Robert Zollitsch

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Missbrauch in der katholischen Kirche
:Bätzing wirft Zollitsch verantwortungsloses Handeln vor

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz kritisiert seinen Vorvorgänger: Er habe entscheidende Maßnahmen zur Missbrauchsaufarbeitung in seinem eigenen Bistum in Freiburg "nicht angewandt und übergangen".

SZ PlusStreit mit Erzbischof Zollitsch
:"Ein tiefer Ausdruck von Missachtung"

Als Bundesjustizministerin warf Sabine Leutheusser-Schnarrenberger der katholischen Kirche wenig Willen zur Aufklärung von Missbrauch vor. Mit Erzbischof Robert Zollitsch stritt sie öffentlich - der forderte eine Entschuldigung. Heute sieht die Politikerin sich bestätigt.

Interview von Annette Zoch

SZ PlusMeinungSexueller Missbrauch
:Strafe muss sein, auch für die Chefs

Robert Zollitsch, der frühere Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, hat mutmaßlich so viel Unrecht zu verantworten. Solche Menschen brauchen die Androhung von Haft.

Kommentar von Ronen Steinke

Neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz
:Machtmensch Marx

Als volksnaher Genussmensch mit Zigarre inszeniert sich Kardinal Reinhard Marx gern selbst. Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ist karrierebewusst und gilt als Macher - was ihm auch Kritik einbringen dürfte.

Von Oliver Das Gupta

Nachfolger von Zollitsch
:Marx ist neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz

Der Nachfolger von Robert Zollitsch steht fest: Die Deutsche Bischofskonferenz hat Kardinal Reinhard Marx zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Die Entscheidung für den Erzbischof von München-Freising löst überwiegend positive Reaktionen aus.

Deutsche Bischofskonferenz
:Neuer Vorsitzender gewählt - Bekanntgabe um 11 Uhr

Robert Zollitsch tritt ab, die Deutsche Bischofskonferenz hat einen Nachfolger bestimmt. Wie wurde gewählt? Wer waren die Favoriten? Welche Herausforderungen kommen auf den neuen Vorsitzenden zu? Die wichtigsten Hintergründe zur Wahl in Münster.

Nachfolger für Robert Zollitsch
:Bischöfe wählen neuen Vorsitzenden

Wer ist künftig der wichtigste Katholik in Deutschland? In Münster entscheiden die 66 Mitglieder der katholischen Bischofskonferenz über die Nachfolge von Robert Zollitsch. Eine zweite Personalie ist fast ebenso prominent: Womöglich tritt der Limburger Skandalbischof Tebartz-van Elst dort öffentlich auf.

Limburger Bischof Tebartz-van Elst
:Wettrennen zum Papst

Der furchtbaren Geschichte vom Leben und Wirken des Limburger Bischofs bleibt nicht einmal diese bizarre Szene erspart: Tebartz-van Elst fliegt eilig nach Rom und versucht zu retten, was zu retten ist, bevor der Chef der Deutschen Bischofskonferenz eine Audienz bei Papst Franziskus hat. Doch gerade der lebt das Gegenteil von Prunksucht vor.

Von Matthias Drobinski

Kritik an Tebartz-van Elst
:Zollitsch zeigt "kollegiale Solidarität"

Autoritärer Führungsstil, angebliche Verschwendung: Der Bischof von Limburg, Tebartz-van Elst, steht unter massivem Druck. Nun hat Erzbischof Zollitsch ihm seine "kollegiale Solidarität" ausgesprochen - ihn aber auch kritisiert.

Bischofskonferenz in Fulda
:"Bischöfe, sprecht mit uns"

Die Erwartungen an die erste Bischofskonferenz seit dem Missbrauchsskandal waren hoch. Doch während die Gläubigen draußen auf Wandel hoffen, können die Geistlichen sich nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen.

Karin Prummer

Katholische Kirche: Missbrauch
:Scheitern auf großer Bühne

Die Bischofskonferenz hat Fehler eingeräumt, aber es fehlt der nächste Schritt: Missbrauchsopfer müssen weiter auf Entschädigung warten. Damit verspielt die Kirche eine Chance, die so schnell nicht wieder kommt.

Karin Prummer

Missbrauchsskandal
:Zweifel an Zollitsch

Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz gerät in Bedrängnis: Er soll einen Missbrauchsfall in seinem Bistum falsch dargestellt haben. Der Fall erinnert an den von Maria Jepsen - kann Robert Zollitsch so weiter als Aufklärer gelten?

Matthias Drobinski

Walter Mixa im Vatikan
:Papst rügt deutsche Bischöfe

Heftige Kritik von Benedikt XVI.: Das katholische Kirchenoberhaupt hat sich von den Erzbischöfen Zollitsch und Marx mehr Unterstützung erwartet - und zwar für Walter Mixa.

Matthias Drobinski

Bistum Augsburg: Walter Mixa
:"Ich bitte alle um Verzeihung"

Walter Mixa gibt auf: Mit dürren Worten bestätigt der ehemalige Bischof von Augsburg seinen Rücktritt und kündigt seinen Auszug aus dem Bischofspalais an. Ein schaler Nachgeschmack bleibt dennoch.

Stefan Mayr, Augsburg

Bistum Augsburg
:Walter Mixa gibt auf

Plötzliche Kehrtwende: Walter Mixa lässt die Vorwürfe gegen die Kollegen Zollitsch und Marx fallen und akzeptiert den Verlust des Augsburger Bischofsamts. Auch aus dem Palais will er ausziehen.

Katholische Kirche und Missbrauch
:Ermittlungsverfahren gegen Erzbischof Zollitsch

Die Staatsanwaltschaft Freiburg ermittelt gegen Erzbischof Zollitsch wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch von Kindern. Bischofskonferenz und Erzdiözese halten die Vorwürfe für unbegründet.

Wolfgang Jaschensky

Neujahrspredigten der Bischöfe
:Gegen eine verlotterte Moral

"Enttäuscht von Verantwortlichen in der Wirtschaft": In ihren Silvesteransprachen kritisieren die deutschen Bischöfe den Finanzsektor - und werben für freie Zeit.

Politik kompakt
:Russische Polizei soll "Sklaven" gehalten haben

Ein neuer Polizei-Skandal erschüttert Russland: Die Sonderpolizei Omon soll Gastarbeiter systematisch ausgebeutet und misshandelt haben.

im Überblick.

Papst trifft Missbrauchsopfer
:"Intensiv und emotional"

Papst Benedikt XVI. betet mit Opfern sexuellen Missbrauchs durch katholische Priester. Tief bewegt spricht er von Scham und äußert Bedauern - und das zum fünften Amtsjubiläum.

Missbrauch in der katholischen Kirche
:Signal an die Opfer

Erzbischof Joachim Zollitsch erklärt sich bei einem Treffen mit der Justizministerin bereit, über finanzielle Entschädigungen für Missbrauchsopfer zu diskutieren.

Susanne Höll

Missbrauchsskandal
:Zollitsch gesteht Fehler der Kirche ein

Umkehr an Karfreitag: Während der Papst zu den Missbrauchsfällen schweigt, äußert Erzbischof Zollitsch Selbstkritik. Die Kirche habe den Opfern zu wenig geholfen.

Missbrauch in der Kirche
:"Ja, das hat es gegeben"

Erzbischof Zollitsch rudert zurück: Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz hat zugegeben, dass die katholische Kirche Missbrauchsfälle bewusst verschleierte. Eine Anzeigepflicht lehnt er nach wie vor ab.

Missbrauch in der Kirche
:Zollitsch wehrt sich gegen Vertuschungsvorwürfe

Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, wehrt sich gegen Vorwürfe, er habe die Taten eines des sexuellen Missbrauchs beschuldigten Pfarrers verheimlicht.

Benedikt XVI. empfängt Erzbischof
:Zollitsch holt sich Rückhalt vom Papst

Der Papst zeigt sich tief betroffen über den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche - und sichert den deutschen Bischöfen seine Unterstützung zu.

Missbrauchsskandal
:Unzufrieden mit den deutschen Brüdern

Der Papst schaltet sich ein: Erzbischof Zollitsch muss Benedikt über die Missbrauchsfälle Bericht erstatten. Der Vatikan ist enttäuscht von den deutschen Bischöfen.

S. Gierke

Debatte um Missbrauchsfälle
:Zollitsch sagt ab

Erzbischof Robert Zollitsch sieht sexuellen Missbrauch nicht als spezifisches Problem der katholischen Kirche. Opfer gebe es vor allem im Familienumfeld. Er will deshalb keinen runden Tisch für Katholiken.

Kirche und Missbrauch
:Ultimatum für Aufrichtigkeit

Die Kirche ist kein Verein von Sexualverbrechern. Bischof Zollitsch sollte nicht der Justizministerin ein Ultimatum stellen, sondern der Kirche selbst.

Heribert Prantl

Missbrauch in der katholischen Kirche
:Nach göttlichem Recht

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat den Leitfaden der Kirche im Umgang mit sexuellem Missbrauch scharf kritisiert. sueddeutsche.de hat sich das Dokument angeschaut.

Barbara Vorsamer

Justizministerin
:Auf Konfrontationskurs mit den Katholiken

Die FDP stärkt Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger den Rücken - und so beharrt diese auf ihrer Kritik am Umgang der Katholiken mit Missbrauch.

Leutheusser-Schnarrenberger
:Bischof attackiert Ministerin

"Undifferenziert und emotional": Erzbischof Zollitsch greift Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger für Äußerungen zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche scharf an.

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