Péter Magyar

Ungarn
:Verfassungsänderung hält Orbán von der Macht fern

Das Parlament in Budapest beschließt: Wer mehr als acht Jahre regiert hat, darf kein Ministerpräsident mehr werden. Das gilt für den Langzeit-Premier Orbán, aber auch für seinen Nachfolger Magyar.

Ungarn
:Greift Magyar zu den gleichen Mitteln wie Orbán?

Ungarns Regierungschef Magyar will Staatspräsident Sulyok aus dem Amt jagen, weil dieser den antidemokratischen Kurs seines Vorgängers geduldet habe. Der Machtkampf ist eröffnet.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit und Henrike Roßbach

Magyar gegen Staatspräsident Sulyok
:Machtkampf in Ungarn

Der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar will Staatspräsident Tamás Sulyok durch eine Verfassungsänderung aus dem Amt entfernen. „Die nötigen Entscheidungen werden wir zeitnah treffen“, sagte Magyar vor Journalisten, nachdem er das ...

Parteien
:„Es hängt viel am Personal“

Ein Comeback der FDP ist möglich, sagt der Politikberater Josef Lentsch. Die Partei braucht dafür Disziplin und Leidensfähigkeit – und kann sich einiges von anderen Parteien abschauen.

Interview von Bastian Brinkmann

Europäische Union
:Brüssel baut Magyar eine Brücke

Ungarns neuer Premier muss rasch Reformen durchsetzen, um gesperrte EU-Milliarden zu erhalten. Kommissionschefin von der Leyen kommt ihm entgegen.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Verena Mayer

Ungarn
:Endlich frei!

Rauschhaft hat Ungarn im April den Sturz Viktor Orbáns gefeiert. Doch lässt sich das alte System so schnell abschütteln? Reise durch ein Land, das gerade versucht, sich die Demokratie zurückzuholen.

SZ PlusVon Verena Mayer und Alex Rühle (Text) und Robert Laszlo Bácsi (Fotos)

Ungarn
:Tanzen kann er. Aber kann er auch Péter Magyars Wahlversprechen einlösen?

Zsolt Hegedűs ging viral mit seiner Einlage nach dem Wahlsieg über Viktor Orbán. Nun wird’s ungleich komplizierter: Der Mediziner soll das lebensgefährlich ineffiziente Gesundheitssystem flottmachen.

SZ PlusVon Verena Mayer

SZ am Abend
:Nachrichten vom 10. Mai 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Podcast: „Auf den Punkt“
:Regierungswechsel: Ungarn tanzt Orbáns Geister weg

Péter Magyar ist Ungarns neuer Regierungschef. Was er alles anders als sein autoritärer Vorgänger machen will.

Von Verena Mayer und Lars Langenau

Ungarn
:Auf dem ungarischen Parlament weht wieder die Europaflagge

In Budapest wird Péter Magyar als neuer Ministerpräsident vereidigt. Ein Tag voller Symbolkraft – und mit einem tanzenden Minister.

Von Verena Mayer

Ungarn
:Peter Magyar zum neuen Ministerpräsidenten gewählt

Der neue Regierungschef will Ungarn verändern und mit Brüssel verhandeln. Der Kampf gegen die Korruption und die „Heimholung“ der gesperrten EU-Hilfen stehen auf Magyars To-do-Liste ganz oben.

Ungarn
:Was wird aus Viktor Orbán?

Der scheidende ungarische Premier verkündet überraschend seinen Rückzug aus dem Parlament. Wie wird er seine Partei aufstellen? Und zieht es ihn nun womöglich ins Ausland wie schon andere, die vom bisherigen System profitierten?

SZ PlusVon Verena Mayer

ExklusivKorruption in Ungarn
:Europa und Ungarn wollen erschlichenes EU-Geld zurück

Ungarns designierter Premier Magyar will mit dem System der Orbán-Ära brechen und in Brüssel Vertrauen schaffen. Der designierte Europäische Generalstaatsanwalt mahnt zur Eile. Andernfalls werde es schwer, an veruntreutes Vermögen zu gelangen.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Ungarn
:Orbán verlässt ungarisches Parlament nach Wahlniederlage

Nach seiner Wahlniederlage kündigt der langjährige Regierungschef an, sein Abgeordnetenmandat niederzulegen. Er werde „derzeit“ nicht im Parlament gebraucht, erklärt er.

Sanktionen
:Zieht die EU die richtigen Lehren aus dem Fall Ungarn?

Am Ende von 16 Jahren Orbán weiß man: Geldentzug funktioniert als Druckmittel. Es ist jedoch nicht sicher, dass die EU es auch in Zukunft effektiv nutzt. Denn manche Regierungen könnten versuchen, einander zu schonen.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Ungarns Außenpolitik
:Magyar sagt Orbáns Verbündeten auf dem Balkan den Kampf an

Der ungarische Wahlsieger Péter Magyar sendet auch in die Länder des westlichen Balkans selbstbewusste Signale. Vor allem ein prominenter Schützling von Viktor Orbán muss sich Sorgen machen.

SZ PlusVon Tobias Zick

Ungarn, Polen und Brasilien
:Das Erbe der Rechtspopulisten wiegt schwer

Nach 16 Jahren Orbán steht Ungarn vor einem Neuanfang. Leicht wird es nicht. In Polen etwa wirkt die achtjährige PiS-Ära noch immer nach, in Brasilien die vier Jahre unter Bolsonaro. Was lässt sich daraus lernen?

SZ PlusVon Viktoria Großmann und Jan Heidtmann

Medien in Ungarn
:Magyar will wieder ansehnliches Fernsehen

Der designierte ungarische Ministerpräsident kündigt an, scharf gegen die staatsnahen Medien der Orbán-Ära vorzugehen. Welche Umwälzungen er noch plant.

SZ PlusVon Verena Mayer

MeinungNach Machtwechsel
:Die EU darf Ungarn jetzt nicht einfach so Milliarden überweisen

Klar, der Orbán-Bezwinger Magyar verdient alle Hilfe und auch einen gewissen Vertrauensvorschuss. Doch noch wichtiger ist: Europa darf nie wieder seine rechtsstaatlichen Prinzipien verscherbeln.

SZ PlusKommentar von Josef Kelnberger

Ungarn
:Magyar sagt rechtskonservativen Denkfabriken den Kampf an

Premier Orbán hat Bildungseinrichtungen der neuen Rechten mit Steuergeldern aufgepumpt – sein designierter Nachfolger sieht darin ein Verbrechen. Auf seine Pläne wollen die Betroffenen „kreativ“ reagieren.

SZ PlusVon Tobias Zick

MeinungNach der Wahl in Ungarn
:Für die Autokraten auf dem Balkan besteht keine Gefahr

Ob Bosnien und Herzegowina, Serbien oder Albanien: Dass es bei den EU-Beitrittskandidaten nach dem Sturz von Viktor Orbán jetzt zu einem politischen Frühling kommt, ist nicht zu erwarten.

SZ PlusKommentar von Florian Hassel

Russland und Ungarn
:Putin verliert einen Freund – und jetzt?

Jahrelang hat Ungarns Premier in der EU die Interessen von Kremlchef Putin vertreten. Doch nach Orbáns historischer Abwahl muss sich Russland umstellen. Wie groß kann sein Einfluss als Öl- und Gaslieferant noch sein?

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

Wahl in Ungarn
:Wie Bayern die Beziehungen zu Ungarn neu sortieren will

Nach der Abwahl von Viktor Orbán in Ungarn distanzieren sich Ministerpräsident Söder und seine Staatskanzlei wortreich von dessen Regierung. Allerdings: Auf Eis lagen die Beziehungen nie.

Von Thomas Balbierer

Europäische Union
:Die Milliarden, von denen Ungarns Schicksal abhängt

Im Mai wird Péter Magyar sein Amt antreten, aber das System Viktor Orbáns besteht fort. Bekommt der neue Premier dringend benötigte EU-Gelder, bevor es umgebaut ist?

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Ungarns Wahlsieger Péter Magyar
:Wenn Putin anruft, will er rangehen

Seine erste große Pressekonferenz gestaltet der Wahlsieger völlig anders als alles, was man aus der Ära Orbán kennt. Zu Russland und der Ukraine äußert der designierte Ministerpräsident aber ein Sowohl-als-auch.

SZ PlusVon Verena Mayer

Nach der Wahl
:Diese Pläne hat Magyar für Ungarn

Kampf gegen Korruption, Begrenzung der Amtszeit, Beitritt zur Euro-Zone: Péter Magyar will Orbáns Anti-EU-Kurs korrigieren. Ein Überblick seiner Reformvorhaben.

Von Juri Auel und Katja Guttmann

Debatte
:Ist der Ruf erst ruiniert

Viktor Orbán hat die Wahl in Ungarn zwar verloren – aber sein Wahlkampf war eine Warnung für die Zukunft: Seine Truppe versuchte nicht einmal mehr, so zu tun, als spiele sie nach den Regeln.

Von Cathrin Kahlweit

Podcast: „Auf den Punkt“
:Entlastungen an der Tankstelle – aber nur für zwei Monate

Welche Entlastungen haben die Koalitionsspitzen am Wochenende entschieden? Außerdem: Was erwartet die EU jetzt von Ungarns Wahlgewinner Péter Magyar?

Von Daniel Brössler, Jan Diesteldorf und Johannes Korsche

Reaktionen auf Wahl in Ungarn
:„Hallo? Péter? Ich bin so glücklich“

Polens Regierungschef Donald Tusk freut sich über den Wahlsieg von Péter Magyar. Der erste Auslandsbesuch des Ungarn soll nach Warschau gehen. Doch dort weiß man auch: Das Regieren wird hart.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

Wahl in Ungarn
:Er will das Land heilen, aber wie, weiß keiner

Als Sonntagabend klar war, dass die Zeit des Viktor Orbán vorbei ist, tanzten die Menschen in den Straßen von Budapest. Das Land ist wie in einem Rausch, auch wenn niemand weiß, was Péter Magyar mit Ungarn wirklich vorhat.

SZ PlusVon Verena Mayer

Aktuelles Lexikon
:Ungarisch

Wie spricht man eigentlich den Namen des designierten ungarischen Ministerpräsidenten aus: Péter Magyar. Und warum Gulasch nicht Gulasch heißt.

Von Katalin Molnár

Aktuelles Lexikon
:Was heißt Tisza?

Name eines Flusses in Ungarn – und Name einer recht jungen Partei, die jetzt die Orbán-Herrschaft weggeschwemmt hat.

Von Tobias Zick

Ungarn
:Péter Magyar, ein Europäer, aber ein schwieriger Partner

In Brüssel feiert man die Abwahl Viktor Orbáns – und verspricht sich viel vom Wahlsieger. Doch einfach wird es auch mit ihm nicht. Sein erster Prüfstein: der EU-Kredit für die Ukraine, den Orbán blockiert hat.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Josef Kelnberger

MeinungUngarn
:Mit Viktor Orbán verlieren auch Trump und Putin

Eine freie Wahl befördert den Erfinder der „illiberalen Demokratie“ aus dem Amt. Und es kommt noch besser.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Reaktionen auf Ungarn-Wahl
:Von der Leyen: „Ungarn hat Europa gewählt“

Die Erleichterung in Brüssel ist groß nach der Abwahl des Putin-Freundes Orbán: Von der Leyen, Merz und Macron hoffen auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Wahlsieger Magyar.

Wahlsieg der Partei Tisza
:Was Magyars Zweidrittelmehrheit für Ungarn bedeutet

Bis der Wahlsieger Péter Magyar als Ministerpräsident vereidigt wird, dürften Wochen vergehen. Was kann in der Zeit noch passieren? Und welche Prioritäten hat Magyar für seinen Start ins Amt? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

SZ PlusVon Tobias Zick

Ungarn
:Es ist vorbei

Es gibt nicht viele solcher Abende im Leben eines Menschen: Ungarn hat sich über Nacht von einem Land des Misstrauens und des Hasses in ein Land der Hoffnung verwandelt.

SZ PlusGastbeitrag von Gábor Schein

Wahl in Ungarn
:Wohl Zweidrittelmehrheit für Magyar –  Orbán gratuliert zum Wahlsieg

Ungarn steht vor einem Regierungswechsel: Die Tisza-Partei von Oppositionsführer Magyar kommt wohl auf eine Zweidrittelmehrheit. Orbán gesteht seine Niederlage ein. Merz und Wadephul gratulieren.

Podcast: „Auf den Punkt“
:Ungarn: Was würde eine Niederlage Orbáns wirklich ändern?

Orbán hat in 16 Jahren Amtszeit die Demokratie in Ungarn stark abgebaut. Jetzt herrscht in Budapest Aufbruchsstimmung – und Orbán könnte die Wahl verlieren.

Von Johannes Korsche und Verena Mayer

Wahl in Ungarn
:Orbán, Magyar und der Machtkampf um die EU-Milliarden

Die Wahl in Ungarn ist auch wichtig für das Schicksal der Ukraine: Nach einem Regierungswechsel könnten die 90 Milliarden Euro der EU wohl endlich fließen, auf die Kiew sehnlichst wartet. Aber kommt das Geld schnell genug?

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Wahl in Ungarn
:Demokratie ist, wenn ich gewinne

Seit sechzehn Jahren regiert Viktor Orbán Ungarn, aber er wirkt angeschlagen. Das Problem ist nur, selbst wenn er die Wahl am Sonntag verlieren sollte, ist nicht sicher, ob ein Systemwechsel in einer derart ausgehöhlten Demokratie noch möglich wäre.

SZ PlusVon Verena Mayer

MeinungUngarn
:Wie man Machthaber nicht stürzt – und wie vielleicht doch

Anderthalb Wochen vor der Wahl ist Ministerpräsident Viktor Orbán schwer in Bedrängnis, trotz aller Tricks. Sein Herausforderer Péter Magyar führt in den Umfragen deutlich. Weil er über Inflation spricht statt über Demokratie.

SZ PlusKommentar von Verena Mayer

Wahl in Ungarn
:Kann Viktor Orbán verlieren?

Warum die Opposition in Ungarn bei der Parlamentswahl im April mehr als eine knappe Mehrheit benötigt – und welche Folgen ihr Sieg für das Land und ganz Europa hätte. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

SZ PlusVon Verena Mayer

Péter Magyar
:Das ist der Mann, der Viktor Orbán aus dem Amt jagen will

Einst war er selbst in der Fidesz-Partei, dann wurde er zum Systemkritiker. Die Wahlen in Ungarn im April könnte er gewinnen. Vor allem ein Grund sorgt für Unzufriedenheit im Land.

SZ PlusVon Verena Mayer

Ungarn
:Die Wirtschaftskrise ist Viktor Orbáns Endgegner

Der ungarische Regierungschef kam vor 16 Jahren mit Wohlstandsversprechen an die Macht. Jetzt könnte ihn die schlechte wirtschaftliche Lage wieder das Amt kosten.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Verena Mayer

Ungarn
:„Selbst bei einem Putzjob kommt es auf politische Loyalität an“

Ungarns Premier Orbán braucht die Wähler auf dem Land, um die Parlamentswahl im April zu gewinnen. Wo jeder jeden kennt, ist es besonders leicht, Menschen einzuschüchtern.

SZ PlusVon Verena Mayer

Hatvanpuszta in Ungarn
:„Orbáns Versailles“ strahlt im Sommerloch

Ein Oppositionspolitiker filmte heimlich ein luxuriöses Landgut der Familie Orbán. Bilder, die der ohnehin angeschlagene Regierungschef in Budapest gerade gar nicht gebrauchen kann. Die Opposition weiß sie zu nutzen.

SZ PlusVon Verena Mayer

Ungarn
:Ein Revolutionär in Radlerhosen

Der ungarische Oppositionelle Péter Magyar liegt seit Monaten in allen Umfragen vorn. Doch wie realistisch ist die Wende in Ungarn? Unterwegs mit einem, der das System Orbán stürzen will.

SZ PlusVon Verena Mayer

Ungarn
:Herausforderer wirft Orbán „Watergate-Methoden“ vor

Péter Magyar, dessen Oppositionspartei in Umfragen vor Fidesz liegt, beschuldigt die Regierung in Budapest: Sie bespitzle und diffamiere ihn. Was ist dran an dem Vorwurf?

Von Cathrin Kahlweit

Ungarn
:„Ein echter Wendepunkt“

Der politische Newcomer Péter Magyar hat bei der Europawahl in Ungarn aus dem Stand dreißig Prozent der Stimmen geholt. Die Partei von Viktor Orbán gibt sich unbeeindruckt.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

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