Leser kritisieren scharf, dass Krankenkassen bei Spekulationen Geld verlieren, das am Ende durch Kassenbeiträge wieder hereingeholt werden muss.
Eichstätter Finanzskandal
:Ex-Bischof räumt vor Gericht Fehler ein
Vor dem Landgericht München II geht es um rund 60 Millionen US-Dollar, spekulative Investments in den USA und Bestechung. Der frühere Bischof Hanke spricht vor Gericht über Fehler im Bistum.
Immobilienspekulation
:Benkos schönste Bau-Ruinen
Österreichs größter Pleitier sitzt im Gefängnis. Aber René Benkos Hinterlassenschaften, die stehen. Eine Deutschlandreise zu Benkos Brachen.
Kaffeemarkt
:„Die Kaffee-Branche erlebt gerade den perfekten Sturm“
Der italienische Röster Andrea Illy über die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels, skrupellose Spekulanten und die immer größere Not der kleinen Bauern.
Afrika
:Nicht die Bohne
Der Kakaopreis ist explodiert, was am Klimawandel liegt, aber auch an absurden Spekulationen. Wer von alldem profitiert? Sicher nicht die Bauern. Besuch auf einer Plantage in Ghana, wo sie sich abarbeiten für den Reichtum der anderen.
Schrottimmobilien
:Schimmel, Ratten, Dreck - und wer kümmert sich?
Gerade Menschen mit wenig Geld sind am Mietmarkt leichte Opfer für rücksichtslose Geschäftemacher. Politik und Behörden können sie schützen. Mancherorts aber findet man das unnötig.
ExklusivInsolvenz
:Mit diesen Tricks könnte das Geld von Versicherten bei Benko landen
Die Pleiten von René Benkos Firmen könnten die Altersvorsorge Tausender Menschen in Deutschland treffen. Die Versicherer befürchten, leer auszugehen - während andere Geld einbehalten.
Börse
:Haben Insider mit dem Hamas-Terror Millionen verdient?
Zwei US-Forscher sagen: Wetten auf fallende Kurse hätten vor dem Angriff auf Israel dramatisch zugenommen. Doch die Tel Aviver Börse dementiert. Wie stichhaltig sind die Indizien?
René Benko
:Ein Milliardär braucht dringend Geld
René Benko wollte Galeria sanieren - und ist jetzt selbst auf Hilfe angewiesen. Sogar über seinen eigenen Abgang wird spekuliert. Wie schlimm steht es um die Holding des schillernden Investors?
Kampf gegen Luxussanierung
:Stadt gibt Mietern Millionen-Zuschuss zum Kauf ihres Hauses
Aus Angst vor einer Luxussanierung sammeln die Bewohner der Wörthstraße 8 in Haidhausen Kreditzusagen, um selbst Eigentümer zu werden. Am Beitrag des Rathauses gibt es auch Kritik.
"Mietshäuser-Syndikat"
:Was, wenn Mieter ihr Zuhause einfach selbst kaufen?
Eine Mietergemeinschaft will ihr Haus im Münchner Stadtteil Haidhausen nicht Spekulanten überlassen, sondern es selbst übernehmen. Wie das geht - sogar in einer Stadt wie München.
Landwirtschaftspolitik
:Grüne wollen Spekulation mit Agrarland verhindern
Rund 63 000 Euro kostete im Jahr 2020 ein Hektar bayerischer Acker oder Weide - zehn Jahre zuvor waren es weit weniger als die Hälfte. Die Landtagsfraktion will die Preisexplosion nun per Gesetz eindämmen.
Schwabing
:Schutz vor lukrativer Vermarktung
Der Stadtrat beschließt Erweiterung des Erhaltungssatzungsgebiets "Pündterplatz", obwohl dort überdurchschnittlich viele Menschen gut verdienen. Doch wegen des hohen Anteils an Mietwohnungen und des Aufwertungsdrucks sind laut Planungsreferat viele Haushalte von Verdrängung gefährdet.
MeinungLebensmittelpreise
:Mit Essen spielt man doch
Sind wirklich "Spekulanten" schuld an der Hungersnot, weil sie auf steigende Getreidepreise wetten? Das ist zu kurz gedacht. Spekulation klingt zwar böse, kann am Ende aber allen nutzen.
SZ MagazinDas Beste aus aller Welt
:Millionär dank Monstera
In Neuseeland wechselte eine Zimmerpflanze für mehrere tausend Euro den Besitzer. Axel Hacke fragt sich: Was, wenn sein Fensterblatt auch so ein Schatz wäre? Könnte er jemals wieder entspannt verreisen?
Olympia-Stadt München
:"Schmutziger als Bochum und lauter als Berlin"
Als die Olympischen Spiele 1972 nach München kamen, zeichneten zwei angesehene Magazine ein düsteres Bild von der Stadt. Eine Sache hat sich seither in der Tat nicht verbessert.
Kunstfälscher
:Warhol für 250 Dollar
Die Gruppe MSCHF bietet tausend Versionen der Zeichnung "Fairies" an - die echte soll auch darunter sein.
Verbot von Spekulation mit CFD
:Anleger sind weiterhin den Banken ausgeliefert
Die Finanzaufsicht hat riskante Spekulationspapiere für private Anleger verboten. Doch das geht nicht weit genug.
Nahrungsmittelspekulation
:EU-Parlament will Spekulation mit Nahrungsmitteln regulieren
Die Abgeordneten wollen dem Geschäft mit dem Hunger Einhalt gebieten. Kritiker sehen darin nur neue Schlupflöcher - den Ärmsten der Welt wäre so nicht geholfen.
Spekulation
:Illusion, Torheit und Größenwahn
An den Finanzmärkten herrscht seit der Wahl des neuen US-Präsidenten Euphorie. Doch die Spekulanten schauen meist auf die falschen Daten.
Icking
:Was die Hubers auf der Huberwiese planen
Im Streit um die letzte Grünfläche im Zentrum melden sich die Eigentümer zu Wort: Falls die Bebauung scheitere, würden sie den Grund landwirtschaftlich nutzen.
Agrarhandel
:Angriff auf die Armen
Vergangenes Jahr verabschiedete Europa ein Gesetz, das die Spekulation mit Weizen oder Mais stoppen soll. Kritikern zufolge greift es aber nicht - weil sich die Finanzlobby einmischt.
Deutsche Bank
:Spekulation mit Nahrungsmitteln ist böse - oder?
Die Deutsche Bank verschärft die Lage für hungernde Menschen, weil sie mit Agrarrohstoffen spekuliert - diesen Vorwurf erheben Kritiker. Ob das stimmt, ist heftig umstritten. Zwei Fachleute geben Pro und Contra.
Studie über Strategien zur Geldanlage
:Männer zocken, Frauen sichern sich ab
Ihre Strategien unterscheiden sich fundamental, die Ergebnisse sind ähnlich: Weibliche Anleger erwirtschaften auf längere Zeit eine höhere Rendite. Und Männer lieben in Sachen Geldanlage das Risiko. Gegenüber einem Tagesgeldkonto haben beide Varianten einen Vorteil.
ExklusivFinanzspekulation
:Fest im Glauben an hohe Renditen
Die Papiere versprachen hohe Renditen - und blendeten offenbar den Finanzchef des evangelischen Stadtdekanats. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn. Denn offenbar war das Geld nicht in sichere Unternehmen, sondern in hochriskante Anleihen investiert worden.
Verteilung von Nahrungsmitteln
:Notstand im globalen Supermarkt
Die einen werfen jedes Jahr 220 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll, die anderen versuchen, von 1,25 Dollar am Tag zu leben. Weltweit ist Nahrung knapp und unfair verteilt, obwohl es noch nie mehr Wohlstand gab. Doch wenn ein Kilo Bananen im Supermarkt nur 70 Cent kostet, zahlt irgendwo irgendwer drauf.
Umstrittene Spekulationen
:Deutsche Bank schränkt Rohstoffhandel ein
Die Deutsche Bank will den physischen Handel mit Agrarrohstoffen, Metallen und Energierohstoffen reduzieren. Organisationen wie Foodwatch und Oxfam üben harsche Kritik an den Spekulationen mit Lebensmitteln - der Kurswechsel der Bankchefs dürfte ihnen aber nicht ausreichen.
Spekulation mit Nahrungsmitteln
:Die Schuld der Hungermacher
Verbraucherschützer Thilo Bode will, dass Deutsche Bank und Allianz ihre
Finanzmarktspekulationen mit Nahrungsmitteln sofort beenden. Eine neue Studie soll die Finanzinstitute zum Ausstieg bewegen. Doch die leisten hartnäckigen Widerstand.
Neufassung der Finanzmarktrichtlinie
:EU-Staaten wollen Spekulation mit Nahrungsmitteln eindämmen
Die EU will die Geschäfte mit Lebensmittelpreisen begrenzen, die Spekulanten sollen in Zukunft strenger überwacht werden. Kritiker sprechen jedoch schon jetzt von "folgenschweren Schlupflöchern für Spekulanten." Außerdem auf der Agenda der EU-Finanzminister: eine Bremse für den Turbo-Handel an der Börse.
Nahrungsmittelpreise
:Volksbanken verzichten auf Spekulation mit Lebensmitteln
Die Kampagne der NGOs wirkt: Das Zentralinstitut der Volksbanken, die DZ Bank, will keine Geschäfte mehr mit Lebensmittelpreisen machen. Die Debatte, ob die Armen wegen dieser Geschäfte mehr hungern, ist aber keineswegs zu Ende.
Therapien für Spielsüchtige
:Zocken ist im Grunde nicht heilbar
Der Fall Hoeneß lenkt die Aufmerksamkeit auf ein Problem, das weit verbreitet ist: 185.000 Menschen in Deutschland zeigen ein pathologisches Spielverhalten. Dem Geschäftsführer der Landesstelle für Glücksspielsucht in Bayern kommt Hoeneß' Handeln bekannt vor.
Preis für das gefährlichste Finanzprodukt
:Prädikat: Toxisch
Wetten auf Nahrungsmittel und gegen Schwellenländer: Die europäischen Grünen und Nichtregierungsorganisationen haben eine Auszeichnung der Schande vergeben. Gesucht wurde das gefährlichste Finanzprodukt.
Rohstoffgeschäfte der Deutschen Bank
:"Das Thema Nahrungsmittel darf nicht fahrlässig behandelt werden"
Die Deutsche Bank hat nach eigener Aussage keinen Nachweis für negative Auswirkungen von Spekulationen mit Nahrungsmitteln gefunden. Sie will das umstrittene Geschäft weiter betreiben. Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, über den Sinn solcher Anlagen und die Folgen für die Menschen in ärmeren Regionen.
Beamtin in Salzburg
:Vollmacht für Exotisches
340 Millionen Euro. Soviel Geld hat eine österreichische Finanzbeamtin über Jahre mit riskanten Spekulationen verzockt. Nun wird gerätselt, wie eine Beamtin solche Summen verspielen konnte. Dabei waren solch riskante Geschäfte im Land Salzburg durchaus gewollt.
SZ MagazinPreisanstieg bei Grundnahrungsmitteln
:Teures tägliches Brot
Eines steht fest: Brot wird immer teurer. Doch bei der Frage, wer schuld ist, wird es unübersichtlich. Angela Merkel? Die Bäcker? Fleischesser? Die Börse? Acht Antworten auf eine gar nicht so einfache Frage.
04:54
Streitgespräch zum Thema "Agrarmarktspekulation"
:Wer ist schuld am Hunger der Welt?
Spekulanten tragen eine Hauptschuld daran, dass viele Menschen heute Hunger leiden. Das sagt Thilo Bode, Geschäftsführer von foodwatsch. Der Wirtschaftsethiker Ingo Pies ist da ganz andere Meinung. Ein Streitgespräch.
Steigende Lebensmittelpreise
:Böse Spekulanten, gute Spekulanten
Foodwatch-Chef Thilo Bode macht Finanzinvestoren wie die Deutsche Bank für den Hunger in der Welt verantwortlich und fordert: Der Handel mit Nahrung muss eingeschränkt werden. Der Wirtschaftsethiker Ingo Pies hält das für den falschen Weg. Ein Streitgespräch
Jean Ziegler im Gespräch
:"Nahrungsmittelspekulation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
Jean Ziegler kämpft mit drastischer Polemik gegen den Hunger auf der Welt. Ein Gespräch mit dem UN-Experten und Autor über die Frage, ob das Wetten auf Nahrungsmittel Mord ist, warum selbst mächtige Politiker vor Großkonzernen einknicken, die kaum einer kennt. Und warum er Kuba weiter unterstützt, von Gaddafi am Ende aber abrückte.
Spekulation mit Agrarrohstoffen
:Banker machen sich vom Acker
Sie wollen nicht für den Welthunger verantwortlich sein: Immer mehr Geldhäuser beenden deshalb ihre Spekulationen mit Nahrungsmitteln. Neuester Aussteiger ist die Landesbank Berlin. Nun wächst der Druck auf die Deutsche Bank - doch die ziert sich nach wie vor.
Bank reagiert auf Foodwatch-Kritik
:Commerzbank steigt aus Nahrungsmittel-Spekulationen aus
Rückzug aus umstrittenen Geschäften: Das zweitgrößte deutsche Geldhaus wirft Grundnahrungsmittel aus seinen Anlageprodukten. Die Commerzbank will sich nicht mehr dem Vorwurf aussetzen, sie verdiene am Hunger der Menschen in armen Ländern. Die Verbraucherlobby Foodwatch fordert nun, dass sich auch andere große Banken ein Beispiel daran nehmen.
Finanzspekulation in den USA
:Neun Milliarden Dollar weg - JP Morgan steigert Verluste
Weitere Verluste aus den Skandalwetten von JP Morgan: Bis zu neun Milliarden Dollar soll die einstige US-Vorzeigebank vernichtet haben. Dabei ist das Geldinstitut selbst zum Opfer von Zockern geworden. Die Diskussion über eine Finanzmarktregulierung wird in den USA nun wieder Fahrt aufnehmen.
ExklusivMaßnahmen gegen Finanzkrisen
:Rösler will Märkte stärker kontrollieren
Mit acht Punkten gegen die Heuschrecken: Wirtschaftsminister Philipp Rösler fordert stärkere Kontrollen für die Märkte, um weitere Finanzkrisen zu verhindern. Seine Maßnahmen betreffen unter anderem den Hochfrequenzhandel, Hedge-Fonds sowie Ratingagenturen.
Immobilien-Ausverkauf
:Berliner Etikettenschwindel
Die letzten Freiflächen und Bauruinen werden rar in Berlin. Trotzdem lässt es die Stadt zu, dass diese mit der immer gleichen Mischung aus Gastronomie, Shopping und Luxusappartements radikal ausverkauft werden - unter dem Etikett Kunst, versteht sich.
ARD-Film "Die Verführerin Adele Spitzeder"
:Mutter des Anlagebetrugs
Der Bernard Madoff des 19. Jahrhunderts hieß Adele Spitzeder und wohnte in München. Die gescheiterte Schauspielerin trieb Kleinanleger, Kirchen und ganze Gemeinden in den Ruin. Birgit Minichmayr spielt ein großartiges Miststück in einem Film, der ein Lehrstück über Geld und Gier hätte sein können - dem aber die Fallhöhe fehlt.
Riskante Finanzgeschäfte in Landsberg
:2,5 Millionen Euro verzockt
Landsbergs Kämmerei soll mit Termingeschäften spekuliert und dabei mehrere Millionen Euro in den Sand gesetzt haben - ohne Wissen des Oberbürgermeisters. Nun könnten auf die Stadt weitere finanzielle Verluste zukommen.
"Zähmung des Kapitalismus"
:Steinbrück legt sich mit Spekulanten an
Wer SPD-Kanzlerkandidat werden will, braucht starke Thesen. Peer Steinbrück, formal noch der Finanzexperte der Partei, präsentiert sein Programm zur Zähmung der Märkte. Und dabei geht er weit über das hinaus, was international gerade debattiert wird.
Kritik an Spekulation mit Nahrungsmitteln
:Foodwatch gibt Banken Mitschuld an Hungersnöten
Harte Worte, die aufrütteln sollen: Unter dem Motto "Hände weg vom Acker, Mann!" ruft Foodwatch zum Protest gegen den Chef der Deutschen Bank auf. Banken seien mitverantwortlich für den Hunger in der Welt, kritisieren die Verbraucherschützer. Das Geldinstitut weist die Vorwürfe zurück - und schiebt die Schuld aufs Wetter.
Finanzmarkttransaktionssteuer
:Schonung für Spekulanten
Merkel wehrte sich gegen den Vorwurf, das Sparpaket der Bundesregierung sei unsozial - denn darin stehe ja auch eine Finanzmarkttransaktionssteuer. Doch jetzt ist klar: In den nächsten Jahren kommt sie sicher nicht. Der Handel an der Börse wird vorerst doch nicht besteuert.
Dagobert Duck: Idol eines Ex-Finanzministers
:Peer Puter träumt von den Fantastilliarden
Vorbild Dagobert Duck: Peer Steinbrück ermahnt die Spekulanten, sich an der Geldhorterei des Comic-Erpels ein Beispiel zu nehmen. Onkel Dagoberts Credo sei außerdem eine gute Krisenbremse.
Mathematik in der Finanzkrise
:"Alle Modelle sind falsch"
Ihnen sollte der Zutritt zu Banken verwehrt werden, ihre Arbeit wurde als "Verbrechen gegen die Menschheit" beschimpft. Doch inwieweit sind Mathematiker und ihre Modelle schuld am Wirtschaftschaos?