Marokko

Marokko

Spanien
:Wer steckt hinter der Migrationskrise von Ceuta?

Spanierinnen und Spanier protestieren landesweit gegen den Umgang ihrer Regierung mit der Eskalation in der Exklave. Konservative und Rechte sehen bei Premier Sánchez Versäumnisse.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Spanien
:Zehntausende demonstrieren gegen Sánchez’ Migrationspolitik

Die Opposition kritisiert scharf, wie der spanische Ministerpräsident mit den Tausenden Migranten in Ceuta und dem Nachbarland Marokko umgeht. Auch in der Exklave selbst fordern Tausende eine Rückkehr zur Normalität.

Spanische Exklave
:Proteste gegen Migranten in Ceuta

Demonstranten haben in einem Lager von Migranten in der spanischen Exklave Ceuta Feuer gelegt und die sofortige Rückführung der Menschen gefordert. Am Strand Benítez, wo die Menschen seit Wochen campieren, waren in Fernsehbildern Zivilisten zu ...

Migration
:Spanien bittet die EU um Hilfe in der Ceuta-Krise

Tausende Migranten harren weiter in der spanischen Exklave aus, die Regierung in Madrid gründet einen Krisenstab und wendet sich an die Europäische Kommission. Mit Marokko gibt es wieder Streit.

Von Patrick Illinger

Migration
:Ceuta: Spanien will 500 Minderjährige aufs Festland bringen

Vorgesehen ist nach Medienberichten „die verbindliche und solidarische Aufnahme von Minderjährigen durch alle Regionen“ Spaniens.

Ceuta
:Zurückgehen? Dann lieber sterben

Die meisten der 80 000 Marokkaner, die Ende Juli nach Ceuta kamen, sind zurückgegangen. Doch Tausende verstecken sich noch immer, hausen in den Gassen, den Wäldern. Sie kommen nur raus, wenn es bei Sabah Hamed Essen gibt.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Spanische Exklave
:Marokko nimmt mehr als 100 Migranten vor Ceuta fest

In sozialen Netzwerken verbreiteten sich in den vergangenen Tagen erneut Aufrufe zu einem massenhaften Grenzübertritt wie Ende Juli. Marokkanische und spanische Behörden verhinderten nun, dass Menschen die Grenze überquerten.

Migration
:Marokko boomt – und trotzdem wollen viele weg

Ein Land im wirtschaftlichen Aufschwung: Marokko baut Autofabriken und Hochgeschwindigkeitsstrecken. Doch wie Ashraf Bahlawan versuchen Tausende junge Marokkaner nach Europa zu gelangen. Was fehlt ihnen?

SZ PlusVon Bernd Dörries

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
:Georg Restle und WDR räumen Fehler ein

Der ARD-Korrespondent und langjährige „Monitor“-Leiter verbreitet eine unbelegte Theorie zu den Ceuta-Ereignissen. Aufgebrachte Fragen dazu kommen auch aus dem WDR-Rundfunkrat.

SZ PlusVon Harald Hordych

Fluchtwelle nach Ceuta
:„Lass mich gehen“, sagte ihre Tochter. Jetzt liegt sie auf dem Friedhof

Als Rahma El-Azizi sah, dass die jungen Leute in Massen nach Ceuta fliehen, ließ sie auch ihre Kinder ziehen. Kurz danach war eine Tochter tot. Marokko und der tödliche Sog Europas.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Geschichtsbild
:Ceuta, die spanische Exklave

Ceuta, die Stadt an der Nordküste Marokkos, gehört seit Jahrhunderten zu Spanien – aufgrund einer komplizierten Geschichte.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Fifa
:Die nächste Anti-Infantino-Welle türmt sich auf

Der von Gianni Infantino erwünschte Effekt des Krisentreffens in Rabat verpufft. Die Uefa erneuert ihren WM-Boykott, die Spielergewerkschaft spricht von „Machtmissbrauch“ – und ein weiterer bisheriger Verbündeter geht auf Distanz.

SZ PlusVon Johannes Aumüller

MeinungCeuta
:Die Verdammten dieser Erde sind heute die Migranten

Die kurze Krise in der spanischen Exklave taugt nicht, um schon wieder die Schicksalsarie über die angeblich zu moderate europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik zu singen. Notwendig wäre etwas viel Konstruktiveres.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Spanische Exklave Ceuta
:Wie ein Gerücht 50 000 Menschen in Bewegung setzte

Schwimmrouten auf Instagram, Aufrufe auf Facebook, Tiktok-Videos: Soziale Medien haben bei der plötzlichen Migrationswelle in die Exklave Ceuta eine zentrale Rolle gespielt. Auf den Spuren eines falschen Versprechens.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg und Lea Weinmann

Weltfußballverband
:Medien: Infantino beruft Fifa-Krisensitzung in Marokko ein

Berichten zufolge lädt Gianni Infantino am Mittwoch hochrangige Mitarbeiter zu einem Krisentreffen in Rabat ein. Der Präsident des jordanischen Fußballverbandes wirft dem Fifa-Präsidenten unterdessen „Erpressung“ vor.

MeinungCeuta
:Diese 72 Toten sind der Welt egal

Schicksale verschwinden hinter Wörtern wie „Massenandrang“, „Ansturm“ oder „Angriff“. Die Lehre der vergangenen Tage ist: Hautfarbe und Herkunft entscheiden wieder darüber, ob ein Mensch überhaupt als Mensch gesehen wird.

SZ PlusKommentar von Sara Maria Behbehani

Debatte
:Europa, du Opfer

Migration als Waffe: Nach den Bildern von Ceuta beschwören Medien die „Urängste“ der Europäer. Sie zeigen damit vor allem eines – wie leicht dieser Kontinent zu erpressen ist.

SZ PlusEssay von Sonja Zekri

Ceuta
:Marokko spricht von Falschinformationen

In ihrer ersten offiziellen Reaktion nach dem Vordringen Zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta hat die marokkanische Regierung das Geschehen mit Falschinformationen im Internet erklärt. Dieses sei nicht organisiert gewesen, sagte ...

Flucht und Migration
:Marokko macht Falschinformationen für Krise in Ceuta mitverantwortlich

Die Regierung in Rabat sieht die Verantwortung für den Andrang auf die spanische Exklave Ceuta nicht bei sich. Sie geht auch davon aus, dass es deutlich weniger Migranten waren als bislang angegeben.

Migration
:EU erhöht Druck auf Spanien

Nach dem Grenzübertritt von Zehntausenden Menschen aus Marokko nach Spanien herrscht Unruhe in der EU. Am Dienstag sollen die Innenminister der Mitgliedstaaten über die Situation beraten.

Von Josef Kelnberger und Sina-Maria Schweikle

Flüchtlingskrise in Ceuta
:Sie gehen so schnell, wie sie kamen

Als mindestens 50 000 Geflüchtete aus Marokko plötzlich nach Ceuta eindringen, schließt die spanische Exklave alle Bars und Geschäfte. Das Kalkül geht auf.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Geflüchtete in Ceuta
:Wie von fremder Hand gesteuert

Zehntausende wollen nach Ceuta und kommen durch normalerweise gut bewachte Grenzen. Das wirft Fragen auf, was hinter der Massenflucht steckt.

Von Bernd Dörries

MeinungCeuta
:Sánchez zu kritisieren, ist mehr als nur Populismus

Spanien aus dem Schengenraum ausschließen? Das ist Unsinn. Doch die Kritik von 22 Staats- und Regierungschefs am dortigen Ministerpräsidenten hat einen ernsthaften Kern.

SZ PlusKommentar von Josef Kelnberger

Migration
:Brief von EU-Staats- und Regierungschefs erhöht Druck auf Spanien

22 EU-Staaten werfen Madrid in dem Schreiben vor, mit jüngsten Entscheidungen unerwünschte Signale ausgesendet zu haben. Spaniens Regierungschef Sánchez wiederum klagt über Vorurteile und Falschmeldungen. In Ceuta selbst beruhigt sich die Lage.

Migration in Spanien
:Ceuta wird zum Stresstest für die europäische Migrationspolitik

Zehntausende Menschen, verschärfte Kontrollen, scharfe Töne aus den Hauptstädten: Die Ereignisse in der spanischen Exklave stellen die EU-Migrationspolitik auf die Probe und treffen Deutschland im Landtagswahlkampf.

Von Sina-Maria Schweikle

Spanische Exklave in Nordafrika
:Laut Madrid: Nahezu alle Migranten haben Ceuta verlassen

Mindestens 50 000 Menschen drängten nach Ceuta – jetzt sind der spanischen Regierung zufolge fast alle zurück in Marokko. Ministerpräsident Sánchez ermahnt die europäischen Partner zur Einhaltung der EU-Verträge.

Migration in Spanien
:Weder zu essen noch zu trinken, und alle Läden zu – wie Ceuta dichtmacht

Nach dem Andrang von Flüchtlingen aus Marokko schließt die spanische Exklave ihre Geschäfte – um Tausende Migranten zur Rückkehr zu bewegen. Das Kalkül geht auf. Ein Besuch in Ceuta.

SZ PlusVon Patrick Illinger

MeinungMigration
:In Ceuta bekommt Europa eine Ahnung, was ihm bevorstehen könnte

Zehntausende überqueren zu Land und zu Wasser die Grenzen der spanischen Exklave in Marokko. Es genügt ihnen nicht mehr, sich ein besseres Leben zu erträumen. Sie wollen es sich erkämpfen.

SZ PlusKommentar von Patrick Illinger

Nordafrika
:Zehntausende stürmen spanische Exklave Ceuta

Spaniens Ministerpräsident Sánchez muss sich massiver Kritik stellen. Die EU fordert ihn auf, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die meisten Migranten kehren wieder zurück. Italien setzt Schengen-Abkommen gegenüber Spanien aus.

Von Bernd Dörries und Josef Kelnberger

Co-Gastgeber der WM 2030
:Marokkos Aufstieg zur zentralen Macht im afrikanischen Fußball

Die Empörung über Trump während der Fußball-WM war groß, doch bei Marokko, dem Co-Gastgeber des Turniers in vier Jahren, sind Staat und Fußball viel enger verbunden - gute Nachrichten für Fifa-Präsident Infantino.

Von Ronny Blaschke

Frankreich gegen Marokko
:Der unaufhaltsamste Sturm seit dem auf die Bastille

Frankreich lässt auch Marokko keine echte Chance und zieht souverän ins WM-Halbfinale ein. Kylian Mbappé kopiert dabei Lionel Messi – indem er erst mal einen Elfmeter verschießt.

Von Boris Herrmann

Marokkos Torhüter
:Bono, der Elfmeterkiller

Marokkos Torhüter Yassine Bounou gilt als Meister des Elfmeters. Neuerdings muss er nicht mal mehr springen, um Strafstöße zu halten. Über die Kunst, den Schützen zu entwaffnen.

SZ PlusVon Felix Haselsteiner

Fußballgötter
:Mon Schiri

„Jonny“ Infantino ist stets für eine Überraschung gut. Und sei es nur die Schiedsrichter-Ansetzung im nächsten Frankreich-Spiel.

Von Guido Schröter

Kanada bei der WM 2026
:Auch die Eishockeyfans können stolz sein

Als erster WM-Gastgeber scheiden die Kanadier aus. Sie sind beim 0:3 im Achtelfinale gegen Marokko sogar eine Halbzeit lang besser – aber eben nur eine. Ihr Trainer Jesse Marsch wählt trotzdem große Worte.

Von Thomas Hürner

3:0 gegen Kanada
:Marokko träumt weiter vom großen Wurf

Eine Halbzeit lang ist Co-Gastgeber Kanada das bessere Team, dann wacht der Favorit auf und gewinnt am Ende deutlich. Allerdings verletzt sich Marokkos Stürmer Ismael Saibari – der gerade beim FC Bayern unterschrieben hat.

Von Thomas Hürner

Marokkos Ayyoub Bouaddi
:Ein junges Leben als permanenter Höhenrausch

Ayyoub Bouaddi ist eine Entdeckung dieser WM. Mit Eleganz und Seelenruhe lenkt der 18-Jährige das Spiel Marokkos im Mittelfeld, nebenbei studiert er Mathematik. Wohin kann das führen?

SZ PlusVon Thomas Hürner

WM-Aus für die Niederlande
:Trauer in Orange

Der Traum vom ersten WM-Triumph bleibt weiter unerfüllt: Wie schon 2022 verlieren die Niederlande im Elfmeterschießen – gegen Marokko und seinen beeindruckend flexiblen Offensivfußball.

Von Sven Haist

Haiti bei der Fußball-WM
:Tore für ein ganzes Land

Haiti glücken beim 2:4 gegen Marokko die ersten WM-Treffer seit einem halben Jahrhundert. Wie das Team und die Fans danach feiern, zeigt, wie viel ihnen diese Momente trotz Vorrundenaus bedeuten.

Von Martin Schneider

Fußball-WM
:Vinícius feiert, Neymar spielt

Brasilien schlägt Schottland unter Mithilfe der Schotten klar mit 3:0 und holt sich den Gruppensieg. Vinícius Junior erzielt zwei Tore, Neymar wird eingewechselt. Haiti wehrt sich lange tapfer gegen Marokko.

Zugang Ismael Saibari
:Der Spieler, der Bayern gegen Paris gefehlt hat

Mit Marokkos Nationalelf bestreitet der Stürmer Ismael Saibari bisher eine erfolgreiche WM. Danach wird er zum FC Bayern wechseln – um dort jener Stammspieler ohne Stammplatz zu werden, den die Münchner dringend brauchen.

SZ PlusVon Christof Kneer

Marokko besiegt Schottland
:Bayern-Wunschspieler Saibari trifft erneut, Hakimi ausgebuht

Zweites Spiel, zweites Tor: Ismael Saibari, der offenbar kurz vor einem Wechsel zum FC Bayern steht, trifft beim 1:0-Sieg Marokkos gegen Schottland. Marokkos Kapitän Achraf Hakimi wird wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs ausgebuht.

Fußball-WM
:Brasilien sucht den alten Zauber

Ein genialer Moment von Vinícius Junior bewahrt Brasilien vor der Auftaktniederlage. Und Gegner Marokko? Ist ein gar nicht mehr so geheimer Geheimfavorit.

Von Boris Herrmann

Kriminalität
:„Wie in einem Bergwerk“: Drogentunnel zwischen Marokko und Spanien-Exklave entdeckt

Spektakulärer Schlag gegen die Drogenmafia: In Ceuta, einer spanischen Exklave an der Nordküste Afrikas, wird ein Tunnelsystem ausgehoben. Die Ermittler staunen ob der raffinierten Konstruktion.

Africa Cup
:Jetzt beginnt die Affäre um Afrikas Fußball erst richtig

Das Nachspiel um das chaotische Afrika-Cup-Finale und die juristische Umwidmung des Titels wird immer turbulenter: Der Verbandspräsident der Caf ist angeschlagen, der Generalsekretär dankt ab – und es mehren sich Ungereimtheiten.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

Internationaler Fußball
:CAF erkennt Senegal den Afrika-Cup ab

Ein Berufungsgremium des afrikanischen Kontinentalverbandes CAF wertet das Finale mit 3:0 für Marokko.

Literatur
:Kommt nur alle rein und lärmt

In ihrem Debüt „Oroppa“ entwirft die niederländische Autorin Safae el Khannoussi das Wimmelbild eines unbekannten Europas voller verschrobener Figuren. Kein Sehnsuchtsort, aber eine spektakuläre Schau.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Autoindustrie
:Landet dreckiges Kobalt aus Kongo in deutschen E-Autos?

Rund um eine Kobalt-Fabrik in der Demokratischen Republik Kongo werden immer mehr Menschen krank. Recherchen einer Umweltorganisation legen nahe, dass dort giftiges Schwefeldioxid austritt. Das Kobalt von dort könnte auch in deutschen E-Autos stecken.

SZ PlusVon Christina Kunkel

Presserecht
:Marokko scheitert mit Klage gegen SZ und „Zeit“

Der Bundesgerichtshof spricht ein Grundsatzurteil: Ausländische Staaten können in Deutschland inländische Medien nicht wegen angeblicher Verletzung ihrer Staatsehre verklagen. Auslöser des Rechtsstreits waren Recherchen zur Spionagesoftware Pegasus.

SZ PlusVon Ralf Wiegand

SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Wie reagieren Sie auf die Frage »Woher kommst du«, Leïla Slimani?

Die Schriftstellerin und Journalistin im Interview ohne Worte über ihr Leben in verschiedenen Städten, Schreibblockaden und ihre Faszination für Serienkiller.

Von Axel Martens

Afrika-Cup
:Drastische Strafen für Spieler und Funktionäre

Nach dem Eklat beim Finale um den Afrika-Cup hat der afrikanische Fußball-Verband CAF Strafen in Millionenhöhe und zahlreiche Sperren ausgesprochen. Pape Thiaw, Trainer des Siegers Senegal, wurde mit einer Sperre von fünf Spielen und einer ...

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