Christian Siegling ist Chef vom Lanserhof auf Sylt. In dem Hotel gibt es keinen Kaffee oder Alkohol, aber dafür Gesichtscremes für 1000 Euro und das Versprechen auf ein längeres Leben. Ein Gespräch über dreimonatige Aufenthalte, Botox und skeptische Inselbewohner.
SZ JetztWhatsapp-Kolumne
:Ich war voll der Waschlappen, unmännlich, harmlos, kein Testosteron!
Konrad kommt aus dem Türkei-Urlaub zurück und ist braungebrannt. Aber für seinen besten Freund Jon ist da eindeutig noch etwas anderes ungewohnt an Konrads Gesicht.
Frankreich
:Paris ist schön, aber noch nicht schön genug
Der neue Bürgermeister gibt ein „Recht auf Schönheit“ aus, samt Manifest. Damit kontert er die Nörgler, die die Stadt im Niedergang sehen. Ist das wirklich nötig?
SZ JetztSchönheitsideale
:Ist es wirklich vorbei mit der Body Positivity?
Und wäre das eigentlich schade? Wieso es trotz Abnehmspritzen und Proteinwahn noch Hoffnung auf eine echte Bewegung gibt – die nicht bei ein paar kurvigen Frauenkörpern auf Werbeplakaten aufhört.
Travestie-Künstler Chris Kolonko
:Der Mann, den viele nur als Frau kennen
Chris Kolonko glänzt beruflich seit 40 Jahren in Frauenrollen, privat lebt er als Mann mit einem Mann zusammen. Was den Travestie-Künstler am Spiel mit der Illusion reizt und warum Schönheitsoperationen aus seiner Karriere nicht wegzudenken sind.
Pasta
:Du bist ja eine Nudel!
Der Pasta-Riese Barilla hat für eine Bronze-Spezialedition seine Nudeln wieder aufgeraut. Und wird so zum Anführer einer Revolution gegen die glatten Oberflächen der Moderne. Über die Sehnsucht nach Relief in Zeiten von KI und Botox.
Kolumne „Schon schön“
:Zähne der Zeit
Bei einer Misswahl in Thailand zeigt sich, was mittlerweile überall auf der Welt gilt: Wer schön sein will, muss tiefer in die Tasche greifen. Oder extra cool bleiben.
SZ MagazinPsychologie
:»Eine Aussage wie ›Du hast zugenommen‹ geht gar nicht«
Schon Dreijährige wissen, welche Körperform als schön gilt – sie übernehmen das, was Erwachsene ihnen vorleben. Psychologin Charlotte Ord erklärt, wie Eltern ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper vermitteln können, welche Worte Kindern schaden und warum sich Essstörungen schon so früh entwickeln.
Sachbuch
:„Viele Frauen haben keine Lust auf Dating, aber auf Gemeinschaft“
Alles, was Frauen im Jahr 2026 erleben, hat vor ihnen schon mal eine Nonne im Barock durchgemacht. Das schreiben Carmen Urbita und Ana Garriga in ihrem Buch „Convent Wisdom“. Ein Gespräch über Deadlines, Eitelkeiten und die Frage, warum das Kloster gerade so angesagt ist.
Jim Carrey
:Gesichtsverlust
Ist er es wirklich? Kein anderes Gesicht fängt die unheimliche Zeit, in der wir leben, besser ein als das des Komikers Jim Carrey. Bleibt die Hoffnung, dass es sich bei seiner Erneuerung um einen subversiven Akt handelt.
Tiere
:Schimpansen mögen Glitzer
Wie unsere menschlichen Vorfahren sind auch Schimpansen von Kristallen fasziniert. Haben die Tiere einen Sinn für Schönheit?
MeinungPro und Contra
:Kann man sich „Germany's Next Topmodel“ noch anschauen?
Körperkult, Aschenputtel-Mythos und natürlich ein bisschen Diversity: „Germany’s Next Topmodel“ geht in die 21. Staffel.
Schönheitsideal
:Das bisschen Botox
An jeder Ecke ein Beautysalon, und beim Kindergeburtstag Hyaluron-Smalltalk: Ein Lagebericht zum neuen Schönheitsideal, verfasst mit angedeuteter Zornesfalte.
Körperbilder
:Weiblich, stark, bereit zum Anpacken
Michelle Obama erregte mit ihrem trainierten Bizeps noch die Konservativen, inzwischen zeigen alle den Oberarm „toned“ – von Miley Cyrus bis Lauren Sánchez Bezos. Über ein neues Statussymbol.
Finnland
:Wie Miss Finnland einen Rassismus-Skandal auslöste
Sarah Dzafce postete ein Foto, auf dem sie ihre Augen schräg nach oben verzieht. Der Vorfall hat diplomatische Turbulenzen mit asiatischen Ländern ausgelöst – und die Schönheitskönigin ist ihr Krönchen los.
Pasinger Fabrik
:Eine Ausstellung fragt: Was ist schön?
Von Dezember bis März betrachtet die Ausstellung „Ich bin schön“ in der Pasinger Fabrik Körperideale aus unterschiedlichen künstlerischen Blickwinkeln – begleitet von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.
SZ JetztMännlichkeit
:„Ich habe ständig über meine Größe nachgedacht”
Nico ist 1,65 Meter groß und hat seit der neunten Klasse Haarausfall. Über den Druck, als Mann attraktiv zu sein.
Kolumne „Schön doof“
:Jonathan Bailey ist heiß. Jetzt auch quasi-amtlich
Der Schauspieler Jonathan Bailey wurde vom „People“-Magazin zum „Sexiest Man Alive“ gekürt. Schön für ihn. Nur wird sich da nächste Woche noch jemand daran erinnern?
Ermittlungen in Schwabing
:Arzt soll im großen Stil Botox aus Schönheitsklinik gestohlen haben
Der Mediziner wird verdächtigt, bei seinem Arbeitgeber Arzneimittel im Wert von mehreren Zehntausend Euro entwendet zu haben. Offenbar wollte er damit eine eigene Klinik eröffnen.
Interview mit Sprachforscher
:„Es gibt leider viele Vorurteile über die deutsche Sprache“
Was ist eigentlich schönes Deutsch? Ein Gespräch mit dem Sprachforscher Roland Kaehlbrandt über Weltschmerz, die Texte von Herbert Grönemeyer – und „Das crazy“, das Jugendwort des Jahres.
Geschichte des Geschmacks
:Sieht doch gut aus
Der Historiker Ulrich Raulff hat eine so überfordernde wie wohltuend selbstironische Geschichte des Geschmacks geschrieben. Nach der Lektüre fühlt man sich auf eine schwer zu erklärende Art schöner.
Brasilien
:Wo die Schönheit wartet
Die Kunstbiennale von São Paulo, diesmal konzipiert vom aus Berlin angereisten Chefkurator Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, beschwört den Optimismus. Einen besseren Ort gibt es dafür kaum.
Gen Z und Schönheitsideale
:Neue Brüste, neue Nase, neue Vulva
Die Gen Z postet unermüdlich darüber, den eigenen Körper zu akzeptieren. Warum denken trotzdem viele jungen Menschen über eine Schönheitsoperation nach? Drei junge Frauen erzählen.
SZ MagazinModekolumne
:Wir müssen den Gürtel enger schnallen – jetzt auch im Gesicht
Kim Kardashian verkauft Shapewear, die verspricht, über Nacht den Nacken und die Wangen zu straffen. Damit wird ein alter Menschheitstraum wahr – vor allem für Manager.
BGH-Urteil
:Vorher-Nachher-Werbefotos für Beauty-Behandlungen verboten
Im Internet werben die Ärzte und Influencer „Dr. Rick“ und „Dr. Nick“ mit Vorher-Nachher-Bildern für ihre Schönheitsbehandlungen. Das ist nicht erlaubt, urteilt der BGH – zum Schutz der Patienten.
Familien-Newsletter
:Wie lernt man, sich selbst schön zu finden?
Schon Kinder orientieren sich an Idealbildern aus den Medien - auch die vierjährige Tochter unserer Autorin. Wie schafft man es, Kinder darin zu bestärken, mit sich zufrieden zu sein?
Spritzen gegen Falten
:Starkes Gift, winziger Effekt
Botox verspricht strahlende Schönheit dank faltenfreier Haut. Eine neue Studie bringt Ernüchterung: Attraktiver macht die Behandlung mit dem Nervengift so gut wie gar nicht – die Wirkung auf Betrachter scheint verschwindend gering zu sein.
Großbritannien
:Die Botox-Spritze könnte in den USA bald teurer werden
Der größte Markt für Botox sind traditionell die USA, aber die britischen Inseln holen ehrgeizig auf. Hier wird das Anti-Falten-Mittel auch hergestellt, in einem irischen Küstenstädtchen. Noch.
Die Ästhetik von Fußball
:„Die Ungerechtigkeit fühlt sich noch ungerechter an“
Der Fotograf Reinaldo Coddou hat das Magazin „11 Freunde“ mitgegründet. Heute ringt er mit seiner Liebe zum Fußball. Ein Gespräch über die Fratze des modernen Profizirkus, die Abscheulichkeit von VAR-Entscheidungen und die Schönheit von Arminia Bielefeld.
Thailand
:Sie bleibt lieber Straßenkehrerin
Als „schöne Straßenkehrerin“ wurde die Thailänderin Noppajit Somboonset zu einem viralen Internet-Phänomen, das bis nach Deutschland schwappte. Muss eine solche Frau nicht Model werden? Ein Gespräch in Bangkok über die Frage, welches Geschäft das schmutzigere ist.
Psychologie
:Statussymbole als Selbstbestätigung: Seht her, ich bin nicht nur schön
Wer sich schön findet, neigt offenbar stärker zu materialistischen Einstellungen. Das liegt daran, dass sich Schönheit erst im Vergleich mit anderen etabliert und daraus ein besonderer Konkurrenzdruck entsteht.
Leute
:Musks Tochter: „Ich scheiß’ auf ihn“
Vivian Jenna Wilson hat kein Interesse an ihrem Vater. Thierry Henry wird von einer panamaischen Jubeltraube vereinnahmt. Und Linda de Mol preist ihre Schönheitsoperationen.
Rabea Weihser: „Wie wir so schön wurden“
:Guck doch nicht so
Wurde je eine Zornesfalte wirklich weggecremt? Natürlich nicht. Warum Menschen trotzdem so viel Zeit und Geld für ihr Gesicht aufwenden, ergründet Rabea Weihser in „Wie wir so schön wurden“.
Medizin
:„Haare sind ein guter medizinischer Indikator“
Auf welche tieferliegenden Probleme kann Haarausfall hinweisen? Kann man über Nacht ergrauen? Und welche Haarpflege ist sinnvoll? Fragen an die Dermatologin Natalie Garcia Bartels.
Karoline Herfurth
:„Mit zwölf habe ich angefangen, meinen Körper zu hassen“
Die Schauspielerin und Regisseurin Karoline Herfurth über Körperfrust, falsche Schönheitsideale und die Frage: Kann man sich davon befreien?
Körperkunst
:Sind Tätowierungen gesundheitsschädlich?
Tattoo-Farben bleiben nicht nur in der Haut: Bestandteile davon verteilen sich im Körper, etwa in den Lymphknoten. Welche Folgen das hat, ist bislang unklar. Nun haben Forscher 24 Probanden tätowiert.
SZ JetztGerechtigkeit
:Die Schönheit entscheidet
Wer attraktiv ist, wird in vielen Lebensbereichen bevorzugt. Lässt sich das mit Body Positivity überwinden? Oder mit Operationen für alle?
Pamela Anderson, Demi Moore und Nicole Kidman
:Kampf der Natur
Pamela Anderson, Demi Moore, Nicole Kidman: In Hollywood sind ältere Schauspielerinnen derzeit höher im Kurs als je zuvor. Ändert das etwas am herrschenden Schönheitsideal?
SZ JetztZufriedenheit
:Was zum Glück noch fehlte
Eine Haartransplantation, einen Hund adoptieren oder sich auf ADHS testen lassen: Wie eine einzige Entscheidung das ganze Leben besser machen kann.
Kosten fürs Haareschneiden
:„Ein Euro pro Minute muss beim Besuch mindestens berechnet werden“
Die Friseurbranche kämpft mit Preisdumping, doch Schwarzarbeit ist nicht ihr einziges Problem. Welche Missstände bei Friseuren und Barbershops herrschen – und was die Stadt dagegen unternimmt.
Schönheit
:Warum in Japan schon Dreijährige zur Haarentfernung gehen
In Japan verbuchen Studios immer mehr Kinder unter ihren Kunden, die eine makellose Haut bekommen sollen. Haben sie Haare an der falschen Stelle, gelten sie als nachlässig und riskieren dumme Bemerkungen.
SZ MagazinBeauty
:Ein Mann und seine Faltencremes
Kein Mensch braucht Hautcreme, das sind nur falsche Versprechen der Kosmetikindustrie, dachte unser Autor – bis ihm seine Krähenfüße auffielen. Dann entwickelte er eine Beauty-Routine. Die Wirkung? Erstaunlich kontraproduktiv.
Medizin
:Was Hautcremes können - und was nicht
Pflegeprodukte für die Haut versprechen wahre Wunder. Aber können sie die Hautalterung bremsen, und welche Inhaltsstoffe sind sinnvoll? Eine Handreichung.
Leute
:Dänemark hat eine neue Königin
Erstmals wird eine Frau aus dem skandinavischen Land zur „Miss Universe“ gekrönt, Hugh Grant versteckt sich vor seinen Kindern auf dem Klo, und Jörg Wontorra musste für ein paar Stunden ins Gefängnis.
Pro und Contra
:Kann man sich als ältere Frau dem Schönheitsideal entziehen?
In „The Substance“ spielt Demi Moore eine alternde Fitnesstrainerin, die sich mithilfe einer ominösen Tinktur in ihr jüngeres Ich zurückverwandelt. In Zeiten von Botox und Abnehmspritzen hat der Film die Debatte über den Perfektionsdruck auf Frauen noch einmal befeuert.
„The Substance“ im Kino
:Der Preis der Schönheit
Demi Moore wirft im Horrorfilm "The Substance" alle Würde über Bord. Der erzählt gekonnt davon, was Frauen bereit sind zu opfern, um wieder jung auszusehen.
Trend „Mewing“
:Der Traum vom perfekten Männerkiefer
Etliche junge Männer betreiben „Mewing“, eine Kaumuskel-Trainingsmethode für ein markantes Gesicht. Über die Gefahren eines fragwürdigen Schönheitsideals.
Film
:Nicole Kidman und der Triumph über die Zeit
Die Oscargewinnerin war noch ziemlich jung, als ihr Erfolgskurs einbrach. Nun lässt sie aus den Scherben ihrer ersten Karriere eine zweite auferstehen – und die ist mindestens genauso groß.
Leute
:Fürstin Kate beendet Chemotherapie
Die Ehefrau des britischen Thronfolgers hat gute Nachrichten, Robert de Niro warnt die Demokraten vor zu viel Enthusiasmus und Barry Jenkins hat 155 Mal den „König der Löwen“ gesehen.