Reiner Haseloff

CDU Sachsen-Anhalt
:„Blamage und Demütigung“

Die CDU stellt am Samstag ihre Mannschaft für die Landtagswahl im nächsten Jahr auf. Frauen sind dabei nur auf den hinteren Plätzen vorgesehen, nun regt sich Widerstand.

SZ PlusVon Iris Mayer

MeinungSachsen-Anhalt
:Rainer Haseloffs Anstand ist ehrenwert, aber riskant

Der Ministerpräsident bleibt bis zum Ende der Wahlperiode in einem Jahr im Amt und hört dann auf – weil er es 2021 so versprochen hatte. Wenn das im Kampf mit der AfD mal gutgeht.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Sachsen-Anhalt
:Ein Beben mit Ausläufern bis Berlin

Ministerpräsident Reiner Haseloff tritt bei der Landtagswahl 2026 nicht noch einmal an. Für die CDU ist das nicht nur das Ende einer Ära, sondern auch ein Risiko. Denn die AfD ist stark in Sachsen-Anhalt – und lauert auf ihre Chance.

SZ PlusVon Henrike Roßbach und Robert Roßmann

Sachsen-Anhalt
:Ministerpräsident Haseloff tritt bei Landtagswahl nicht mehr an

CDU-Spitzenkandidat soll bei der Wahl im kommenden Jahr der bisherige Wirtschaftsminister Sven Schulze werden.

Sachsen-Anhalt
:Drachentöter gesucht

Die rechtsextreme AfD will in Sachsen-Anhalt zum ersten Mal regieren. Viele sehen in Ministerpräsident Reiner Haseloff den Einzigen, der das verhindern könnte. Tritt er noch einmal an? Eine Spurensuche im Chemiepark Leuna.

SZ PlusVon Iris Mayer

MeinungSachsen-Anhalt
:Ach, würde Reiner Haseloff in eigener Sache doch auch so beherzt entscheiden

Der Ministerpräsident entlässt seine Bildungsministerin. Das ist zweifellos richtig, doch 14 Monate vor der Wahl ist eine ganz andere Personalie viel dringlicher.

SZ PlusKommentar von Iris Mayer

Sachsen-Anhalt
:Rausschmiss am Sonntagabend

Nach wochenlanger Kritik entlässt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident seine Bildungsministerin. Andere Personalfragen bleiben vorerst ungelöst.

Von Iris Mayer

MeinungSachsen-Anhalt
:Außer Haseloff hat die CDU in Magdeburg praktisch niemanden

Der Ministerpräsident denkt für den Fall eines AfD-Wahlsiegs im kommenden Jahr laut darüber nach, sein Land zu verlassen. Das sagt leider mehr über seine Partei aus als über die Rechtsextremen.

SZ PlusKommentar von Iris Mayer

ExklusivLänderkammer
:Söder fast nie im Bundesrat

Bayerns Ministerpräsident nahm seit seinem Amtsantritt nur an elf von 82 Sitzungen teil. Andere waren deutlich häufiger zugegen.

Von Robert Roßmann

Reiner Haseloff im Interview
:„Man glaubt dem Rundfunk in Teilen der Bevölkerung nicht mehr und uns Politikern auch nicht“

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff über das schwindende Vertrauen in Politik und Medien, den Aufstieg der AfD und darüber, warum er trotz aller Krisen seine Zuversicht für die Demokratie nicht verliert.

SZ PlusInterview von Cornelius Pollmer, Claudia Tieschky

Olaf Scholz im Osten
:Krisengespräch nach dem „Supergau“

In Sachsen-Anhalt trifft der Bundeskanzler die ostdeutschen Ministerpräsidenten. Es geht um die Ergebnisse der Europawahl, den Krieg in der Ukraine, und vor allem die Frage: Wie lässt sich der Aufstieg der radikalen Rechten stoppen?

Von Daniel Brössler

Kanzlerkandidatur
:In der CSU wachsen die Zweifel an Merz

Obwohl die Union stärkste Kraft bei den Europawahlen wird, warnt die bayerische Schwesterpartei davor, die Kanzlerkandidatenfrage jetzt schnell zu entscheiden.

SZ PlusVon Roman Deininger, Andreas Glas, Henrike Roßbach, Robert Roßmann

MeinungRechtsextremismus
:Lautstärke ist nicht alles

Die AfD mag gesellschaftliche Debatten vergiften, aber sie ist nicht die Mehrheit. Gut, wenn Demokraten das sichtbar machen wie jetzt gerade in Sachsen-Anhalt.

SZ PlusKommentar von Iris Mayer

Bundesverdienstkreuze
:Ein Dank für "höchste politische Verantwortung"

Der Bundespräsident verleiht fünf Ministerpräsidenten und einer Ministerpräsidentin das "Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband".

Von Robert Roßmann

MeinungDemokratie
:Vorsicht, Gefühle

Politik läuft für die meisten Menschen nur nebenbei - außer, wenn sie sich aufregen. Oft ersetzt Gewissheit dann, was Wissen nicht liefern kann. Auch das hilft der AfD. Muss aber nicht sein - wie man bei zwei Konservativen lernen kann.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Leute
:"Ab wann darf ich mich schminken?"

Katja Krasavice hat als Kind im Internet Rat gesucht, Sanna Marin lässt sich scheiden, und Reiner Haseloff sieht zu viele Krimis.

Rechtsextremistische Gewalt
:Halle gedenkt der Opfer des Terroranschlags

"Ziehen wir gemeinsam eine rote Linie des Anstands": Zwei Jahre nach dem rechtextremistischen Angriff auf die Synagoge warnt Ministerpräsident Haseloff vor Vergessen und Verharmlosen.

Bundestagswahl
:Was die Wahl für den Osten bedeutet

Bitte nicht AfD wählen - das war die Strategie, mit der ostdeutsche CDU-Politiker beinahe verzweifelt versuchten, Wähler zu überzeugen. Das ist gescheitert. Und der Schuldige ist schnell gefunden.

Von Antonie Rietzschel

Sachsen-Anhalt
:Haseloff im zweiten Anlauf zum Ministerpräsidenten gewählt

Die schwarz-rot-gelbe Koalition stand zunächst nicht so eng zusammen wie vorher angekündigt: Der Ministerpräsident verfehlte die nötige Mehrheit von 49 Stimmen im ersten Wahlgang.

Sachsen-Anhalt
:Kuriosum in Schwarz-Rot-Gelb

In Sachsen-Anhalt wollen CDU, SPD und FDP erstmals seit mehr als 60 Jahren gemeinsam regieren. Manche sprechen schon von einem "Zeichen nach Berlin, dass es auch ohne die Grünen geht".

Von Jan Heidtmann

Sachsen-Anhalt
:Das nächste Experiment in Magdeburg

CDU, SPD und FDP sind sich einig über ihre neue Koalition. Im Rest der Republik würde sie vermutlich alsbald scheitern.

Kommentar von Jan Heidtmann

Reaktion aus Sachsen-Anhalt
:Haseloff zum Rundfunk-Urteil: "Das bleibt eine Dilemma-Situation"

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident erklärt, warum sein Land im Dezember den Rundfunkanstalten mehr Geld verweigert hat. Für ihn ist das System fragwürdig, denn die Länder hätten kaum eine andere Wahl, als Erhöhungen abzusegnen.

Von Jan Heidtmann

Innenpolitik
:Der Club der Kanzlerin

16 Jahre lang stand Angela Merkel alleine an der Spitze. Hinter sich hatte sie eine Truppe von Vertrauten, die ihre Macht stärkten - und neben sich Konkurrenten, die sie vergeblich versuchten zu schwächen.

SZ PlusVon SZ-Autorinnen und -Autoren

Innenpolitik
:Der Club der Kanzlerin

16 Jahre lang stand Angela Merkel alleine an der Spitze. Hinter sich hatte sie eine Truppe von Vertrauten, die ihre Macht stärkten - und neben sich Konkurrenten, die sie vergeblich versuchten zu schwächen.

SZ Plus

Sachsen-Anhalt
:CDU will mit SPD und FDP koalieren

Ihre bisherige Zusammenarbeit mit den Grünen will die Partei von Ministerpräsident Haseloff beenden. Bei der SPD muss noch ein Parteitag den Koalitionsverhandlungen zustimmen.

Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt
:Schwarz trifft Rot und Gelb

Der neue Landtag existiert - fehlt noch die neue Regierung. Eine weitere Kenia-Koalition scheint ausgeschlossen, dafür startet Sachsen-Anhalts CDU Gespräche mit SPD und FDP.

Von Jan Heidtmann

MeinungSachsen
:Brachial

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer provoziert SPD und Grüne. Offenbar hat er keine Lust mehr auf politische Verantwortung.

Von Antonie Rietzschel

Sachsen-Anhalt
:Grüne stehen für Neuauflage der Kenia-Koalition nicht zur Verfügung

Damit steht fest: Die bisherige Regierung aus CDU, SPD und Grünen in Sachsen-Anhalt steht vor einer Ablösung. Einer sogenannten Deutschland-Koalition aus CDU, SPD und FDP stehen die Liberalen kritisch gegenüber.

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
:Der Brandmauer-Effekt

Reiner Haseloff hat sich erfolgreich als Garant gegen eine starke AfD und als Anwalt des Ostens profiliert. Nun kann erzwischen einer geschwächten SPD, der FDP und den Grünen als Partner wählen. Wer jetzt hoffen darf, mitzuregieren.

SZ PlusVon Ulrike Nimz

Unionskanzlerkandidatur
:Söders letzte Chance - vorbei

Hätte die CDU bei der Wahl in Sachsen-Anhalt verloren, wäre die Kanzlerkandidatur des CSU-Chefs erneut debattiert worden, so hofften dessen Fans. Er selbst gratuliert am Tag danach dem Wahlsieger. Dem einen erst mal.

Von Andreas Glas

Wahlanalyse
:Klare Kante gewinnt

Die CDU hat die Wahl in Sachsen-Anhalt wegen des besten Gesamtpakets gewonnen. Größter Erfolgsfaktor war darin Ministerpräsident Reiner Haseloff - auch wegen einer spektakulären Kündigung.

Von Peter Fahrenholz

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Sachsen-Anhalt: Die Zeichen stehen auf Deutschland-Koalition

Wahlsieger in Sachsen-Anhalt ist die CDU. Und die könnte womöglich bald mit SPD und FDP die Regierung stellen.

Von Antonie Rietzschel und Lars Langenau

MeinungSachsen-Anhalt
:Später Triumph für einen überzeugten Demokraten

Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt gibt weniger Anlass zur Erleichterung, als viele darin sehen. Gut für die politische Kultur ist aber, dass mit Reiner Haseloff kein Kalkül-König gewonnen hat.

Kommentar von Cornelius Pollmer

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
:Vorläufiges amtliches Endergebnis: gut 37 Prozent für Haseloffs CDU

Eines scheint klar in Sachsen-Anhalt: Der neue Ministerpräsident wird wohl der alte sein. Was mögliche Koalitionen angeht, gibt es vier Möglichkeiten.

Von Ramona Dinauer, Thomas Hummel, Oliver Klasen, Antonie Rietzschel, Kassian Stroh & Lilith Volkert

Wahlanalyse
:Wer wen gewählt hat

Bei den jüngeren Leuten gibt es deutlich andere Mehrheiten als bei den älteren. Und selbst die AfD-Wähler schätzen die Arbeit von Haseloff. Die Wahlanalyse in Grafiken.

Von Simon Groß, Markus Hametner, Sören Müller-Hansen und Benedict Witzenberger

MeinungSachsen-Anhalt
:Die Parteien der Mitte dürfen nicht zur Tagesordnung übergehen

Die Landtagswahl war ein Test für den Unions-Kanzlerkandidaten. Er hat ihn bestanden, aber zur Tagesordnung dürfen er und die Parteien der Mitte nun nicht übergehen.

SZ PlusKommentar von Jens Schneider

Sachsen-Anhalt
:Gekämpft - und gewonnen

Reiner Haseloff kam zugute, dass Sachsen-Anhalt bei Wahlen immer wieder für Überraschungen gut ist. Auch diesmal ist es anders gekommen, als viele erwartet hatten. Eine Analyse.

SZ PlusVon Ulrike Nimz

MeinungCDU und AfD in Sachsen-Anhalt
:Entschlossen, den blauen Elefanten im Raum zu ignorieren

Nirgends ist die AfD so extrem und so rechts wie im Osten. Die CDU hat die direkte Auseinandersetzung mit der völkisch-nationalen Konkurrenz dennoch vermieden. Ein Fehler mit Tradition.

SZ PlusKommentar von Ulrike Nimz

Sachsen-Anhalt vor der Wahl
:Land mit brüchiger Mitte

Schon oft lösten Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt Nachbeben in der Bundespolitik aus. Die CDU braucht am Sonntag einen deutlichen Erfolg, um Schaden für Kanzlerkandidat Laschet abzuwenden.

SZ PlusVon Jens Schneider

Wahl in Sachsen-Anhalt
:Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Kenia, Jamaika oder doch Simbabwe: Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sind viele Koalitionen denkbar. Wer könnte mit wem? Und welche Rolle spielt die AfD?

SZ PlusVon Ulrike Nimz und Cornelius Pollmer

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Wahlen in Sachsen-Anhalt: Der Kampf des Reiner Haseloff

Am Sonntag wählt Sachsen-Anhalt und CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff versucht, stärker als die AfD zu werden - auf Kosten der Koalitionspartner.

Ulrike Nimz und Jean-Marie Magro

Umfrage
:CDU liegt in Sachsen-Anhalt vor der AfD

Ministerpräsident Reiner Haseloff und seine Partei gehen laut ZDF-Politbarometer am Sonntag als Favoriten in die Landtagswahl. Mit 30 Prozent läge die CDU deutlich vor der zweitstärksten Kraft, der AfD.

Union im Wahlkampf
:Wer hilft hier wem?

Offiziell reiste CDU-Chef Laschet nach Sachsen-Anhalt, um Ministerpräsident Haseloff bei der Landtagswahl zu unterstützen. Doch er dürfte auch versucht haben dem Eindruck entgegenzuwirken, wesentliche Teile der Ost-CDU würden mit ihrem Kanzlerkandidaten fremdeln.

Von Boris Herrmann

MeinungCDU in Sachsen-Anhalt
:Eine Volkspartei, die sich nur noch über Abgrenzung definiert

Will die CDU in den neuen Bundesländern Erfolg haben, hilft es wenig, gegen die politischen Mitbewerber zu wettern. Die Partei braucht Kandidaten, die Land und Leute kennen.

SZ PlusKommentar von Ulrike Nimz

Union
:Der aufgewühlte Osten

Das Duell um die Kanzlerkandidatur hat die ostdeutschen Christdemokraten besonders umgetrieben. Sich nun zum Sieger aus dem Rheinland zu bekennen, geht vielen von ihnen gegen den Strich.

SZ PlusVon Peter Burghardt, Hamburg, Jan Heidtmann, Berlin, Ulrike Nimz und Cornelius Pollmer, Leipzig

Infektionsschutzgesetz im Bundesrat
:"Tiefpunkt in der föderalen Kultur"

Schulschließungen, Auflagen für den Handel und Ausgangssperren: Bei ihrer Debatte im Bundesrat kritisieren die Länderchefs die Bundesnotbremse scharf. Warum sie dennoch auf einen Einspruch verzichten.

Von Angelika Slavik

Osterurlaub
:Der Druck steigt

Angesichts steigender Neu-Infektionen droht die Notbremse. Vizekanzler Scholz fordert einen Mallorca-Verzicht, auch Osterurlaub in Deutschland wird schwierig. Doch der Ruf nach flexibleren Lösungen wird lauter - von Städten, Gemeinden und Bürgern.

Lustiger Politiker-Tweet
:Nie war ein Ä so nötig wie jetzt

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt spricht auf Twitter dem Volk aus der Seele - mit einem einzigen Buchstaben.

Von Oliver Klasen

CDU in Sachsen-Anhalt
:Einsame Spitze

Auf der Wahlliste der CDU Sachsen-Anhalts für die Bundestagswahl findet sich nur eine Frau, bei den Landtagswahlen sieht es ähnlich aus. Nicht nur deshalb löste der Parteitag am Wochenende Unverständnis aus.

Von Ulrike Nimz

MeinungBeginn der Corona-Impfungen
:Wieder gut machen

Die Politik der Ministerpräsidenten gegen die Pandemie zeigte zuletzt wenig Wirkung. Mit der Organisation der Impfkampagne müssen sie sich jetzt rehabilitieren.

Von Nico Fried

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