Profi-Tänzerin Lucy Lüttjohann-Reinwardt zur Frage, warum das Tanzen generell wieder in Mode ist und welche Figuren bei Hochzeiten trenden.
Wie sich ein Raketenflug anfühlt
:„Im Video sieht man, wie mir die ganze Zeit der Mund offen steht“
Michaela Benthaus, der erste querschnittsgelähmte Mensch im Weltraum, über das Gefühl der Schwerelosigkeit und warum ihre Behinderung im All gar keine ist.
Weltschafkopftag
:„Thomas Müller könnte bei der Weltmeisterschaft mitspielen“
Schafkopfen ist in Mode, gerade bei jungen Leuten und bei Frauen. Stefan Aldenhoven, Leiter der Münchner Schafkopfschule, über die Gründe, Trends bei Turnieren und was Profis ausmacht.
Ärztin über ihre humanitären Einsätze
:„Genau deswegen habe ich Medizin studiert“
Fünfmal hat Anna Ertl bereits humanitäre Hilfe im Ausland geleistet. Wie es ist, vor 2000 Häftlingen in einem ugandischen Gefängnis zu stehen – und weshalb der Ärztin solche Einsätze manchmal lieber sind als ihre Arbeit daheim.
Münchner Filmpremiere von „Extrawurst“
:Ein Blick auf deutsches Grillgut
Marcus H. Rosenmüller inszeniert den Bühnenerfolg „Extrawurst“ mit Hape Kerkeling, Fahri Yardim und Christoph Maria Herbst. Bei der München-Premiere im Mathäser-Filmpalast wird viel gelacht über ein ernstes gesellschaftskritisches Thema.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Tanzen kennt keine Behinderung
Die Scheu vor Menschen mit einer Behinderung ist manchmal groß, wohl weil sie im Alltag kaum sichtbar sind. Das müsste nicht so sein. Es gibt Möglichkeiten, in Kontakt zu kommen.
Autor von „München-Beschimpfung“
:„In dieser Stadt lebt man ständig in einem Zwiespalt“
Benedikt Feiten benennt in seinem Buch die Schwächen, aber auch die Vorteile der reichen Stadt. Was er sich für München, wo er aufgewachsen ist, dringend wünschen würde.
Feier zum Start in das neue Gastro-Jahr
:Pfeffi am Glücksrad und Champagner vom Tresen
Seit mehr als 25 Jahren veranstalten die Chefs der Münchner „Milchbar“ eine Party zum Start ins neue Jahr für alle, die im Nachtleben, in Restaurants und Co. arbeiten. Über einen langen Abend mit reichlich Alkohol und heftig feiernden Gastro-Leuten.
Münchens erstaunlichster Quellenforscher
:Er schaut mit dem Fernrohr in die Vergangenheit
Erst seit 1845 ist die Vergangenheit der Stadt durch Chronisten dokumentiert. Was davor war, weiß vermutlich kaum jemand besser als der Historiker Helmuth Stahleder.
Kunstpädagogik
:„Kinder und alte Menschen werden bei der Digitalisierung meist vergessen“
Malen mit dem Computer: Professorin Anja Mohr will mit der Software ArtEater Kindern, Senioren und Menschen mit Behinderungen zu mehr Medienkompetenz verhelfen. Warum das vor allem bei Senioren verblüffend schnell klappt.
Neuer Kinofilm von Checker Tobi
:„Liebe fände ich ein wunderbares Thema“
In seinem neuen Film beschäftigt sich Tobias Krell alias Checker Tobi mit der Erde. Wie es um seine eigenen Gärtner-Fähigkeiten steht und welche Themen ihn persönlich faszinieren.
Neue Leitung beim Institut für Zeitgeschichte
:„Es gibt noch viele blinde Flecken“
Isabel Heinemann ist neue Direktorin des renommierten Münchner Instituts für Zeitgeschichte. Frauenforschung, internationale Vernetzung und Resilienz der Demokratie sind ihre Schwerpunkte – auch als Antwort auf den wachsenden Druck von rechts.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Ein junger Patient ringt um sein Leben
Der Zustand des Mannes ist lebensbedrohlich, als er auf die Intensivstation kommt: Leberversagen, Liegetraumata und vermutlich ein fortgeschrittener Krätzebefall. Jetzt kommt es auf die bevorstehende Nacht an.
Studentischer Nebenjob für 6000 Euro
:„Ich sah schon den Lambo vor mir“
Reich ohne Ausbildung, nur mit Internet-Wissen? Vier junge Münchner Nebenjobber und der Traum vom Luxus mit den sogenannten Side Hustles.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Wir spenden, aber bitte mit Beleg
Wenn in Deutschland an Bedürftige gespendet wird, handelt es sich meist um eine Mischung aus Mitgefühl und Buchhaltung. Warum das viel Gutes über dieses Land und seine Menschen sagt.
Vier Jahre auf dem Sattel durch die Welt
:„Radfahren ist wie Insta-Reels schauen“
Diagnose Depression, da kündigt Daniel Großhans seinen Bürojob und radelt los. Welches Land sein Instagram-Durchbruch war, der einzig gefährliche Moment und warum er in Badelatschen fährt.
Schlafforschung
:„Nach 14 Uhr sollten die allermeisten keinen Kaffee mehr trinken“
Wie geht gutes Schlafen? Sportmediziner Lutz Graumann, der auch mit Fußballprofis oder Kampfpiloten arbeitet, über den Sinn heißer Duschen, wie man seine ideale Schlafdauer findet und den wichtigsten Aspekt guter Erholung.
Rettungstauchen
:In den Abgründen unter Wasser
Rettungstauchern bleibt nur wenig Zeit, um einen ertrunkenen Menschen lebend zu bergen. Meistens ist am Ende trotzdem jemand tot. Warum wollen Menschen wie Sophie Schumann ausgerechnet solch ein Ehrenamt leisten?
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Eine Patientin, die sich zurück ins Leben kämpft
Einer älteren Frau auf Intensivstation geht es immer schlechter – schon bald ist sie dem Tod nah. Doch dann ändert sich ihr Zustand. Über einen Fall, der für Pflegerin Pola Gülberg zu den schönsten des Jahres gehört.
Trends und Tricks im Luftballon-Gewerbe
:„Lassen Sie keinen über Nacht im Auto“
Aziz Pilav verkauft alles aus Latex oder Alu, was man aufpusten kann. Über die Vorlieben der Münchner, Entwicklungen im Feier-Segment, die lustigsten Anekdoten und einen sehr traurigen Moment.
SZ Gute Werke
:Ein Löwenherz für arme Menschen
Die Adventskalender voller attraktiver Preise vom Lions Club München-Pullach sind traditionell ein Hauptgewinn für SZ Gute Werke. Und vielleicht auch für die Käufer, denn jeder Kalender dient als Los. Hier sind die Gewinnzahlen.
Armut in München
:Samans größter Herzenswunsch: Einmal Micky Maus persönlich treffen
Mathenachhilfe, mit der Familie einen Fahrradausflug machen oder zum Friseur gehen: Wer in Armut lebt, für den wird das zum innigsten Wunsch, was für andere selbstverständlich ist.
SZ Gute Werke
:Was es bedeuten kann, zu früh geboren zu sein
Die Schwangerschaft einer jungen Frau verlief problemlos, bis sie mit Schmerzen in die Klinik fährt. Wegen einer Infektion kommen ihre Zwillinge viel zu früh auf die Welt. Was die alleinerziehende Mutter seitdem bewältigen muss.
Massagestudio für Männer
:„Viele sind seit Jahren nicht mehr berührt worden“
Stefan Treuer betreibt ein Massagestudio nur für Herren. Seine Kunden sind jung und enttäuscht von Dating-Apps, aber auch Ältere und Alleinstehende sind unter ihnen. Über den Wert der Berührung in distanzierten Zeiten.
Stand-up-Newcomer Freddy Ekué aus München
:Comedy als Selbsttherapie
Der Newcomer Freddy Ekué ist ein „Ausnahmetalent“ in der deutschen Comedy-Welt, wie Michael Mittermeier ihn bezeichnet. Über die Umwege, die den 25-Jährigen zum Stand-up gebracht haben – und was seine Bühnensets mit dem Nazi-Opa zu tun haben.
SZ Gute Werke
:Wie viele Schicksalsschläge kann ein Mensch ertragen?
Vor 14 Jahren verliert Anna F. ihren Sohn an Krebs, vor zwei Jahren trifft sie selbst eine schlimme Diagnose: ein Tumor in der Lunge. Aber das ist nicht alles, was die 64-Jährige zu verkraften hat.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wie die Feiertage am Jahresende für Pflegepersonal aussehen
Während andere die Christmette besuchen oder Gans genießen, geht der Betrieb auf der Intensivstation trotzdem weiter. Pola Gülberg über das Arbeiten an den Weihnachtstagen mit Pausen voller Lebkuchen-Desserts.
SZ Gute Werke
:Er half der Bundeswehr in Afghanistan, jetzt findet er keine Arbeit
Mit dem letzten Flugzeug schaffte Rafi N. es raus aus Kabul. In München lernte er schnell Deutsch, bekam einen Job – doch dann geschah ein Unfall. Seitdem ist nichts wie zuvor.
Neues gastronomisches Konzept in München
:„Ein klassischer Club-Betrieb trifft heute nicht mehr den Nerv der Zeit“
Mathias Scheffel hat schon im Nachtleben gearbeitet, als der Kunstpark Ost gerade startete. Jetzt hat er ein Restaurant mit asiatischer Fusionsküche eröffnet. Über die Trends der Nacht und warum sich Münchner Clubs ändern müssen.
Armut in München
:Wie Krebs ihr Leben verändert hat
Chemotherapien und Bestrahlungen haben Spuren bei einer 60-Jährigen hinterlassen: Sie hat Schmerzen, fragt sich manchmal, wie viel Zeit ihr auf dieser Welt noch bleibt. Trotzdem arbeitet sie in der Altenpflege, will anderen helfen. Und hat dennoch nicht viel zum Leben.
SZ Gute Werke
:3000 Pakete voller Glück
Unterwegs mit Ivar, der im Auftrag von SZ Gute Werke Pakete mit hochwertigen Lebensmitteln verteilt - an Menschen in München, bei denen das Geld zum Monatsende hin oft nur noch für Nudeln oder Reis reicht.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Die funkelnden Nebenfiguren der Bratwurstwelt
Zwiebeln und Currypulver spielen in den Münchner Weihnachtsmarkt-Grillbuden zu selten eine Rolle. Dabei machen sie das geröstete Mahl zum wahren Gaumenschmaus.
Crémant statt Prosecco
:Wie ein Münchner Schaumwein neu denkt
Unter Weinhändlern gilt Crémant als Heilmittel gegen den rückläufigen Konsum. Ein Besuch mit dem Münchner Guido Walter in einem rheinhessischen Weinkeller, der zeigt, dass Schaumwein aus Deutschland ernst genommen werden kann.
SZ Gute Werke
:Mit steigenden Preisen schwinden die Chancen für die Kinder
Obwohl Elias A. in Vollzeit arbeitet, reicht sein Gehalt nicht, um seine Familie in München zu ernähren. Wegen der Inflation sorgt er sich nun auch um die Zukunft seiner Kinder.
Erster querschnittsgelähmter Mensch im All
:„Viele sagen, man brauche seine Beine im Weltraum nicht“
Michaela Benthaus war Extremsportlerin, bis zu einem schrecklichen Sturz. Aber genau der hat der 33-Jährigen nun ihren Kindheitstraum ermöglicht: Sie fliegt ins All.
SZ Gute Werke
:Ein Leben in ständiger Anspannung
Anna R. wohnt mit ihrer 15-jährigen Tochter in einer kleinen Einzimmerwohnung. Ihr Bett steht in der Küche. Doch an Nachtruhe ist nicht zu denken.
Kostantinidis' Weihnachtsessen
:Regierungserklärung von Söder, Musik von Thomas Anders
300 Entscheider auf engstem Raum. Das traditionelle Weihnachtsessen von Anwalt Stavros Kostantinidis ist zu größten Teilen harmonisch, angereichert mit ein paar politischen Spitzen.
SZ Gute Werke
:Jetzt zieht der Großvater den Enkel auf
Keine Arbeit, kleine Wohnung, die ältere Tochter und deren Partner zwischenzeitlich im Gefängnis. Wie Anton P. für den Enkel kämpfte, sein „Ein und Alles“, und weshalb ihm das Sorgerecht für den Vierjährigen nicht genug ist.
SZ Gute Werke
:Shahed träumt davon, als Ärztin zu arbeiten
Vier Jahre nachdem Shahed H. vor dem Bürgerkrieg in Syrien nach Deutschland geflohen ist, macht sie nun eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten. Warum die 18-Jährige dabei sehr viel Aufwand auf sich nimmt und wie sich das ändern ließe.
Ende eines Münchner Traditionsgeschäftes
:Dem „Kräuterparadies“ bleiben nur noch wenige Tage
Das „Kräuterparadies“ ist seit 1887 Anlaufstelle für alle Menschen, die auf die Natur vertrauen. Die Auswahl an Heilkräutern, Tees und Ölen dort ist riesig. Jetzt schließen die Inhaber den Laden – ganz bewusst im Winter.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Der schwierige Weg zurück ins Bewusstsein
Einige Male versucht Pola Gülberg einen sedierten Patienten aufwachen zu lassen – ohne Erfolg: Der Mann reagiert hektisch, sodass die Pflegerin abbrechen muss. Wie es schließlich doch klappt und welche Rolle die Ehefrau dabei spielt.
SZ Gute Werke
:Plötzlich passt dem kleinen Roberto keine Kleidung mehr
Der neunjährige Junge leidet an einer seltenen Nierenerkrankung. Das belastet nicht nur die Seele der alleinerziehenden Mutter. Über die extremen Folgen der Behandlung.
SZ Gute Werke
:Auf Visite mit Doktor Paletti und Doktor Mortadella
Wenn kleine sowie große Patienten Angst und Sorgen haben, können Klinikclowns gegensteuern. Warum bei ihren Besuchen nicht immer gelacht wird – und das trotzdem hilfreich ist, um wieder gesund zu werden.
Kinderarmut
:Warum ein Zehnjähriger nie wieder einen Schulfreund zu sich einladen möchte
Nur ein Mal hat Ilyas zu Hause Besuch von einem Mitschüler bekommen. Als der Junge ihn am nächsten Tag in der Schule arm nennt, kommt er in Tränen aufgelöst nach Hause. Wie es für Kinder ist, in Armut aufzuwachsen.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Marmor, Stein und Stahlwolle
Wer nie gelernt hat, sich im Haushalt zu betätigen, dem steht in höherem Alter ein beschwerlicher Nachholprozess bevor: mit allerlei Scherben und angekokelten Töpfen.
SZ Gute Werke
:Die Schocknachricht im Briefkasten
Mit fünf Kindern in einer kleinen Dreizimmerwohnung zu leben, ist für Familie A. Herausforderung genug. Dann kommt eine Mitteilung und verschärft die Situation zusätzlich.
Abstinenz im Selbstversuch
:„Man bekommt sehr viel, wenn man Alkohol weglässt“
Felix Hutt hat fast täglich getrunken, bevor er den Entschluss fasst, ein Jahr abstinent zu leben und darüber ein Buch zu schreiben. Es wird ein Bestseller. Und jetzt, ein Jahr danach?
Sportlerehrung
:Warum Sandro Wagners Kinder jetzt Basketball spielen
Die US-Zeitschrift Sports Illustrated ehrt die besten deutschen Sportler, darunter Welt- und Europameister – und kommt dabei fast ohne den populärsten Sport des Landes aus.
Umweltforschung
:„Unter dem Radar herrscht unglaublicher Optimismus“
Werner Lang, Vizepräsident der TU München für Nachhaltigkeit, hat mit der Uni Stanford einen Pakt geschlossen, um junge Forscher für Umweltthemen zu begeistern. Trotz Trump, der das Wort „Climate“ verboten hat.
SZ Gute Werke
:„Ich wollte nicht nur vom Amt abhängig sein“
Ahmad M. hat Flaschen gesammelt, um sich ein bisschen Selbständigkeit zu erhalten. Doch statt etwas dazuzuverdienen, ist er jetzt noch ärmer als vorher.