Der Konzern und die Mitarbeiter einigen sich auf neue Investitionen in Deutschland und mehr Jobsicherheit. Am Auslöser für den Streit aber hält der Konzern fest: die Verlagerung von Produktion nach Polen.
Krise in der Wirtschaft
:Warum Bayern für die Industrie zum Problem geworden ist
Bosch, Wacker und Kelheim Fibres – überall geht es um Stellenabbau oder Werksschließung. Die überbordende Bürokratie und die hohen Energiepreise sind dabei nur ein Teil der Ursache. Und trotzdem gibt es Signale, die den Unternehmen Hoffnung machen.
MeinungProduktionsverlagerung
:Bei MAN geht es um mehr als um die derzeitige Krise
Die Industrie schrumpft, denn in der Krise verlagern Unternehmen Tausende Jobs ins Ausland. Besonders dramatisch aber ist die Lage beim Lkw-Hersteller MAN. Hier steht jetzt viel mehr auf dem Spiel.
Lkw -Hersteller
:MAN droht ein heißer Herbst
Gerade wird im Konzern entschieden, ob wichtige Teile künftig in Polen produziert werden. Die IG Metall spricht von „billiger Gewinnmaximierung“, der Konzern verweist auf die hohen Kosten in Deutschland. Eine schnelle Einigung? Unwahrscheinlich.
Lkw und Busse
:IG Metall fürchtet Einschnitte bei MAN
Die Gewerkschaft befürchtet schlechte Nachrichten für die deutschen Standorte des Münchner Lkw- und Bus-Herstellers MAN Truck.
Umbenennung von MAN
:Markus Söder und andere „immerwährende Großartigkeiten"
Der Motorenhersteller MAN hat sich kürzlich großspurig einen neuen Namen verpasst. Da fällt einem doch jemand ein, der auch nicht im Verdacht überbordender Bescheidenheit steht.
Geothermie
:MAN startet Geothermie-Projekt in Karlsfeld
Bereits nächstes Jahr starten die Bohrungen. Das heiße Wasser soll ab 2028 aber nicht nur das Werk des Unternehmens heizen, sondern auch das Fernwärmenetz der Gemeinde.
Ein Überblick
:München – die heimliche Hauptstadt der Rüstungsindustrie
In München sitzen zahlreiche namhafte Rüstungsunternehmen. Sie produzieren Panzer, Drohnen und Verteidigungselektronik, aber auch Roboterfahrzeuge, die verletzte Soldaten retten sollen. Ein Überblick.
MAN
:Keine Hochwassergefahr durch Brunnenanlage
Der Fahrzeughersteller MAN will Grundwasser zu Kühlungszwecken hochpumpen. Die Pläne hatten viele Hausbesitzer in Karlsfeld aufgeschreckt. Doch jetzt gibt die Gemeinde endgültig Entwarnung.
Entscheidende Verhandlungsrunde
:Tausende Metaller demonstrieren in München für mehr Geld
Mehr als 9000 Menschen kommen zu zwei Kundgebungen der IG Metall am Montag. Die Beschäftigten von BMW, MAN und MTU Aero Engines verstärken den Druck auf die Arbeitgeber – kurz vor der womöglich entscheidenden Verhandlungsrunde.
Schwerlastverkehr
:Batterien oder Wasserstoff – wo geht die Lkw-Reise hin?
Dieselbetriebene Lkws sind CO₂-Schleudern, deswegen soll der Schwerlastverkehr umgerüstet werden. Eigentlich hatten sich die Hersteller auf E-Antrieb festgelegt – allerdings nicht so ganz.
Sicherheitspolitik
:Habeck stoppt Verkauf von VW-Tochter nach China
Volkswagen wollte das Gasturbinen-Geschäft von MAN Energy Solutions an eine Firma geben, die auch für die chinesische Marine arbeitet. Techniken wie diese müssten geschützt werden, sagt der Wirtschaftsminister – die Regierung hat den Deal untersagt.
Sicherheitsbedenken
:VW-Tochter MAN darf Geschäft mit Gasturbinen nicht nach China verkaufen
Gleich mehrere Bundesministerien wollen den Deal verbieten, heißt es in einem Medienbericht. Denn der potenzielle Käufer hat enge Verbindungen zur chinesischen Rüstungsindustrie.
MAN-Chef Vlaskamp
:"Die Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrer müssen besser werden"
Überfüllte Rasthöfe, immer unterwegs und kaum Zeit mit der Familie: Der Chef des Münchner Lkw-Bauers MAN, Alexander Vlaskamp, spricht über den harten Job von Truckern und seine Pläne für elektrische Lastwagen.
Allach
:Unfall bei MAN: 58-Jähriger lebensgefährlich verletzt
Zwei Männer wollen auf dem Firmengelände des Maschinenbaukonzerns einen Sattelauflieger entladen - das endet dramatisch.
Myanmar
:In den Untiefen des Welthandels
Der Augsburger Motorenhersteller MAN ES hat Myanmar Teile für ein Schiff verkauft, das vom Militär genutzt wird. Laut Firma waren sie für die zivile Nutzung bestimmt. Nun befasst sich die Staatsanwaltschaft mit dem Fall.
Volkswagen-Konzern
:Warum MAN das Gasturbinengeschäft nach China verkauft
Ein chinesischer Investor übernimmt vom VW-Konzern Teile der Firma MAN Energy Solutions. Es geht um wichtige Technologie - um neue Konkurrenz für einen anderen deutschen Energietechnik-Hersteller.
Klimaschutz
:Merz' Vorhaben wird umgesetzt, allerdings ohne Merz
Die Thyssenkrupp-Tochter Nucera stellt Anlagen zur Gewinnung von grünem Wasserstoff her. Jetzt soll sie an die Börse gehen. Für die Urheberin der Idee kommt das aber zu spät.
Bergkirchen
:"Die Idee zu helfen entstand aus einer Industrieverantwortung heraus"
Um Hilfstransporte in die Ukraine schneller organisieren zu können, arbeiten die Malteser mit dem Fahrzeughersteller MAN zusammen. Georg Graf von Hundt, Kreisbeauftragter der Hilfsorganisation, erklärt, wie es zu der Kooperation kam.
Wirtschaft in München
:BMW stoppt Produktion, MAN fährt wieder hoch
Weil Halbleiter- und Kabelstränge fehlen, können vor allem Fahrzeughersteller nicht wie gewohnt produzieren. Wie lange kann das noch so weitergehen?
MAN-Werk bei Karlsfeld
:Die Bänder laufen wieder
Die Produktion bei MAN Truck & Bus zieht wieder an nach sechs Wochen Zwangspause durch Lieferengpässe wegen des Krieges in der Ukraine. Ministerpräsident Markus Söder besucht das Werk des Nutzfahrzeugherstellers.
SZ-Wirtschaftsgipfel Salon
:"Das Thema Nachhaltigkeit wird bleiben"
Sind Kriegszeiten der richtige Moment, um über Nachhaltigkeit von Unternehmen zu sprechen? Ja. Eindrücke von einem SZ-Wirtschaftsgipfel in besonderen Zeiten.
Karlsfeld
:MAN produziert Wasserstofftrucks
Viele Tonnen an CO2 sollen die Wasserstoff-Trucks einsparen: In Zukunft werden sie im MAN-Werk bei Karlsfeld produziert. Das Wirtschaftsministerium bezuschusst das Projekt, um die Technologie in Bayern voranzutreiben.
Unternehmen
:Wie der Ukraine-Krieg die Münchner Wirtschaft trifft
BMW und MAN müssen die Produktion drosseln, weil ihnen Kabelstränge und andere Teile von Zulieferern fehlen. Viele Unternehmer blicken auch besorgt auf den Gasmarkt - denn München ist von russischem Gas abhängig.
MAN
:Ex-Betriebsrat im Visier
Als der langjährige MAN-Betriebsratschef Athanasaios Stimoniaris sich im August überraschend zurückzog, war das eine ziemliche Überraschung. Was dann folgte, waren die üblichen Erklärungen und Spekulationen: Persönliche Motive, gesundheitliche ...
MAN-Chef Andreas Tostmann
:"Es gibt überhaupt keinen Grund, Angst zu haben"
Andreas Tostmann erklärt im Interview, wie viele MAN-Lkws 2030 elektrisch fahren werden, wie der Job des Lastwagenfahrers attraktiver werden kann und was er davon hält, dass Scania-Chef Levin jetzt sein Chef ist.
Traton
:MAN und Scania: Machtkampf der Lkw-Geschwister
Die Volkswagen-Lkw-Tochter Traton wird künftig vom Scania-Chef geführt. Für die weniger erfolgreichen Kollegen von MAN in München dürfte es jetzt ungemütlich werden, denn damit wächst die Macht der Schweden.
MAN
:Keine Laster mehr für Myanmar
Mit Lkw des chinesischen MAN-Partners Sinotruk ging die Militärjunta gegen Demonstranten vor. Jetzt teilt das Münchner Unternehmen mit: Derzeit werden keine Lkw mehr nach Myanmar verkauft.
Traton
:Wie Volkswagen sein Lkw-Reich ausbaut
Die Lkw-Holding Traton nimmt die Tochter MAN von der Börse, übernimmt für 3,7 Milliarden Dollar den US-Hersteller Navistar und zielt nun auf den chinesischen Markt.
Nutzfahrzeughersteller
:MAN investiert in E-Mobilität
MAN plant ab 2024 serienmäßig elektrisch betriebene Lkw herzustellen. Das soll Arbeitsplätze sichern und das Klima schützen
MAN
:Verkauf des Werks in Steyr
Nach einem monatelangen Tauziehen um die Schließung des MAN-Werks im österreichischen Steyr kommt nun doch der Investor Siegfried Wolf zum Zug. Der MAN-Vorstand habe dem Verkauf am Mittwochabend zugestimmt, die Unterschrift unter den Vertrag und die ...
ExklusivMatthias Gründler im Gespräch
:"Er macht seine Arbeit ruhig und besonnen"
Vom Betriebsratschef zum Personalvorstand: Der Chef des Lkw-Konzerns Traton spricht über seinen neuen Kollegen Bernd Osterloh - und über elektrische Lkws, den Preis von Ladesäulen und die Frage, was die Politik jetzt tun muss.
VW-Nutzfahrzeuge
:Zurück in der Spur
Die Lastwagen von MAN und Scania sind so gefragt wie nie. Darüber redet es sich auch einfacher als über eine umstrittene Personalie.
Kommunalpolitik und Corona
:Einlasskontrolle zum Sitzungssaal
Betriebe sollen Mitarbeiter auf Corona testen, doch der Test ist freiwillig. Die Gemeinde Karlsfeld regelt das für sich rigoroser
MAN-Traditionswerk
:Der Karren ist verfahren
Es ist eine hochpolitische Geschichte: MAN will das Traditionswerk in Steyr veräußern - oder notfalls schließen. Doch die Mitarbeiter haben sich gegen den Käufer ausgesprochen.
MAN
:Werk Steyr vor dem Aus
Der Lastwagenbauer MAN plant die Schließung seines Werks im österreichischen Steyr mit rund 2300 Beschäftigten. Wie der Betriebsrat mitteilte, haben in einer Abstimmung 64 Prozent der Belegschaft die Übernahme des Werks durch den Automanager ...
ExklusivMilitärgewalt in Myanmar
:Motoren für die Mörder
Die Militärjunta in Myanmar schlägt friedliche Demonstrationen brutal nieder. Die Soldaten fahren meist mit Lastern eines chinesischen Herstellers vor - dessen Großaktionär ist ein deutsches Traditionsunternehmen. Ein Lehrstück über Moral und Verantwortung im globalen Handel.
Militärgewalt in Myanmar
:Motoren für die Mörder
Die Militärjunta in Myanmar schlägt friedliche Demonstrationen brutal nieder. Die Soldaten fahren meist mit Lastern eines chinesischen Herstellers vor – dessen Großaktionär ist ein deutsches Traditionsunternehmen. Ein Lehrstück über Moral und Verantwortung im globalen Handel.
Equal Pay Day
:Bei MAN ist es noch ein weiter Weg zur Gleichbehandlung
Als Irmi Maucher vor 45 Jahren bei MAN anfing, mussten Kolleginnen ihre Ehemänner noch um Arbeitserlaubnis bitten. Heute verdient der kleine Anteil Frauen in dem Werk durchschnittlich bis zu 19 Prozent weniger als die Männer. Eine Gleichbehandlung ist noch lange nicht in Sicht
MAN
:Käufer für Werk Plauen
Die angeschlagene Volkswagen-Tochter MAN hat einen Käufer für ihr von der Schließung bedrohtes Werk in Plauen gefunden. Die Anlage gehe an den Sonderfahrzeugbauer Binz, teilte der Lkw-Hersteller mit. Das Thüringer Unternehmen werde neben den Anlagen ...
Stellenabbau
:MAN-Konzernspitze macht einen Rückzieher
Das Unternehmen verzichtet auf betriebsbedingte Kündigungen. 2600 Beschäftigte aus dem Landkreis Dachau müssen jetzt nicht mehr um ihren Arbeitsplatz bangen. Die Geschäftsführung will Abfindungen und Altersteilzeit anbieten sowie Leiharbeit abbauen.
MAN
:Lastwagenbauer streicht weniger Stellen
Vorstand und Betriebsrat des Lastwagenbauers MAN haben sich auf den Abbau von 3500 Stellen in Deutschland bis Ende 2022verständigt - weit weniger, als von MAN zunächst geplant. Wie das Unternehmen mitteilte, steht außerdem das österreichische ...
Aufhebung der Jobgarantie
:"Die MAN behandelt uns ungerecht"
MAN will in Deutschland 9500 Stellen streichen und in Polen neue Arbeitsplätze schaffen. Gegen die Kündigung der Jobgarantie für das Münchner Werk klagt der Betriebsrat und spricht vor Gericht von einem "Kulturbruch".
Geplanter Stellenabbau
:MAN-Betriebsrat bricht Verhandlungen ab
Im September hat der Konzern angekündigt, dass er Tausende Stellen abbauen will. 2200 Mitarbeiter aus dem Landkreis Dachau sind betroffen. Der Vorsitzende Saki Stimoniaris wirft der Unternehmensspitze nun vor, dass sie keinen Millimeter von ihren Kahlschlagplänen abrücken will.
MAN
:Betriebsrat bricht Verhandlungen ab
Der MAN-Gesamtbetriebsrat und die IG Metall haben die Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite über den massiven Stellenabbau bei dem Lastwagenbauer vorerst abgebrochen. "Das Unternehmen ist keinen Millimeter von seinen Kahlschlag-Plänen abgerückt ...
Unterstützung aus Berlin
:Parteiübergreifende Hilfe für MAN-Arbeiter
Die Bundestagsabgeordneten Katrin Staffler (CSU) und Beate Walter-Rosenheimer (Grüne) stemmen sich gemeinsam gegen den geplanten Stellenabbau beim Lastwagenhersteller.
IG Metall
:Protest vor MAN-Werk
Wirtschaftsminister Aiwanger sichert seine Solidarität zu
München/Dachau
:3000 Arbeitsplätze am MAN-Standort München in Gefahr
Proteste begleiten die Verhandlungen zum Stellenabbau. Der Konzern will die Zentrale und einen Teil der Produktion ins Ausland verlagern
Stellenabbau
:OB Hartmann fordert von MAN Verlässlichkeit
Mit der Aufkündigung der Vereinbarung zur Standort- und Beschäftigungssicherung für das Werk in München verunsichert der Konzern nicht nur Tausende Beschäftigte, er stößt damit auch einen guten Kunden vor den Kopf: die Stadtwerke Dachau, die gerade ihre Busflotte verdoppeln.
Automobilindustrie
:MAN-Beschäftigte in Karlsfeld unter Schock
Die Konzernspitze kündigt die vertragliche Beschäftigungsgarantie für die 9000 Mitarbeiter des Werks in Karlsfeld. Damit wäre der Weg für den geplanten Stellenabbau frei - rund 2200 Arbeitnehmer kommen aus dem Landkreis.