Kinderarmut

Kinderarmut

Kindergesundheit
:„Wir haben mehr Depressionen, mehr Ängste, mehr Traurigkeit, mehr Hoffnungslosigkeit“

Martin Holtmann, Leiter der LWL-Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hamm, sieht eine Gesundheitskrise bei jungen Menschen. Eine verlorene Generation fürchtet er aber nicht.

SZ PlusInterview von Jakob Biazza

Reden wir über Geld
:„Der Durchschnittsdeutsche ist dem Bürgergeldbezieher näher als dem Millionär“

Wenn Jobcenter Arbeitslose sanktionieren, gleicht der Verein von Helena Steinhaus das aus. Zu ihr kommen Mütter, die kein Geld für Babymilch haben – und sie sagt: Sparen müsste der Staat woanders.

SZ PlusInterview von Bastian Brinkmann und Lea Hampel

Kinder- und Jugendentwicklung
:„Eltern sind heute mit ganz anderen Erwartungen konfrontiert“

Die einen spielen Klavier und Tennis, andere haben nicht einmal zwei Paar Schuhe – Kinder spüren solche Unterschiede. Pädagogikprofessorin Sabine Walper über die Ursachen und darüber, was zu tun wäre.

SZ PlusInterview von Kathrin Aldenhoff

SZ Gute Werke
:Was es bedeuten kann, zu früh geboren zu sein

Die Schwangerschaft einer jungen Frau verlief problemlos, bis sie mit Schmerzen in die Klinik fährt. Wegen einer Infektion kommen ihre Zwillinge viel zu früh auf die Welt. Was die alleinerziehende Mutter seitdem bewältigen muss.

Von Sabine Buchwald

Kinderarmut
:Warum ein Zehnjähriger nie wieder einen Schulfreund zu sich einladen möchte

Nur ein Mal hat Ilyas zu Hause Besuch von einem Mitschüler bekommen. Als der Junge ihn am nächsten Tag in der Schule arm nennt, kommt er in Tränen aufgelöst nach Hause. Wie es für Kinder ist, in Armut aufzuwachsen.

Von Andrea Schlaier und Claudia Klein (Illustration)

SZ Gute Werke
:„Für Kinder ist Scham ein großes Thema“

Auch im Münchner Speckgürtel fehlt vielen Familien das Geld, um über die Runden zu kommen. Martina Rusch vom Kinderschutzbund Starnberg weiß, was das mit Kindern macht und wie man ihnen helfen könnte. SZ Gute Werke möchte sie dabei unterstützen – durch einen Zuschuss für den Hilfsfonds der Organisation.

Interview von Stephanie Schwaderer

Statistisches Bundesamt
:2,2 Millionen Kinder und Jugendliche sind in Deutschland armutsgefährdet

Im vergangenen Jahr war etwa jedes siebte Kind von Armut bedroht. Der Anteil lag zwar unter dem EU-Durchschnitt, doch ist die Quote zuletzt gestiegen.

Unterhaltsvorschuss
:Männer, die nicht zahlen wollen

Wenn ein Elternteil nicht für das gemeinsame Kind aufkommt, springt erst einmal der Staat ein. In den meisten Fällen bekommt er das Geld nicht zurück.

SZ PlusVon Christina Lopinski

Inflation
:Kinder, wir müssen sparen!

Musikunterricht und Markenklamotten sind ganz schön teuer geworden. Mit der Familie essen zu gehen, kostet ein halbes Vermögen. Wie erklärt man es den Kindern, wenn die Inflation zuschlägt?

SZ PlusVon Kathrin Werner

MeinungKoalition
:Der Sozialstaat braucht Pflege, nicht Misshandlung

Sozial ist, wenn der Alltag für alle funktioniert. Das sollte der Bundeskanzler würdigen, statt herablassend darüber zu sprechen.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

SZ Gute Werke
:Einmal Kühe streicheln, einmal Salzwasser riechen

Endlich Ferien! Ab nach Italien oder Spanien. Doch nicht für Alaya und Karam. Die Kinder waren noch nie im Urlaub. Über Familien, die davon träumen, einfach mal weg zu sein.

Von Sabine Buchwald, Johanna Feckl, Karin Kampwerth und Claudia Klein (Illustrationen)

MeinungLage der Kinder
:Geld? Rentner und Panzer!

50 Prozent des Haushalts gehen demnächst an Alte und das Militär. Das zeigt: So sehr wir Kinder lieben, gesellschaftlich sind sie uns vollkommen egal.

SZ PlusVon Jakob Biazza

Reden wir über Geld
:„Ich bin reich genug, um nie mehr arbeiten zu müssen“

Martin Rütter ist als Hundetrainer zum Bestsellerautor, Comedian und TV-Star geworden. Jedes Jahr erreicht er Millionen Menschen. Wie er mal ein Auto bar bezahlt hat, Sat 1 mit ihm über Prostituierte reden wollte – und warum die Hundeschulen für ihn gar kein so gutes Geschäft sind.

SZ PlusInterview von Björn Finke und Nils Heck

Kinderrechte und Adultismus
:Liebesgrüße aus der Geriatrie

Kinder sind unsere Zukunft, heißt es immer. Warum wirkt es dann seit Jahrzehnten, als würden Politik und Gesellschaft nur für Menschen über 50 gemacht?

SZ PlusVon Jakob Biazza

Reden wir über Geld
:„Viele schämen sich zu sehr“

Wegen des großen Andrangs müssen die Tafeln Lebensmittel rationieren. Tafel-Deutschland-Chefin Sirkka Jendis über das Stigma von Armut, das Menschen abhält, sich Hilfe zu suchen. Und über den Vorwurf, dass manche Geflüchtete im SUV vorfahren.

SZ PlusInterview von Kerstin Bund und Kathrin Werner

Reden wir über Geld
:"In manche Tafeln kommen seit Beginn des Krieges doppelt so viele Menschen wie davor"

Wegen des großen Andrangs müssen die Tafeln Lebensmittel rationieren. Tafel-Deutschland-Chefin Sirkka Jendis über das Stigma von Armut, das Menschen abhält, sich Hilfe zu suchen. Und über Geflüchtete, die in SUVs vorfahren.

SZ PlusInterview von Kerstin Bund und Kathrin Werner

Kinderarmut in München
:Alexander war zwölf, als er den Gerichtsvollzieher in die Wohnung bat

Auch im reichen München leben Kinder und Jugendliche, die Hunger haben und kein eigenes Bett. Oft schämen sie sich dafür - und der Armut zu entkommen, ist verdammt schwer.

Von Kathrin Aldenhoff

SZ-Podcast „München persönlich“
:Wenn Kinder bei ihren Eltern nicht mehr sicher sind

Der Kinderschutzbund München wird 50 Jahre alt. Kirstin Dawin, Leiterin des Kinderschutzzentrums, berichtet im Podcast „München persönlich“ von Fällen, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen. Und schildert Notfälle in Familien, bei denen ihr Verein wirklich helfen kann.

Von Ulrike Heidenreich

Kinderrechte in der Verfassung
:Das ist kein Spiel

Kinderrechte im Grundgesetz wären mehr als Symbolik, würden Straßenbau, Lieferketten, Steuerpolitik berühren. Bestimmt ist es zynisch anzunehmen, dass sie genau deshalb dort noch nicht stehen.

SZ PlusVon Jakob Biazza

USA
:Die obdachlosen Kinder von Skid Row

Mehr als 200 Kinder leben in einem der gefährlichsten Viertel von Los Angeles auf der Straße. Sie schlafen in Zelten oder Autowracks. Nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs dürfte ihr Leben noch unsicherer werden.

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

MeinungSozialpolitik
:Das Projekt Kindergrundsicherung ist tot

Die Frage ist jetzt nur noch: Wer sagt’s Familienministerin Lisa Paus?

SZ PlusKommentar von Henrike Roßbach

Ampel-Koalition
:Wo der Haushalt noch wackelt

Bürgergeld-Sanktionen, Kinder in Not und Deutsche Bahn: Nach der Regierungseinigung wird klar, dass ab Herbst weiter hart gestritten werden wird – diesmal im Bundestag.

Von Markus Balser

Kindergrundsicherung
:Schrittchen für Schrittchen

Lange wirkte es so, als drohe die Kindergrundsicherung zu scheitern. Der Ampel ist nun zumindest eine Annäherung gelungen, aber die Grundsatzkritik an dem Gesetz von Lisa Paus ebbt nicht ab. Was bedeutet es für Menschen, die betroffen sind?

SZ PlusVon Celine Chorus und Sina-Maria Schweikle

Kinderarmut in Japan
:Abgemagert aus den Ferien

In der Sozialpolitik kann sich Japans Regierung auf das Prinzip der Selbsthilfe verlassen. Doch dieses belastet vor allem Single-Mütter und schreckt von der Familiengründung ab. Die sinkende Geburtenrate zwingt den Staat zum Umdenken.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Familie
:Alleinerziehend und arm, der Alltag mit vier Kindern

Susanne Naumann hat vier Kinder und war lange ohne Job. Inzwischen arbeitet sie wieder, doch ihr Alltag ist aufreibend. Eine Langzeitbeobachtung in einem Land, in dem Alleinerziehende oft ausgegrenzt sind.

SZ PlusVon Lea Hampel

ExklusivKindergrundsicherung
:Kommt "das größte sozialpolitische Reformprojekt der Ampel" nur schrittweise?

Laut einem Regierungspapier könnte Familienministerin Lisa Paus vom Komplettstart am 1. Januar 2025 abrücken und die Sozialreform gegen Kinderarmut stufenweise einführen. Auch den Haushaltsstreit würde das entschärfen.

SZ PlusVon Markus Balser und Roland Preuß

Kinderarmut
:Ab ins Behörden-Pingpong

Mit der Kindergrundsicherung sollen bedürftige Familien viel leichter an Hilfsgelder kommen, sagt Ministerin Paus. Ein Sozialberater, der Mütter und Väter durch den deutschen Sozialstaat lotst, meldet erhebliche Zweifel an.

SZ PlusVon Roland Preuß

Nachhaltigkeit
:Dem Ziel so fern

Eine bessere Welt, definiert in 17 Zielen und 169 Unterzielen - so hatten das die Vereinten Nationen geplant. Doch zur Halbzeit zeigt sich: Der Weg ist viel weiter als gedacht. Es gibt sogar Rückschritte.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Erste Klasse
:Gut gerüstet für den Schulstart

Damit auch die drei Kinder einer Familie aus dem Wolfratshauser Frauenhaus eine schöne Einschulung erleben, legen Leder Tausend und die Soroptimistinnen zusammen.

MeinungSozialpolitik
:Kinder sind wichtiger als die schwarze Null

Die mickrigen Beträge für Kindergrundsicherung sind eine Schande. Wer die Sozialpolitik einfriert, friert die Demokratie ein.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Kindergrundsicherung
:530 Euro für die Kleinsten

Nach der späten Einigung der Ampel auf die Grundsicherung für armutsgefährdete Kinder nennt Familienministerin Paus geschätzte Beträge.

Kindergrundsicherung
:"Wir waren arm, und meinen Eltern war es egal"

Was macht ein politischer Streit wie der um die Kindergrundsicherung mit denen, die es betrifft? Unsere Autorin war erst ein armes Kind, dann eine arme Mutter. Hier schreibt sie, was sie von der Gesellschaft gebraucht hätte.

SZ PlusGastbeitrag von Celsy Dehnert

MeinungSchulen
:Immer derselbe Machtkampf zwischen Bund und Ländern

Alle reden stets davon, wie wichtig Bildung ist und dass man die Schulen stärken muss. Aber dann? Werden alle Ideen zerrieben. Wie man gerade wieder erleben muss.

SZ PlusKommentar von Kathrin Müller-Lancé

Kinderarmut im Landkreis
:"Keiner sieht, wie ich kämpfe"

Kinderarmut macht auch vor der Region rund um München keinen Halt. Eine 14-Jährige und eine alleinerziehende Mutter aus dem Landkreis Ebersberg erzählen, was es heißt, wenn für Kinder das Geld gerade so zum Leben reicht.

SZ PlusVon Franziska Langhammer

MeinungBundesregierung
:Hohe Decken und kleines Karo

Im Meseberger Schloss sind die eigentlichen Akteure bei den nächsten Koalitionsentscheidungen gar nicht am Tisch: die Länder und die Fraktionen. Die Kindergrundsicherung gab nur einen Vorgeschmack auf die nächsten Scharmützel.

SZ PlusKommentar von Stefan Kornelius

Sozialreform
:Was sich durch die Kindergrundsicherung ändern soll

Die Ampel hat sich nach langem Streit geeinigt. Verschiedene Leistungen für Kinder sollen in einer gebündelt werden. Was ändert sich nun für Familien? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Von Juri Auel und Nadja Lissok

Korrekturen
:174 Euro für bedürftige Schulkinder

Das Bildungs- und Teilhabepaket sieht neben den monatlichen 15 Euro für Sport, Kultur, Freizeit noch einmal 174 Euro jährlich für Schulbedarf vor.

Bildung
:Schon der Schulranzen wird für manche zum Luxus

Das Ende der Sommerferien ist für arme Familien eine schwierige Zeit. Was, wenn das Geld nicht für die Ausstattung der Kinder, für Schulhefte und Turnbeutel reicht? Zwei Mütter berichten.

SZ PlusVon Kathrin Müller-Lancé

MeinungFamilien
:Rührseligkeit bringt rein gar nichts

Wenn es um die Jüngsten geht, wird in Deutschland resolut Stückwerkpolitik betrieben - das führt der Streit um die Kindergrundsicherung vor. Welchen Lebensweg ein Kind nimmt, ist in diesem reichen Land daher weiterhin Glückssache.

SZ PlusKommentar von Henrike Roßbach

Schwimmkurs für Erwachsene
:Das Wasser ist dein Freund

Nicht alle können als Kind Schwimmen lernen. Ein paar erste Bahnen mit denen, die Jahre später den Sprung ins kalte Wasser wagen.

SZ PlusVon Carim Soliman

Familienpolitik
:Arithmetik der Armut

Finanzminister Christian Lindner spricht von einem statistischen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Kinderarmut. Warum damit nichts über Ursachen gesagt ist.

Von Paul-Anton Krüger

Kindergrundsicherung
:Eine Rechnung mit vielen Unbekannten

Die Bundesregierung will Kinder aus der Armutsfalle holen. Seit Monaten wird um die Kindergrundsicherung gerungen. Nun stehen Eckpunkte fest. Aber der Streit zwischen den Familien- und Finanzressortchefs ist noch nicht gelöst.

SZ PlusVon Paul-Anton Krüger

Streit um Kindergrundsicherung
:Diakonie und Ökonomen stärken Familienministerin Paus

Zwei Milliarden Euro mehr für arme Familien - darauf beharrt Finanzminister Lindner. Reicht niemals, um Kinderarmut wirksam zu bekämpfen, rechnet eine Studie nun vor. Und Paus freut sich.

Von Robert Laubach und Carim Soliman

MeinungBundesregierung
:Frisch erholt in die Selbstzerfleischung

Schon wieder bekämpfen die Koalitionäre einander ohne vernünftigen Grund. Wenn nicht einmal miserables Wachstum, ein anhaltender Krieg in Europa und Bestzahlen für Rechtspopulisten die Ampel vom Streiten abhalten - was dann?

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Gesundheit
:Kinder mit niedrigem Sozialstatus sind häufiger einsam

Kinder aus wohlhabenden Elternhäusern haben nicht nur bessere Bildungsmöglichkeiten. Eine Studie zeigt, dass auch die Chancen auf gute Gesundheit ungerecht verteilt sind.

Armut
:Knapp zwei Millionen Kinder auf Bürgergeld angewiesen

Die Zahl derer, die mit ihren Familien Hilfe vom Staat benötigen, ist seit 2015 ähnlich hoch - aber es trifft noch mehr geflüchtete Kinder.

Lisa Paus
:Ins Abseits gekämpft

Die grüne Familienministerin Paus versucht mit aller Macht und Kanzlers Hilfe die Kindergrundsicherung durchzusetzen - gegen den Widerstand der FDP. Kann sie den Koalitionspartner so zum Einlenken bewegen?

SZ PlusVon Roland Preuß und Katharina Riehl

Familienpolitik
:„Eine Verfünffachung der Kinderarmut, das ist skandalös!“

Renate Schmidt war Familienministerin im Kabinett Schröder, seitdem weiß sie um die Schwierigkeiten dieses Amtes. Ein Gespräch über die Querelen um die Kindergrundsicherung – und warum sie fast als Politikerin hingeschmissen hätte.

SZ PlusInterview von Ann-Kathrin Eckardt

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Zwei Milliarden gegen Kinderarmut?

Für die Kindergrundsicherung hat Familienministerin Lisa Paus zwölf Milliarden Euro gefordert. Erhalten soll sie nur zwei. Was bleibt da noch von dem Projekt?

Von Tami Holderried und Roland Preuß

MeinungBundesregierung
:Die geschrumpfte Reform

Die Kindergrundsicherung ist ein Herzensanliegen der Grünen - doch hat Familienministerin Lisa Paus eine gute Sache schlecht vertreten.

SZ PlusKommentar von Roland Preuß

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