Lahav Shani

Jüdische Kulturtage in München
:„Nicht beleidigt, sondern einfach verschwunden“

Bei der Eröffnung der Jüdischen Kulturtage in München spricht Pianist Igor Levit über Anfeindungen und „Neonazi-Arschgeigen“. 600 Gäste feiern die Kultur „als Bollwerk gegen Antisemitismus und Hass“.

Von Ulrike Heidenreich

Lahav Shani
:Fernwirkungen eines Krieges

Muss ein israelischer Dirigent Netanjahus Vorgehen in Gaza verurteilen? Ist es legitim, ihm andernfalls den Auftritt zu verwehren? Auch die Leser der SZ diskutieren den Fall Lahav Shani kontrovers.

Konzert der Münchner Philharmoniker mit gleich zwei Debüts
:Jubel für das erste Heimspiel nach dem Gent-Eklat

Nach der Genter Konzert-Absage treten die Philharmoniker erstmals wieder in München auf. Dalia Stasevska am Dirigentinnenpult und Gabriela Montero am Klavier präsentieren Grieg, Prokofjew und Dvořák – und werden vom Publikum gefeiert.

Kritik von Andreas Pernpeintner

Nahost-Konflikt
:Dirigent Shani kritisiert Ausladung von Festival: „Bedauerliche Entscheidung“

Erstmals meldet sich der israelische Dirigent zu Wort, nachdem ihn das „Flanders Festival Ghent“ ausgeladen hatte. Er sei „unfreiwillig in einen unerwarteten öffentlichen Sturm hineingezogen“ worden.

Konzert-Ausladung von Lahav Shani
:Tournee wird zum Politikum

Nach der Festivalausladung der Münchner Philharmoniker wegen des israelischen Passes ihres Dirigenten Lahav Shani mehren sich die Proteste und Solidaritätsbekunden.

Von Reinhard J. Brembeck

Politische Absage
:Flanders Festival lädt Münchner Philharmoniker aus

Weil Dirigent Lahav Shani sich angeblich nicht deutlich genug von Israels Kriegsführung im Gazastreifen distanziert, sagt das Festival den Auftritt der Münchner Philharmoniker ab. Vertreter der Stadt München und Deutschlands Kulturstaatsminister Wolfram Weimer reagieren entrüstet. Weimer spricht von „Schande für Europa“.

Von Susanne Hermanski und Viktoria Spinrad

Münchner Philharmoniker unter Lahav Shani
:Saisoneröffnung mit zartem Zauber

Die Münchner Philharmoniker eröffnen ihre Konzertsaison mit Dirigent Lahav Shani und Cellistin Sol Gabetta – und ihr neuer Intendant Florian Wiegand stellt sich dem Publikum vor.

Kritik von Egbert Tholl

80 Jahre Kriegsende: Israel Philharmonic Orchestra und Münchner Philharmoniker
:Ein historisches Konzertereignis, in jeder Hinsicht

Lahav Shani dirigiert in der Isarphilharmonie Mitglieder seines Israel Philharmonic Orchestra und der Münchner Philharmoniker – ein bedeutender musikalischer Abend an einem historischen Tag.

SZ PlusKritik von Paul Schäufele

80 Jahre Kriegsende
:„Wir müssen uns daran erinnern, was uns als Menschen besonders macht“

Der 36-jährige Lahav Shani ist Chef des Israel Philharmonic Orchestra – und bald auch der Münchner Philharmoniker. Jetzt leitet er ein Konzert mit beiden Ensembles in München. Ein Gespräch über die unwahrscheinliche Kraft von Musik.

SZ PlusInterview von Reinhard J. Brembeck

Die Münchner Philharmoniker mit Clara-Jumi Kang
:Musik im hochenergetischen Zustand

Bejubelt: Lahav Shani dirigiert die Münchner Philharmoniker und Geigerin Clara-Jumi Kang in der Isarphilharmonie.

SZ PlusKritik von Paul Schäufele

Rotterdam Philharmonic Orchestra und Gautier Capuçon in München
:Männer mit Seele

Lahav Shani, der zukünftige Chef der Münchner Philharmoniker, mit seinen Rotterdamer Musikern und dem Cellisten Gautier Capuçon in der Isarphilharmonie.

SZ PlusKritik von Reinhard J. Brembeck

Beeindruckendes Konzert in der Isarphilharmonie
:Lahav Shani begeistert die Münchner Philharmoniker für die Moderne

In zwei Jahren wird er Chefdirigent, aber schon jetzt zeigt sich, dass mit Lahav Shani die Zukunft der Münchner Philharmoniker glanzvoll zu werden scheint.

SZ PlusKritik von Egbert Tholl

Münchner Philharmoniker
:Schockmoment

Lahav Shani und die Münchner Philharmoniker spielen Anton Bruckners Neunte zu dessen 200. Geburtstag – und zwar bedingungslos.

SZ PlusVon Reinhard J. Brembeck

Nahostkonflikt
: Es muss und es wird Frieden geben

Immer wieder wird der aus Israel stammende neue Chefdirigent der Münchner Philharmoniker nach seiner Haltung zum Krieg in Nahost gefragt. Nun antwortet er: Versöhnung ist möglich.

SZ PlusGastbeitrag von Lahav Shani

Chef von zwei Weltorchestern
:Shani bleibt am Pult in Tel Aviv

Lahav Shani, künftiger Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, hat seinen Vertrag mit dem Israel Philharmonic Orchestra bis 2029 verlängert.

Klassik
:Die Utopie kommt in Schwung

Lahav Shani gastiert mit seinem Israel Philharmonic Orchestra in der Isarphilharmonie und beweist die Wiener Klassik als nach wie vor aktuelle Gesellschaftsvision.

SZ PlusVon Reinhard J. Brembeck

Personalie
:Intendant Paul Müller verlässt Münchner Philharmoniker

Ende 2024 legt Paul Müller sein Amt nieder, fast zwei Jahre früher, als sein Vertrag es vorsieht. Was sind die Beweggründe des erfahrenen Orchestermanagers?

Von Susanne Hermanski

Münchner Philharmoniker
:"Ein großer Gewinn für unsere Stadt"

So reagieren Prominente aus Kultur, Gesellschaft und Politik auf die Ernennung von Lahav Shani zum Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker.

SZ Plus

München
:Ein Dirigent, so neugierig frisch, so sensibel

Barenboim-Protegé, hochgelobter Pianist - und gerade einmal 34 Jahre alt: Lahav Shani soll neuer Chefdirigent der Münchner Philharmoniker werden. Eine Chance, nicht nur für den jungen Israeli.

SZ PlusVon Harald Eggebrecht

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