

SZ PlusMessenger-App
:Warum Telegram ein Bezahlmodell einführt

"Keine Abogebühren und das dauerhaft": Dieses Versprechen bricht der Messenger Telegram jetzt. Bald soll der kostenpflichtige Dienst starten - und wer nicht zahlen will, sieht Werbung.

Von Simon Hurtz

SZ PlusMessenger-Dienste
:Vier Alternativen zu Whatsapp

Viele Menschen vertrauen dem Messenger nicht mehr, seit er zum Meta-Konzern gehört. Was die Konkurrenten Signal, Telegram, Threema und Teleguard können.

Von Jannis Brühl, Mirjam Hauck und Simon Hurtz

Rechtsextreme Chatgruppe
:Faeser spricht von "schwerwiegender terroristischer Bedrohung"

Die Entführungspläne und Umsturzfantasien der Telegram-Gruppe "Vereinte Patrioten" zeigten eine neue Qualität der Bedrohung, so die Innenministerin. Gegen die Mitglieder wird in mehreren Bundesländern ermittelt.

ExklusivSoziale Medien
:Regierung verschärft Kampf gegen Terrorpropaganda

Plattformen wie Facebook oder Telegram sollen "terroristische Inhalte" künftig binnen einer Stunde löschen - andernfalls drohen hohe Bußgelder. Das sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor.

Von Markus Balser und Ronen Steinke

Internet-Technologie
:Hinterm Eisernen Software-Vorhang

Russland arbeitet seit Jahren an einem "souveränen" Internet. Nun aber könnte dem Land ein Rückfall in die digitale Steinzeit drohen.

Von Philipp Bovermann

SZ PlusLandkreis Dachau
:Reale Gefahr für Kommunalpolitiker

In einer Telegram-Gruppe von Protestierenden wird dazu aufgerufen, an den Häusern von Politikern im Dachauer Landkreis vorbeizumarschieren. Es kommt nicht dazu, doch der Vorfall zeigt: Der Hass ist vom Netz längst auf die Straße geschwappt.

Von Jacqueline Lang

Social Media
:Holpriger Start für Trumps Netzwerk "Truth Social"

Twitter, Facebook und Youtube haben den einstigen US-Präsidenten nach dem Sturm aufs Kapitol 2021 gesperrt. Jetzt ist in den USA seine eigene Social-Media-Plattform online.

Von Fabian Fellmann, Washington, und Christoph Koopmann

SZ PlusExklusivSocial-Media-Studie
:Ein Kanal der Wut

Je häufiger Menschen den Messengerdienst Telegram nutzen, desto größer ist offenbar ihre Bereitschaft zum Protest gegen die Corona-Politik. Was eine Studie über Motive und Parteipräferenzen herausgefunden hat.

Von Ronen Steinke

MeinungChat-Kanäle
:Das Telegram-Dilemma

Die Sperr-Strategie der Bundesregierung gegen Kanäle der App führt in einen heiklen Zensurstreit. Besser ist es, das Unternehmen am Geldbeutel zu packen.

Kommentar von Jannis Brühl

ExklusivGewaltaufrufe im Netz
:Telegram sperrt 64 Kanäle

Der umstrittene Messengerdienst lenkt nach monatelangem Druck der Regierung ein. Auch den Kanal von Attila Hildmann macht das Unternehmen nach Forderungen des BKA dicht. Innenministerin Nancy Faeser will den Druck auf das Unternehmen hoch halten.

Von Markus Balser

Telegram
:Geht doch

Das Netzwerk wirft Attila Hildmann hinaus. Ausgerechnet jetzt.

Von Christoph Koopmann

Verschwörungsmythen auf Social Media
:Telegram sperrt offenbar Hildmanns Kanäle

Seit vergangenem Sommer war der Zugang zu den Telegram-Foren des Verschwörungsideologen auf vielen Smartphones schon blockiert. Jetzt sind sie gar nicht mehr verfügbar.

Von Christoph Koopmann

ExklusivHass und Hetze im Netz
:Regierung könnte bis zu 55 Millionen Euro von Telegram fordern

Die Bundesregierung droht der für radikale Inhalte und Morddrohungen bekannten Plattform harte Strafen an, wenn sie weiter gegen Gesetze verstößt. Zu dem Unternehmen mit Sitz in Dubai besteht erstmals Kontakt.

Von Markus Balser, Berlin, und Christoph Koopmann

Soziale Netzwerke
:Telegram will mit Bundesregierung kooperieren

Das Bundesinnenministerium habe "ein konstruktives Gespräch" mit der Konzernspitze geführt. Telegram soll wegen der Verbreitung von Hass und Hetze zur Rechenschaft gezogen werden.

SZ PlusHetze im Netz: Interview mit Chefin von Hate Aid
:"Da muss unser Rechtsstaat endlich alle Mittel ausschöpfen"

In der Pandemie schäumen Telegram und Facebook über vor Hass und Hetze. Expertin Anna-Lena von Hodenberg erklärt, wie Täter Andersdenkende fertigmachen, warum Opfer so selten zur Polizei gehen - und was der Staat dagegen unternehmen müsste.

Interview von Ronen Steinke, Berlin, und Christoph Koopmann

SZ PlusImpfkampagne
:"Wieso plakatieren sie keine Schockbilder?"

Nach mehr als einem Jahr Impfen ist die Quote immer noch zu niedrig. Die Bundesregierung will Zweifler mit einer neuen Werbeaktion erreichen. Doch die kommt bei vielen gar nicht gut an. Was könnte besser funktionieren?

Von Christoph Koopmann und Michaela Schwinn

SZ PlusHetze gegen Politiker
:Konvolut des Wahnsinns

Die Welle des Hasses, die sich in der Gesellschaft auftürmt, kann es in ihrer Dynamik mit der Omikron-Variante aufnehmen. Markus Söder über das, was ihn und andere Politiker da momentan so erreicht. Ein Blick in den Abgrund.

Von Roman Deininger und Georg Mascolo

MeinungTelegram
:Der wehrlose Rechtsstaat

Wenn das BKA den Kurznachrichtendienst mit Hackermethoden in die Knie zwingen will, ist das ein trauriges Eingeständnis.

Kommentar von Andrian Kreye

Radikale Proteste
:"Telegram ist der Brandbeschleuniger"

Politik und Bundeskriminalamt gehen den Messengerdienst wegen rechtswidriger Inhalte hart an. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hält aber auch eine härtere Gangart des Verfassungsschutzes gegen die AfD für "unumgänglich".

Von Markus Balser und Constanze von Bullion

Unangemeldete Demos
:"Wir sehen uns auf der Straße"

Die Protestmärsche von Impfpflichtgegnern, Leugnern der Pandemie und Verschwörungsgläubigen haben angeblich keine Veranstalter. Im einschlägigen Telegram-Chat liest sich das ganz anders. Der AfD-Ableger "Erdinger Patrioten" mischt kräftig mit.

Von Florian Tempel

SZ PlusCorona-Demos
:"Diese Menschen versuchen zu suggerieren, sie wären die Mehrheit"

Christina Tarnikas und Marthe Balzer setzen sich seit vielen Jahren gegen Rassismus und Rechtsextremismus ein, nun in der Pandemie demonstrieren sie gegen Corona-Leugner. Über Drohungen, wie sie damit umgehen und das gefährliche Potenzial von "Telegram".

Interview von Korbinian Eisenberger

"Spaziergänger" in Moosburg
:"Dicht gedrängt, nahezu ohne Masken"

Gegendemonstranten kritisieren, dass bei "Spaziergängen" gegen die Corona-Regeln die geltenden Auflagen missachtet werden, rechte Parteien unterstützen die Aufrufe zu den nicht angemeldeten Protestzügen. Die Polizei sieht bisher dennoch keinen Grund, diese zu unterbinden.

Von Thilo Schröder

Politik in Bayern
:Bildungsausschuss stellt sich geschlossen gegen die AfD

Nach der Debatte um Umsturzfantasien in AfD-Chats verteidigen sich Anne Cyron und Markus Bayerbach schriftlich bei ihren Kollegen. Nur will ihnen das niemand so recht abnehmen.

Von Johann Osel und Viktoria Spinrad

MeinungCorona-Proteste
:Mehr klare Kante zeigen

Corona-Leugner und Verschwörungsgläubige werden immer selbstbewusster. Das Problem ist nicht Telegram. Das Problem ist der Hass. Die Politik muss mehr klare Kante zeigen.

Kommentar von Thomas Radlmaier

Fall für die Staatsanwaltschaft
:Verdächtige Nachricht von Freisinger AfD-Politiker Huber

Eine fragwürdige Telegram-Nachricht des AfD-Bundestagsabgeordneten Johannes Huber prüft derzeit die Staatsanwaltschaft. Denn die liest sich wie eine Anleitung zur Erschleichung eines positiven Corona-Testergebnisses.

Von Thilo Schröder

SZ PlusSachsen
:Razzia wegen Mordplänen

Die Polizei findet Waffen bei Angehörigen einer rechtsradikalen Chatgruppe. Impfgegner sollen sich dort zu Gewalt gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer verabredet haben.

Von Peter Fahrenholz und Ronen Steinke

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Mordpläne auf Telegram: Die realen Folgen der Online-Hetze

Falschinformationen und Verschwörungserzählungen auf Telegram führen immer wieder zu realer Gewalt. Wie lässt sich die Plattform kontrollieren?

Von Tami Holderried und Ronen Steinke

Leserdiskussion
:Telegram: Was sollte die Politik tun?

Seit Jahren vernetzen sich Rechtsextreme auf dem Messengerdienst Telegram. Wer dort Waffen, Privatadressen von Politikern oder radikale Gruppe sucht, wird leicht fündig. Das Innenministerium will nun gegen die App aktiv werden.

MeinungMessengerdienst "Telegram"
:Verbürgerlichung des Hasses

Die Morddrohungen gegen Sachsens Ministerpräsident Kretschmer sind das Gewächs einer radikalen Subkultur, die auf Telegram ungehindert wuchern darf. Zwei Vorschläge, was der Staat gegen die App ausrichten könnte.

Kommentar von Philipp Bovermann

Sachsen
:Razzia nach Mordplänen gegen Kretschmer

Radikale Gegner der Corona-Maßnahmen sollen in einer Chatgruppe geplant haben, den sächsischen Ministerpräsidenten zu töten. Bei Durchsuchungen von sechs Objekten findet die Polizei Waffen und Armbrüste.

Dachau
:Corona-Proteste erreichen die Stadt Dachau

Mehr als 100 Menschen versammeln sich unangemeldet in der Altstadt zu einem "Montagsspaziergang", um gegen die Corona-Politik zu protestieren. Die Polizei kann nur zusehen. Die zentrale Frage ist: Wer organisiert die Demos?

Von Helmut Zeller

SZ PlusPandemie-Proteste
:Fackeln in der Nacht

Mit Aufmärschen vor Privathäusern versuchen Impfgegner, Politiker einzuschüchtern. Das ist eine neue Dimension. Ist ein Dialog mit radikalisierten Protestteilnehmern noch möglich?

Von Markus Balser, Constanze von Bullion und Ronen Steinke

SZ PlusTelegram
:Gesetze? Nicht für uns

Islamisten, Rechtsterroristen und "Querdenker" tauschen sich bei Telegram aus. Deutsche Behörden versuchen daher seit Monaten die Firma dazu zu bringen sich an deutsche Gesetze zu halten - und Telegram? Ignoriert bisher alle Kontaktversuche.

Von Georg Mascolo und Ronen Steinke

AfD in Bayern
:Abgang der Beleidigten

Die Umsturz- und Bürgerkriegsfantasien, die AfD-Politiker in einen Chat schrieben, werden zum Problem für die Partei am rechten Rand. Der Landtag ist entsetzt, der Verfassungsschutz prüft. Verliert die AfD nun auch Mitglieder und Wähler?

Kommentar von Johann Osel

Hass im Netz
:Innenminister fordern Kontrolle bei Telegram

Bisher können Behörden kaum gegen Hetze auf Messenger-Diensten vorgehen. Die Innenministerkonferenz warnt vor "rechtsfreien Räumen" - und will, dass eine Gesetzlücke geschlossen wird.

Von Markus Balser

MeinungInternet
:Grenzen setzen

Gewalt im Netz bekämpft man nicht mit markigen Sprüchen oder überschaubaren Geldbußen gegen Digitalunternehmen. Etwas anderes aber hilft

Von Ronen Steinke

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