Marokko

Marokko

Literatur
:Kommt nur alle rein und lärmt

In ihrem Debüt „Oroppa“ entwirft die niederländische Autorin Safae el Khannoussi das Wimmelbild eines unbekannten Europas voller verschrobener Figuren. Kein Sehnsuchtsort, aber eine spektakuläre Schau.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Autoindustrie
:Landet dreckiges Kobalt aus Kongo in deutschen E-Autos?

Rund um eine Kobalt-Fabrik in der Demokratischen Republik Kongo werden immer mehr Menschen krank. Recherchen einer Umweltorganisation legen nahe, dass dort giftiges Schwefeldioxid austritt. Das Kobalt von dort könnte auch in deutschen E-Autos stecken.

SZ PlusVon Christina Kunkel

Presserecht
:Marokko scheitert mit Klage gegen SZ und „Zeit“

Der Bundesgerichtshof spricht ein Grundsatzurteil: Ausländische Staaten können in Deutschland inländische Medien nicht wegen angeblicher Verletzung ihrer Staatsehre verklagen. Auslöser des Rechtsstreits waren Recherchen zur Spionagesoftware Pegasus.

SZ PlusVon Ralf Wiegand

SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Wie reagieren Sie auf die Frage »Woher kommst du«, Leïla Slimani?

Die Schriftstellerin und Journalistin im Interview ohne Worte über ihr Leben in verschiedenen Städten, Schreibblockaden und ihre Faszination für Serienkiller.

Von Axel Martens

Afrika-Cup
:Drastische Strafen für Spieler und Funktionäre

Nach dem Eklat beim Finale um den Afrika-Cup hat der afrikanische Fußball-Verband CAF Strafen in Millionenhöhe und zahlreiche Sperren ausgesprochen. Pape Thiaw, Trainer des Siegers Senegal, wurde mit einer Sperre von fünf Spielen und einer ...

Literatur
:Manche Dinge sagt man nicht in der Öffentlichkeit

In Frankreich gehört die Schriftstellerin Leïla Slimani seit Jahren zu den wichtigsten und beliebtesten Frauen des Landes. Mit dem Roman „Trag das Feuer weiter“ schließt sie jetzt ihre große franko-marokkanische Familientrilogie ab.

SZ PlusVon Nils Minkmar

Afrika-Cup
:Favoritenleben statt Favoritensterben

Der Afrika-Cup ist vor dem Halbfinale ein Turnier ohne große Überraschungen. Gernot Rohr, Trainer des unterlegenen Benin, argwöhnt: Das liege nicht nur an der Qualität der großen Teams.

Von Mads Poschardt

Menschheitsgeschichte
:Wer war der letzte gemeinsame Vorfahr von Homo sapiens und Neandertalern?

Fossilien aus Marokko legen nahe, dass Neandertaler und Denisovaner sowie Homo sapiens früher als gedacht eigene evolutionäre Wege gingen. Wann und wo trennten sich die Linien?

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Memoir
:Sehnsucht nach dem, was hätte sein können

In einem hinreißenden Buch erzählt die Moderatorin Tessniem Kadiri von ihrem Tochterleben zwischen Deutschland und Marokko. Das ist feministisches Schreiben in Bestform.

SZ PlusVon Meredith Haaf

Afrika-Cup-Gastgeber Marokko
:Milliardenschwere Fußballoffensive – und ganz andere Probleme

Erst Afrika-Cup, dann WM 2030: Der Sport soll Marokkos Wandel beschleunigen. Aber während das größte Stadion der Welt gebaut wird, suchen viele Menschen im Land Arbeit – und Tausende protestieren.

SZ PlusVon Ronny Blaschke

Boualem Sansal
:Das Ende seiner Haft, das Ende seines Lebens in Algerien

Der berühmte Schriftsteller kommt nach einer Intervention von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier frei. Aber der Preis ist, dass er sich nun doch aus seiner Heimat vertreiben lassen muss.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Nordafrika
:Der Westsahara-Konflikt könnte bald gelöst sein

Eine Resolution des UN-Sicherheitsrats stützt die Sichtweise Marokkos, das das rohstoffreiche Territorium für sich beansprucht. Die entscheidende Rolle spielte wieder einmal Donald Trump.

SZ PlusVon Thomas Kirchner

U20-Weltmeisterschaft in Chile
:Marokkos Nachwuchs triumphiert voller Brillanz

Tränen, ein nordafrikanischer Ronaldo und ein Trainer, der von Solidarität spricht: Marokkos U20-Fußballer bescheren dem Land den ersten Titel der Fifa-Historie – bei einer WM, für die sich Deutschland gar nicht erst qualifiziert hatte.

Von Javier Cáceres

Der Teppichreiniger
:Nachts allein bei Louis Vuitton

Ob mit Security-Überwachung in der Prunk-Villa oder mit Alarmknopf in der Psychiatrie – Teppichreiniger Mikael Rouk lernt in seinem Beruf die ungewöhnlichsten Orte und Menschen kennen. Ekel darf er dabei nicht empfinden.

SZ PlusVon Lisa Marie Wimmer

Gen Z
:Wenn Proteste viral gehen

An mehreren Orten weltweit demonstrieren junge Menschen gegen ihre Regierung. Wie sich diese Gen-Z-Bewegungen gegenseitig inspirieren und welche Rolle ein Totenkopf mit Strohhut dabei spielt.

SZ PlusVon David Kulessa

Reisen
:Mit dem Zug nach Marrakesch

Drei Tage, sechs Mal umsteigen: mit der Bahn von München nach Marokko. Klingt anstrengend. Ist es auch! Aber gleichzeitig ein echtes Abenteuer. Ein Selbstversuch.

SZ PlusVon Dominik Prantl

Helge Timmerberg
:„Freiheit bedeutet auch, dass ich mich verpissen kann, wann ich will“

Der 73-jährige Schriftsteller Helge Timmerberg ist mit seinem geerbten Benz nach Marokko gefahren. Ein Gespräch über Glücksgefühle auf vier Rädern, Traumreisen im Alter und einen sehr mächtigen Antrieb on the road: Testosteron.

SZ PlusInterview von Jochen Temsch

SZ MagazinMarrakesch
:Ich wär so gerne kein Tourist

An vielen Reisezielen bieten Einheimische über Get Your Guide, Viator oder Airbnb an, in ihr Privatleben einzutauchen – gegen Bezahlung. Lohnt sich das? Unsere Autorin hat es in Marrakesch ausprobiert: auf privaten Dachterrassen, in einem Töpferkurs und in einem gut versteckten Hammam.

SZ PlusVon Lisa McMinn

Kolumne „Mitten in …“
:Tri, tra, trallala, der Fritze, der ist wieder da!

Im Wohnort einer SZ-Redakteurin hängen öfter mal Plakate fürs Puppentheater aus. Doch zurzeit sind ihre Kinder irritiert, weil der Kasperl plötzlich so anders ausschaut. Drei Anekdoten aus aller Welt.

Frankreich-Algerien-Konflikt
:Bis zum Gewaltaufruf auf Tiktok

So heftig haben sich Frankreich und seine frühere Kolonie Algerien lange nicht mehr attackiert. Die Streitfrage: Wem gehört die Westsahara? Die Antwort aus Paris stößt die Algerier vor den Kopf.

Von Oliver Meiler

SZ-Kolumne „Mitten in ...“
:Die Erotik der Einöde

Ein SZ-Autor stößt mitten im südafrikanischen Nirgendwo auf einen eigenartigen Sexshop. Drei Anekdoten aus aller Welt.

Marokko
:Ein Zelt für Hundertfünfzehntausend

In Casablanca entsteht ein gigantisches Fußballstadion – größer als jedes andere auf der Welt. Warum das irre ist, aber auch ganz schön werden könnte.

SZ PlusVon Gerhard Matzig

Migration
:Was geschah am Grenzzaun von Melilla?

Hunderte Migranten versuchten Ende Juni, über den Grenzzaun in die spanische Exklave zu gelangen. Dabei sterben mindestens 23 von ihnen. Was ist an diesem Tag geschehen? Eine Rekonstruktion in Bildern und Videos.

Von Karoline Meta Beisel, Karin Janker und Lea Weinmann

SZ-Kolumne „Mitten in ...“
:Connections muss man haben

Kurz vor dem Aufbruch zu einer London-Reise merkt eine SZ-Redakteurin: Der Reisepass ist abgelaufen. Doch in ihrem Adressbuch gibt es eine Telefonnummer, die Hoffnung verleiht. Drei Anekdoten aus aller Welt.

Nordafrika
:Ein Mann des Übergangs, der in die Vergangenheit führt

Im ziemlich isolierten Algerien steht die Wiederwahl des autoritären Präsidenten Abdelmadjid Tebboune an diesem Samstag bereits fest. Auch wenn die Menschen wenig Besserung von ihm erwarten.

Von Bernd Dörries

Maghreb
:Macron stellt Nordafrika auf den Kopf

Ein Brief aus Paris an den König von Marokko verleiht dem Konflikt um die Westsahara eine brisante Dynamik. Warum Frankreich jetzt seine Neutralität im Maghreb aufgibt.

Von Oliver Meiler

ExklusivArbeitsbedingungen
:Sie wollen doch nur arbeiten, ohne zu sterben

In einer Mine in Marokko streiken Arbeiter. Wegen alter Ausrüstung, Unfällen – und weil sie derzeit kein Geld kriegen. Und BMW, das von dort Kobalt bezieht? Sagt, es habe sich doch schon einiges gebessert.

SZ PlusVon Christina Kunkel, Mauritius Much

Olympisches Fußballturnier
:Erstes Spiel, erster Skandal

Argentinien schießt gegen Marokko in der 16. Minute der Nachspielzeit das 2:2, dann stürmen marokkanische Fans den Platz. Nach einer langen Unterbrechung kassiert der Referee das Tor wegen Abseits ein, Marokko gewinnt 2:1.

Ausstellung zur Casablanca Art School
:Mit Pop gegen den Kolonialismus

Mit der Casablanca Art School emanzipierte sich die marokkanische Kunst in den Siebzigern vom französischen Einfluss. Die Frankfurter Schirn stellt die einflussreiche Bewegung vor.

SZ PlusVon Till Briegleb

Autoindustrie
:BMW räumt Umweltprobleme beim Kobalt-Abbau in Marokko ein

Nach zwei Untersuchungen soll der Minen-Betreiber an einigen Stellen nachbessern. Doch Kobalt für seine Elektroautos will der Autohersteller erst einmal weiter auch aus Marokko beziehen.

SZ PlusVon Ben Heubl, Christina Kunkel und Mauritius Much

André-Heller-Festival
:Fremdfremdeln

Beim Festival zu seinen Ehren bringt André Heller Weltmusik und -religionen in die Elbphilharmonie. Weil er die Menschen zusammenbringen will. Als Vermittler und Verführer.

Von Till Briegleb

Leute
:Liebe dich selbst

Siham El-Maimouni darf einen Preis an Siham El-Maimouni verleihen. Sophia Thiel hadert mit ihren Hüften. Und Wincent Weiss weiß, warum er manchmal so schüchtern ist.

Automarkt
:Heute im Angebot: E-Autos

Die Rabattschlacht geht in die nächste Runde, momentan lassen sich bei Elektrofahrzeugen viele Tausend Euro sparen. Was hinter den Neu- und Gebrauchtwagen-Angeboten steckt und wie Kunden am meisten profitieren können.

SZ PlusVon Joachim Becker

Deutschland und Marokko
:Per Handschlag

Arbeitskräfte aus Marokko sollen in Deutschland leichter Jobs finden können - dafür nimmt das Land abgelehnte Asylbewerber zurück. Das plant zumindest Nancy Faeser.

Von Constanze von Bullion

MeinungKobaltabbau in Marokko
:BMW hat sich grüner gemacht, als es ist

Der Autobauer hat es übertrieben mit seinen Nachhaltigkeitsversprechen. Dennoch taugt das Unternehmen nicht als alleiniger Buhmann, genauso wenig wie Elektroautos.

Kommentar von Christina Kunkel

Migration
:Wie die Innenministerin um Marokkos Regierung wirbt

Junge Arbeitskräfte nach Deutschland holen, ausreisepflichtige Asylbewerber zurückschicken: Nancy Faeser versucht, im Maghreb ein Migrationsabkommen anzustoßen. Einfach wird das nicht, auch wenn keiner das laut sagen mag.

Von Constanze von Bullion

WM 2030 in sechs Ländern
:Und irgendwann auf dem Mount Everest

Ein Spiel beginnt immer bei 0:0? Der Fifa-Beschluss, die Fußball-WM 2030 über drei Kontinente zu verstreuen, wirkt wie die vorgezogene Vergabe der WM 2034 an Saudi-Arabien. Weiteres starkes Indiz: Konkurrenten haben nur 25 Tage Zeit, sich für eine Gegenkandidatur zu entscheiden.

SZ PlusVon Javier Cáceres

Fußball
:Fifa vergibt WM 2030 an sechs Länder auf drei Kontinenten

Die meisten Spiele des Turniers sollen in Spanien, Portugal und Marokko stattfinden. Argentinien, Uruguay und Paraguay sollen zudem jeweils ein Spiel in ihrem Heimatland austragen dürfen. Grund dafür ist ein Jubiläum.

Marokkos Tourismus nach dem Erdbeben
:"Wir sind froh, dass ihr hier seid"

Zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben in Marokko sind Touristen schon wieder willkommen - und können mit ihrem Besuch helfen. Ein Gespräch mit der Marokko-Expertin Muriel Brunswig.

SZ PlusInterview von Hans Gasser

Naturkatastrophen
:Wo die Retter an Grenzen stoßen

Nach dem Erdbeben in Marokko und der Flutkatastrophe in Libyen bieten viele Organisationen und Länder Hilfe an. Die Koordination ist schwierig - und nicht das einzige Problem.

Von Nicolas Freund und Paulina Würminghausen

SZ JetztMarokko
:"Ein Dorf in der Region wurde fast ausgelöscht"

Brahim Imzouaren wuchs in Agrd Noudoz auf, einem Dorf im Atlasgebirge, das stark vom Erdbeben betroffen ist. Jetzt hilft er vor Ort beim Wiederaufbau. Der Versuch, Worte für das Unbeschreibliche zu finden.

Protokoll von Ismahan Azzaitouni

Folgen des Erdbebens
:Viele Landwege in Marokko weiter blockiert

Im vom Erdbeben erschütterten Marokko warten tausende Menschen noch immer auf Unterstützung. Viele Dörfer sind weiterhin von der Versorgung abgeschnitten. Hilfe kommt aus der Luft.

Marokko nach dem Beben
:Vergesst uns nicht

Wer ins Atlasgebirge fährt, in die Dörfer, die vom Erdbeben am schwersten getroffen wurden, merkt schnell: Je höher die Berge, desto größer die Wut. Von der Regierung hat sich hier oft noch niemand blicken lassen. Aber: Kein schlechtes Wort über den König.

SZ PlusVon Bernd Dörries

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Krisenhilfe in Marokko: Zu wenig und zu spät? 

Obwohl sehr viele Länder ihre Hilfe angeboten haben, hat Marokko nur aus wenigen Unterstützung angenommen. Hat das politische Gründe? Oder ist es tatsächlich die bessere Strategie, um noch Menschen zu retten?

Von Ann-Marlen Hoolt

Marokko
:Mysteriöser Monarch und "König wider Willen"

Mohammed VI. galt lange als moderner Regent. Beim Erdbeben aber wirkt er wieder einmal wie jemand, der sich auf dem Thron sehr unwohl fühlt.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Erdbeben-Katastrophe
:Hoffnung auf Überlebende in Marokko schwindet

Mehr als 2860 Tote, mindestens 2560 Verletzte: Am vierten Tag nach dem Erdbeben arbeiten Einsatzkräfte am Rande der Erschöpfung. Hilfe kommt nur langsam - für viele zu spät.

Erbeben in Marokko
:Zahl der Toten steigt auf mehr als 2800

Die Hoffnung schwindet, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden. Nur etwa 72 Stunden kann ein verschütteter Mensch ohne Wasser auskommen. Diese Zeit neigt sich dem Ende entgegen.

Marokko
:Internationale Hilfe in Marokko läuft an

Am dritten Tag nach dem Erdbeben werden noch Hunderte Menschen unter den Trümmern vermutet. Das Land nimmt nun Unterstützung an, aber nicht aus Deutschland und Frankreich.

SZ PlusVon Oliver Meiler und Dunja Ramadan

Marokko
:Wenn Mauern zu Fallen werden

Die schlimmsten Zerstörungen hat das Erdbeben in Marokko in den Bergdörfern angerichtet, aber auch in der Touristenmetropole Marrakesch sind viele Menschen gestorben – vor allem Ärmere. Besuch in einer verwundeten Stadt.

SZ PlusVon Mirco Keilberth

Marokko
:Erdbebenhilfe läuft schleppend an

Die Zahl der Opfer der Naturkatastrophe in Marokko steigt. In vielen Gebieten ist die Lage verheerend. Die Regierung hält sich dennoch zurück, wenn es um internationale Hilfe geht.

Von Mirco Keilberth

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