Als Anwalt des betroffenen Unternehmens sieht der CSU-Politiker Peter Gauweiler schwere Fehler beim Beschluss, das Projekt zu stoppen, es drohen hohe Schadenersatzforderungen. Der Verteidigungsminister weist die Vorwürfe scharf zurück.
Verteidigung
:Bundeswehr beschafft umstrittene Laserwaffen
Zur Drohnenabwehr soll die Marine ein neuartiges Lasersystem bekommen. Aber die Kosten steigen und steigen. Es gäbe günstigere Alternativen, mahnen Haushälter, allerdings nicht aus Deutschland.
Aktuelles Lexikon
:Was bedeutet MEKO A-200 DEU?
Das Kürzel steht für einen Fregatten-Typ, mit dem die Deutsche Marine nun erst einmal vorliebnehmen muss, weil der Verteidigungsminister ein anderes Projekt gestoppt hat.
MeinungRüstung
:Das Aus für diese Fregatte ist richtig, kommt aber zu spät
Die „F126“ sollten die „größten Kampfschiffe der Marine“ werden, jetzt beendet der Verteidigungsminister das Projekt. Die Hängepartie hat bereits zu viel Geld, Zeit und Vertrauen gekostet.
Bundeswehr
:Ende für das größte Rüstungsprojekt der Marine
Verteidigungsminister Pistorius stoppt den Bau von sechs „F126“-Fregatten. Nun sollen kleinere Schiffe vom deutschen Hersteller TKMS gekauft werden.
Deutsche Marine
:Deutschlands teuerste Fregatte wird noch teurer
Deutschlands größtes Marineprojekt steckt in der Krise. Nun soll offenbar Rheinmetall die „F126“-Fregatten bauen. Sie dürften nicht nur später kommen, sondern auch viel mehr kosten als geplant.
MeinungNahostkonflikt
:Die Gaza-Flottillen sind zum Scheitern verurteilt
Segel setzen zur Selbstvergewisserung: Die Aktionen der Palästina-Aktivisten helfen den leidenden Menschen im abgeriegelten Gazastreifen wenig
Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Minenjagdboot?
Speziell konstruierter und ausgerüsteter Schiffstyp der deutschen Marine für Einsätze, die auch in der Straße von Hormus möglich wären.
U-Boot-Bauer TKMS
:„Wir sind keine Kriegsgewinnler“
Oliver Burkhard führt den weltweit größten Hersteller von nichtatomaren U-Booten. Er spricht über den neuen Rivalen Rheinmetall, die Zukunft des Kriegs auf See und darüber, warum es etwa fünf Jahre dauert, ein U-Boot zu bauen.
MeinungIran
:Kaum hat Trumps Militär Probleme, soll die Nato plötzlich helfen
Der US-Präsident fordert von den Nato-Alliierten Hilfe in einem Konflikt, dessen Probleme er unterschätzt hat. Europa sollte sich nicht erpressen lassen – und ihm einen Deal anbieten.
Religion
:Die Bundeswehr sucht erstmals muslimische Seelsorger
Wie christliche und jüdische Soldaten sollen auch Muslime in der Armee mit Geistlichen ihres Glaubens sprechen können. Ein muslimischer Soldat fragt sich allerdings, wie das Angebot in der überwiegend christlichen Truppe ankommt.
Krieg in Nahost
:Kriegsschiff mit US-Torpedo versenkt – Iran spricht von „Gräueltat auf See“
Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg setzen die USA einen U-Boot-Torpedo gegen ein feindliches Schiff ein. Der Angriff ist Teil einer weitreichenden Operation gegen die Marine Irans, die ein klares Ziel hat.
Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Lazarettschiff?
Eine Art schwimmendes Krankenhaus, das der Marine untersteht und Verletzte oder Verwundete aufnehmen soll. Ein solches will Trump angeblich nach Grönland schicken.
Bundeswehr
:Die Marine soll aufrüsten, aber es fehlt an Material und Personal
Russlands Krieg gegen die Ukraine hat die Sicherheitslage verändert. „Die Bedrohung ist real und weit entfernt von statisch“, sagt der Inspekteur der Marine, Jan Christian Kaack. Wie verhindert man eine Eskalation auf hoher See?
Marine
:Festnahmen wegen Verdachts der Sabotage an Kriegsschiffen
Zwei Männer werden verdächtigt, mehrere Korvetten der Deutschen Marine im Hamburger Hafen sabotiert zu haben. Sie sollen Motoren, Wasserleitungen und Elektronik beschädigt haben.
MeinungBrics-Staaten
:Südafrika hält ein Marinemanöver ab – mit den falschen Freunden
„Will for Peace“ heißt die große Übung zur See, mit der das Land am Kap geopolitisch einen großen Fehler macht. Denn vor allem solche Staaten haben Kriegsschiffe geschickt, die mit Frieden wenig im Sinn haben.
Rüstungsindustrie
:Warum eine U-Boot-Werft ihren Nachbarn kaufen will
Die Thyssenkrupp-Marinetochter TKMS ist seit Oktober an der Börse. Wie bei anderen Rüstungsaktien entwickelt sich der Kurs glänzend. Doch die Zeitenwende verändert die Branche grundlegend.
Industrie
:Teure Sanierung bei Thyssenkrupp
Der Essener Konzern streicht Tausende Jobs bei der kriselnden Stahltochter. Die Kosten dafür werden der Firma wieder hohe Verluste einbrocken. Immerhin geht es aber mit dem Plan voran, die Sparte an Inder zu verkaufen.
Aktuelles Lexikon
:Welches ist der größte Flugzeugträger der Welt?
Die „USS Gerald R. Ford“, derzeit in der Karibik vor Venezuela im Einsatz, ist das größte und wohl teuerste Kriegsschiff der Welt. Benannt ist es nach dem früheren US-Präsidenten.
Aufklärungsschiff „Oste“
:Wolfratshausen sucht Gastfamilien für Marine-Besuch
Seit 22 Jahren hat die Stadt Wolfratshausen eine Patenschaft für ein Bundeswehr-Aufklärungsschiff. Im November kommt wieder einmal Besuch aus Eckernförde.
Rüstungsindustrie
:Thyssenkrupp bringt U-Boote an die Börse
In Frankfurt werden von Montag an die Aktien einer weiteren Rüstungsfirma gehandelt: TKMS, die weltweit größte Werftengruppe für nicht atomgetriebene U-Boote. Was hinter diesem Schritt steckt.
Aktuelles Lexikon
:Was ist eine Flottille?
Im Zusammenhang mit der „Gaza-Flottille“ etwas missverständlich gebrauchter Begriff für kleinere Verbände einer Marine.
Rüstung
:Rheinmetall will bald auch Kriegsschiffe bauen
Der Rüstungskonzern ist für Panzer und Artilleriegeschosse bekannt. Jetzt übernimmt er für einen Milliardenbetrag Werften. Das mag auf den ersten Blick seltsam aussehen – aber Firmenchef Papperger hat ehrgeizige Pläne.
Thyssenkrupp
:U-Boote tauchen schon im Oktober an der Börse auf
Thyssenkrupps Aktionäre machen den Weg frei für den Börsengang der Werftentochter TKMS. Der Bund hat sich Sicherheitsgarantien geben lassen für die wichtige Rüstungsfirma, doch der Gewerkschaft reicht das nicht.
ExklusivVerteidigung
:Regierung will Garantien bei Börsengang von U-Boot-Werften
Die Werftengruppe TKMS ist Weltmarktführer für nicht atomgetriebene U-Boote. Die Firma soll nun an die Börse gehen. Die Bundesregierung will Deutschlands Interessen mit einer besonderen Vereinbarung wahren.
Thyssenkrupp
:Was passiert mit den Werften – und mit Konzernchef López?
An diesem Freitag will der Aufsichtsrat des Krisenunternehmens entscheiden, ob der Weltmarktführer für U-Boote an die Börse geht – und ob der umstrittene Firmenchef bleibt.
ExklusivSpionage
:Jagdfieber auf der Ostsee
Russische Crew, auffälliger Ankerplatz, Militäranlagen in der Nähe: Die Küstenländer durchsuchen immer konsequenter Schiffe, die sie verdächtigen, als Drohnenbasis zu dienen. Aber werden sie auch fündig?
ExklusivUmbau des Traditionskonzerns
:Bei Thyssenkrupp droht ein Sommer des Missvergnügens
Die kommenden Wochen entscheiden über die Zukunft des Krisenkonzerns Thyssenkrupp. Über den Kurs streiten die mächtige IG Metall und Firmenchef López – und über dessen Vertragsverlängerung.
Thyssenkrupp
:Es war einmal eine Industrie-Ikone
Der Chef des kriselnden Mischkonzerns Thyssenkrupp will dessen Sparten verselbständigen. Aus der Zentrale wird so eine Holding. Kritiker befürchten eine Zerschlagung.
Nordkorea
:Blamage beim Stapellauf
Vor den Augen von Machthaber Kim Jong-un stürzt in der Hafenstadt Chongjin ein neues Kriegsschiff um. Der sucht jetzt Schuldige. Experten warnen davor, das Missgeschick falsch zu verstehen.
Die USA und ihre alten Feinde
:„Wir sind stärker als sie alle“
China, Iran und Russland halten eine gemeinsame Marineübung ab. US-Präsident Trump kommentiert das großspurig: Aber was bedeutet das angesichts der sich ändernden Weltordnung?
ExklusivSabotageverdacht
:Altöl im Wassertank
Auf der Fregatte „Hessen“ haben unbekannte Täter versucht, das Trinkwassersystem zu verunreinigen. Es ist der dritte mögliche Sabotagefall gegen ein deutsches Kriegsschiff in wenigen Wochen. Steckt Russland dahinter?
Thyssenkrupp
:U-Boot-Werften gehen an die Börse
Der weltweit größte Hersteller nicht-atomgetriebener U-Boote soll künftig am Aktienmarkt gehandelt werden. Denn die bisherige Konzernmutter Thyssenkrupp will Anteile verkaufen.
ExklusivRüstung
:Sabotageverdacht auf der Werft
Blohm+Voss in Hamburg baute die neue Korvette „Emden“ für die deutsche Marine. Nach Recherchen von SZ und WDR besteht nun der Verdacht, dass der Einsatz des Kriegsschiffes gezielt verhindert werden sollte.
Sabotageverdacht
:Wieder Schaden an Unterseekabel in der Ostsee
Eine Datenleitung zwischen Lettland und Schweden ist beschädigt, möglicherweise durch Sabotage. Auch die Nato ist in die Ermittlungen eingebunden.
Sicherheit
:Warnschuss über der Ostsee
„Sie testen, wie weit sie gehen können“, hatte ein deutscher Sicherheitsbeamter schon vor Monaten gesagt. Jetzt feuert ein russisches Schiff Leuchtmunition in Richtung eines deutschen Marinehubschraubers.
Rüstung
:Habeck stoppt Verkauf deutscher U-Boot-Werften
Thyssenkrupp will seine Marinesparte loswerden, ein US-Finanzinvestor ist interessiert. Doch wegen Widerstands aus Berlin geben die Amerikaner auf – ein schwerer Schlag für den Essener Krisenkonzern.
Streit über Marine-Hauptquartier
:Moskau bestellt deutschen Botschafter ein
Verteidigungsminister Boris Pistorius betont, das neue Marinekommando in Rostock sei kein Nato-Hauptquartier für die Ostsee. Doch Russland sieht einen Verstoß gegen den Zwei-plus-Vier-Vertrag und reagiert scharf.
MeinungÖsterreich
:Auch ohne Meerzugang lebt die Geschichte der Marine weiter
Österreich hat seit 1918 keine Flotte mehr, doch bis heute organisieren sich Menschen in Marinekameradschaften. Was treibt sie an?
Bundeswehr
:Deutsche Fregatte in heiklen Gewässern
Verteidigungsminister Pistorius bestätigt, dass die „Baden-Württemberg“ trotz Pekings Warnung durch die Straße von Taiwan fährt. China beansprucht das Seegebiet für sich.
Südchinesisches Meer
:Das Meer der Begehrlichkeiten
Krise in südchinesischen Gewässern: China will seine Gebietsansprüche durchsetzen, vor allem gegen die Philippinen und notfalls mit Gewalt. Die Forderungen sind nicht einmal 100 Jahre alt und das Ergebnis kurioser Missverständnisse.
Bundeswehr
:Mit Tiktok in die Tiefe
Der Marine fehlt Personal – das wollen einige nicht einfach hinnehmen. Ein Besuch in Eckernförde, wo ein Kommandeur neue Wege geht.
Verteidigungspolitik
:Dieser deutsche Admiral macht Peking nervös
Axel Schulz fährt mit der Fregatte „Baden-Württemberg“ und dem Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ durchs Südchinesische Meer. Die Mission der 450 Soldatinnen und Soldaten: Präsenz zeigen im indopazifischen Raum.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Pistorius auf Hawaii: Neue deutsche Verteidigungspolitik?
Im Indopazifik findet unter der Leitung der USA die Militärübung „Rimpac“ statt. Bundesverteidigungsminister Pistorius reist mit mehr Personal und Material an. Welche Strategie verfolgt er für die Bundeswehr international?
Bundeswehr
:Pistorius will mehr Fregatten
Bislang sollte die Marine vier neue Kampfschiffe erhalten. Aus einem Papier geht nun hervor, dass der Verteidigungsminister zwei weitere anschaffen möchte - dabei wird über den Haushalt ohnehin schon intensiv gestritten.
Bundeswehr
:Deutsche Schiffe und Flugzeuge proben den Ernstfall
Am Dienstag startet eine noch nie dagewesene Indopazifik-Übung von Marine und Luftwaffe. Sie ist auch ein Signal an die USA - aber China warnt.
MeinungRüstungsindustrie
:Der Verkauf der Marinewerften ist eine große Chance
Thyssenkrupp will seine Werftentochter abgeben - womöglich an einen US-Finanzinvestor. Ein Risiko? Im Gegenteil, es könnten alle Seiten profitieren.
Rüstungsindustrie
:Wieso Thyssenkrupp seine Werften verkauft
Ein US-Investor will den größten Hersteller von U-Booten übernehmen - ein heikles Geschäft. Und es könnte der Startschuss sein für eine Neuordnung der wichtigen Branche.
SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:EU-Einsatz im Roten Meer: Test für Europas militärische Zusammenarbeit
Ein deutsches Kriegsschiff soll bald im Roten Meer Frachtschiffe schützen. Wird die EU selbst zum Akteur im Nahostkrieg?
MeinungSicherheitspolitik
:Das Wettrüsten der reichen Riesen
Australien baut seine Marine massiv aus - weil es dem Frieden im Indo-Pazifik nicht trauen kann. Vor allem eine Großmacht gilt als Bedrohung.