Rechtsextreme Proteste in Heidenau - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de

Rechtsextreme Proteste in Heidenau

Rechtsextremismus in Sachsen
:Unter Naziverdacht

Immer wieder werden Städte in Ostdeutschland zu Chiffren für Fremdenhass und rechtsextremen Terror. Wie damit umgehen? Ein Besuch in Heidenau und Freital. Zwei Orte zwischen Verdrängung und Gottvertrauen.

Von Antonie Rietzschel, Heidenau und Freital

SZ-Serie "Schaffen wir das?", Folge 10
:Ausgerechnet Heidenau

Seit der Neonazi-Randale von 2015 hat die sächsische Stadt einen schlechten Ruf. Die syrische Familie Almasri lebt seit fast drei Jahren dort - und fühlt sich wohl. Ein Ortsbesuch.

Von Antonie Rietzschel

Ostbeauftragte Gleicke
:Die unbequeme Stimme des Ostens

Braucht man heutzutage noch einen Beauftragten für die neuen Bundesländer? Zuletzt haben sich vor allem Ostdeutsche über die zuständige Staatssekretärin Iris Gleicke empört.

Von Antonie Rietzschel, Berlin

Studie über Rechtsextremismus
:Schonungsloser Blick auf ostdeutsche Zustände

Identitätskrise, Komplexe, fatale Erinnerungslücken - wie vielfältig die Ursachen für rechtsextreme Gewalttaten in den neuen Bundesländern sind, zeigt eine aktuelle Studie.

Von Antonie Rietzschel

Diskussionen über Flüchtlinge
:"Schrei mich nicht an"

Ein Jahr lang stritt unsere Autorin mit ihrer Mutter über deren Sorgen und Ängste angesichts der Flüchtlingskrise. Fast hätte sie aufgegeben.

Von Antonie Rietzschel

Kunstprojekt in Heidenau
:1,5 Tonnen Stahl gegen den Hass

Rechte Ausschreitungen haben Heidenau bundesweit in die Schlagzeilen gebracht. Rost und Farbe sollen der Stadt nun helfen, sich mit sich selbst zu versöhnen.

Von Cornelius Pollmer

Heidenau
:Miteinander gegen Rechtsextremismus

Ein neues Denkmal für die Stadt.

Sachsen
:Asylbewerber in Heidenau angegriffen

Zwei Männer aus Pakistan werden in Heidenau von Jugendlichen verletzt. Einer der Männer muss im Krankenhaus behandelt werden.

TV-Debatte über Flüchtlinge
:Geifer und Geschrei weichen müder Sachlichkeit

Der MDR bittet drei mitteldeutsche Ministerpräsidenten zum Flüchtlingsgipfel. Wegen der biederen Moderation bleiben Erkenntnisse aus. Wohltuend ist es dennoch.

Von Cornelius Pollmer

ExklusivRechtsextremismus
:Neonazi war Wachmann in Heidenau

Auf Facebook hetzte er gegen "Asylschmarotzer", zur Arbeit ging er in die Flüchtlingsunterkunft: In Heidenau war ausgerechnet ein rechter Hooligan zuständig für den Schutz der Flüchtlinge.

Von Lena Kampf und Andrea Röpke

NSU-Prozess
:Neonazis im Bürgergewand

Der NSU-Prozess geht weiter. Er zeigt, wie schwierig der Kampf gegen Rechtsradikale ist. Manche Zeugen treten in München auf wie die Menschen in Heidenau.

Kommentar von Annette Ramelsberger

Oliver Pocher in Heidenau
:Wo bitte geht's zur, hihi, "Pack-Station"?

Oliver Pocher war in Heidenau. Warum, weiß der TV-Komiker selbst nicht. Für einen Dialog mit den Bewohnern fehlten ihm die Argumente.

Von David Denk

SZ JetztInterview
:Der Mann, der das Flüchtlingsfest möglich machte

Michael ist 25 Jahre alt, Juso und Jurastudent. Und hat sein Wochenende damit verbracht, das Versammlungsverbot im sächsischen Heidenau zu kippen.

Von Charlotte Haunhorst

Merkel zu Flüchtlingen
:"Jetzt ist deutsche Flexibilität gefragt"

In der Sommerpressekonferenz stellt sich die Kanzlerin in Berlin der Presse. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Flüchtlinge. Die Kanzlerin deutet aber nur an, was die Bundesregierung in Zukunft unternehmen möchte.

Der Liveblog zum Nachlesen, von Thorsten Denkler

Krawalle in Heidenau
:Ich will kein Ossi mehr sein

Dunkeldeutschland - gegen dieses Vorurteil hat unsere Autorin ihre sächsische Heimat immer verteidigt. Bis sie wegen der Krawalle nach Heidenau zurückkehrte.

Von Antonie Rietzschel

Debatte über "polizeilichen Notstand" in Heidenau
:Fußball oder Flüchtlinge?

Für Heidenau riefen Behörden zwischenzeitlich "polizeilichen Notstand" aus. Selbst Solidaritätsveranstaltungen für Flüchtlinge sollten verboten werden. Es stellt sich die Frage, ob die Polizei überfordert ist.

Von Jannis Brühl

Bundesverfassungsgericht
:Karlsruhe kippt Versammlungsverbot für Heidenau komplett

Das Bundesverfassungsgericht sagt: An diesem Wochenende dürfen alle Bürger in der sächsischen Kleinstadt demonstrieren. Der "polizeiliche Notstand" sei nicht hinreichend belegt worden.

SZ Espresso
:Was wichtig ist

+++ Polizei kesselt rechte Demonstranten in Heidenau ein +++ Sorge über hitzige Flüchtlingsdebatte wächst +++ Polnischer Minister bestätigt Fund von Nazi-Zug +++ Tropensturm Erika wütet in der Karibik ++ VfL Wolfsburg schlägt Schalke +++

Nach Willkommensfest in Heidenau
:Polizei schickt rechte Demonstranten nach Hause

Trotz richterlichem Verbots haben sich Dutzende rechte Demonstranten versammelt. Die Polizei erteilt Platzverweise gegen die Asylgegner - und kann die Situation entspannen.

Nach Willkommensfest
:Versammlungsverbot für Heidenau teilweise bestätigt

Dank eines Eilantrags vor Gericht konnte ein Fest für Flüchtlinge in Heidenau trotz Verbots stattfinden. Andere Veranstaltungen soll es dieses Wochenende nicht geben, entschied nun die höhere Instanz.

Von Anna Fischhaber und Esther Widmann
01:29

Gekipptes Versammlungsverbot
:Die Versammlungsfreiheit ist ein großes Grundrecht

Das Fest für die Flüchtlinge in Heidenau kann gefeiert werden. Gut so! Artikel 8 darf nur in absoluten Ausnahmefällen eingeschränkt werden. Das muss auch die Polizei in Sachsen kapieren.

Von Heribert Prantl

Proteste gegen Flüchtlinge
:"Der Osten wird nicht über Nacht weltoffen"

Hunderttausende junge Ostdeutsche haben nach der Wende ihre Heimat verlassen. Politologe Johannes Staemmler sagt: Sie fehlen jetzt, um sich Fremdenhass entgegen zu stellen.

Interview von Antonie Rietzschel

Ihr Forum
:Versammlungsverbot: Was halten Sie von der Entscheidung der Gerichte?

Das Verwaltungsgericht Dresden kippte am Freitag das zuvor verhängte Versammlungsverbot in Heidenau. Gegen diese Entscheidung legte das Landratsamt wiederum Beschwerde beim Sächsischen Oberverwaltungsgericht ein. Das Ergebnis: Das Willkommensfest für Flüchtlinge darf stattfinden, doch alle anderen Versammlungen bleiben verboten.

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Gericht
:Versammlungsverbot in Heidenau ist rechtswidrig

Die Polizei kapituliert, die Behörden haben alle Versammlungen am Wochenende in Heidenau verboten - auch ein Willkommensfest für Flüchtlinge. Das Verwaltungsgericht in Dresden hält dies jedoch für unverhältnismäßig.

Grünen-Parteichef
:Özdemir ignoriert Versammlungsverbot in Heidenau

Die sächsischen Behörden verbieten ein "Willkommensfest für Flüchtlinge" in Heidenau - Grünen-Chef Cem Özdemir kommt trotzdem. Die Gewerkschaft der Polizei wirft den Behörden einen "Kniefall vor dem Mob" vor.

Von Oliver Das Gupta

Ihr Forum
:Wie bewerten Sie das Versammlungsverbot in Heidenau?

An diesem Wochenende sollten öffentliche Versammlungen in Heidenau verboten sein. Das traf auch ein geplantes Willkommensfest für Flüchtlinge. Als Begründung führten Behörden einen Mangel an Polizisten an.

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Proteste gegen Flüchtlingsheim
:Versammlungsverbot in Heidenau

Ein geplantes Willkommensfest für Flüchtlinge kann wohl nicht stattfinden. Die Polizei sieht sich außerstande, für Sicherheit zu sorgen.

02:28

Stimmen aus Heidenau
:"Wer Wind sät, wird Sturm ernten"

Buh-Rufe für die Kanzlerin. Mehrere Demonstranten haben in Heidenau gegen Angela Merkel protestiert.

Heidenau
:"Los, schimpfen Sie auf die bösen Ossis"

Die Kanzlerin ist weg, doch in Heidenau brodelt es nach den Ausschreitungen vor dem Flüchtlingsheim weiter. Wer für die Aufregung verantwortlich ist, darüber gibt es verschiedene Meinungen.

Von Antonie Rietzschel

Erfurts OB Bausewein
:Vor dem rechten Mob in die Knie gegangen

Er will Flüchtlingskindern aus "sicheren Herkunftsstaaten" die Schule verwehren. Zur Begründung sagt der Erfurter OB Bausewein, er wolle "kein weiteres Heidenau". Das zeigt: Er hat die Rechtsextremen bereits toleriert.

Kommentar von Detlef Esslinger
01:43

Kanzlerin in Heidenau
:Buhrufe für Merkel

Kanzlerin Angela Merkel reist zum Flüchtlingsheim in Heidenau - und wird dort mit Buhrufen und rechtsextremen Parolen empfangen.

Kanzlerin in Heidenau
:"Wir sind das Pack" - Rechte pöbeln gegen Merkel

Es gebe "keine Toleranz" gegenüber Fremdenfeinden, sagt Kanzlerin Merkel in Heidenau. Sie äußert sich solidarisch mit denjenigen, "die Hass ertragen". Davon bekommt sie auch selbst einen Eindruck.

Ihr Forum
:Welche Symbolkraft haben politische Ortstermine?

Gabriel und Merkel in Heidenau, Gauck in Berlin-Wilmersdorf. Solche Ortstermine sind Pflichttermine - aber erwarten wir von unseren Politikern nicht Problemlösungen statt Streicheleinheiten?

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Rechtsextreme Ausschreitungen
:Wie der "Nazi-Tourismus" nach Heidenau kam

Das sächsische Heidenau galt in der Region als Vorbild für die Integration von Flüchtlingen. Jetzt ist es bekannt als Nazi-Stadt. Wie konnte das passieren?

Von Antonie Rietzschel

Nach rechter Randale
:Merkel besucht Flüchtlingsunterkunft in Heidenau

Nach den massiven Ausschreitungen von Rechtsradikalen reist die Kanzlerin am Mittwoch nach Heidenau. Dort will sie mit Flüchtlingen und Helfern sprechen.

Rechte Randale
:Video zeigt Gewalt der Rechtsextremen in Heidenau

Ein Sympathisant der rechten Randalierer filmt in Heidenau und stellt das Video ins Netz. Einige der Täter sind darin unvermummt zu sehen.

Von Barbara Galaktionow

Rechte Gewalt
:Gabriel in Heidenau: "Diesen Typen keinen Millimeter Raum geben"

Der Vizekanzler besucht die Flüchtlingsunterkunft, die von Fremdenfeinden angegriffen wurde. Der Bürgermeister sagt, Neonazis gebe es "in jedem Ort".

Sachsen
:Vizekanzler Gabriel besucht Heidenau

Nach den rassistischen Ausschreitungen vor einer Flüchtlingsunterkunft in Heidenau wird Vizekanzler Gabriel in die sächsische Kleinstadt reisen.

Marketingvideo der Stadt aufgetaucht
:Zu-Haus-Gefühl in Heidenau

"Na komm, tritt ein, du bist willkommen" so heißt es in einem Imagefilm der sächsischen Stadt Heidenau. Das drei Jahre alte Video wirkt angesichts der jüngsten Ausschreitungen wie schwärzester Sarkasmus.

Von Sarah K. Schmidt

Heidenau
:Brauner Schatten

In einer sächsischen Kleinstadt schlagen die Proteste gegen ein Asylbewerberheim in Gewalt um. Nach zwei Krawallnächten gab es nur eine einzige Festnahme. Protokoll eines Kontrollverlusts.

Von Ulrike Nimz

Flüchtlingsfrage
:Wir dürfen uns nicht an Heidenau gewöhnen

Dass Tausende Menschen übers Meer, den Balkan und die Alpen nach Deutschland kommen, ist ein ungeheures Kompliment für dieses Land.

Kommentar von Detlef Esslinger

Reaktionen zu Krawallen in Heidenau
:"Die Bundeskanzlerin darf nicht weiter abtauchen"

SPD-Generalsekretärin Fahimi fordert Merkel auf, die "unsäglichen Ausschreitungen" zu verurteilen. Ihr Chef Sigmar Gabriel will am Montag nach Heidenau fahren.

Von Christoph Hickmann

Krawalle in Heidenau
:"Wieso bringt man Flüchtlinge in einer Stadt wie dieser unter?"

Die Flüchtlingshelferin Shaghayegh, 30, war am Wochenende in Heidenau, um die neu angekommenen Asylsuchenden zu unterstützen. Was sie dort gesehen hat, macht sie mehr als besorgt.

Interview von Ines Alwardt

Rechte Gewalt in Heidenau
:Tillich: "Das ist nicht unser Sachsen"

Politiker aller Parteien verurteilen die Krawalle im sächsischen Heidenau. Doch wie realistisch ist die Ankündigung, mit aller Härte gegen rechte Gewalttäter und Pöbler vorzugehen?

Ihr Forum
:Rechte Gewalt: Was muss der Staat unternehmen?

Die Bilder aus Heidenau machen betroffen: ein rechter Mob, der Nazi-Parolen skandiert, Menschen, die Böller, Flaschen und Steine gegen Polizisten werfen - weil 250 Flüchtlinge in dem sächsischen Ort einquartiert werden sollten. Wie soll der Staat auf Ausbrüche rechter Gewalt reagieren?

Diskutieren Sie mit uns.

Fremdenfeindlichkeit im sächsischen Heidenau
:Polizei richtet Sicherheitszone ein

Im sächsischen Heidenau eskaliert der Fremdenhass. Um potenzielle Gewalttäter frühzeitig zu identifizieren, kündigt die Polizei verschärfte Kontrollen an.

Nazi-Krawalle in Heidenau
:Wenn sich Fremdenhass entlädt

Es sind beklemmende Bilder: Im sächsischen Heidenau eskaliert die Fremdenfeindlichkeit - die zweite Nacht in Folge.

Sachsen
:Rechtsextreme Ausschreitungen vor Flüchtlingsheim - mehr als 30 verletzte Polizisten

Nur unter Polizeischutz konnten Flüchtlinge ein Quartier in Heidenau bei Dresden beziehen.

Sachsen
:Polizei löst Blockade von Flüchtlingsunterkunft auf

Rechtsextreme demonstrieren gegen eine Notunterkunft für Flüchtlinge im sächsischen Heidenau und blockieren deren Zufahrt. Später eskaliert die Lage.

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