Lärm

Psychologie
:Wie Städte lebenswerter werden

Von Superblocks bis Pocket-Parks: Es gibt viele Ansätze, mit denen Städte versuchen, das Wohlbefinden ihrer Einwohner zu steigern. Doch nicht alle werden gut angenommen. Fünf Beispiele aus aller Welt.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Fluglärm
:Garching möchte mitreden statt zuschauen

Die Universitätsstadt im Norden von München bewirbt sich um die Aufnahme als stimmberechtigtes Mitglied der Fluglärmkommission. Der Grund: Auch in Garching nimmt die Belastung durch Überflüge zu.

Flughafen München
:„Mit die schlechteste Luft in ganz Bayern“

Der Bürgerverein Freising prangert die hohe Gesundheitsbelastung der Menschen im Flughafenumland durch Ultrafeinstaub und nächtlichen Fluglärm an. Bei einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema fehlt ausgerechnet der Vertreter der Staatsregierung.

Von Kerstin Vogel

Lärm in Restaurants
:Geht’s auch etwas leiser?

Seit Restaurants minimalistischer designt werden, ist es laut in der Gastronomie geworden. Das mag urban wirken, lässt aber die Ohren klingeln. Experten wissen, wie es wieder ruhiger wird.

SZ PlusVon Claudia Fromme

SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Brauchen wir noch Kirchenglocken?

Die Uhrzeit erfahre man heute längst auf andere Art, meint ein Leser. Und laut sei das Gebimmel obendrein. Das sieht auch Johanna Adorján so – kennt aber auch die Rechtslage.

Von Johanna Adorján

Rechtskolumne: Laubbläser
:„Die schwachsinnigste Erfindung“

Laubbläser sind laut und umweltschädlich. Für ihren Betrieb gelten daher besonders strenge Ruhezeiten – auch für Modelle mit Akku-Betrieb.

Von Andreas Remien

SZ MagazinGesundheit
:H-A-A-A-TSCHIII!

Warum niesen Männer so irre laut? Und geht das nicht leiser? Ein Selbstversuch. (Und ja, es geht leiser.)

Von Marc Baumann

Verkehr in Bayern
:Bei Tempo 30 stehen Land und Bund auf der Bremse

Der Verkehrsclub Deutschland fordert von Kommunen mehr Mut bei Tempo-Begrenzungen. Viele bayerische Städte und Gemeinden würden gern mehr Straßenabschnitte mit Tempo 30 ausweisen - doch das ist nicht so einfach.

Rechtskolumne
:Muss man Kinderlärm aushalten?

Tagsüber trampeln die Kleinen, nachts schreien sie und auch sonntags geben sie keine Ruhe. Wer im Mietshaus mit Familien wohnt, muss einiges aushalten. Aber es gibt Grenzen.

Von Christina Lopinski

Alkoholverbot nach 22 Uhr in München
:Nachtleben oder Nachtruhe? Was ist wichtiger?

Weil sich Nachbarn im Uni-Viertel über Lärm beschweren, dürfen Kioske nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen. Eine Annäherung an die schwierige Frage, wie viel Trubel die Menschen dort aushalten müssen.

SZ PlusVon Philipp Crone

Freitagnacht in Freising
:Motorgeheul hat ein Nachspiel

Ein 18-Jähriger verursacht unnötigen Lärm mit dem Auto seines Vaters – und übersieht dabei einen Streifenwagen.

Stadtrat
:Wenig Lärmschutz beim Bahnausbau

Spitzenwerte werden heruntergerechnet, geplante Gebiete bleiben unberücksichtigt - und auf die Stadt könnten riesige Kosten zukommen. Von dieser Entwicklung zeigen sich viele Stadträte völlig überrascht.

Von Thomas Daller

Umstrittene Hallen-Pläne
:Agrobs kann Bauantrag stellen

Münsing lässt das Bebauungsplanverfahren für die geplante Erweiterung in Degerndorf ruhen. Die Entscheidung liegt nun beim Landratsamt.

Von Benjamin Engel

Rechtskolumne
:Wann darf man bei Baulärm die Miete mindern?

Wenn das Dach ausgebaut oder die Nachbarwohnung renoviert wird, kann es in einem Mietshaus ziemlich laut werden. Wer zu Hause von dröhnenden Bohrhämmern oder Betonschleifern geplagt wird, darf zumindest die Miete reduzieren – allerdings nur in bestimmten Fällen.

Von Andreas Remien

Prozess am Amtsgericht
:„Klopfattacken“ an Wohnungsdecke – Frau muss 300 Euro bezahlen

Eine Mieterin fühlt sich durch die Nähmaschine einer Nachbarin belästigt. Doch deswegen an die Decke zu klopfen, geht nicht, urteilt das Gericht. Die Frau hätte anders vorgehen müssen.

Münchens neuestes Viertel Freiham
:Wie ist es, auf einer der größten Baustellen Europas zu leben?

Im Westen Münchens entsteht bis 2040 Freiham, hier werden mal so viele Menschen wohnen wie in Landsberg. Bis dahin leben die Anwohner mit und auf der Baustelle: über Solidarität, Staub und das nervigste Geräusch aus der Baugrube.

SZ PlusVon Katja Schnitzler

Rechtskolumne
:Wie viel Lärm dürfen Haustiere machen?

Häufig müssen die Nachbarn das Miauen von Katzen oder das Bellen von Hunden akzeptieren. Aber nicht immer. Wann die Gerichte Tierhaltern Grenzen setzen.

Von Dominik Prantl

Verkehr in München
:Wo bald Tempo 30 gelten könnte

Um den Lärm zu verringern, lässt die Stadt München neue Geschwindigkeitsbegrenzungen prüfen. Zum Beispiel auf der Leopoldstraße. Welche Strecken noch betroffen sind.

Von Andreas Schubert

SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Geht das vielleicht ein bisschen leiser?

Der Nachbar unserer Leserin telefoniert oft und laut bei geöffnetem Fenster. Soll sie ihn darauf ansprechen und einen Nachbarschaftsstreit riskieren? Unsere Kolumnistin hat darauf eine eindeutige Antwort.

Von Johanna Adorján

SZ JetztLärmbeschwerde
:„Sorryyy, aber könnt ihr ein bisschen leiser sein?“

Menschen, die sich über ihre laute Nachbarschaft beschweren, haben keinen guten Ruf. Zu Unrecht, findet unser Autor, denn er ist einer von ihnen. Warum es den Charakter festigt, ab und zu Mitmenschen zu ermahnen.

SZ PlusEssay von Kolja Haaf, Illustrationen von Federico Delfrati

Lärmschutz
:Wie München den Straßenlärm verringern will

In einem neuen Aktionsplan schlägt die Stadt Maßnahmen in 18 Untersuchungsgebieten vor, von Tempo 30 bis zum leiseren Asphaltbelag. Denn die Grenzwerte für die Lärmbelastung werden an vielen Stellen überschritten – mit negativen Folgen für die Gesundheit.

SZ PlusVon Tanja Munsch

Rechtskolumne
:Darf man in seiner Wohnung ein Gewerbe betreiben?

Schulaufgaben korrigieren, Gitarrenunterricht erteilen und Mandanten empfangen: Manches ist in Mietwohnungen zulässig. Aber es kommt dabei auch auf den Einzelfall an.

Von Stefan Fischer

Biologie
:Wie Verkehrslärm schadet

An Zebrafinken haben Forschenden gezeigt, dass eine laute Umgebung den Embryo im Ei direkt schädigt. Was bedeutet das für Menschenbabys?

Von Tina Baier

"Tag gegen Lärm": Bars und Beats
:Essen und Brüllen

Restaurants und Bars sind nicht zufällig immer lauter geworden. Es ist ganz absichtsvoll so designt.

SZ PlusVon Peter Richter

"Tag gegen Lärm": Klassik als Waffe
:Wagner oder Schlagbohrer

Gar nicht so einfach zu bestimmen, was Wohlklang ist und was schädlicher Schall. Ist es mitunter gar dasselbe?

SZ PlusVon Helmut Mauró .

"Tag gegen Lärm": Fitness und Musik
:Kein Mucks in der Muckibude

Fitnesscenter sind Orte der ballernden Beats. Aber es gibt ein Studio, das ist anders. Ein Dank.

SZ PlusVon Christine Dössel

"Tag gegen Lärm": Sehnsucht nach Ruhe
:Hören Sie es auch?

Es ist so laut wie nie zuvor. Was damit zu tun hat, dass Ruhe zwar immer öfter ersehnt, aber immer seltener ertragen wird.

SZ PlusVon Gerhard Matzig

Rechtskolumne
:Darf man in der Nacht duschen?

Manche Menschen widmen sich der Körperpflege oder kochen, während die meisten anderen schlafen. Wann der Nachbar das akzeptieren muss - und wann nicht.

Von Stephanie Schmidt

Tiere
:Warum Wale unter Wasser singen können

Weil Bartenwale zu groß für jedes Röntgengerät sind, war ihre Anatomie bislang rätselhaft. Nun haben Forscher Kehlköpfe von gestrandeten Tieren untersucht – und Erstaunliches entdeckt. Hören Sie selbst!

SZ PlusVon Tina Baier

Urban Art
:Kunst am Zaun

Leni Burger und Julian Momboisse haben mit Schülerinnen und Schülern der Schule an der Herrnstraße Plakate gemalt. Diese sollen jetzt eine Baustelle verschönern.

Von Sabine Buchwald

Rechtskolumne
:Darf man in der Wohnung feiern?

Wer daheim feiern will, muss Rücksicht auf seine Nachbarn nehmen. Was die Rechtslage dazu sagt und wann Lärm ein Kündigungsgrund ist.

Von Ayça Balcı

Güterzugverkehr in München
:Tür an Tür mit der Bahn

Der geplante Brenner-Nordzulauf führt mitten durch die Stadt. Die Bahn hat ihre Um- und Neubauvorhaben aber in viele Einzelprojekte aufgeteilt. Das macht es den Stadträten schwer, Schutzmaßnahmen für die Anwohner durchzusetzen.

SZ PlusVon Ulrike Steinbacher

Prozess um mutmaßlichen Mord in Bramsche
:Wasserpistole gegen Kleinkaliber

In Osnabrück beginnt der Prozess um einen eskalierten Nachbarschaftskonflikt: Ein Rentner soll einen 16-Jährigen erschossen haben. Zuvor hatte er sich offenbar mehrmals über Lärm beschwert.

SZ PlusVon Jana Stegemann

Mitten in Ebersberg
:Bringt mir einen Scherenschleifer

Ein mechanischer Rasenmäher gilt als vergleichsweise leise - möglicherweise deshalb, weil niemand mehr weiß, wie man die Dinger instandsetzen kann.

Glosse von Alexandra Leuthner

Rechtskolumne
:Training zu Hause: Wie laut darf Sport sein?

Joggen im Wohnzimmer, Tischtennis spielen auf der Terrasse, Kicken im Garten: Für die Nachbarschaft kann das ganz schön laut werden. An welche Regeln man sich halten muss.

Von Eva Dignös

Salon Irkutsk
:"Für die Bar ist das, was gerade passiert, existenzbedrohend"

An einem Lokal in der Maxvorstadt zeigt sich, was passiert, wenn die Interessen von Gastronomen und Gästen auf die von Anwohnern treffen. Die Kneipe muss jetzt früher schließen. Und ihre Zukunft ist ungewiss.

SZ PlusVon Max Fluder

Motorradlärm
:Volle Dröhnung

Bei schönem Wetter wird es an beliebten Motorradstrecken laut. Freundliche Bitten um Rücksicht an die Biker bleiben meist folgenlos. Die Stadt Bad Urach versucht es nun anders.

Von Max Ferstl

Kolumne: Hin und weg
:Sieg des Auspuffs

Viele Motorräder sind lauter als Presslufthämmer. In Frankreich gibt es Lärmblitzer, in Deutschland darf weiter gerast und gedröhnt werden.

Glosse von Joachim Becker

26. Tag gegen Lärm
:Schlimmstenfalls ein Herzinfarkt

Zu viel Schall macht nicht nur Schwerhörigen zu schaffen. Für die Auswirkungen sensibilisiert der "Tag gegen Lärm". Was sich in München seit seiner Einführung vor knapp 26 Jahren getan hat.

Von Lena Hollet

Lärm in der Kriegsführung
:Bummmmm!

Von Kriegstrompeten und Dudelsäcken bis zu "Shock and Awe": Seit der Antike setzen Armeen auf Lärm, um Feinde zu täuschen und zu verängstigen. Über Kriegsführung mit Hilfe der Akustik.

SZ PlusVon Lars Langenau

"Air Defender 2023"
:Ein Großmanöver wird zum Problem für den Flugverkehr

Für Juni plant die Luftwaffe ihre bisher größte Luftübung, mit 10 000 Soldaten und 220 Flugzeugen aus vielen Nato-Staaten. Das wird Folgen für den Luftverkehr haben - kurz vor Ferienbeginn.

SZ PlusVon Georg Ismar und Kassian Stroh

Flugreisen
:Luftnummer in Oberpfaffenhofen

Eine Schweizer Touristikfirma bietet vom Sonderflughafen aus Ferienflüge in Semi-Privatjets an - ohne sich dafür die Erlaubnis beim Flughafen und beim Luftamt Südbayern einzuholen.

Von Christian Deussing

Raumfahrt
:Raketen sind noch lauter als gedacht

Das Wummern eines Starts ist noch in weiterer Ferne deutlich zu hören und zu spüren als berechnet. Für die "Artemis"-Mondrakete haben Forscher nun nachgemessen.

Streit um Lärmbelästigung
:St. Maria darf weiter läuten - Beschwerdeantrag abgelehnt

In einer Bürgerversammlungen hatten die Ramersdorfer über die "unnötige Lärmbelastung" durch die Glocken der Wallfahrtskirche St. Maria geklagt. Doch die Stadt stellt nach einer Schallmessung klar: Es darf weiter uneingeschränkt gebimmelt werden.

Von Patrik Stäbler

SZ MagazinGute Frage
:Glut, Schweiß und Stöhnen

Ein offenbar schwerhöriger Mensch irritiert andere Sauna-Gäste mit lauten Atemgeräuschen. Sollte man ihn behutsam darauf hinweisen?

Von Johanna Adorján

Mitten in Freilassing
:Querverkehr in der Einflugschneise

Die vielen Starts und Landungen am Salzburger Airport gehen den Freilassingern sowieso schon auf die Nerven. Jetzt sollen auch noch ihre Lieblingsstörche gefährlich sein.

Glosse von Matthias Köpf

Biologie
:Lärm macht Vögel aggressiv

Nicht nur Menschen, auch Rotkehlchen reagieren gereizt auf Straßenlärm. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Stadt- und Landtieren.

Von Hannah Wagner

Kolumne: Darf man das?
:Für Tiktok üben

Beim Tanzen, Musikhören und Musizieren zu Hause gelten klare Regeln - mit Ausnahmen für Kinder und Jugendliche.

SZ PlusVon Stephanie Schmidt

Umwelt
:"Laut wie ein Presslufthammer"

Laubbläser haben viele Nachteile. Ganz auf sie verzichten wollen die meisten Kommunen allerdings nicht. Wofür die Geräte am ehesten taugen - und wo sie nur eine Plage sind.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel

SZ JetztHorror-Nachbarn
:Horror-Nachbar: Der Corona-Party-Veranstalter

Welche Menschen neben einem hausen, kann man sich nur selten aussuchen. Manchmal machen sie das Wohnen zur Qual. Diesmal geht es um einen Teenager, der während der Corona-Zeit eine Party nach der anderen feierte.

Von Patricia Friedek

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: