:Was hat es mit den radikalen Plänen für die Ludwigstraße auf sich?
Darum geht es in der aktuellen Podcast-Folge von „Hey München“. Und die Hosts blicken auf die chaotischen Tage zurück, die München im Mai 1945 erlebte.
Kritik an spektakulären Umbauplänen
:Bäume auf Münchens Prachtmeile? Dem König würde das nicht gefallen!
Bayerns oberster Denkmalschützer sieht durch die geplante Umgestaltung den monumentalen Charakter der Ludwigstraße in Gefahr – und beruft sich auf historische Untersuchungen. Auch aus der Politik kommen Bedenken.
Debatte
:Rückt mal zusammen, liebe Studenten
Viele Kulturbauten müssen saniert werden, es gibt aber nur wenig Geld. Städteplaner beschäftigt deshalb die Frage: Sollen alle Orte für alle zugänglich sein oder soll es für alle Gruppen und Bedürfnisse einen passenden Ort geben?
Schrottautos am Rappenweg
:Illegaler Autofriedhof neben dem Riemer Park
Am Rande eines wilden Gewerbegebiets werden immer wieder Schrottfahrzeuge abgestellt, vielfach beschmiert oder demoliert. Was nun am Rappenweg geschehen soll.
Spektakulärer Plan für Prachtmeile
:Ein Wäldchen im Herzen Münchens – und fast keine Autos mehr
Die Stadt plant einen radikalen Umbau der Ludwigstraße mit zwei statt sechs Spuren, dafür Radschnellwege und Promenade. Wie die autogerechte und steinerne Stadt zurückgedrängt werden soll.
Buch über Stadt-Land-Missverständnisse
:Weder rückständig noch abgehängt
Andreas Möller hinterfragt die Klischees der Großstädter über die Landbevölkerung und erklärt, warum der ländliche Raum gestärkt werden muss – vor allem angesichts bevorstehender Wahlen in Ostdeutschland.
Neubauprojekt an der Isar
:„Pro Zimmer eine Million Euro, das ist Irrsinn“
In der Au soll in den kommenden Jahren ein Neubau mit 16 Wohnungen entstehen. Einige davon werden schon jetzt feilgeboten, zu astronomischen Preisen. Es ist nicht das einzige Projekt mit Luxusapartments in dem Stadtteil.
Max-Josefs-Platz in Rosenheim
:Flair statt Barrierefreiheit: Architekt beharrt auf alten Rechten
Seit 1983 liegen Pflastersteine auf dem zentralen Platz in Rosenheim. Die machen sich zwar hübsch, können aber zur Stolperfalle werden. Die Stadt will das ändern. Warum das gar nicht so einfach ist.
Neue Brücke am Giesinger Berg
:Zehn Millionen Euro teure Abkürzung für Radfahrer
Am Giesinger Berg soll eine neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer als „Statement“ für München entstehen. Selbst die sonst so radlkritische CSU befürwortet den Bau – mit einem Hintergedanken.
Pläne für das Oberwiesenfeld
:Aus dem Knorr-Bremse-Areal wird eine „Lebenswerk-Stadt“
Wo sich derzeit noch Kultur- und Freizeitangebote unter dem Titel „Lucky Star“ befinden, wird ein nachhaltiges Wohnviertel entstehen – mit 620 Wohnungen, Büros, Gewerbe und Gastronomie. Ein Projekt ist der Politik und den Menschen im Viertel besonders wichtig.
Areal am Münchner Hauptbahnhof
:Problemzone Bahnhofsviertel – ein Fall für die Taskforce
Abends wird im südlichen Bahnhofsviertel auch mal gepöbelt und an Hausecken gepinkelt. Die Stadt hat dort Handlungsbedarf ausgemacht. Wie das Eingreifen von Stadt, Polizei und Deutscher Bahn die Gegend verändern soll.
Psychiatrie
:Macht die Stadt psychisch krank?
Bewohner von Städten leiden deutlich häufiger an Schizophrenie und Depressionen als Menschen auf dem Land. Woran das liegt.
Aufwertung
:Nach dem Alten Botanischen Garten: Jetzt nimmt sich die Stadt das Bahnhofsviertel vor
Viele Spielhallen, Tabledance-Bars, Baustellen – in der Goethestraße herrscht nicht für alle Wohlfühlatmosphäre. Ein Pilotversuch soll das ändern. Welche Maßnahmen geplant sind.
Verkehrsberuhigung in München
:Das Lehel bekommt eine Fußgängerzone
In einem Teilstück der St.-Anna-Straße sollen Fußgänger dauerhaft unbehelligt vom Autoverkehr flanieren können. Dafür spricht sich das zuständige Gremium aus. Dort sieht man eine „riesige Aufwertung“ für das Viertel.
Au-Haidhausen
:Die Baustelle, die einfach nicht aus dem Hypopark verschwindet
Weil die Erzdiözese baut, benötigt sie einen Zugang über eine der raren Grünflächen im Viertel. Eigentlich sollte 2024 damit Schluss sein, doch ein Ende ist nicht in Sicht. Warum das so ist.
Weißenburger Straße
:„Die Testphase hat gezeigt, dass die Fußgängerzone funktioniert“
Über den umstrittenen Verkehrsversuch in der Weißenburger Straße wurde heftig diskutiert. Nun hat die Stadt eine Bilanz dazu vorgestellt – mit einem „deutlichen Ergebnis“.
Innenstadt-Imagepflege
:Warum das Münchner Bahnhofsviertel nicht mehr Bahnhofsviertel heißt
Arbeiterstrich, Rotlichtmilieu und Spielhallen: Das Münchner Bahnhofsviertel hat keinen guten Ruf, aber es wandelt sich. Deswegen hat es eine Image-Offensive bekommen – und einen neuen Namen. Aber ob der sich durchsetzen wird?
„Orleanshöfe“ in Haidhausen
:Ein Erinnerungsort und viele neue Wohnungen
Wenn der Planungsausschuss an diesem Mittwoch grünes Licht gibt, könnte es bald losgehen mit dem Bau der „Orleanshöfe“. In einem ersten Schritt sollen Gewerbeflächen sowie rund 250 Wohnungen entstehen. Für den Fall, dass für die 76 Sozialbauwohnungen die Fördermittel nicht ausreichen, ist die Stadt vorbereitet.
Klimawandel
:Was bringen grüne Dächer?
Gerade in Städten werden Anpassungen an den Klimawandel immer wichtiger. In Zürich gibt es schon sei 1991 eine Pflicht zur Begrünung von Dächern. Wie es dort heute aussieht.
Stadtplanung
:Alles super, oder was?
Autofrei, grün und mit viel Platz für die Bewohner: Vor zehn Jahren bewilligte Barcelona den ersten „Superblock“, seitdem begeistert das Konzept viele Menschen weltweit. Ein Besuch bei den Machern – und die Frage, was die Welt von der katalanischen Metropole lernen kann.
Ökologie
:Gewinnt Deutschland den Kampf gegen den Flächenfraß?
Asphalt statt Acker, immer mehr Bagger.
Doch von 2050 an soll hierzulande kein Boden mehr zu Bauland werden. Kann das noch klappen?
Jüdisches Leben in München
:Darf dieses Hochhaus am Mittleren Ring auf eine historische Fabrik aufgesetzt werden?
Die Architektur-Experten der Stadt halten den Entwurf für gelungen – wenn er nicht auf dem denkmalgeschützten Gebäude fußen würde. Denn es gehörte einst einer jüdischen Familie, die von den Nazis verfolgt wurde.
Mobilität
:Umziehen? Bloß nicht zu weit weg!
Die Wahrscheinlichkeit für einen Umzug in eine neue Wohnung ist umgekehrt proportional zu deren Entfernung, zeigt eine Studie. Warum ist das so?
Erfolgsprojekt in der Innenstadt
:Der Nußbaumpark ist wieder ein Ort für alle
Verträgliches Miteinander statt sozialer Brennpunkt: Die Grünanlage in der Innenstadt hat sich zum Positiven verändert. Woran das liegt und wie es gelungen ist, problematische Klientel aus dem Alten Botanischen Garten fernzuhalten.
Am Nationaltheater
:Umbau des Max-Joseph-Platzes nähert sich der Ziellinie
Ende des Jahres können die Münchner den neu gestalteten Max-Joseph-Platz vor der Oper in Besitz nehmen. Vorher sind aber noch die Automobilisten am Zug.
Klimakrise
:Wie wappnet München sich gegen die Hitze?
Die Zahl der Tage mit mehr als 30 Grad steigt stark. Welche Ideen es gibt, um die Stadt abzukühlen – und warum die einfachste Lösung nicht überall willkommen ist.
MeinungMünchner Haushaltsdilemma
:Die Wohnungsbaukrise gefährdet den sozialen Frieden
Bezahlbares Wohnen zu ermöglichen, ist die zentrale Aufgabe der Münchner Politik. Damit zu scheitern, können sich die Verantwortlichen nicht leisten – auch wenn derzeit intensiv debattiert wird, was die Stadt überhaupt noch finanzieren kann.
Europas größtes Neubaugebiet
:So geht es weiter in Freiham
Das Wohnhochhaus des neuen Münchner Stadtviertels Freiham wird gerade fertiggestellt, die Nachbarhäuser sind schon zum Teil bewohnt. Nun gilt es, den Turm trotz deutlich gestiegener Kosten auch optisch zum Wahrzeichen des Areals zu machen.
Umbaupläne für Hochhaus am Stiglmaierplatz
:Höher ja, dicker nein
Ein Investor möchte ein Büro-Ensemble am Stiglmaierplatz massiv verändern. Die Stadtgestaltungskommission stimmt dem Vorhaben in manchen Punkten zu. Der Sohn der ursprünglichen Architekten findet, in dem Entwurf sehe das Gebäude aus „wie eine gemästete Gans“.
Architektur in München
:„Wie eine gemästete Gans mit fetter Leber“
Investoren planen den Umbau eines Büro-Ensembles in der Innenstadt. Der Sohn der ursprünglichen Architekten hält das für eine „Verschandelung“. Handelt es sich auch um einen Verstoß gegen das Urheberrecht?
Weißenburger Straße in Haidhausen
:Wie es mit Münchens umstrittenster Fußgängerzone weitergeht
Die Stimmung in Haidhausen war mitunter vergiftet wegen des Verkehrsversuchs in der Weißenburger Straße. Bei einer Info-Veranstaltung nun geht es zwar höflich zu – doch die Stadt steht vor einer schwierigen Entscheidung.
Stadtplanung
:Neue Pläne für das Siemens-Hochhaus
Seit fast 20 Jahren steht das Gebäude im Münchner Süden leer. Ein Investor wollte das Haus eigentlich sanieren und mit Anbauten ergänzen – doch nun stellt er neue Forderungen an die Stadt.
Fragen und Antworten zum Hochhausstreit
:Wer entscheidet über den Münchner Himmel?
Am Mittwoch stimmt der Stadtrat darüber ab, ob er ein Bürgerbegehren gegen die geplanten 155-Meter-Türme an der Paketposthalle zulässt. Was bisher geschah – und was demnächst noch geschehen könnte. Ein Überblick.
Kommunalpolitik in Wolfratshausen
:Grüne laden zum Stadtgespräch ein
Bei dem Treffen am 30. April im Wirtshaus Flößerei geht es um Artenvielfalt im Naturgarten, das Mobilitätskonzept und um Straßennamen.
Stadtgestaltung
:Der Traum vom neuen Odeonsplatz
Die Grünen wünschen sich vor der Feldherrnhalle eine attraktive Flaniermeile. Doch die SPD warnt vor zu viel Vorfreude auf eine schnelle Veränderung. Es gibt noch viele Hindernisse.
Begrünung
:Wird Paris zu schön?
Mehr Bäume, weniger Verkehr: Die Pariser stimmen über eine weitere Aufhübschung ihrer Stadt ab. Aber nicht alle sind glücklich damit.
Stadtgestaltung
:Warum die Stadt Millionen für schönere Plätze ausgibt
Ein Wäldchen und Wildstauden für den Willy-Brandt-Platz in der Riemer Messestadt, mehr Grün für den Curt-Mezger-Platz in Milbertshofen: Münchens Rathaus-Politiker wollen Fehlplanungen korrigieren – doch an den Vorhaben entzündet sich Kritik.
Haidhausen
:Warum die Weißenburger Straße einen Farbanstrich erhält
Die einjährige Testphase für eine Fußgängerzone zwischen Weißenburger und Pariser Platz hat schon vor ihrem Start das Viertel gespalten. Nun knüpfen sich die Hoffnungen der Befürworter an einen bunten „Straßenteppich“.
Neubau in Obersendling
:Drei Hochhäuser für den Münchner Süden - und ein Park
An der U-Bahn-Station Obersendling plant ein Investor ein dicht bebautes Quartier mit etwa 500 Wohnungen und 5000 Arbeitsplätzen - so viele wie auch bei einem benachbarten Projekt. Wer soll so viele neue Büros eigentlich nutzen?
Neubaupläne in der Sonnenstraße
:Ein Bunker bleibt, der Rest wird abgerissen
Neben der denkmalgeschützten „Isarpost“ will ein Investor in der Sonnenstraße das ehemalige Gebäude der Postbank durch ein Bürohaus ersetzen. Wie die Pläne bei Experten ankommen.
Neubauprojekt
:Wird die riesige Großmarkthalle doch nicht mitten in München gebaut?
Im Rathaus wachsen die Zweifel. Während Investor Büschl das Projekt schon jetzt weiterverkaufen will, kann sich Oberbürgermeister Dieter Reiter auch ganz andere schöne Dinge auf dem Gelände vorstellen.
Neuer Investor, neuer Anlauf
:Das zweite Leben des Postbank-Karrees
Wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt entsteht eine neue Bürowelt für 3000 Arbeitsplätze. Das Architekturbüro Herzog & de Meuron hofft, möglichst viel von der alten Bausubstanz wiederverwenden zu können.
Bauvorhaben
:Wie Nachbar-Streitigkeiten ein neues Hospiz ausbremsen
Seit fast drei Jahren wartet ein Verein darauf, eine Einrichtung mit bis zu 16 Betten zu bauen. Ein Grundstück mitten in der Stadt, hochgelobte Architektur-Pläne – alles vorhanden. Wären da nicht die Nachbarn.
Stadtpolitik in Baden-Württemberg
:Umzingelt von der Wirklichkeit
Wie geht richtige Kommunalpolitik? Zwei Oberbürgermeister aus Baden-Württemberg berichten aus dem Maschinenraum der Rathäuser: Peter Kurz aus Mannheim und Uli Burchardt aus Konstanz. Ihr Credo: nicht klagen, machen.
Bauprojekt in Neuperlach
:Wohnhochhaus statt Bürokomplex?
An der Thomas-Dehler-Straße in Neuperlach könnte unter anderem ein 15-stöckiges Haus mit mehreren hundert Wohnungen entstehen. Die bisherige Bebauung soll dabei zum Teil integriert werden.
Tag des offenen Denkmals
:Zu Besuch in der Brunnenstube – wo die Münchner sonst ausgesperrt sind
Einmal im Jahr öffnen sich für Interessierte meist verschlossene Türen. Am Tag des offenen Denkmals nutzen viele Münchner die Chance auf Einblicke, die sonst nicht zu gewinnen sind.
Haidhausen
:Verhärtete Fronten in der Fußgängerzone
Seit Montag sind Autos aus einem Teil der Weißenburger Straße ausgesperrt. Befürworter und Gegner des Verkehrsversuchs stehen sich unversöhnlich gegenüber – und alle Beteiligten warten auf eine Gerichtsentscheidung.
Münchner Architekturpreis
:Dietrich Fink ausgezeichnet
Der mit 10 000 Euro dotierte Architekturpreis der Stadt München geht an Dietrich Fink. Der habe die Stadt zu einem in vielerlei Hinsicht besseren Ort gemacht.
Politik in München
:Bürgerrat berät über Stadtgestaltung
100 durch das Los bestimmte Personen wollen Münchens Herausforderungen in vier Sitzungen erörtern. Der Prozess startet im Juli.
Shaere in Neuperlach
:Große soziale Zwischennutzung steht vor dem Aus
Ende Oktober müssen Künstler, Vereine, Initiativen und Start-ups sowie die Lebensmittelretter der „Community Kitchen“ das ehemalige Neuperlacher Allianz-Gebäude verlassen. Dort stehen Vorarbeiten für den geplanten „Fritz Distrikt“ an.