Musik und Wissenschaft - Themen Spezial - SZ.de

Musik und Wissenschaft

Themen Spezial

SZ PlusStimmwissenschaft
:„Singen ist unglaublich gesundheitsförderlich“

Der Arzt Matthias Echternach erklärt, was passiert, wenn Sängerinnen Spitzentöne singen - und welche Ursachen Stimmprobleme haben.

Interview von Jutta Czeguhn

SZ PlusKunst und Wissenschaft
:Warum die TUM ein Zentrum für die Künste gründet

Ein "Center of Culture and Arts" in zunehmend technokratischen Zeiten: Die Technische Universität München will ihren klugen Köpfen die Kultur ans Herz legen. Zum Intendanten der Abteilung macht sie einen Musiker.

Von Susanne Hermanski

Party & Ausstellung
:Wenn Wissenschaftler feiern

Beim "Festival der Zukunft" bietet das Deutsche Museum jede Menge kostenloses Programm auf der Museumsinsel.

SZ PlusKlimawandel und Artensterben
:"Das Lustvolle ist der Motor der Evolution"

Lässt sich der drohende Ökozid aufhalten? Ja, sagt der Biologe und DJ Dominik Eulberg - und setzt auf "Mikroorgasmen" in der Natur und Techno-Partys. Ein Gespräch über Diversität als Grundlage allen Lebens.

Interview von Stephanie Schwaderer

Musik
:A, B, D, die Katze lief im Klee

Sind Kinderlieder wirklich letzte Bastionen der Tradition? Eine Studie zeigt: Auch vor vermeintlich uralten Melodien macht der Wandel nicht halt.

Von Katharina Osterhammer

Mein Tag
:Vom Klang des Gewässers

Tabea Umbreit erzählt von der musikalischen Geschichte des Starnberger Sees.

Von Jana Daur

Filmgespräch
:Ein Star, den kaum jemand kennt

"Dora - Flucht in die Musik" erinnert an die Komponistin Dora Pejačević. Die Macher des Dokumentarfilms kommen ins Theatiner Kino.

SZ PlusÖsterreich
:ORF-Chef will Radio-Symphonieorchester Wien streichen

Was Roland Weißmann unter Spardruck vorhat, sorgt für entsetzte Reaktionen im Kulturstaat Österreich. Über einen Eklat mit Ansage.

Von Egbert Tholl

Psychologie
:Wie Musik und Depression zusammenhängen

Musikalische Menschen haben laut einer Studie ein höheres Risiko, psychisch zu erkranken. Woran das liegt und warum trotzdem niemand mit dem Musizieren aufhören sollte.

Von Katharina Osterhammer

Nachruf
:Hans Zehetmair, der späte Grandseigneur

Wie aus der "allerkatholischsten Majestät" ein altersmilder Schöngeist geworden ist. Zum Tod des langjährigen bayerischen Kultusministers.

Von Peter Fahrenholz

"Superbloom"-Festival
:München steht ein Groß-Open-Air im Olympiapark bevor

Ein Festival mit 120 Programmpunkten in einem Dutzend Manegen, bespielt von Musikern, Artisten, Tänzern, bildenden Künstlern, Comedians und Wissenschaftlern: Was am kommenden Wochenende beim "Superbloom" geplant ist.

Von Michael Zirnstein

Musik
:Frohlocket mal anders

Die Orlando-di-Lasso-Gesamtausgabe, ein Forschungsprojekt der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, ist abgeschlossen. Und siehe da: Münchens Haus- und Hofkomponist hat Musik zur Weihnachtszeit hinterlassen, die eine veritable Alternative zu Bachs Weihnachtsoratorium sein kann.

Von Paul Schäufele

Volksmusikarchiv in Bruckmühl
:Misstöne aus einer ach so heilen Welt

Der Bezirk Oberbayern will sein Volksmusikarchiv in ein modernes Zentrum unter anderem für Literatur und Popularmusik umwandeln. Das stößt auf harsche Reaktionen unter Musikanten.

Von Matthias Köpf und Sabine Reithmaier

Musik und ihre Wirkung
:Der Song zur Wut

Musik hat eine beruhigende Wirkung. Offenbar beschäftigte Donald Trump deshalb während seiner Amtszeit sogar einen "Music Man". Eine gute Idee, nicht nur für ehemalige US-Präsidenten.

Von Violetta Simon

SZ PlusOhrwürmer
:"Unterbrechen Sie den inneren Singvorgang!"

"We Are the Champions" ist so ein Fall, oder aktuell "The Wellerman": Warum setzen sich manche Lieder derart penetrant im inneren Ohr fest? Und was kann man tun, um sie loszuwerden? Der Musiker und Neurophysiologe Eckart Altenmüller kennt die Antwort.

Interview von Susanne Kübler

Musik und Wissenschaft
:Gediegene Begegnungen

Themenkonzerte der Staatsoper im Max Planck-Institut am Hofgarten

Von Rita Argauer

Musikwissenschaft
:Bach im Dschungel

Wirkt Musik auf alle Menschen gleich? Forscher spielten Pygmäen im Regenwald von Afrika Bach und Brahms vor. Kanadische Probanden bekamen Melodien aus dem Kongo zu hören.

Von Sebastian Herrmann

Musik
:Das Schweigen der Saiten

Musik, die Sprache der Seele? Stimmt nicht ganz, sagen Forscher: Manche Menschen empfinden von Natur aus keine Freude an Melodien.

Von Sebastian Herrmann

Chor als musikalischer Superorganismus
:Und jetzt die Systole

Musik verbindet - das gilt für die Mitglieder eines Chores offenbar ganz besonders. Beim Singen synchronisiert sich der Puls der Sängerinnen und Sänger.

Verhaltensbiologie
:Wenn Vögel das Gezwitscher verdrießt

Was fühlen Vögel, wenn sie dem Gesang ihrer Artgenossen lauschen? Womöglich sind ihre Emotionen nicht so viel anders als die von Menschen: Sei reichen von heller Freude bis zu düsterer Abneigung.

Tanzende Techno-Vögel
:DJ Superb Lyrebird

Wenn der männliche Prachtleierschwanz seinen Balzgesang anstimmt, dann haut er einen Minimal-Techno-Sound mit geraden Beats und genretypischem Fiepsen, Zirpen und Knarzen raus. Und die Tiere tanzen auch noch zu ihrer Musik.

Von Sebastian Herrmann

Musik
:Formel für den Groove

Ob Menschen zu tanzen anfangen, entscheidet maßgeblich der Rhythmus. Schlagzeuger dürfen ruhig komplex spielen - doch es gibt Einschränkungen, sagen Forscher.

Hirnforschung
:Unvergessliche Noten

Wer sein Gedächtnis verliert, verliert auch sein normales Leben. Doch manchmal bleibt die Erinnerung an Musik. Wissenschaftler hoffen, dass sich über diesen Zugang die Lebensqualität sogar von Alzheimer-Kranken verbessern lässt.

Thomas Hallet

Tinnitus
:Das große Rauschen

Ständig pfeift, klickt oder klingelt es in ihren Ohren: Mehrere Millionen Menschen sind von Tinnitus betroffen. Ärzte aus Texas machen den geplagten Patienten nun neue Hoffnung auf Linderung.

Werner Bartens

Psychologie
:Liebeslieder funktionieren

Männer haben größere Chancen, an die Telefonnummer ihrer Angebeteten zu kommen, wenn sie dieser zuvor romantische Lieder vorspielen. Das zeigt eine Studie französischer Wissenschaftler.

Ohrwürmer
:Endlosschleife im Hirn

Plötzlich ist dieser Musikfetzen da, und will nicht mehr aus dem Kopf. Das Phänomen des Ohrwurms gibt der Wissenschaft Rätsel auf.

Helmut Martin-Jung

Hirnforschung
:Das Gehirn voller Mozart

Musik gräbt sich tief ins Hirn ein. Ob sie auch die Denkfähigkeit und Sprachentwicklung von Kindern fördert, ist umstritten.

Wiebke Rögener

Musik und Hirn
:Wie die Alten brummen

Neurobiologen ergründen die Wirkung von Musik - allerdings finden nicht alle Fachleute ihre Erkenntnisse überzeugend.

Helmut Mauró

Lärm
:Wie laut ist welcher Lärm?

Vom Blätterrauschen bis zum Düsenjäger - was die Dezibel-Zahl aussagt.

Markus C. Schulte von Drach

Arbeits-Psychologie
:Abgelenkt durch gute Laune

Wohl kein Chef wünscht sich mies gestimmte Untergebene. Unter Umständen sind das aber die effektiveren Arbeiter.

Markus C. Schulte von Drach

Archäologie
:Wie klang die Musik der Steinzeit?

Der Feinwerktechnik-Ingenieur Friedrich Seeberger hat in Zusammenarbeit mit dem Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren 35.000 Jahre alte Knochen- und Elfenbeinflöten rekonstruiert. Offenbar waren unsere Vorfahren schon sehr musikalisch.

Philip Wolff

Musiker
:"Wolfgang Amadeus war kein Wunderkind"

Der Neuropsychologe Lutz Jäncke aus Zürich hat den Fall Mozart untersucht. Sein Urteil: Der Komponist hatte nur fleißiger geübt als gewöhnliche Kinder.

Philip Wolff

Musik im Hirn
:Vom Klang der Seele

Früher sangen hier Nonnen des Couvent des Sœurs de Marie-Repatrice in einer Kapelle. Heute ergründen Forscher am kanadischen Brams-Institut, warum Musik die Menschen so sehr berührt.

Hubertus Breuer

Konzentrationsfähigkeit
:Nicht nur Mozart hilft dem Hirn

Entscheidend ist der Musikgeschmack: Auch das Hören von Rockmusik kann offenbar die Konzentrationsfähigkeit fördern.

Archäologie
:Hausmusik in der Höhle

Ein urgeschichtlicher Fund belegt: Bereits vor 35.000 Jahren haben die Schwaben regelmäßig geflötet. Dabei war die Musik vermutlich mehr als ein bloßer Zeitvertreib.

Christian Weber

Musikalisches Schlaftraining
:Einschlafen mit Hirnwellen-Sound

Musik soll ja beruhigend wirken - wenn man nicht grade Trash Metal hört oder den Volumenregler auf 180 dreht. Aber kann spezielle Musik beim Einschlafen helfen? Ja, vermuten deutsche Wissenschaftler - wenn man das Gehirn mit der richtigen Tonfrequenz beschallt.

Von Markus C. Schulte v. Drach

Therapie nach Schlaganfall
:Singend zur Sprache

Mit einer neuen Therapie haben US-Forscher Schlaganfall-Patienten ihre Sprache zumindest teilweise zurückgegeben.

Hirnforschung
:Was hast Du gesagt, Schatz?

Männer hören Frauen schon zu - aber die weibliche Stimme ist so komplex und reich an Klängen, dass die Anstrengung, die Informationen zu verarbeiten, Männerhirne schnell ermüdet.

Musik-Wissenschaften
:Der besondere Holzwurm-Klang

Schon lange versuchen Wissenschaftler das Geheimnis der Stradivari-Geigen zu lösen. Hängen die außergewöhnlichen Schwingungen der Instrumente vielleicht mit einer Insekten-Plage im 17. Jahrhundert zusammen?

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