A voodoo worshipper takes part in festivities on the first day of Fet Gede, the Haitian Festival of Ancestors, in Port-au-Prince
Literatur aus Haiti

Auf bösem Fuß mit den Göttern

Dies ist keine Gute-Nacht-Geschichte: In seinem neuen Roman erzählt Louis-Philippe Dalembert vom Voodoo-Kult in seiner Heimat Haiti.

Von Cornelius Wüllenkemper

Belletristik

Das letzte Ticket ist die Hoffnung

Lyonel Troillot zeigt in seinem Roman "Yanvalou für Charlie" seine Heimat Haiti in all ihren Widersprüchen.

Von Tobias Lehmkuhl

Residents try to get a sack of rice following Hurricane Matthew in Saint Jean du Sud
Hurrikan "Matthew"

Blauhelmsoldaten gegen Haitianer

"Soldaten gucken zu, wie sich die Menschen um etwas Essbares prügeln": In Haiti spielen sich nach Hurrikan "Matthew" dramatische Szenen ab. Das Land ist schwer getroffen.

Von Boris Herrmann

Nach dem Sturm

Haiti braucht mehr Hilfe

Bei seinem Besuch in dem vom Wirbelsturm "Matthew" stark getroffenen Inselstaat ermahnt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zur raschen Hilfe für die mehr als eine Million Bedürftigen. Haiti gilt als das ärmste Land Lateinamerikas.

US SecGen Ban Ki-moon visits Haiti after hurricane Matthew
Nach Hurrikan Matthew

Ban Ki Moon zeigt sich enttäuscht über zögerliche Hilfe für Haiti

Nach der Verwüstung durch Hurrikan Matthew mahnt der UN-Generalsekretär die internationale Gemeinschaft zu mehr Unterstützung.

Hurrikane "Matthew"

Navis-Team aus Moosburg  fliegt nach Haiti

Moosburg

Navis-Team fliegt nach Haiti

Sturm

Mehr als 300 Tote in der Karibik - "Matthew" bewegt sich auf US-Küste zu

US-Präsident Obama ruft den Notstand für Florida und South Carolina aus. Der Hurrikan trifft den Südosten mit Geschwindigkeiten von 210 km/h - drei Millionen Menschen sollen ihre Häuser verlassen.

Victor Farah
Karibik

Mindestens 283 Tote durch Hurrikan, Millionen auf der Flucht

Der Wirbelsturm "Matthew" hat in Haiti schwere Verwüstungen hinterlassen. Die USA bereiten sich auf das Schlimmste vor, in Florida und South Carolina wurde der Notstand ausgerufen.

Tropenstrum

Hurrikan zieht nach Florida

"Matthew" hat in Haiti und der Dominikanischen Republik mindestens 27 Menschen getötet.

Roman

Nach oben offene Schockwellen-Skala

"Ich bin am Leben" heißt das neue Buch von Kettly Mars. Darin schildert die haitianische Autorin die Folgen des Erdbebens, das 2010 die Hauptstadt ihrer Heimat verwüstete.

Von Cornelius Wüllenkemper

8th Gaudi film awards gala 220 Bilder
Momentaufnahmen im Januar

Bilder des Tages

Schönes, Erschreckendes, Absurdes und ganz Alltägliches: Momentaufnahmen aus allen Ecken der Welt, laufend aktualisiert.

National Police agents watch demonstrators during a protest in order to ask for president Michel Mar
Haiti

Ein Land hat keine Wahl

Schon wieder ist eine Abstimmung in Haiti abgesagt worden. Nur das Chaos siegt - und das Regime. Doch die Wut auf den umstrittenen Präsidenten ist groß.

Von Boris Herrmann, Rio de Janeiro

Venezuela's President Nicolas Maduro (L) and his wife Cilia Flores
Analyse
Parlamentswahl

Venezuelas "Mafia-Bande" stemmt sich gegen die Abwahl

Die regierenden Chavisten in Venezuela haben ein Krisenjahr hinter sich. Trotzdem könnten sie wieder gewinnen - mit Tricksereien und brutaler Gewalt.

Von Boris Herrmann, Rio de Janeiro

Fotokunst

Bilder aus dem Ghetto

Magie, Lebensfreude und Verderben: Slumbewohner aus Haiti inszenieren sich als Tarot-Motive.

Von Monika Maier-Albang

Travel Photography - Commissioned,Haiti
Reportage
Tourismus in Haiti

In der ungeschminkten Karibik

Haiti ist nicht erst seit dem Erdbeben von 2010 ein schwieriges Reiseland. Port-au-Prince galt lange als "gefährlichste Stadt der Welt". Nun gibt es Signale der Hoffnung.

Von Günter Kast

People stand outside the morgue where the dead bodies of people killed when a carnival float hit power lines, had been taken to, in Port-au-Prince
Unglück in Lateinamerika

Mehrere Tote bei Karnevalsumzug in Haiti

In Haitis Hauptstadt werden bei einem Unfall während eines Karnevalsumzugs mindestens zehn Menschen getötet. Ursache war vermutlich ein Hochspannungskabel.

File picture of former Haitian dictator Jean-Claude 'Baby Doc' Duvalier greeting the crowd from his hotel in Port-au-Prince
Port-au-Prince

Haitis Ex-Diktator "Baby Doc" Duvalier ist tot

Er führte eine Schreckensherrschaft und war 15 Jahre lang an der Macht. Nun ist der haitianische Ex-Diktator Jean-Claude Duvalier, genannt "Baby Doc", im Alter von 63 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.

Es war einmal WM - 1974

"Herrgott i bitt' di, lass gwinna Haiti"

Im Auftrag von Baby Doc: Die Insel-Kicker aus Haiti machen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 Werbung für den Tourismus - und spielen nebenbei auch ein wenig Fußball. Ein gewisser Zweitligaklub aus Giesing wagt sogar das Abenteuer, den Torhüter der Haitianer zu verpflichten.

Fotoreportage über Haiti von Frank Domahs 12 Bilder
Fotos aus den Slums in Haiti

Im Müll der Sonnenstadt

Vor drei Jahren wurde der Inselstaat Haiti von dem verheerendsten Erdbeben des 21. Jahrhunderts verwüstet. 220.000 Menschen verloren damals ihr Leben. Fotograf Frank Domahs zeigt in seinen Bildern, wie das Leben nach der Katastrophe weitergeht.

Von Johannes Spengler

A view of a makeshift refugee camp, where at least 50,000 people are staying, on the golf course of the Petion Club in Port-au-Prince
Amnesty-Bericht

Tausenden Flüchtlingen in Haiti droht die Zwangsräumung

Ohne fließend Wasser, ohne Zugang zu Toiletten: Auch drei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti leben immer noch viele Menschen in provisorischen Flüchtlingslagern. Doch nun droht die Zwangsräumung.

Orthodox Jews Celebrate Siyum Hashas 208 Bilder
Bilderblog
Bilder des Tages

Momentaufnahmen im Juli 2012

Gewöhnung ans Gerät \\\ Retten aus Feuersbrunst \\\ Flucht auf dem Holzrad \\\ und mehr, ständig aktualisiert

haiti vorher nachher
Port-au-Prince zwei Jahre nach dem Beben

Zeltstädte auf Trümmerbergen

Auch zwei Jahre nachdem die Erde in Haiti bebte und ein ganzes Land den Halt verlor, leben Hunderttausende noch in Notunterkünften. Szenen aus der Hauptstadt Port-au-Prince im Vorher-nachher-Vergleich.

Haiti - Zwei Jahre nach dem grossen Erdbeben
Zwei Jahre nach dem Erdbeben

Haitis verzweifelter Kampf um Normalität

Trümmerberge und Zeltstädte prägen noch immer das Stadtbild von Port-au-Prince: Der Wiederaufbau in Haiti geht zwei Jahre nach dem verheerenden Beben noch immer schleppend voran. Mehr als eine halbe Million Menschen sind noch immer obdachlos, die medizinische Versorgung mangelhaft - und die Cholera wütet.

HAITI-UN-VOTE-QUAKE
Erdbebenopfer in Haiti

Angst vor Wirbelsturm "Igor"

Tausende Menschen harren nach dem verheerenden Erdbeben im Januar immer noch in Haitis Notlagern aus. Nun drohen dort Überschwemmungen und Erdrutsche.