Kinderwunschzentrum an der Oper in München, 2016
Familienplanung

Warum Frauen Eizellen einfrieren lassen

Medien und Fachliteratur lassen glauben, Frauen entscheiden sich aus Karrieregründen zum "social freezing". Eine Umfrage zeigt jetzt ein anderes Motiv.

Von Werner Bartens

Kinderwunschbehandlung an Uni-Frauenklinik
Risiken der Reproduktionsmedizin

Überfordert vom Kinderwunsch

Wenn Paare sich für eine künstliche Befruchtung entscheiden und die Schwangerschaft ausbleibt, kann das zu starken seelischen Belastungen führen.

Von Wiebke Rögener

Reproduktionsmedizin Embryos Kältetanks
Reproduktionsmedizin

Enkel aus der Kältekammer

Ein kleiner Junge aus der chinesischen Provinz Jiangsu wurde vier Jahre nach dem Tod seiner Eltern geboren. Der Fall wirft Fragen auf, was moderne Medizin darf.

Von Christina Berndt

Reproduktionsmedizin

20 Tage in der Petrischale

Erstmals ist es gelungen, menschliche Eizellen im Labor reifen zu lassen. Offen ist, ob die Methode unfruchtbaren Frauen zu Kindern verhelfen kann.

Von Hanno Charisius

Unerfüllter Kinderwunsch
Biologie

Forscher lassen menschliche Eizellen im Labor reifen

Dieser Schritt ist erstmals gelungen und könnte für die Reproduktionsmedizin wichtig werden. Noch aber sind Fragen offen.

Von Hanno Charisius

Künstliche Befruchtung - Kritik an Präimplantationsdiagnostik
Reproduktionsmedizin

Familienplanung ohne Grenzen

In England werden bald Babys mit drei Eltern zur Welt kommen. Und längst sind andere Konstellation denkbar. Hoffentlich lernt die Menschheit, die neuen Möglichkeiten vorsichtig zu nutzen.

Kommentar von Hanno Charisius

Die lange Unterhose
Fruchtbarkeit

Männer produzieren weniger Spermien

Das Phänomen ist nicht dramatisch, aber ungeklärt. Forscher rätseln, ob Umweltgifte, Krankheiten oder Strahlen verantwortlich sind.

Von Werner Bartens

Familienreport, Akademikerinnen, Kristina Schröder
Adoption

Lass uns eine Familie sein

Die Zahl der ungewollt kinderlosen Menschen steigt. Trotzdem werden hierzulande immer weniger Kinder adoptiert. Über unser kompliziertes Verhältnis zur Familiengründung.

Von Ulrike Heidenreich und Wolfgang Janisch

Niederlande

Arzt soll heimlich eigenen Samen bei Befruchtungen eingesetzt haben

Von dem Reproduktionsmediziner könnten Dutzende Kinder stammen. Nun entschied ein Gericht in Rotterdam, dass die Nachfahren Gewissheit bekommen sollen.

Von Thomas Kirchner, Brüssel

F1 Grand Prix of Bahrain
Reproduktionsmedizin

Wunsch Kind

Früher war das Zeugen von Nachwuchs eine Frage von Sex und Schicksal. Heute bietet die Fortpflanzungsmedizin immer neue Reproduktionsmethoden. Was das für Liebe, Erotik und Familie bedeutet? Darüber lässt sich streiten.

Von Kathrin Zinkant

Methoden der Fortpflanzung

Wege zum Nachwuchs

Die Medizin kennt viele Mittel der künstlichen Kinderzeugung. Nicht alle davon sind in Deutschland erlaubt, einige noch nicht einmal richtig erprobt.

Grafiken von Sead Mujic

Grafik "Drei-Eltern-IVF"
Reproduktionsmedizin

Mutter, Mutter, Vater, Kind

Die Samenzelle stammt vom Vater, die Eizelle ist aus den Zellen von zwei Frauen zusammengesetzt: Mit der "Drei-Eltern-IVF" können bestimmte Krankheiten beim Kind verhindert werden. In Großbritannien könnte die umstrittene Technik bald Realität werden.

Von Christina Berndt

Präimplantationsdiagnostik

Fruchtloses Gesetz

"Die Patienten leiden, weil wir nun ein Gesetz haben, das nicht anwendbar ist". Vor einem Jahr wurde die PID beschlossen. Doch das Gesundheitsministerium hat es bis heute nicht geschafft, die Bedingungen für die Umsetzung des neuen Paragrafen festzulegen.

Von Christina Berndt

File photo of human genetic material being stored at a lab in Munich
Gesetz zur PID

Der Bundestag hat entschieden - an der Gesellschaft vorbei

Der Bundestag hat nach einer emotionalen Debatte dem Gesetzentwurf für eine begrenzte Zulassung der PID zugestimmt. Das ist eine gute Nachricht für die betroffenen Paare. Doch mit ihren Standpunkten sind die Abgeordneten weit hinter die Position zurückgefallen, die die Gesellschaft schon im Rahmen der Abtreibungsdebatte gefunden hatte.

Ein Kommentar von Markus C. Schulte von Drach

Belastung für die Psyche

Quälende Sehnsucht nach einem Kind

Ungewollte Kinderlosigkeit kann psychisch krank machen: Frauen, die entgegen ihrem Wunsch nicht schwanger werden, haben ein erhöhtes Risiko für Schizophrenie, Essstörung und Suchterkrankungen.

Von Christina Berndt

Künstliche Befruchtung
Retortenbabys

Mehr Fehlbildungen nach künstlicher Befruchtung

Retortenbabys kommen häufiger mit Fehlbildungen zur Welt als natürlich gezeugte Babys. Doch das liegt weniger an der künstlichen Befruchtung im Labor als an den Eltern.

Von Christina Berndt

Zeugung aus rückverpflanztem Eierstock

Nachwuchs aus dem Eis

Diese Geburt ist ein kleines Wunder: Erstmals kam in Deutschland ein Kind zur Welt, nachdem der Mutter Eierstockgewebe entnommen, eingefroren und wieder eingepflanzt worden war. Weltweit sind erst 15 ähnliche Geburten bekannt.

Von Werner Bartens

Schreiende Babys
Bundestag billigt PID

Gentest mit Geburtsfehler

Diffuser geht es kaum: Der Bundestag hat die Präimplantationsdiagnostik zugelassen, doch das neue Gesetz lässt viele Fragen offen. Eine schleichende Ausweitung des Gentests an Embryonen ist damit abzusehen, denn längst ist aus dem Wunsch nach einem gesunden Kind ein Zwang geworden. Um das zu verhindern, hätte PID verboten bleiben sollen.

Ein Kommentar von Werner Bartens

Familie mit Kindern
Präimplantationsdiagnostik

Welche Paare auf PID hoffen dürfen

Schwerwiegend muss die zu erwartende Krankheit sein, hoch die Wahrscheinlichkeit einer Fehl- und Totgeburt: Das neue Gesetz gewährt nur sehr wenigen Paaren den Anspruch auf eine PID - und jeder einzelne Fall muss von einer Kommission geprüft werden. Ärzte, die sich darüber hinweg setzen, riskieren empfindliche Strafen.

Von Charlotte Frank

Streitfall PID
Familienministerin Schröder

"Gewollt kinderlos sind die wenigsten"

Familienministerin Kristina Schröder ist gerade hochschwanger, im Juli erwartet sie ihr Baby. Jetzt will sie Paaren helfen, die keine Kinder bekommen können. Künstliche Befruchtungen sollen stärker finanziell gefördert und Adoptionen erleichtert werden.

Von Stefan Braun

Spermien, istock
Stammzellforschung

Arbeit zum künstlichen Sperma zurückgezogen

Die Publikation über die Züchtung künstlicher Spermien hatte für Aufsehen gesorgt. Nun zeigt sich, dass sie Formfehler hatte.

Von Christina Berndt