Liechtenstein Vaduz Hilti Art Foundation PK
Mittwochsporträt

Die bürgerliche Eminenz

Michael Hilti hat mit Bohrhämmern ein Vermögen gemacht. Sein Einfluss im Fürstentum Liechtenstein ist gewaltig. In Vaduz hat er sich ein Kunstmuseum gebaut.

Von Uwe Ritzer und Charlotte Theile

Banking And Economy In Liechtenstein's Capital
Liechtenstein

Eingeschnappt

Die EU stellt den Kleinstaat als Steueroase an den Pranger - dabei hat das Land das Bankgeheimnis schon aufgegeben.

Von Uwe Ritzer

Kleinkunst

Böse neue Welt

Über das schmutzige Geld der Anleger wird in Liechtenstein geschwiegen. Jetzt nimmt eine mutige Theatertruppe ihr korruptes Land aufs Korn.

Von Uwe Ritzer

Liechtenstein

Panama, gelobtes Land

Liechtenstein tut viel, um vom Image als Steueroase wegzukommen. Doch die Treuhänder in der Alpenmonarchie helfen Steuerbetrügern weiterhin.

Von Uwe Ritzer

Islamic Banking Finance
Liechtensteins Werben um muslimische Anleger

Banking halal

Die Zeiten von Bankgeheimnis und Steueroase sind vorbei. Deshalb macht sich Liechtenstein auf die Suche nach reichen Kunden aus der islamischen Welt. Das ist nicht gerade einfach, weil strenggläubige Muslime nicht einmal ein Sparbuch besitzen dürfen.

Von Charlotte Theile, Schaan/Vaduz

Fürstentum Liechtenstein
Austausch von Steuerdaten

Liechtenstein setzt auf die Weißgeld-Strategie

Die letzte Bastion der Geheimhaltung fällt: Liechtenstein ist bereit, mit anderen Staaten Vereinbarungen zum automatischen Austausch von Steuerinformationen abzuschließen. Besonderes Augenmerk richtet die ehemalige Steueroase dabei auf die G-5-Länder.

Von Wolfgang Koydl, Vaduz

Verdacht auf Bestechung

Almsicks Lebensgefährte in Untersuchungshaft

Er hat bei einem Immobiliendeal am Frankfurter Flughafen mitgemischt. Nach einer Razzia sitzt der Partner von Franziska van Almsick in Untersuchungshaft. Er soll sich geschäftliche Vorteile erkauft haben. Für die Staatsanwaltschaft Frankfurt geht es aber um viel mehr.

Von Christopher Keil

Skandale in der Mediengesellschaft

Deutschland, einig Prangerland

Jetzt Hoeneß, vorher Zumwinkel, Guttenberg und Wulff: Mit Repräsentanten, die zum Helden nicht länger taugen, geht die deutsche Gesellschaft oft gnadenlos um. Doch warum folgt auf ein meist eher mittelschweres Delikt immer eine exzessive Reaktion der Öffentlichkeit?

Ein Kommentar von Detlef Esslinger

Liechtenstein Fürstentum Steueroase Postkarten
Steueroase Liechtenstein

Angst im Paradies

Im Eiltempo hat Liechtenstein versucht, von den schwarzen und grauen Listen der Steuerschurkenstaaten herunterzukommen. Haushaltslöcher, Defizite in den Sozialkassen und Politikverdrossenheit sind die Folgen. Nun will die neue Regierung die Geschwindigkeit der Reformen bremsen.

Von Uwe Ritzer

Peer Steinbrück diskutiert mit Kindern
Brief an Post und Telekom

Steinbrücks dumme Verteidigung

Der Bettelbrief an zwei Großunternehmen wird für Ex-Finanzminister Peer Steinbrück noch Nachwirkungen haben. Gleich zwei Fehler hat er begangen - nun muss er eine Menge Geduld aufbringen, um potenzieller Kanzlerkandidat der SPD zu bleiben.

Ein Kommentar von Nico Fried

Liechtensteins Regierungschef Klaus Tschütscher

"Wir waren die Prügelknaben"

Kleines Land und großer Wirbel: Liechtenstein machte in der Vergangenheit vor allem als Steueroase von sich reden. Regierungschef Klaus Tschütscher unterzeichnet nun ein Abkommen, das vieles ändern soll. Ein Gespräch über das schlechte Image des Landes, die Euro-Krise und Datendieb Heinrich Kieber.

Interview: Uwe Ritzer

Ex-Manager Pischetsrieder wegen Steuerhinterziehung vor Gericht
Ex-Auto-Manager wegen Steuerhinterziehung vor Gericht

Pischetsrieder muss 100.000 Euro zahlen

Steuerhinterziehung ja, Vorsatz nein: Das Landgericht München hat das Verfahren gegen den früheren BMW- und VW-Chef Pischetsrieder eingestellt. Er muss 100.000 Euro zahlen. Das Gericht beteuert, diese Entscheidung habe nichts mit dem "verhältnismäßig bekannten Herrn Pischetsrieder" zu tun.

Former Volkswagen head and former CEO of German luxury carmaker BMW, Pischetsrieder arrives at a courtroom in Munich
Ex-Auto-Manager Pischetsrieder vor Gericht

"Volkstümlich gesagt, nichts dabei gedacht"

Mehrere Jahre ermittelte die Staatsanwaltschaft, jetzt steht Bernd Pischetsrieder vor Gericht: Er soll mehr als 200.000 Euro Steuern hinterzogen haben. Der ehemalige VW- und BMW-Chef ist da allerdings ganz anderer Ansicht.

LIECHTENSTEIN-GERMANY-TAX-FRAUD-WARRANT
Liechtensteins Staatsfeind Heinrich Kieber

Henry, das gefährliche Heimkind

"Ein notorischer Hochstapler und verurteilter Verbrecher": Heinrich Kieber gilt als Liechtensteins Staatsfeind Nummer eins, seit er Daten von Steuersündern für Millionen verkauft hat. Eine Biographie will ihn nun als gestörte Persönlichkeit entlarven.

Von Uwe Ritzer

Swiss and German negotiators have reached agreement on a tax tr
Abkommen mit der Schweiz

Teuer erkaufter Steuerfrieden

Schweizer Banker jubeln: Ihr Land will Schwarzgeld legalisieren, das Abkommen mit Berlin läuft auf eine Amnestie für reiche deutsche Steuersünder hinaus. Schon hofft die nächste Steueroase auf einen ähnlichen Deal.

Von Wolfgang Koydl und Uwe Ritzer

LIECHTENSTEIN-GERMANY-TAX-FRAUD-WARRANT
Steuerdaten-Diebstahl: Heinrich Kieber

Staatsfeind Nummer eins - von Liechtenstein

Er ist dann mal weg: Heinrich Kieber hatte einst Kontendaten aus Liechtenstein weltweit an Fahnder verkauft und so unter anderem Post-Chef Zumwinkel als Steuerhinterzieher entlarvt. Dann tauchte er ab. Jetzt flog Kieber in Australien auf - und ist schon wieder verschwunden.

Von Uwe Ritzer

60 Jahre Bundesrepublik - Klaus Zumwinkel
Steuerparadies Liechtenstein

Verdrängte Milliarden

Drei Jahre nach Zumwinkel: Deutschland macht seinen Frieden mit der Steueroase Liechtenstein.

Von Uwe Ritzer

Dominique Strauss-Kahn
Dominique Strauss-Kahn

Unschuldsvermutung in Handschellen

Die Unschuldsvermutung gehört zu den ehernen rechtsstaatlichen Prinzipien. Die öffentliche Vorführung des Beschuldigten Dominique Strauss-Kahn ist für Europäer befremdlich. Doch deutsche Staatsanwälte und Richter sollten sich, statt angewidert zu sein, an die Fälle Zumwinkel und No-Angels-Sängerin erinnern.

Ein Kommentar von Heribert Prantl

Grenzschild des Fürstentums Liechtenstein
Banken-Deal

Liechtenstein - bitte draußen bleiben

Bei der Liechtensteiner LGT-Bank parkten Steuerhinterzieher wie der Ex-Post-Chef Zumwinkel ihr Geld. Die Deutsche Bank wollte an sie eine ungeliebte Tochter verkaufen - doch der Deal platzte.

Von H. Freiberger und M. Hesse

Vaduzer Bank muss Steuersünder entschädigen
Liechtenstein und die Banken

Zeit, dass sich was dreht

Liechtenstein, drei Jahre nach Zumwinkel: Regierung und Geldhäuser wollen alles tun, um das Schwarzgeld-Image endlich loszuwerden. Es geht um das Überleben des Finanz-Standorts.

Von Uwe Ritzer

Interview: Lars Feld

"Die Griechen brauchen mehr Zeit"

Lars Feld ist der jüngste "Wirtschaftsweise" aller Zeiten. Ein Gespräch über die Steuertricks der Regierung, verschuldete Zombie-Staaten - und seine Furcht vor neuen Turbulenzen in der Weltwirtschaft.

Interview: Markus Balser

Liechtenstein bremst Deutschland bei Jagd nach Steuersuendern aus
Liechtenstein

Kasino Royal

Vor genau drei Jahren flog Post-Chef Zumwinkel als Steuerbetrüger auf. Seither hat sich in Liechtenstein einiges getan. Schwarzgeld vor dem Fiskus zu verstecken, funktioniert nicht mehr so gut. Stattdessen setzt das Land nun auch auf eine Spielhölle.

Von Uwe Ritzer

Ex-Kreml-Agentin Chapman startet Fernsehkarriere
Wirtschaft kompakt

Marke "00Sex"

Sicher ist sicher: Russlands prominenteste Ex-Agentin Anna Chapman lässt ihren Namen als Handelsbezeichnung schützen. Außerdem: Geballte Infineon-Euphorie und Oracle muss für Sun-Sünden büßen - das Wichtigste in Kürze.

Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky verhaftet
Affäre um Ex-BayernLB-Vorstand

Im Land des Geldes

50 Millionen Dollar bunkerte Gerhard Gribkowsky in einer Privatstiftung in Österreich. So wie der frühere Risikovorstand der BayernLB verstecken dort viele reiche Deutsche ihr Geld - darunter sind etliche prominente Namen.

Von Uwe Ritzer

Symbolbild zur Telekom-Spitzelaffäre
Telekom: Spitzelaffäre

Dreieinhalb Jahre Haft für den Oberschnüffler

Die Telekom spionierte die Telefondaten von Journalisten, Gewerkschaftern und Aufsichtsräten aus. Das klingt nach einer systematischen Aktion, in die viele involviert sind - doch verurteilt wird nur einer.