Nukleare Abschreckung

Sicherheitspolitik
:Frankreich baut sein Atom-Arsenal aus

Emmanuel Macron hält in dieser „Epoche des Wandels“ eine „fortgeschrittene Abschreckung“ für notwendig, auch für Europa. Die gesamte Entscheidung über Planung und Einsatz der nationalen Atomwaffen bleibt aber in Paris.

SZ PlusVon Oliver Meiler

MeinungAtomwaffen
:Auf Trumps USA ist kein Verlass – aber das würde auch für ein Frankreich unter Le Pen gelten

Bundeskanzler Merz hat seine Äußerungen zu einer europäischen nuklearen Abschreckung ein wenig präzisiert. Doch Antworten auf große Fragen fehlen noch. Vielleicht, weil es sie gar nicht gibt.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Sicherheitskonferenz
:Merz will europäischen Atomschirm

Der Bundeskanzler eröffnet die Sicherheitskonferenz in München mit einem Bekenntnis zu europäischer Stärke, einer Warnung an die USA – und einer Geste an den französischen Präsidenten.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Historie
:Der Griff nach der Bombe

Deutschland fürchtet in der Ära Trump, dass der nukleare Schutz durch die USA verloren gehen könnte. Im Kalten Krieg hatten Kanzler Adenauer und Verteidigungsminister Strauß für diesen Fall eine radikale Idee: eigene deutsche Atomwaffen.

SZ PlusVon Georg Ismar und Joachim Käppner

MeinungGreve
:Moderne Abschreckung

Sicherheitspolitik
:Europa diskutiert über eigenen nuklearen Schutzschirm

Die USA sind kein zuverlässiger Partner mehr, Europa muss die atomare Abschreckung womöglich bald selbst in die Hand nehmen. Doch wie kann das gelingen?

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle und Oliver Meiler

MeinungAtomwaffen
:Nukleare Abschreckung: Deutschland braucht einen Plan B

In diesen Zeiten muss leider das Schlimmste angenommen werden. Auch der US-Atomschirm für Deutschland ist nicht mehr sicher – daher sollte der Kanzler mit anderen EU-Staaten Alternativen prüfen.

SZ PlusKommentar von Georg Ismar

80 Jahre Hiroshima und Nagasaki
:„Die Leute sagen zu mir: Bitte sterben Sie nicht“

Mahner für den Frieden braucht die Welt mehr denn je – doch Zeitzeugen wie Terumi Tanaka werden immer seltener. Er hat die schrecklichen Folgen der US-Atombomben in Japan erlebt. Aber hören die Mächtigen der Welt überhaupt noch zu?

SZ PlusVon Thomas Hahn

MeinungVerteidigungspolitik
:Bombenstimmung: Europa sucht sein Heil in Atomwaffen

Ihr Zerstörungspotenzial ist apokalyptisch. Doch achtzig Jahre nach Hiroshima ist die Gefahr eines nuklearen Krieges nicht geschwunden, sondern gewachsen. Auf der Suche nach Friedensklugheit.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Globale Sicherheitspolitik
:Eskalation ohne Empirie

Der Politikwissenschaftler Peter Rudolf über die Rückkehr der nuklearen Abschreckung und die gefährlichen Strategien der Atommächte, die alle auf Dogmen beruhen, nicht auf Wissen.

SZ PlusVon Rudolf Walther

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