Lynsey Addario war als Kriegsfotografin in Afghanistan, in Libyen, in der Ukraine. Die Doku „Love + War – zwischen Krieg und Familie“ zeigt sie auch privat – ein berührendes Porträt.
SZ MagazinJournalismus
:„Ich habe mein Leben lang versucht, die Gleichgültigkeit der Welt zu bekämpfen“
CNN-Reporterin Christiane Amanpour berichtet seit Jahrzehnten aus Kriegsgebieten, hat Staatschefs und Hollywoodgrößen interviewt. Ein Interview über die Verletzlichkeit, die sie spürte, als sie Mutter wurde, und den Unterschied zwischen objektiv und neutral.
Kriegsfotografin Lynsey Addario
:„Ich habe das Gefühl, für meine Kinder am Leben bleiben zu müssen“
Seit 25 Jahren arbeitet Lynsey Addario als Kriegsfotografin. Zweimal wurde die Pulitzerpreisträgerin gekidnappt, mehrmals war sie dem Tod nahe. Inzwischen ist sie zweifache Mutter und fragt sich: Wie viel Risiko bin ich noch bereit einzugehen?
Gaza-Krieg
:Alles nur ein bedauerlicher Einzelfall?
„In journalistische Fragen nicht eingebunden“: Was die Causa des getöteten Mitarbeiters einer Partnerfirma des ZDF über das Risiko erzählt, das mit der Berichterstattung aus Kriegs- und Krisengebieten einhergeht.
Theaterfestival
:Komm, schieß mit mir!
Veteranen-Elend, Fußball mit dem Feind und ein Film über die Wiederbewaffnung: Das Mannheimer „Wunder der Prärie“-Festival mit dem Titel „Theaters of War(s)“ zeigt, wie Kunst auf den Krieg reagiert.
Krieg und Medien
:Wie echt sind die Bilder aus Gaza?
In Gaza hungern Menschen, das belegen viele unabhängige Quellen bis hin zur UN. Manche Bilder, die die Not angeblich zeigen, sind aber aus dem Zusammenhang gerissen. Experten plädieren dafür, ganz genau hinzusehen.
Südostasien
:Sterben für uralte Tempel?
Die Waffenruhe zwischen Thailand und Kambodscha ist brüchig, 300 000 Menschen sind auf der Flucht. Eine Reise zu Menschen im Grenzgebiet, die sich fragen, warum hier eigentlich gekämpft wird.
Krieg und Sprache
:Gestern noch „Unwort des Jahres“, heute schon im allgemeinen Sprachgebrauch
Seit jeher versuchen Kriegsparteien, brutales Vorgehen in beschönigende Begriffe zu verpacken – und sind wie Israels Armee dabei leider erfolgreich. Dabei fehlt es eigentlich nicht an präzisem Vokabular.
Filmfest München
:Betrunkene versuchen, Lee-Miller-Foto zu stehlen
Zwei angetrunkene Filmfestbesucher wollen eine Fotografie von Lee Miller aus einer Ausstellung im Münchner Amerikahaus mitgehen lassen. Polizei und Security stoppen die beiden.
Ukrainische Spezialeinheit
:Mit der „Bruderschaft“ an der Front
Das „Bratstwo“-Bataillon des ukrainischen Militärgeheimdienstes genießt nach spektakulären Kriegseinsätzen einen legendären Ruf. Ein Besuch bei Soldaten, die sich als christlicher Ritterorden verstehen.
80 Jahre Kriegsende
:Am Ende bleiben immer nur geschundene Kreaturen
Der ukrainische Künstler Arthur Bondar hat viel mit Kriegen zu tun. Mit vergangenen und gerade tobenden. Seit Jahren sammelt er auch Fotos aus dem Zweiten Weltkrieg. Er weiß: Übrig bleiben immer von Mächtigen Benutzte.
Ukraine
:Russische Raketen zum Karfreitag
Bei einem schweren Angriff auf die ukrainische Großstadt Charkiw werden mehr als hundert Menschen verletzt, mindestens einer stirbt. Und auch eine wichtige Schule trifft es schwer.
Ukraine-Krieg
:Per VHS-Kurs zur Drohnenbauerin
Früher arrangierte sie preisgekrönte Blumenbouquets. Heute baut Kseniia Kalmus Drohnen für die Front in der Ukraine. Besuch bei einer Floristin in Kiew, die ihrem Land helfen will, wo sie kann.
Kriegsreporter in der Ukraine
:An der Front
Unser Autor berichtet seit drei Jahren für die SZ über den Ukrainekrieg, manchmal an vorderster Front. Und vertraut dabei oft auf Menschen, die selbst ihr Leben aufs Spiel setzen. Eine persönliche Bilanz.
Mutter des IS-Opfers James Foley
:„Wo der Hass regiert, verlieren alle“
Wie kann man jemandem vergeben, der dem eigenen Kind furchtbares Leid zugefügt hat? Ein Gespräch mit Diane Foley, deren Sohn James 2014 in Syrien von IS-Terroristen geköpft wurde. Und die Jahre später in einem Gefängnis einem der Täter die Hand gereicht hat.
Nachruf
:Christoph Maria Fröhder gestorben
Der Reporter und Investigativjournalist arbeitete lange für die ARD in den Kriegsgebieten der Welt. Bekannt wurde er für Berichte aus dem Irak und innenpolitische Dokumentationen.
Jeff Wall in Basel
:Die im Dunkeln sieht man doch
Der Fotokünstler Jeff Wall verhilft den Heimatlosen in den Städten zu Sichtbarkeit - und schafft dabei Werke von bleibender Schönheit. Zu sehen ist das nun in Riehen bei Basel.
Kriegsfotograf Mstyslav Chernov
:"Ich muss Ihnen die Realität zumuten"
Der ukrainische Fotograf Mstyslav Chernov dokumentierte den Angriff auf die Mariupoler Geburtsklinik und zeigt die Geschehnisse nun in einem Dokumentarfilm. Ein Gespräch über Informationen als Waffe.
Tourismus in der Ukraine
:Urlaub in der Ukraine – geht das?
Alte Städte, schöne Berge: Der Krieg macht Reisen in die Ukraine nahezu unmöglich. Warum der Staat sich trotzdem jetzt auf Touristen vorbereitet.
ZDF-Doku über Anja Niedringhaus
:Sie hat die Welt aufgerüttelt
Die Fotografin Anja Niedringhaus wollte mit ihren Aufnahmen helfen, Kriege zu beenden. Ein Film erzählt nun ihre Lebensgeschichte.
Ausstellung über Lee Miller
:Zwischen Schlachtfeld und Laufsteg
Ihre Kriegsfotografien für die „Vogue“ sind legendär. Wie umfassend Lee Millers Werk jedoch wirklich ist, zeigt gerade eine Ausstellung in Hamburg.
Ukrainische Kriegsführung
:Tarnen, täuschen, hinhalten
Läuft die Offensive schon - oder warten die ukrainischen Streitkräfte noch? Was Kiew über seine Strategie verrät, ist eher Camouflage als Information. Auf einem Schrottplatz unweit von Bachmut wappnet sich ein Oberstleutnant für den nächsten Kampf.
SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Berichten aus der Ukraine: Ein Jahr Reporter im Krieg
Ein Jahr nach dem russischen Überfall auf die Ukraine: Wie die SZ aus dem Kriegsgebiet berichtet.
Kriegsberichterstattung
:„Ohne Risiko gibt es im Krieg keine guten Fotos“
Seit fast einem Jahr fotografiert Evgeniy Maloletka in seiner Heimat, in Mariupol, bei Donezk. Ein Gespräch über die Schlacht der Bilder und die Frage, wie viel Leid man zeigen sollte.
SZ JetztRussland
:„Ich bin nicht bereit, geschlagen und vergewaltigt zu werden“
Warum gehen nicht mehr Menschen in Russland gegen den Krieg auf die Straße? Tamara, Sergej und Ilya erklären, warum sie gerne Widerstand leisten würden – offener Protest aber keine Option mehr für sie ist.
SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Warum sind Sie Kriegsreporterin geworden, Katrin Eigendorf?
Die Fernsehjournalistin im Interview ohne Worte über Schwierigkeiten in ihrem Beruf, das wahre Glück und die Frage, wie sie sich abreagiert.
Pressefoto Bayern 2022
:Bilder aus Krieg und Frieden
In acht Kategorien zeichnet der Bayerische Journalisten-Verband die besten Pressefotografen Bayerns aus. Die Themen zeigen eine sehr große Bandbreite.
Friedenspreis an Serhij Zhadan
:Alltag einer brennenden Stadt
"Dies ist ein Vernichtungskrieg und wir haben nicht das Recht, ihn zu verlieren": Ein Treffen mit dem Friedenspreisträger Serhij Zhadan, dessen Tagebücher aus Charkiw schon jetzt zum Besten gehören, was man aus der Ukraine heute lesen kann.
Poetenfest Erlangen
:Nichts, wie es war
Pandemie, der Krieg in der Ukraine und Diversität: Beim "PoetInnenfest" in Erlangen konnte man erleben, wie sich in Deutschland und im Literaturbetrieb gerade die Perspektiven verschieben.
Ukraine
:Was wir vom Krieg sehen
Seit Russland vor einem halben Jahr die Ukraine angegriffen hat, dokumentieren Fotografen die Folgen dieses Krieges. Ihre Bilder sind mächtige Zeugen, die Grausamkeiten und Leid festhalten.
Kriegsreporterin Antonia Rados
:"Ich bin eine Art neugieriger Feigling"
Vierzig Jahre lang war Antonia Rados Kriegsreporterin in Ländern wie Afghanistan oder Iran. Nun verabschiedet sie sich von RTL. Ein Gespräch über Gefahr, Mitgefühl und die Teppiche, die unter ihrem Bett lagern.
Journalist aus Franken
:"Was Sie gehört haben, war Artilleriefeuer"
Der Kriegsreporter Till Mayer reist derzeit viel durch die Ukraine. Von unterwegs schickt er seine Reportagen und Fotografien an Zeitungsredaktionen. Er trifft Menschen, die langsam "mürbe" werden, aber auch Durchhaltewillen zeigen.
Exiljournalismus
:Berechtigt im Einzelfall
Hunderte russische Journalisten fliehen vor Putins Kriegsregime, ganze Exilredaktionen entstehen. Helfen sollen ein Fonds und Visa-Erleichterungen. Was nicht hilft: die deutsche Bürokratie.
Momentaufnahmen im Mai
:Bilder des Tages
Schönes, Erschreckendes, Absurdes und ganz Alltägliches: Momentaufnahmen aus allen Ecken der Welt.
Momentaufnahmen im Mai
:Bilder des Tages
Schönes, Erschreckendes, Absurdes und ganz Alltägliches: Momentaufnahmen aus allen Ecken der Welt.
05:05
Ukraine
:Wie es ist, aus dem Kriegsgebiet zu berichten
Recherchen in der Ukraine sind mit vielen Hindernissen verbunden. Am Ende bleibt oft die Hilflosigkeit. Die Erfahrungen unserer Reporterin im Video.
Liveblog zum Krieg in der Ukraine
:Bundesregierung prüft Lieferung von Panzerhaubitzen
Nachdem bereits die Lieferung von "Gepard"-Panzern bewilligt wurde, erwägt die Ampel der Ukraine noch ein weiteres schweres Waffensystem zukommen zu lassen. Die Gasspeicher in Deutschland müssen bis November zu 90 Prozent voll sein.
Kriegsberichterstattung
:In einem verwundeten Land
Was heißt es, aus der Ukraine über den Krieg zu berichten? Unsere Reporterin über die Erlebnisse und Eindrücke vor Ort.
Medienethik
:"Das Opfer wird ins Rampenlicht gezerrt"
Sollen Medien Bilder aus Butscha zeigen? Die Ethikerin Claudia Paganini erklärt das Spannungsfeld aus Pietät, Aktivismus und Aufmerksamkeitssteigerung.
Berichten im Krieg
:Wie man weitermacht
Viele Journalistinnen und Journalisten verlassen Russland aus Angst vor Verfolgung, ganze Redaktionen berichten jetzt aus dem Exil. Wie "Reporter ohne Grenzen" ihnen helfen will.
Getötete Journalisten in der Ukraine
:Berichten und sterben
Mindestens fünf Reporterinnen und Reporter sind bisher unter den Opfern in der Ukraine. Einige Gedanken zum Unterschied von Augenzeugen und Journalisten in Kriegsgebieten.
Aufmerksamkeitsökonomie
:"Themen und Krisen haben eine Verfallszeit"
Noch vor einigen Wochen gab es kaum Wichtigeres als Inzidenzen und Intensivbetten. Dann kam der Krieg. Ein Gespräch über Aufmerksamkeit mit dem Medienethiker Christian Schicha.
Kriegsberichterstattung
:Müssen wir das sehen?
Manche Medien zeigen Fotos von Kriegstoten, andere nicht. Über die emotionale Wirkung von Bildern - und ethische Grenzen.
Fotografie
:Menschen im Krieg
Für seine Aufnahmen ist der Fotografen David Tesinsky durch die Welt gereist - 2017 auch durch die Ost-Ukraine. Das Tschechische Zentrum stellt nun einige seiner Fotografien vor.
Kriegsreporter in der Ukraine
:"Wir sind die Russen"
Live vom Angriff: Wie das, was Reporter vor laufender Kamera erlebt haben, die Wirklichkeit des Krieges zu den Zuschauern brachte.
Kriegsfotografie
:"Man gewöhnt sich nie an den Horror"
Gerda Taro, Anja Niedringhaus, Carolyn Cole und viele mehr: Die Ausstellung "Fotografinnen an der Front" in Düsseldorf bricht mit dem Klischee, Kriegsberichterstattung sei Männersache. Und räumt auf mit dem Mythos vom "weiblichen Blick".
SZ MagazinPolitik
:Zeugen aus Stein
Seit Jahrtausenden umkämpft, vom IS verwüstet, von russischen Truppen kontrolliert: Kaum ein Ort im Nahen Osten ist so symbolträchtig wie die antike Stadt Palmyra. Ein Reporter und ein Fotograf sind für das SZ-Magazin nach Syrien gereist. Eine Kriegsreportage, erzählt als Graphic Novel.
Doku-Serie "Conflict"
:Und jedes Foto zeigt die Grausamkeit des Krieges
Die Doku-Miniserie "Conflict" porträtiert Fotografen in Extremsituationen und wirft mit deren Bildern Fragen auf. Und zwar jene, die sich im Zeitalter von Smartphones und sozialen Medien nicht mehr nur Profis stellen sollten.
Islamischer Staat
:Tokio erschüttert über Enthauptung von japanischem Journalisten
Japans Regierungschef Shinzo Abe hat die Enthauptung des japanischen Reporters Kenji Goto durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" scharf verurteilt. Goto hatte sich in seinen Berichten vor allem mit den Auswirkungen der Kriege auf die betroffenen Menschen beschäftigt.
Fotozensur im Ersten Weltkrieg
:Nur der Gegner durfte tot ins Bild
Fotos aus dem Ersten Weltkrieg zeigen heroische Kampfszenen oder kitschige Aufnahmen. Doch viele Szenen sind gestellt - und kritische Aspekte ausgeblendet. Fotohistoriker Anton Holzer schildert, wie das Bild vom Krieg gesteuert wurde.