Schießerei in Orlando in Gay-Club "Pulse" - SZ.de

Schießerei in Orlando

Schießerei in Orlando

In der Nacht auf Sonntag, 12. Juni 2016, attackierte Omar Siddiqui Mateen den Gay-Club "Pulse" in Orlando, Florida, mit Schusswaffen. Er ermordete dabei mindestens 50 Menschen, bevor er selbst von der Polizei getötet wurde. Vor dem Anschlag hatte sich Mateen zur Terrororganisation IS bekannt. Seine Tatwaffen, darunter ein Sturmgewehr, hatte er legal in einem Waffengeschäft erworben.

Überlebender des Attentats in Orlando
:"Ich will einfach nur mein Leben zurück"

Juan José Cufiño Rodriguez hat den Anschlag auf den Nachtclub Pulse in Orlando schwer verletzt überlebt. Im Gespräch erzählt er von der Schreckensnacht - und dem Überlebenskampf danach.

Protokoll von Beate Wild

Ein Jahr nach dem Attentat in Orlando
:Trauma und Neuanfang am Jahrestag des Anschlags

49 Menschen wurden beim Angriff auf den Nachtclub Pulse in Orlando getötet. Heute, exakt ein Jahr später, beschwört die Stadt die Solidarität aus den Tagen nach dem Attentat. Überlebende, Angehörige und Retter kommen zusammen.

Von Johannes Kuhn

Omar Mateen
:Frau des Attentäters von Orlando festgenommen

Der Witwe des Attentäters werden Behinderung der Justiz sowie Unterstützung einer ausländischen Terror-Gruppe vorgeworfen. Ihr Mann hatte in einem Gay-Club 49 Menschen ermordet.

Angriff in Regionalzug bei Würzburg
:"Die Unterscheidung zwischen Amok und Terror spielt keine Rolle mehr"

Der Philosoph Franco Berardi sieht Terroristen als Menschen, die selbst leiden und durch dieses Leiden zu Verbrechern werden. Er spricht von einer "islamistischen Verzweiflung".

Von Karin Janker

Terrorismus
:Wie die Literatur den Terror erfand

Orlando, Nizza und das Surreale: Die blutige Gewalt der vergangenen Wochen hat Wurzeln in den Werken namhafter Schriftsteller. Aus den Fiktionen von Brecht und Breton ist Alltag geworden.

Von Willi Winkler

Nach Massaker im "Pulse"
:FBI veröffentlicht Protokoll der Telefonate mit Orlando-Attentäter Mateen

Ermittler veröffentlichen weitere Details zur Tatnacht. Eine Verschärfung des Waffenrechts scheitert im US-Senat.

SZ PlusOrlando
:Eine Schwulenhochzeit in Orlando

Während die einen in der Stadt in Florida ihre Toten begraben, schwören sich Kevin und Bob die ewige Treue. Gerade jetzt, um das Leben zu zelebrieren.

USA
:50 000 gedenken der Opfer von Orlando

Im Lake Eola Park versammelten sich die Menschen zu einer Mahnwache. Mit Regenbogenfahnen und unter Tränen gedachten sie der Toten und Verletzten aus dem Pulse Club.

Nach der Bluttat von Orlando
:Homosexuelle verdienen mehr als Toleranz

Selbst im liberalen Westen wird die LGBT-Gemeinde von vielen nur toleriert, dabei sind wir ihr alle zum Dank verpflichtet - und zum Beistand gegen Repressalien in anderen Teilen der Welt.

Von Gustav Seibt

Bluttat im "Pulse"
:Orlando-Attentäter und seine Frau sollen sich während der Tat ausgetauscht haben

Während Omar Mateen sich mit Geiseln im Nachtclub "Pulse" verschanzte, soll der Attentäter Textnachrichten mit seiner Ehefrau ausgetauscht haben. Darunter auch Liebesbotschaften.

SZ JetztOrlando
:Mann fährt 1392 Kilometer, um Kreuze in Orlando aufzustellen

Der "Cross Guy" ist schon seit längerer Zeit in den Staaten unterwegs. Mehr als 7000 Gedenkkreuze hat er schon errichtet.

SZ JetztProtokoll
:"Der Umgang mit dem Islam erinnert mich an den früheren Umgang mit Juden"

Armin Langer ist angehender Rabbiner. In der aktuellen Islam-Debatte sieht er Parallelen zum Antisemitismus.

Protokoll von Charlotte Haunhorst

Bluttat in Florida
:Die unbeantworteten Fragen von Orlando

Was war das Motiv? Welche Verbindung hatte der Täter zu islamistischen Organisationen? Welche Rolle spielt seine Sexualität? Ein Überblick.

Von Johannes Kuhn, Orlando

Nach Schießerei in Schwulen-Club
:Barack Obama spricht mit Angehörigen in Orlando

Die Stadt steht nach dem Anschlag noch immer unter Schock - der Besuch des US-Präsidenten sei "eine Linderung der Schmerzen".

Von Sacha Batthyany

Anschlag in Orlando
:"Vor einem Jahr chattete der Täter mich an"

Sein Instinkt brachte Pulse-Stammgast Cord Cedeno am Samstag dazu, nur wenige Meter vor dem Klub umzukehren. Er verlor in jener Nacht zwei Freunde - und hatte mit dem Attentäter in einer Gay-App Kontakt.

Von Johannes Kuhn, Orlando

SZ JetztStatistik
:1 516 863 Tote durch Schusswaffen in den USA

Eine neue Auswertung zeigt, dass die Zahl der Schusswaffenopfer seit 1968 in den USA mittlerweile höher ist als die aller amerikanischen Kriegsopfer seit dem Unabhängigkeitskrieg 1775.

Massenmord im Gay-Club Pulse
:Witwe des Orlando-Attentäters gerät ins Zentrum der Ermittlungen

Einem Medienbericht zufolge droht Noor Salman Anklage wegen Mittäterschaft. Dabei hatte sie zunächst gesagt, sie habe ihren Mann von der Tat abbringen wollen.

SZ JetztOrlando
:"Ein Mann wird aggressiv gegen das, was er selbst zu werden fürchtet"

Wie entstehen Homophobie und Hass? Der Sozialpsychologe Ulrich Klocke erforscht das Phänomen - und weiß, wie groß der Einfluss von Religion dabei ist.

Interview: Friedemann Karig

Orlando
:Homosexuelle in Florida ringen um mehr Rechte

Die LGBT-Community in Orlando rückt nach dem Attentat noch enger zusammen. Ein Aktivist spricht von der "Hölle" der vergangenen Tage. Auch im Alltag kämpfen sexuelle Minderheiten in Florida um Akzeptanz.

Von Johannes Kuhn, Orlando

SZ JetztTerrorgefahr
:Die Durchhalteparolen werden immer unglaubwürdiger

Die üblichen Anti-Terror-Phrasen wirken mittlerweile hohl. Wir müssen anders über Terror reden - dringend.

Kommentar von Max Sprick

Bluttat in Florida
:Die Opfer von Orlando

Über den Täter wird viel berichtet - über die Opfer nur sehr wenig. Die Polizei hat nun eine Liste mit den Namen aller 49 Toten veröffentlicht. Hinter jedem steckt eine Geschichte.

Von Nadine Funck und Timo Nicolas

USA
:Ehefrau wollte Orlando-Attentäter angeblich von Tat abbringen

Noor Mateen sagte dem FBI, sie habe versucht, die Bluttat ihres Ehemanns zu verhindern. Allerdings gerät sie nun selbst ins Visier der Behörden.

SZ Espresso
:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig ist - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Von Leila Al-Serori

US-Republikaner
:Trump nach Orlando: Spalter statt Staatsmann

Trumps Reaktion auf das Attentat mit 49 Opfern zeigt die Radikalität der Republikaner. Die Partei ist selbst schuld, dass der Fremdenhass der Tea Party nun salonfähig ist.

Analyse von Matthias Kolb

Schießerei in Orlando
:Ein Tag in den USA - 106 Fälle von Waffengewalt

Am 12. Juni sterben nicht nur in Orlando Menschen durch Waffengewalt. Diese Grafik zeigt, wie alltäglich Tote und Verletzte in den USA sind.

Von Katharina Brunner

Nach Schießerei in Orlando
:Aktien von Waffenfirmen legen nach Orlando-Attentat zu

Nach der Schießerei von Orlando investieren Anleger verstärkt in Hersteller von Schusswaffen. Und das, obwohl wieder über schärfere Waffengesetze diskutiert wird. Oder gerade deshalb.

Nach dem Massenmord
:Orlando - Stadt der Helden, Stadt der Trauer

Mit einer Umarmung das Leben gerettet: Neben den Horror- werden auch immer mehr Heldengeschichten über das Attentat im "Pulse" bekannt. Tausende versammeln sich, um an die Opfer zu erinnern.

Von Johannes Kuhn, Orlando

Bluttat
:Massenmörder von Orlando war offenbar häufiger Gast im "Pulse"

Stammgäste der Gay-Bar berichten, dass Omar Mateen dort häufiger alleine trank. Das FBI muss erklären, warum es den Mann zwei Mal von der Beobachtungsliste strich.

Von Johannes Kuhn, Orlando

SZ JetztInterview
:Warum dürfen Schwule kein Blut spenden?

Nach dem Amoklauf in Orlando wollten homosexuelle Männer Blut spenden - doch es wurde ihnen verwehrt. In Deutschland ist das Gesetz sogar noch restriktiver. Warum eigentlich?

Interview: Liza Marie Niesmak

USA
:Wie die Schießerei von Orlando ablief

Fest steht: 49 Menschen wurden erschossen, 53 verletzt. Doch die Polizei hat bisher nur sehr lückenhaft rekonstruiert, was sich in dem Gay-Club "Pulse" abgespielt hat. Versuch einer Rekonstruktion in Grafiken.

Massenmord in Florida
:Obama: Schütze von Orlando offenbar Einzeltäter

Der US-Regierung zufolge gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass jemand dem Attentäter Omar Mateen Anweisungen gab oder dass er Teil eines größeren Netzwerks gewesen ist.

Terrorismus
:Amerikas Feind hilft Trump

Nach Orlando könnte der Präsidentschaftskandidat an Zustimmung gewinnen. Doch der Anschlag beweist, wie komplex der neue Terror ist - und dass Trumps Methoden ungeeignet sind, ihn zu bekämpfen.

Kommentar von Nicolas Richter

SZ PlusSchießerei in Orlando
:Tage der Wut und Trauer

50 Menschen sind tot: Die Schwulen in Orlando tanzen aus Trotz weiter oder verharren in Schockstarre. Beobachtungen aus einer Stadt im Ausnahmezustand.

Von Sacha Batthyany und Nicolas Richter

SZ JetztGay-Club in Orlando
:"Im 'Pulse' lernte ich, mich selbst zu lieben"

Ort der Freiheit und der Sicherheit: Der Gay-Club "Pulse" in Orlando wurde im Gedenken an einen verstorbenen Bruder gegründet. Für viele Besucher war er weit mehr als eine Diskothek.

Von Friedeman Karig

Schießerei in Orlando
:An den Waffengesetzen wird sich nichts ändern

In Orlando sind mehr Menschen bei einer Schießerei getötet worden als je zuvor in den USA. Zeit, zu handeln? Nicht in diesem Land.

Von Felicitas Kock

Orlando
:Dem IS ist jeder willkommen, der Terror verbreitet

Vielleicht war Omar Mateen ein von Gewaltphantasien getriebener Homosexuellenhasser, vielleicht war er psychisch krank. Dem Islamischen Staat können die Motive des Schützen völlig gleichgültig sein.

Analyse von Tomas Avenarius

Nach Schießerei in Orlando
:Clinton fordert Verbot von Sturmgewehren - Trump will noch mehr Waffen

Der US-Republikaner Trump vereinnahmt die Schießerei von Orlando für seinen Wahlkampf - und gibt Muslimen die Schuld an dem Terrorakt. Hillary Clinton macht die laxen Waffengesetze verantwortlich.

Florida
:Verkaufsschlager unter Amokläufern

Mit dem Sturmgewehr AR-15 wurden schon viele Amokläufe begangen. Auch der Attentäter von Orlando solle damit geschossen haben, hieß es zunächst. Hinterbliebene verklagen den Hersteller.

Von Hakan Tanriverdi

Massenmord in Gay-Club in Orlando
:"Beeil dich. Er ist hier bei uns in den Toiletten"

Eddie Jamoldroy Justice ist eines der 49 Opfer des Disco-Massenmords. Während er sich vor dem Schützen versteckt hielt, schrieb er seiner Mutter Kurznachrichten.

01:29

Twitterschau
:Netzreaktionen auf Orlando - Zwischen Solidarität und Populismus

Während Hillary Clinton und Donald Trump auf Twitter weiter Wahlkampf betreiben, solidarisieren sich zahlreiche Homosexuelle mit den Opfern von Orlando.

Bilder
:Trauer mit erhobenem Haupt

Überall in den USA treffen sich am Sonntag spontan Menschen, um der Toten der Bluttat von Orlando zu gedenken. Zwischen all den Tränen zeigt sich der Stolz der Gay-Community.

Schießerei in Orlando
:Warum Orlando kein Angriff auf die offene Gesellschaft war

Die Bluttat von Orlando galt einer bestimmten Gruppe, einer bestimmten Lebensweise. Wer das bestreitet, sieht nicht, dass Homophobie noch immer alltäglich ist. Auch in Deutschland.

Kommentar von Thorsten Denkler

Ihr Forum
:US-Waffengesetze: Was muss sich ändern?

Nach der Bluttat in Orlando, bei der 50 Menschen getötet und 53 verletzt wurden, äußert sich US-Präsident Obama. Er wirkt resigniert: "Wir müssen entscheiden, ob das die Art von Land ist, in dem wir leben wollen."

Bluttat von Orlando
:Orlando, Stadt der Verzweiflung

Die Bluttat in einem Gay-Club übertrifft alle Befürchtungen und überfordert die Stadt. Viele Menschen müssen die Nacht ohne Gewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen verbringen.

Von Johannes Kuhn

Schießerei in Orlando
:Was wir über den Schützen von Orlando wissen

Der Täter heißt Omar Mir Seddique Mateen. Inzwischen spricht vieles für ein islamistisches Motiv. Zweimal ermittelte bereits das FBI gegen ihn.

Orlando
:"Ihr werdet unsere Stimme nicht ersticken!"

Nach der Bluttat in Orlando finden im ganzen Land Solidaritäts-Veranstaltungen statt. Der Bürgermeister der Stadt bittet, von öffentlichen Trauerfeiern vorerst abzusehen.

Von Teresa Fries und Hakan Tanriverdi

Schießerei in Florida
:Obama spricht von "Akt des Terrors und des Hasses"

Dem US-Präsidenten ist der Frust darüber anzusehen, dass er immer wieder vergeblich nach einer Verschärfung der Waffengesetze ruft.

Florida
:Hunderte wollen Blut für Opfer spenden

Nach der Schießerei in einem Club kämpfen Dutzende Verletzte um ihr Leben und brauchen Blut. Vor dem Blutspendedienst bilden sich lange Schlangen.

Schießerei in Florida
:Der Tag des Horrors in Orlando

Eine ausgelassene Party in einem Nachtclub endet mit einem Blutbad. Mindestens 50 Menschen sind tot. Die Stadt reagiert geschockt und zugleich hilfsbereit. Die Bilder

Terrormiliz
:IS reklamiert Verantwortung für Bluttat von Orlando für sich

Mehr als 50 Menschen hat der US-Amerikaner Omar Mateen in einem Gay-Club in Florida erschossen. Die Waffen für die Bluttat hat er legal gekauft.

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