Meinungsfreiheit

Buchhandlungspreis
:„Wir werden gerichtlich gegen den Verfassungsschutz vorgehen“

Der Göttinger Buchladen „Rote Straße“ sollte den Deutschen Buchhandlungspreis bekommen. Doch wegen „verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse“ strich Wolfram Weimer ihn von der Nominierungsliste. Mechthild Röttering, eine der Geschäftsführerinnen, fragt sich, ob sie je erfahren wird, warum.

SZ PlusInterview von Jörg Häntzschel

Podcast „Ist das gerecht?“
:„Die gefährlichste Attacke auf die Meinungsfreiheit“

Der ehemalige Verfassungsrichter Udo Di Fabio warnt: Immer mehr Menschen fürchteten sich, an Debatten teilzunehmen – aus einem einfachen Grund.

Podcast von Ronen Steinke

MeinungDebatte
:Sieht so Zensur aus?

In Deutschland würden linke, propalästinensische Stimmen systematisch unterdrückt, heißt es aus dem Kulturbetrieb seit dem 7. Oktober 2023. Dafür bekommen sie erstaunlich oft Fördergelder. Eine Recherche.

Gastbeitrag von Jonathan Guggenberger

Nach Wirbel um Auftritte in Bayern
:Muss man Höcke reden lassen?

Zwei bayerische Orte konnten Auftritte von AfD-Mann Björn Höcke am Wochenende nicht verhindern. Die Kommunen hadern nun mit der Gemeindeordnung, die ihnen Unterstützung geben sollte. Doch das Innenministerium winkt ab.

Von Johann Osel und Christian Sebald

Meinungsfreiheit
:„Hass ist relativ“

Angebliche Zensur in Europa als größte Gefahr für die Demokratie – vor einem Jahr schockierte J. D. Vance mit seiner Münchner Rede. Hatte er einen Punkt? David Kaye, lange UN-Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit, über den wohl größten Kulturkampf unserer Tage.

SZ PlusInterview von Ronen Steinke

Medien
:Ein Ende, zermürbt vom Zeitgeist

Harald Martenstein, „Zeit“-Kolumnist und Lieblings-Störfaktor progressiver Zeitungsleser, wechselt nach 24 Jahren zu „Bild“. Ob er dort wieder wild und verwegen wird?

SZ PlusVon Stefan Niggemeier

Meinungsfreiheit
:Ein wertvolles Privileg auf dem Prüfstand

Darf man alles sagen, wie es das Grundgesetz garantiert, oder ist das Grundrecht in der Praxis doch beschränkt? Leserinnen und Leser debattieren das lebhaft.

Meinungsfreiheit
:Chefredakteur von rechtem Portal nach Post zu Faeser freigesprochen

Auf einer Fotomontage war die damalige Innenministerin mit einem Schild und der Aussage „Faeser hasst Meinungsfreiheit“ zu sehen. Ein Gericht urteilt nun im Berufungsverfahren: Der Beitrag stellt keine Verleumdung dar.

ExklusivUSA
:Du kommst hier nicht rein

Einer deutschen Journalistin wird die Einladung zu einem Stipendium des US-Außenministeriums offenbar unter einem Vorwand entzogen. Liegt es an ihrer kritischen Berichterstattung über die Trump-Regierung?

SZ PlusVon Thore Rausch und Carlotta Smok

Debattenkultur
:Hass ist keine Meinung? Leider schon

Der Kreuzzug der US-Regierung gegen Gruppen wie Hate Aid ist absurd. In einer Sache haben die Verfechter absoluter Redefreiheit jedoch recht.

SZ PlusEssay von Ronen Steinke

MeinungDemokratie
:Vorsicht, wenn Trump, die AfD und Springer von „Meinungsfreiheit“ reden

Das Einreiseverbot gegen die Chefinnen von „Hate Aid“ und manche deutsche Reaktionen weisen auf eine gefährliche Allianz hin. Wie ist der Diskurs zu retten? Dazu gibt es seit dem Wochenende einen sehr erwägenswerten Vorschlag.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

„Hate Aid“
:Protest gegen Einreiseverbote der USA

Die beiden Geschäftsführerinnen der deutschen Organisation Hate Aid, Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon, dürfen nicht mehr in die USA einreisen. Sie sprechen von einem „Akt der Repression“. Auch europäische Politiker üben scharfe Kritik.

MeinungMedienfreiheit
:Nein, nicht Europa hat ein Problem. Die USA haben eines – sogar ein gewaltiges

Donald Trump verhängt nun Einreisesperren für Hate-Aid-Mitarbeiter, also Menschen, die sich gegen Hass im Netz einsetzen. Es wäre an der Zeit, Klartext zu sprechen mit dem US-Präsidenten.

SZ PlusKommentar von Charlotte Walser

USA
:Trump hetzt gegen Satiriker, droht Medien – und kritisiert Europa

Der Sender CBS solle den Satiriker Stephen Colbert „einschläfern“, schreibt der US-Präsident. Am selben Tag verhängt er Einreisesperren gegen Personen, die sich gegen Hass im Netz einsetzen.

SZ PlusVon Charlotte Walser

MeinungRechtsextremisten
:Meinungsfreiheit in der AfD ist offenbar das Recht, sich Björn Höcke anzuschließen

Gegen den Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen läuft ein Ordnungsverfahren der Fraktion – weil er den Thüringer Landeschef kritisiert hatte. Im Grunde geht es dabei aber um viel mehr: um das Verhältnis der Partei zum Staat.

SZ PlusKommentar von Tim Frehler

MeinungRedefreiheit
:Demokratie heißt, unsägliche Meinungen auszuhalten

Viele Deutsche sagen, man dürfe nicht mehr ohne Weiteres äußern, was man denkt. Das ist gravierend und darf nicht das Empfinden bleiben – jedenfalls, wenn das Ausbluten der demokratischen Mitte gestoppt werden soll.

SZ PlusKolumne von Peter Müller

Kulturkampf
:Wenn der Gast die falsche Meinung hat

Zu Vorträgen ein- und nach Protesten wieder ausgeladen zu werden, das erleben derzeit nicht wenige streitbare Intellektuelle. In München traf es nun den Philosophen Sebastian Ostritsch. Doch wem hilft dieses Theater der Diskursverweigerung?

SZ PlusVon Gustav Seibt

Opposition in Russland
:Lieder wider das Schweigen

Wie das Schicksal einer inhaftierten Petersburger Straßenmusikerin eine Welle der Solidarität bei jungen Leuten in ganz Russland ausgelöst hat.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Cancel-Culture
:Die Meinungsfreiheit explodiert

Das „Zeit-Magazin“ hat einen Text von Ai Weiwei nicht gedruckt. Dafür aber die „Weltbühne“ aus dem Berliner Verlag. Der Künstler sei gecancelt worden. Was ist passiert?

SZ PlusVon Bernhard Heckler

Podcast „In aller Ruhe“ mit Carolin Emcke
:„Trainingslager der mentalen Verwahrlosung“ – Bernhard Pörksen über digitale Diskurskultur

Im Podcast spricht der Medienwissenschaftler über die Freiheitsrhetorik des Autoritarismus, Angriffe auf freie Medien unter Trump und warum die Medienkompetenz gestärkt werden muss.

SZ PlusPodcast von Carolin Emcke

Russland
:Haft für ein Lied voller Liebe

Eine junge Straßenmusikerin hat in Sankt Petersburg Lieder gesungen, die in Russland verboten sind. Sie wird wie eine Staatsfeindin behandelt.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Öffentlich-rechtliche Reform
:Ein Gesetz, das die Probleme nicht löst

Sachsen hat dem Reformstaatsvertrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio knapp zugestimmt, will aber Nachbesserungen. Zwei der größten Probleme der Öffentlich-Rechtlichen, das zeigt der Fall Julia Ruhs, liegen aber woanders.

SZ PlusVon Claudia Tieschky

Literatur
:„Diese Genres haben Menschen von Netflix zurückgeholt zum Lesen“

Retten New-Romance-Romane die Buchbranche? Hat anspruchsvolle Literatur noch eine Chance? Fragen an Karin Schmidt-Friderichs, scheidende Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, und ihren Nachfolger Sebastian Guggolz.

SZ PlusInterview von Marie Schmidt

Meinungsfreiheit
:Wann kommt wegen eines Tweets die Polizei?

Nazi-Vergleiche waren immer geschmacklos, aber lange straffrei. Eine neue juristische Interpretation urteilt nun schärfer. Die jüngsten Fälle: der Publizist Norbert Bolz und der Politik- und Medienveteran Jürgen Todenhöfer.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Italien
:Um 22.17 Uhr ging die Bombe hoch

Der Anschlag auf den bekannten Fernsehjournalisten Sigfrido Ranucci in der Nähe von Rom erinnert an ein dunkles Kapitel der italienischen Geschichte. Niemand wurde verletzt, aber die Drohung ist offensichtlich.

SZ PlusVon Marc Beise

MeinungJulia Klöckner
:Debatten im Parlament werden nicht besser, je mehr man verbietet

Die Bundestagspräsidentin definiert die Grenzen des Sagbaren zu eng. Dass sie jetzt die Ordnungsstrafen gegen störrische Abgeordnete verschärft hat, ist ein schlechtes Zeichen.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Meinungsfreiheit in den USA
:Wegen dieser Posts über Charlie Kirk verloren Ausländer ihr US-Visum

Die Trump-Regierung hat ausländischen Staatsbürgern wegen Posts zur Ermordung des rechten Aktivisten das Visum entzogen – auch einem Deutschen. Wo die Meinungsfreiheit nun endet, bleibt unklar.

SZ PlusVon Charlotte Walser

MeinungDisney & Co.
:Vor Donald Trump auf die Knie zu fallen, ist kein gutes Geschäft

Der Fall von Talkmaster Jimmy Kimmel lehrt: Mögen Firmenchefs noch so kriecherisch sein, es könnte ausgerechnet der Kapitalismus sein, der am Ende den US-Präsidenten in die Schranken weist.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

USA
:„Es erfordert Mut, sich gegen diese Regierung auszusprechen“

Jimmy Kimmel ist ein begnadeter Zyniker, doch bei seinem Comeback nach sieben Tagen Zwangspause wird er sehr ernst. Er überführt US-Präsident Donald Trump mit dessen eigenen Worten – und streckt die Hand zu Charlie Kirks Witwe Erika aus.

SZ PlusVon Peter Burghardt

MeinungCharlie Kirk
:Amerika braucht jetzt Versöhnung, keine Rache

Die Witwe vergibt dem mutmaßlichen Mörder ihres Mannes öffentlich. Doch der US-Präsident denkt nur an Vergeltung. Er sollte besser von ihr lernen.

SZ PlusKommentar von Peter Burghardt

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Julia Ruhs und die Meinungsfreiheit: Kalkulierte Aufregung

NDR und BR haben sich einen öffentlichen Streit um eine Moderatorin geliefert. Was das über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk aussagt.

Von Aurelie von Blazekovic und Lars Langenau

MeinungCharlie Kirk
:Ein gruseliges Lehrstück über die Lage der Meinungsfreiheit in den USA

Donald Trumps Anhänger tun so, als seien diejenigen, die Kirk kritisieren, mit schuld an dessen Ermordung. Der Riss durch die Vereinigten Staaten ist zur Kluft geworden.

SZ PlusKommentar von Peter Burghardt

AfD und Linke
:Wie viel Zuspitzung ist erlaubt?

Wegen einer Aussage im ZDF-Sommerinterview fordert die AfD von der Chefin der Linken eine Unterlassungserklärung. Doch Ines Schwerdtner wehrt sich.

SZ PlusVon Tim Frehler

Netzsicherheit
:Wie gewöhnen wir Kindern das Scrollen ab?

So manch ein Wahlkämpfer fordert in diesem Sommer, Minderjährige aus dem Internet auszusperren. Der Blick in Länder, in denen das schon versucht wird, mahnt: In der Praxis hat man die Folgen für die Meinungsfreiheit nicht im Griff.

SZ PlusVon Michael Moorstedt

MeinungUSA
:Der Bericht zur Lage der Menschenrechte in Deutschland ist nichts als Propaganda

Ja, die Grundrechte sind bedroht – aber eher nicht hierzulande. Warum die Behauptungen des State Department an einen dystopischen Roman erinnern.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

US-Wissenschaft
:„Die Meinungsfreiheit an den Unis war schon vor Trump beschränkt“

Der US-Präsident unterdrückt die Wissenschaftsfreiheit? Die Schweizer Politikwissenschaftlerin und USA-Expertin Claudia Brühwiler erklärt, inwieweit die Universitäten dazu auch selbst beigetragen haben.

SZ PlusInterview von Christian Weber

Urteil gegen Satiriker El Hotzo
:Kommt ein Clown vors Gericht

Kann man den Wortkünstler Sebastian Hotz vor Gericht verurteilen, weil sein Satire-Alter-Ego „El Hotzo“ Trump auf Twitter den Tod wünschte? Ein Treffen rund um den Prozess in Berlin, wo das Vorhaben scheiterte.

SZ PlusVon Thore Rausch

MeinungMedien
:Die Meinungsfreiheit in den USA gerät in immer größere Gefahr

Der beliebte Moderator der „Late Night“, Stephen Colbert, hat ein Millionenpublikum – doch CBS lässt ihn fallen. Der Grund ist offensichtlich: Feigheit gegenüber Donald Trump.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Urteil zu Triggerwarnung in Stadtbücherei
:Dies ist ein Text mit umstrittenem Inhalt

Die Stadtbücherei Münster legte Warnhinweise in zwei Bücher, die Putins Kriegsschuld, die Atombomben auf Japan und die Mondlandung infrage stellen. Ein Gericht hat dies nun untersagt.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

MeinungPopulisten
:„Meinungsfreiheit“ ist für sie kein Recht, sondern eine Waffe

Donald Trump und seine Leute machen’s vor, viele andere machen es nach: Sie greifen zu brutalen Wörtern, sie reden von „Schwätzern“ und „Perversen“. Sie nutzen die geschriebenen Regeln der Demokratie, um die ungeschriebenen zu erledigen.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

MeinungRecht
:Eine Konzert-Absage ist noch lange keine Beschränkung der Meinungsfreiheit

Der Fall der Band „Bob Vylan“: Wer bei einem Festival Israels Armee den Tod wünscht, darf das tun. Nur sollte er sich über die Folgen nicht beklagen.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Bundesverwaltungsgericht
:Urteil: Rechtsextremes Magazin „Compact“ darf weiter erscheinen

Die Richter verwerfen endgültig das Verbot, das die damalige Bundesinnenministerin Faeser vor einem Jahr erlassen hat: Die Presse- und Meinungsfreiheit lasse auch überspitzte Äußerungen zu.

Von Kassian Stroh

Russland
:„Die Maschine zur Einschüchterung funktioniert automatisch“

Die russische Opposition hat eine schwarze Woche erlebt: Putins Repressionsapparat verfolgt Kritiker weiter mit aller Härte. Für Dissidenten schließen sich die letzten Freiräume. Auch vor dem Exil macht die Justiz nicht halt.

SZ PlusVon Silke Bigalke

MeinungKalifornien
:Die Bilder aus L.A. zeigen, was  Meinungsfreiheit à la Trump bedeutet

Auf Social Media tobt ein Kampf um die Deutungshoheit über Proteste. Falsche Informationen werden gezielt eingesetzt. Die Folgen für die Gesellschaft sind gravierend.

SZ PlusKommentar von Katharina Riehl

Deutschland – Russland
:Droht der nächste Eklat?

Der russische Journalist Sergej Feoktistow darf nicht mehr von Deutschland aus arbeiten. Ein ähnlicher Fall hatte im November zu erheblichen diplomatischen Spannungen zwischen Berlin und Moskau geführt.

Von Jan Heidtmann und Christoph Koopmann

Ungarn
:Europa-Politiker wollen Orbán „den Geldhahn zudrehen“

In Ungarn droht ein neues Gesetz, unabhängige Medien und Organisationen in den Ruin zu treiben. Dagegen regt sich auch in Brüssel Widerstand.

Von Verena Mayer

Russland
:Ins Straflager, weil sie nicht schweigen will

Eine 19-Jährige klebt ein ukrainisches Gedicht an eine Statue in Sankt Petersburg. Dafür muss sie fast drei Jahre hinter Gitter. Darja Kosyrewa ist ein Beispiel von vielen dafür, wie die russische Justiz mit Meinungen umgeht, die dem Regime nicht passen.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Streit um Meinungsfreiheit
:Kein Recht zu hetzen

Nach einem Gerichtsurteil wegen einer Verleumdung von Nancy Faeser fürchten manche um die Meinungsfreiheit in Deutschland. Wie bedroht ist dieses Grundrecht, wenn Politiker sich gegen krasse Beleidigungen wehren?

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

USA
:Gericht: Agentur AP darf wieder ins Oval Office

Ein US-Bundesrichter hat das Weiße Haus angewiesen, der US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) wieder Zugang zum Oval Office, zur Air Force One und anderen Bereichen zu gewähren - wenn diese auch für andere Journalisten geöffnet sind ...

Journalismus
:Fake News oder Meinungsfreiheit?

Der Chefredakteur eines AfD-nahen Mediums wird wegen einer Fotomontage der Innenministerin Nancy Faeser zu sieben Monaten Bewährungsstrafe verurteilt. Warum der juristische Umgang mit Angriffen gegen Politiker härter geworden ist.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: