Echo 2007
Echo-Verleihung 2007

Wer will mein Feind sein?

Nein danke, Bushido, das will niemand. Aber RTL hat sich am Abend nicht nur Freunde gemacht. Indem der Privatsender die Echo-Gala nur angeblich live sendete.

Von Ruth Schneeberger

Autobomben in London

Anschlagsgefahr war offenbar bekannt

Die vereitelten Anschläge in London kamen wohl nicht ganz unerwartet. Sicherheitsleute sollen britische Nachtclubs bereits Tage zuvor gewarnt haben.

Wissenschaftler schreiben an Bush

Wer im Loch sitzt, sollte nicht graben

Nach Nobelpreisträgern, Veteranen und Rockstars schreiben nun US-Forscher einen Brief an Bush. Ihre Kritik ist zwar nicht rasend originell, aber schneidend.

Von Von Sonja Zekri

Teheran Megacity Metropole
Megacitys: Teheran, das Öl-Paradies

Letzte Station vor der Hölle

Ein Einheimischer über die Revolution, Teherans erstaunliche Begabung zum Weinen und Kamele im Swimmingpool.

Von Amir Hassan Cheheltan

Wichtigster britischer Literaturpreis

"Danke, Mama!"

Kiran Desai hat ihre berühmte Mutter überholt. Die indische Autorin gewann schon mit ihrem zweiten Roman den renommierten Man-Booker-Prize. Sie ist die jüngste Preisträgerin, die es jemals gab - und gibt sich doch bescheiden.

Von Christopher Stolzenberg

Terroranschlag in Glasgow

Geländewagen rast in Flughafen - höchste Alarmstufe in Großbritannien

Einen Tag nach den verhinderten Anschlägen in London rasen zwei Männer mit einem brennenden Geländewagen in den Flughafen Glasgow. Der Vorfall steht nach Ansicht der Polizei in Verbindung mit Terrorplänen von London. Die Regierung hat die Terror-Warnung auf die höchste Stufe gesetzt.

Beirut; Reuters
Mohammed-Karikaturen

Die Wut der Muslime

Die Gewalt im Libanon und in Syrien war organisiert - aber sie könnte rasch außer Kontrolle geraten.

Von Tomas Avenarius

Salman Rushdie

"Unverrückbares Todesurteil"

Die Queen hat Salman Rushdie vergangenen Samstag zum Ritter geschlagen. Dies erzürnt nun den Iran: Der Ritterschlag sei eine Beleidigung des Islam. Außerdem sei das Todesurteil gegen den Schriftsteller immer noch gültig.

Salman Rushdie, Reuters
Vorauseilende Selbstzensur

Mohammed-Softcore

Wegen einer Beschreibung der Hochzeitsnacht Mohammeds stoppte der US-Verlag Random House das Buch "The Jewel of Medina". Salman Rushdie übt scharfe Kritik.

Von J. Häntzschel

Rushdie dpa
Salman Rushdie

Aus für die Liebe

Nach acht Jahren Beziehung steht fest: Der Schriftsteller trennt sich von seiner vierten Ehefrau.

Mohammed-Karikatur in Le Monde
Karikaturen-Kulturkampf

"Hier geht es nicht um Religion, sondern um Intoleranz"

Die Übergriffe von Muslimen auf Europäer fachen den Streit um die Karikaturen des Propheten Mohammed noch zusätzlich an. Die europäische Presse wehrt sich mit leidenschaftlichen Plädoyers für die Meinungsfreiheit.

Gewalt Jugendliche dpa
Jugendgewalt und Sprache

Jetzt kommt die Panik

Von Tag zu Tag verschärft sich der Ton, auch in den Medien: Die Jugendgewalt treibt zurzeit eine rhetorische Gewalttätigkeit hervor, die absolut irrational ist.

Ein Kommentar von Andreas Zielcke

Islam-Debatte

Wallraff will in Moschee aus "Satanischen Versen" lesen

Der Journalist Günter Wallraff will in einer Kölner Moschee aus Salman Rushdies "Satanischen Versen" lesen.

Salman Rushdie im Profil

Die Zielscheibe des Zorns

Bestimmendes Thema von Rushdies ersten Romanen waren die Beziehungen zwischen dem Westen und Indien. 1988 erschienen "Die satanischen Verse". Seitdem herrscht der Zorn der islamischen Welt.

Von Andrian Kreye

Mit Hans Weingartner in Cannes

Der Welt wird nichts erspart

Wie ein Hype entsteht, und wie man auf ihn reagiert - wir ziehen mit Hans Weingartner, dem Regisseur des deutschen Beitrags, durch Cannes. Ein Tagebuch.

Von TOBIAS KNIEBE

Eliteuniversität Cambridge Unter Hochbegabten, dpa
Eliteuniversität Cambridge

Unter Hochbegabten

Die Eliteuniversität Cambridge feiert in diesem Jahr ihr 800-jähriges Bestehen. Der Deutsche Christian Richardt feiert mit: Er studiert dort Informatik - und muss sich unter lauter Klassenbesten behaupten.

slumdog millionär, ddp
Im Kino: "Slumdog Millionär"

Hundsgemein

Der große Oscar-Gewinner, jetzt im Kino: Danny Boyle jagt uns in "Slumdog Millionär" im Höllentempo durch den modernen indischen Traum.

Von Fritz Göttler

rocko schamoni
Im Gespräch: Rocko Schamoni

"Wir verwalten Tümpel an Dummheit"

"Wenn ich nicht darauf achte, dann macht es plopp im Hirn": Der Entertainer Rocko Schamoni spricht über Helmut Schmidt, schlechte Namen und Hochstapelei.

Von J.-C. Rabe

Günter Wallraff
Wallraff und die "Satanischen Verse"

Jämmerlich durchgefallen

Günter Wallraff darf Salman Rushdies "Satanische Verse" nun doch nicht in einer Kölner Moschee lesen. Damit sind die Muslime bei ihm ganz unten durchgefallen bei seinem persönlichen Integrationstest.

Von Sonja Zekri

Salman Rushdie, AP
Streit mit Großbritannien

Iran kritisiert Ritterschlag für Salman Rushdie

Die Queen ehrt Schriftsteller Rushdie, Autor der "Satanischen Verse", mit der Ritterwürde. Der Iran ist empört: Eine der "meistgehassten Personen der islamischen Welt" auszuzeichnen, zeige Großbritanniens Feindschaft gegenüber dem Islam.

Ehrung

Queen schlägt Salman Rushdie zum Ritter

Jedes Jahr zu ihrem Geburtstag schlägt die britische Queen verdiente Persönlichkeiten zum Ritter. Dieses Jahr unter anderen auf der Liste: Der aus Indien stammende Autor Salman Rushdie, Rock-Sänger Joe Cocker und Fußballstar Teddy Sheringham.

Zum Tod Ryszard Kapuscinskis

Nur wer aus der Provinz kommt, erkennt die Welt

Kein Geld für lange Sätze, aber den Kopf voller Bildung: Ein Nachruf auf den polnischen Schriftsteller und Reporter Ryszard Kapuscinski.

Von Andrian Kreye

Reisemagazin Merian

Die Lust am Bleiben

Modernisieren, ohne Stammleser zu vergraulen: Vor dieser Aufgabe steht das seit 60 Jahren erscheinende Reisemagazin Merian.

Von Viola Schenz

Mussawi, Ahmadinedschad, dpa
Degler denkt

Ahmadinedschad, der Zweite

Der Westen hält sich mit seiner Kritik an den iranischen Wahlfolgen auffallend zurück - aus guten Gründen. Es ist zweifelhaft, ob der Oppositionelle Mussawi besser für Iran wäre als der Amtsinhaber.

Von Dieter Degler

Blasphemiegesetz, Irland
Irland: Blasphemie-Gesetz

Gott hat immer recht

In Irland gilt seit dem 1. Januar ein strengeres Blasphemie-Gesetz - wer Gott beleidigt, soll bis zu 25.000 Euro bezahlen. Nun fürchten Atheisten eine Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Von Marion Bacher