Strafprozess

Schlechte Geschäfte mit teuren Bildern

Hans Bäumler fühlt sich von seinem Kunsthändler betrogen. Die Anwälte des Angeklagten rechnen jedoch mit Freispruch

Von Stephan Handel

Nach Prozess um Messerstecherei

Zu Unrecht im Zwielicht

Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen wegen Strafvereitelung gegen die Anwälte Gerhard Strate und Steffen Ufer ein

Von Andreas Salch

Baierbrunn, Wort und Bild-Verlag, Vortrag Steffen Ufer,
Biografie

Vor diesem Anwalt sind alle gleich

Mörder, Entführer, Prominente: Steffen Ufer gehört zu Deutschlands bekanntesten Juristen. In einem Buch schildert er nun seine spannendsten Fälle.

Von Christian Rost

Prozess in Karslruhe

Mord ohne Leiche

Weil er seine Frau ermordet haben soll, steht ein Mann in Karlsruhe vor Gericht. Aber kann er verurteilt werden, wenn das Opfer nie gefunden wurde?

Von Hans Holzhaider

Mutmaßlicher Hoeneß-Erpresser legt Geständnis ab
Prozess um versuchte Erpressung

Angeklagter erspart Hoeneß Auftritt vor Gericht

"Verzweifelte Situation": Der Hoeneß-Erpresser legt vor Gericht in München ein Geständnis ab. Dem Ex-Bayernboss bleibt damit die Zeugenaussage erspart. Dieser Fall war aber offenbar nicht der einzige Versuch, Hoeneß zu erpressen.

Aus dem Gericht berichtet Anna Fischhaber

Breno vor Gericht.
Ehemaliger FC-Bayern-Profi

Breno bleibt in Haft

Schwerer Rückschlag für Breno: Der zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilte Fußballprofi hat keine Chance mehr, bald auf den Fußballplatz zurückzukehren. Der Bundesgerichtshof hat die Revision verworfen.

Prozess

"Es tut ihm leid"

Mit Hilfe von Rotwein und Psychopharmaka hat Eugen Z. mindestens sechs Frauen betäubt und missbraucht. Die Opfer konnten sich an nichts erinnern - doch auf seinem Computer fand die Polizei penibel archivierte Fotos der brutalen Taten.

Von Alexander Krug

Prozess wie aus dem Heftchenroman

In der Farbe der Unschuld

Die Schönheitschirurgenwitwe Tanja Gsell steht in Nürnberg nebst einem befreundeten Staatsanwalt vor Gericht und sagt nur wenig. Denn wenn sie spricht, dann nur mit den richtigen Leuten. Und die kommen vom Privatfernsehen.

Von Von Hans Holzhaider

Tatjana Gsell
Berufungsprozess

In der Farbe der Unschuld

Tanja, besser bekannt als Tatjana Gsell, steht in Nürnberg nebst einem befreundeten Staatsanwalt vor Gericht und sagt nur wenig.

Von Von Hans Holzhaider

Stadion-Affäre

Wildmoser frei - aber weiter unter Verdacht

Gegen eine Kaution von 200000 Euro verlässt der Sechziger-Boss das Gefängnis, sein Sohn bleibt in Haft.

Von Von Jan Bielicki und Dominik Hutter

Haedke
Nach sechs Stunden Krisensitzung

Haedke auf fünf Jahre für Parteiämter gesperrt

Er gilt als Drahtzieher der Affäre um gefälschte Mitgliedsanträge, trotzdem darf Joachim Haedke nach der Entscheidung des Bezirksvorstands in der CSU bleiben. Auch die Rolle der Münchner CSU-Chefin Monika Hohlmeier in dem Skandal wurde kaum diskutiert.

Von Von Jan Bielicki

NS-Prozess

Protokoll des Grauens

Im Schwurgericht wird es still, als der Richter im Prozess gegen den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ladislav Niznansky das Todesurteil verliest, das 1962 in der Slowakei gegen ihn verhängt wurde. Für den Anwalt Steffen Ufer ist es wertlos.

Von Von Alexander Krug

Stadion-Affäre

Wildmoser bleibt hinter Gittern

In der Korruptionsaffäre um den Bau des neuen Münchner Fußballstadions muss der Präsident des TSV 1860 München, Karl-Heinz Wildmoser, vorerst in Untersuchungshaft bleiben. Die Staatsanwaltschaft sieht ihn nicht als entlastet.

NS-Prozess

"Kein dringender Tatverdacht mehr"

Am dritten Tag im Prozess gegen den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ladislav Niznansky hat Anwalt Steffen Ufer dessen Freilassung gefordert. Slowakische Zeugen scheuen unterdessen den Weg nach München.

Von Von Alexander Krug

Niznansky-Prozess

"Schauprozess mit Drehbuch"

Der Anwalt des mutmaßlichen Kriegsverbrechers Niznansky hat geheime Unterlagen präsentiert. Das Verfahren gegen die Mitglieder von "Edelweiß" im Jahr 1962 wurde wohl vom Zentralkomitee gesteuert.

Von Von Alexander Krug

niznansky reuters
Niznansky-Prozess

Wenn nicht mehr Wahrheit zu finden ist

Wende im Münchner Prozess um NS-Massaker: Nach widersprüchlichen Aussagen des Kronzeugen hat das Gericht den Haftbefehl gegen Ladislav Niznansky aufgehoben. Es bestehe kein dringender Tatverdacht mehr. Mit einem Lächeln verließ der mutmaßliche Kriegsverbrecher den Gerichtssaal.

Von Von Michael Nienaber

Nochmal durchs Blitzlichtgewitter? Tatjana Gsell, AP
Gsell-Urteil

Vermutlich kein zweiter Prozess

Erst hieß es, der Staatsanwalt wolle das Verfahren nochmals aufnehmen, um die restlichen zwei Monate Haft auf Bewährung durchzusetzen. Weil Tatjana Gsell nun aber ihre Strafe annimmt, will er im Gegenzug die angekündigte Berufung zurücknehmen.

Der Fall Gsell

Drei Männer, ein Mercedes, eine Frau

Tatjana Gsell ist angeklagt wegen Versicherungsbetrugs und Vortäuschens einer Straftat. Wie die Witwe eines Schönheitschirurgen in den Mittelpunkt einer Farce um einen bankrotten Autohändler und einen verliebten Staatsanwalt geriet.

Von Von Hans Holzhaider

Arzt Coburg Prozess ap
Prozess in Coburg

Arzt behandelt ohne Zulassung

Jahrelang hat ein Arzt bundesweit ohne Zulassung praktiziert. Jetzt steht der 72-Jährige in Coburg vor Gericht - und gesteht. Doch das ist nicht der einzige Vorwurf.

Niznansky, dpa
Kriegsverbrecher-Prozess

Freispruch für Niznansky

15 Monate lang musste sich der 88-jährige Ladislav Niznansky vor Gericht für den Vorwurf verantworten, 1945 an einem Massaker an Zivilisten beteiligt gewesen zu sein. Aus Mangel an Beweisen wurde der 88-jährige nun freigesprochen. Jetzt kann er mit Haftentschädigung rechnen.

Polizeisuche dpa
Ermordeter Millionärssohn

Ein Täter, aber keine Leiche

Jens-Artur A. hat einem Gutachter gestanden, den Unternehmersohn Andreas Grimm getötet zu haben. Doch damit ist der Fall noch lang nicht geklärt.

Von Detlef Esslinger

Wildmoser sen.
Münchner Bestechungs-Affäre

Wildmoser frei - aber weiter unter Verdacht

Karl-Heinz Wildmoser ist wieder frei. Die Ermittlungsrichterin setzte den Haftbefehl gegen den Präsidenten des TSV 1860 unter Auflagen außer Vollzug. Er durfte das Gefängnis Stadelheim am Freitag verlassen - gegen ihn und seinen Sohn wird jedoch weiter ermittelt.

Von Von Jan Bielicki und Dominik Hutter

Kriegsverbrecherprozess

"Nie von nationalsozialistischer Gesinnung"

Zum Auftakt des NS-Prozesses vor dem Schwurgericht München bestreitet Ladislav Niznansky alle Vorwürfe. Der 86-Jährige ist wegen Mordes in 164 Fällen angeklagt.

Fall Kaufmann

Der wahre Täter stand schon vor Gericht

Einschlägig vorbestraft: Der Liebhaber von Kaufmanns Ehefrau war 2002 bereits als Zeuge der Anklage geladen.

Von von Christian Rost

Niznansky, dpa
Niznansky-Prozess

Verteidiger fordert Freispruch

Freispruch oder lebenslange Haft? Vor dieser Entscheidung steht das Münchner Schwurgericht nach 15-monatigem Prozess gegen den wegen 164-fachen Mordes angeklagten Ladislav Niznansky, 88. Sein Verteidiger Steffen Ufer forderte die Richter gestern auf, seinen Mandanten freizusprechen, da es "nicht den geringsten vernünftigen Beweis" für seine Schuld gebe.

Von Alexander Krug