Mutter mit Kind
Sprachentwicklung

Wie das Babyhirn mit Schachtelsätzen fertig wird

Schon Säuglinge können die Melodien typischer Satzstrukturen erkennen - und reagieren auf Fehler.

Von Astrid Viciano

Erden Khashybek
Kasachstan

Die Taste null

In Kasachstan arbeitet ein Mann daran, für sein Land ein neues Alphabet zu finden. Eine Geschichte über Identität, Selbstbewusstsein - und die richtigen Zeichen.

Von Frank Nienhuysen

Linguistik

Ewige Worte

Jahrtausendelang wanderten neue Bewohner im Südsee-Paradies Vanuatu ein. Die Urbevölkerung ist längst verschwunden. Doch bis heute hält sich dort die Sprache jener ersten Siedler, die sich vor 3000 Jahren niederließen.

Von Jan Schwenkenbecher

SZ-Serie: Was ist Heimat?

Ein gutes Gefühl

Die Liebe der Deutschen zu ihrer "Heimat" ist noch nicht alt, aber dafür umso heißer. Über die Fieberkurve eines oft missbrauchten Begriffs.

Von Gustav Seibt

Unter Bayern

Kikeriki und Co.

Auch Sprache unterliegt Moden. Manches Mal dezent und fein, ein anderes Mal grob und aufdringlich. Mit letzter Konsequenz kann das aber auch recht witzig sein

Von Nadeschda Scharfenberg

Uwe Timm, München 2017
Uwe Timm im Interview

"Als ob der Tränenkanal bei mir ausgetrocknet wäre"

Der Schriftsteller Uwe Timm erzählt, warum ihn das Schicksalsjahr 1945 nicht loslässt, was ihm die deutsche Sprache bedeutet und warum er seit seinem zwölften Lebensjahr nicht mehr geweint hat.

Von Christian Mayer

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Leserdiskussion

AfD, Trump, Le Pen: Ist der Begriff "populistisch" ein Problem?

Dass man Personen und Parteien wie die AfD als populistisch, das heißt direkt den Volkswillen vertretend, klassifiziert habe, sei ein großer Fehler, findet Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch. Die AfD komme in Umfragen nur auf zehn Prozent, das sei eine Minderheit der Wahlberechtigten.

jetzt Elisabeth Wehling
Sprache und Politik

Wie Sprache bestimmt, wen man wählt

Die Linguistin Elisabeth Wehling über die Macht des Unbewussten, das Problem mit dem Satz "Wir schaffen das" und warum Populisten in der Politik gerade die Themen setzen.

Interview von Detlef Esslinger

AUSSTELLUNG ÜBER DEUTSCHE SPRACHE
Linguistik

Warum Sprachen sterben

Mandana Seyfeddinipur beobachtet gefährdete Sprachen. Von insgesamt geschätzten 7000 Sprachen werde die Hälfte am Ende dieses Jahrhunderts nicht mehr existieren, prophezeit die Linguistin.

Von Antje Weber

Sprachen sterben aus

Auf Nimmerwiederhören

Weltweit verschwinden Sprachen, und das in erschreckend rasanter Geschwindigkeit. Die Linguistin Mandana Seyfeddinipu erklärt das große Wortsterben.

Interview von Antje Weber

Sorry
Essay über die Entschuldigungen von Frauen

Es tut mir leid

Frauen entschuldigen sich viel häufiger als Männer. Auch wenn sie gar nichts falsch gemacht haben. Das rührt Studien zufolge daher, dass ihnen Harmonie wichtig ist. Schön und gut, aber: Welche Botschaft kommt da an?

Von Julia Rothhaas

Mathefrüherziehung im Kindergarten
Linguistik

Alle oder nur viele?

Das Erlernen von Ausdrücken wie "manche" oder "keine" folgt in vielen Sprachen einem ähnlichen Muster.

Von Marlene Weiß

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Ihr Forum

Welche Macht hat Sprache in der Flüchtlingsdebatte?

Linguistin Elisabeth Wehling erklärt im Interview, wie Worte zu Kampfmitteln werden und warum die Populisten mit ihren Slogans so erfolgreich sind. Sie sieht eine Bringschuld der großen Parteien der politischen Mitte, deutlicher zu kommunizieren, wo die moralischen Grundlagen ihrer Politik liegen.

Punkt am Satzende
jetzt.de
Chats

Jetzt mach mal keinen Punkt!

Die Wissenschaft hat gesprochen: Wer in Chats Sätze mit einem Punkt beendet, wirkt unsympathisch.

Von Sara Beha

Linguistik

Die Regeln von morgen

Sprachen verändern sich schon immer und überall auf der Welt. Die Angst der Sprachschützer vor dem Verfall des Deutschen ist überflüssig, der Widerstand gegen den Wandel ohnehin aussichtslos.

Von Andreas Frey

Linguistik

Das Schweigen der Wüste

In einem Dorf in Israel werden viele taube Kinder geboren. Irgendwann erfinden sie ihre eigenen Gebärden, um sich zu verständigen. Eine Chance, den Ursprung von Sprache zu erforschen.

Von Kai Kupferschmidt

Linguistik

Wie man Leser vor Schwindel schützt

Zwei große Vorbilder der Sprachkritik: Heidi Reuschel vergleicht in ihrer Dissertation die "Stilkunst" von Ludwig Reiners mit der "Stilkunst" von Eduard Engel und kommt dabei zu erhellenden Ergebnissen.

Von Thomas Steinfeld

Essensforschung
jetzt.de
Sprache und Restaurant-Bewertungen

Ein Essen wie ein Terroranschlag

Ein US-Professer hat die Sprache in Gastro-Kritiken und Speisekarten untersucht. Er fand sexuelle Begriffe, Drogen-Jargon und enttäuschte Gäste, die dieselben Sprachmuster verwendeten wie Überlebende von Terroranschlägen.

Von Jan Stremmel

Klima und Linguistik

Wie das Wetter die Sprache prägt

In Tonsprachen wie dem Chinesischen hat ein Wort je nach Aussprache ganz unterschiedliche Bedeutungen. Forscher glauben nun, dass feuchtes Klima die Entwicklung solcher Sprachen ermöglichte.

Von Andrea Hoferichter

Gefährdete Sprachen

Wirtschaft bedroht Worte

Noch werden knapp 7000 Sprachen auf der Welt gesprochen, doch jede vierte droht auszusterben. Die Ursache: der wirtschaftliche Strukturwandel. Eng für Sprachen wird es gerade in Tibet und Brasilien.

Von Christian Weber

Melanchthon rettet Ehebrecherin
Buch "Was ist deutsch?"

So weit die Zunge reicht

"Was ist deutsch?" Der Linguist Utz Maas beschäftigt sich mit den sprachlichen Verhältnissen im Land. Aber findet er gute Antworten?

Von Hans-Herbert Räkel

Alkohol in der Ehe.
Sexualität

Die Grammatik der Fruchtbarkeit

Männer passen ihre Sprache der Fruchtbarkeit von Frauen an. Je empfängnisbereiter eine Frau ist, desto eigensinniger wird der Satzbau der Herren. Kann man das verstehen?

Von Berit Uhlmann

Linguistik-Forschung

Das Geheimnis des Stammelns

Stimmlage, Wortwahl und Mimik: Ein einfaches Gespräch zwischen zwei Menschen besteht aus einem komplizierten Regelwerk. Forscher haben nun die Funktionen des "äh" und "hm" unseres alltäglichen Sprachgebrauchs ergründet - und nebenbei herausgefunden, warum Margaret Thatcher nie verstanden wurde.

Von Katrin Blawat

Worte der Gewalt

Terroristen sprechen anders

Gewaltbereite Terroristen nutzen offenbar eine andere Sprache als Ideologen, die keine Attentate planen. Nun suchen Linguisten in ihren Texten nach Hinweisen auf bevorstehende Anschläge.

Von Patrick Illinger

Ende der deutschen Sprache ap
Über das Ende der Sprache

Wir haben fertig

Wir lieben sie nicht mehr, pflegen sie nicht mehr, schenken ihr keine Aufmerksamkeit: Ist die deutsche Sprache am Ende?

Von Thomas Steinfeld