Olli Rehn - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de

Olli Rehn

Wahlkampf
:Finnen wollen den Wechsel

Ohne Murren nehmen die Finnen seit Jahren harte Einschnitte hin. Doch jetzt reicht es vielen: Bei der Wahl am Sonntag zeichnet sich klar ein Machtwechsel ab. Können die EU-Kritiker davon profitieren?

Von Silke Bigalke

Entscheidung im Europäischen Parlament
:Banken im Blick

Schon werden die Stellenanzeigen für Chef-Aufseher und Verwaltungsleute ausgeschrieben. Das Europäische Parlament macht den Weg frei für eine gemeinsame Aufsicht der Geldkonzerne. Ein erster Schritt - doch EU-Kommissar Rehn warnt vor einem "anhaltenden Mangel an Vertrauen rund um den Bankensektor".

Von Cerstin Gammelin, Vilnius, und Markus Zydra, Frankfurt

Reform der Euro-Gruppe
:Olli Rehn lästert über Merkel und Hollande

Die Reformpläne der wichtigsten Staatschefs kommen in Brüssel nicht gut an: "Europa ist zu wertvoll, als es Deutschland und Frankreich zu überlassen", sagt EU-Währungskommissar Olli Rehn. Merkel und Hollande setzen sich für einen hauptamtlichen Euro-Gruppen-Chef ein.

Bilanz von Olli Rehn
:Der Kommissar bringt schlechte Noten mit

Zeugnis für die EU-Länder: Wirtschaftskommissar Rehn legt die Bilanz für 2012 vor. Sie ist nicht gut. Frankreich, Spanien und vermutlich auch die Niederlande bekommen wohl mehr Zeit, ihre Defizite aufzuarbeiten. Für Deutschland reicht es nicht zum Musterschüler.

Streit über Rezepte gegen Schuldenkrise
:EU-Kommission will trotz Rechenfehler weiter sparen

Er mag die 90-Prozent-Warnung: Olli Rehn verteidigt den Sparkurs der EU in der Schuldenkrise - obwohl Ökonomen Rechenfehler in der 90-Prozent-Studie gefunden haben, die Rehn so oft zitiert hat. Ein bisschen bewegt sich der Kommissar nun doch.

Paul Krugman gegen Olli Rehn
:Transatlantischer Kakerlaken-Krieg

"Ich habe nie behauptet, seine Mutter sei ein Hamster": Der bloggende Nobelpreisträger Paul Krugman ist richtig böse auf EU-Kommissar Rehn. Der vertrete Ideen, die sich im Klo nicht runterspülen lassen. Brüssel antwortet via Twitter - und versucht sich ebenfalls im Bösesein.

Politik in der Sauna
:Altherrenschwitze

Nacktheit schaffe echte Gefühle und damit Vertrauen: Der finnische EU-Kommissar Olli Rehn hat die Sauna als Ort für Hintergrundgespräche mit Journalisten für sich entdeckt. Zwar knüpft er damit an die europäische Tradition politischer Sauna-Freundschaften an, hat aber ein Problem: Frauen müssen draußen bleiben. Die warten nun auf Interview-Angebote ohne Körpereinsatz.

Cerstin Gammelin, Brüssel

EU-Kommissar Rehn zur Schuldenkrise
:Euro-Staaten müssen mehr für Griechenland zahlen

Der Verzicht privater Gläubiger wird nicht reichen: EU-Kommissar Olli Rehn hält weitere staatliche Hilfen für Griechenland für unausweichlich. "Wir bereiten ein Paket vor, das den Weg für eine nachhaltige Lösung freimacht", sagte Rehn. An den Finanzmärkten herrscht Alarmstimmung: Die Renditen für griechische und portugiesische Staatsanleihen schnellten auf Rekordniveau.

Wege aus der Schuldenkrise
:Brüssel fühlt sich von Merkel übergangen

Sarkozy macht mit, Monti macht mit - aber die EU-Kommission nicht. Deren Mitglied Olli Rehn mahnt Kanzlerin Merkel, Deutschland könne im Kampf um einen stabilen Euro nicht alleine entscheiden. Der Streit zwischen Brüssel und Berlin spitzt sich zu.

Streit um Rettungsfonds
:Merkel deutet höheren Schuldenschnitt für Griechenland an

Gründlichkeit vor Schnelligkeit: Merkel verteidigt die Verzögerungen bei den Entscheidungen über den Rettungsschirm EFSF. Im Streit um die richtige Strategie zur Euro-Rettung erhält sie auch Unterstützung aus Brüssel. Die Kanzlerin soll nun in einer Sitzung der Unionsfraktion signalisiert haben, dass ein höherer Schuldenschnitt für Griechenland möglich sei.

Schuldenkrise
:Griechischer Sparplan lässt deutsche Politiker kalt

Der griechischen Regierung brechen die Einnahmen weg, mit einer Immobiliensteuer will sie retten, was zu retten ist. EU-Kommissar Rehn lobt den Schritt, der dem überschuldeten Staat Milliarden Euro bringen soll. CSU- und FDP-Politiker zeigen sich unbeeindruckt - sie diskutieren stattdessen über eine mögliche Staatsinsolvenz. Griechenlands Ministerpräsident Papandreou kritisiert "antieuropäische Stimmen".

Schuldenkrise
:Rehn geißelt "Herdenverhalten" der Finanzmärkte

EU-Währungskommissar Olli Rehn macht Druck: Der Finne wettert über das angstgetriebene Gebaren von Anlegern und Investoren, die Euro-Staaten drängt er, die Rettungsschirm-Neuerungen zügig durchzusetzen. Deutschland habe eine besondere Rolle - und einiges gut gemacht.

Vor dem Krisentreffen der EU-Finanzminister
:Milliardenhilfe für Griechenland in Gefahr

Mächtiger Widerspruch gegen Schäubles Umschuldungs-Plan für Griechenland: Der neue Bundesbankpräsident Weidmann lehnt in einem exklusiven Beitrag für die "Süddeutschen Zeitung" eine Beteiligung der Notenbanken ab. EU-Kommissar Rehn sagt im Gespräch mit der SZ, was er von den griechischen Politikern erwartet: Sie sollen sich endlich zusammenraufen.

Cerstin Gammelin und Martin Winter

EU-Wirtschaftskommissar Rehn im Gespräch
:"Griechische Politiker haben nicht mehr viel Zeit"

Vor weiteren Hilfen der EU verlangt Währungskommissar Olli Rehn den Einsatz aller politischen Kräfte Griechenlands für die Reformpläne. Der Finne erklärt, wie verhindert werden soll, dass das griechische Schulden-Buschfeuer zum europäischen Waldbrand wird, wie private Gläubiger beteiligt werden können und was deutsche Erbsensuppe mit dem Rettungspaket zu tun hat.

Cerstin Gammelin und Martin Winter

Griechenland: Finanznot
:"Nichts kann das Ruder herumreißen"

Bekommt Griechenland weitere Finanzhilfen? Alles hängt jetzt am Bericht der Troika aus EZB, EU-Kommission und Währungsfonds. Politiker verbreiten Zweckoptimismus, dabei gilt es an Finanzmärkten als sicher, dass das Land umschulden muss.

Finanzen kompakt
:Die Krux mit dem Alter

Geringverdiener stecken nur wenig Geld in die betriebliche Altersvorsorge, die EU genehmigt Rettungsbeihilfen für irische Banken und Moody's überlegt, Portugal herabzustufen - das Wichtigste in Kürze.

Währungskrise: Klamme Euroländer
:Hilfe aus dem Reich der Mitte

Etliche Euro-Staaten müssen um ihre Zahlungsfähigkeit fürchten. Doch nun eilt Hilfe herbei - in der Person des chinesischen Vizepremierministers Wang Qishan.

Kampf gegen Staatsschulden
:Pfand für gute Haushaltsführung

Schluss mit lustig: EU-Finanzkommissar Olli Rehn will die EU-Staaten mit härteren Strafen zur Haushaltsdisziplin zwingen. Fast alle Länder sind betroffen - auch Deutschland.

Wirtschaft kompakt
:Fischer: Erst Außenminister, jetzt Rewe-Einflüsterer

Der frühere Außenminister Fischer berät die Lebensmittelgruppe Rewe. Und: EU-Kommissar Olli Rehn will Defizitsünder rascher sanktionieren. Das Wichtigste in Kürze.

Griechenland
:Zuckerbrot und Spardose

Die rigorose Kostenbremse Griechenlands zeigt Wirkung und an den Kapitalmärkten wächst das Vertrauen in das Land. Unterdessen wurde Portugals Kreditwürdigkeit herabgestuft.

Finanzen kompakt
:Von wegen billig

Versicherte zweiter Klasse: Die Allianz-Versicherung darf einen Billigtarif nicht mehr anbieten, weil er nur für Neukunden gilt. Außerdem: EU-Hilfe auch für Problembanken möglich.

Euro-Stabilitätspakt
:Folterwerkzeuge für Defizitsünder

EU-Währungskommissar Olli Rehn will Defizitsündern schmerzhafter auf die Füße treten: Ihnen sollen Mittel in Milliardenhöhe aus den Agrar- und Regionaltöpfen gestrichen werden.

EU-Kommissar De Gucht
:"Mehr exportieren"

Das große Problem der Euroländer ist keineswegs ein schwacher Euro, sondern die dramatische Lage in Griechenland.

C. Gammelin und J. A. Heyer

Europa in der Krise
:Olli will es wissen: EU-Strafen für Schuldensünder

Europa zieht die Konsequenzen aus dem Griechenland-Desaster und nimmt Haushaltstrickser in die Zange. Brüssel will künftig stärker kontrollieren - und strafen.

Europa in der Krise
:Gut überwachte Transferunion

Die EU will die Mitgliedsstaaten künftig scharf überwachen. IWF-Chef Strauss-Kahn regt unterdessen "Steuertransfers" zwischen den EU-Ländern an. Eine Region könne so eine andere unterstützen.

EU: Gigantisches Hilfspaket
:750 Milliarden Euro gegen die Märkte

Mit einem beispiellosen Hilfspaket in Höhe von bis zu 750 Milliarden Euro wollen EU und Internationaler Währungsfonds die angeschlagene Einheitswährung stabilisieren. Das Ziel: Spekulanten bändigen. Auch Deutschland ist in der Pflicht. Kanzlerin Merkel gibt sich als Schutzfrau des Geldes.

EU erklärt Märkten den Krieg
:"Absolute Generalmobilmachung"

Mit allen Mitteln will die EU den Euro verteidigen, was sie mit martialischen Worten klarmacht. Die Apologeten der Gemeinschaftswährung und ihre dramatischen Appelle in Bildern.

Hilfsplan für Griechenland steht
:"Der Revolver ist geladen"

Die Euro-Länder haben sich auf einen Rettungsplan für Griechenland geeinigt. In diesem Jahr kann Athen 30 Milliarden Euro einfordern - zu günstigen Zinsen.

M. Winter, J. Boie und A. Hagelüken

Vorstoß aus Brüssel
:Verschärfte Spielregeln für EU-Länder

Es darf kein zweites Griechenland geben: EU-Währungskommissar Olli Rehn will künftig mitreden, wenn die Mitgliedsländer ihren Haushalt aufstellen.

C. Gammelin

Griechenland in der Krise
:Die Rettung naht

Hilfe in der Not: Die Euroländer haben sich Diplomatenkreisen zufolge auf einen Notfallplan geeinigt, um Griechenland vor der Staatspleite zu bewahren. Bereits in wenigen Wochen könnte Athen gezwungen zu sein, um Hilfe zu bitten.

C. Gammelin

Griechenland
:Rehn zieht Griechen die Daumenschrauben an

Die EU knöpft sich Griechenland vor: Währungskommissar Rehn pocht auf stärkere Sparbemühungen und Luxemburgs Ministerpräsident droht mit drastischen Worten.

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