Ist Deutschland auf Naturkatastrophen oder Kriege vorbereitet? Was, wenn nicht ein Dutzend Menschen schwer verletzt sind, sondern Tausende? Die Ärztin Annika Rohde muss mit einem kleinen Team lebenswichtige Antworten finden – und wird dabei von der Wirklichkeit eingeholt.
Katastrophen
:Krrrks!
Jeden Tag bebt irgendwo die Erde. Meistens spürt das niemand. Von Schlangen, die aus dem Winterschlaf erwachen, bevor ein Erdbeben droht, bis zu tonnenschweren, goldglänzenden Kugeln, die in Wolkenkratzern hängen und Beben auspendeln sollen.
Katastrophenmeldungen
:Schreck lass nach
Die Apokalypse ist nah, jede Krise wird zum Worst-Case-Szenario: Wer täglich die Nachrichten verfolgt, geht immer gleich vom Schlimmsten aus. Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung. Ein Plädoyer für mehr Zuversicht.
Katastrophe in Indien
:Mehr als 130 Tote nach Einsturz einer Fußgängerbrücke
Die rund 150 Jahre alte Hängebrücke über den Fluss Machchhu war erst vor wenigen Tagen wiedereröffnet worden.
Flutkatastrophe
:Auf einmal ist alles weg
Die Jahrhundertflut verursachte ein Ausmaß an Zerstörung, das kaum vorstellbar ist. Das Wasser schwemmte Autos weg, Kinder sahen ihr Zuhause verschwinden. Über größte Not und die unglaubliche Macht der Solidarität.
Katastrophen
:Alles hängt zusammen
Waldbrände am Amazonas, Kälte in Texas, eine Explosion in Beirut und die Pandemie: Katastrophen nehmen weltweit nicht nur zu, sie verstärken sich auch gegenseitig. Was die Unglücke der vergangenen Jahre verbindet - und was das für die Zukunft bedeutet.
SZ MagazinDas Beste aus aller Welt
:Die gute alte Sirene
Einst wurden die pilzförmigen Dinger auf Rathäusern und Schulen abgeschafft. Nun, nach der Flutkatastrophe, könnten sie wieder bundesweit installiert werden. Unseren Kolumnisten erinnert das an den Fliegeralarm seiner Kindheit, Odysseus – und den einzigen Sänger, der die Sirenen je zu übertonen vermochte.
Klimakolumne
:Nach der Katastrophe das Vergessen
Das schreckliche Unwetter hat die politische Rhetorik verändert: Plötzlich sind fast alle für mehr Klimaschutz. Aber wird der Effekt anhalten? Die Erfahrung lehrt leider etwas anderes.
Flut, Hitze, Erderwärmung
:"Klimawandel, das war immer woanders"
Katastrophen wie Überschwemmungen oder Hitzewellen werden zunehmen, sagt Wissenschaftsautor Toralf Staud. Was sich im Umgang mit der Klimakrise ändern muss und was jeder Einzelne für die eigene Sicherheit tun kann.
Japan
:Im Schlamm versunken
Eine gewaltige Matschlawine verwüstet den japanischen Kurort Atami. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst. Und das Land bekommt wieder vorgeführt, wie der Klimawandel das Leben auf der Insel bedroht.
Hauseinsturz in Florida
:"In den USA fallen Gebäude doch nicht einfach in sich zusammen"
Nach dem Einsturz eines Wohnhochhauses bei Miami steigt die Zahl der Toten auf neun, mehr als 150 Menschen werden noch immer vermisst. Was könnte der Grund für die Katastrophe gewesen sein?
Zugunglück
:Pilgerfahrt in den Tod
Ein Zug kracht an einem Bahnübergang in einen voll besetzten Pritschenwagen, in dem junge Jesuiten nach ihrem Besuch in Andechs heimkehren. 16 Menschen sterben vor 70 Jahren beim schwersten Unglück im Landkreis Starnberg.
Psychologie
:Alles wird immer schlimmer
Je besser es uns geht, desto mehr haben wir das Gefühl, dass sich die Dinge zum Schlechteren entwickeln. Welche Folgen hat das für die Gesellschaft?
Katastrophen
:Es geschah im Schnee
Orkanartiger Wind, minus 40 Grad Kälte, seltsame Himmelserscheinungen - und plötzlich sind neun junge Menschen tot. Stecken dahinter CIA-Agenten, Radioaktivität oder schlicht eine ungewöhnliche Lawine? Über eine mysteriöse Katastrophe im Ural im Winter 1959.
Italien
:Brückeneinsturz hätte leicht verhindert werden können
Ein Prüfbericht stellt klar: Am Unglück in Genua war nicht das Wetter schuld. An einem entscheidenden Träger wurde seit 1993 keine Wartung vorgenommen. Selbst Warnungen des Bauplaners waren ignoriert worden.
Gefahrgut
:Brand zwischen Zapfsäulen
Helfer und Feuerwehr löschen einen Tanklaster in Gröbenzell
Katastrophenhilfe
:"Da haben wir auf die Schnelle eine Luftbrücke organisiert"
Die Studentin Martina Niesyto, 23 und ihr Freund sehen die Bilder der Explosion in Beirut - und ändern über Nacht ihr Leben. Mithilfe einer Fluggesellschaft schicken sie mehr als eine Tonne Hilfsgüter in den Libanon. Über das Glück des Helfens.
Bundesweiter Warntag
:Falscher Alarm
Eine App soll Millionen Deutsche vor Notfalllagen warnen - doch beim bundesweiten Probealarm bleibt sie still. Das Bundesinnenministerium bezeichnet die Übung inzwischen als "fehlgeschlagen".
Warntag
:"Die Pandemie hat viele Elemente einer Katastrophe"
Um elf Uhr an diesem Donnerstag heulen Sirenen als Teil des bundesweiten "Warntages". Was davon zu halten ist und wo Gefahren in Zukunft lauern, erklärt der Katastrophenforscher Martin Voss.
Rettungseinsatz
:Spürnasen, die Leben retten
Wenn Katastrophen passieren und Menschen verschütt gehen, macht sich die BRH-Rettungshundestaffel Oberbayern auf die Suche. Wie die Tiere lernen, Opfer lebendig unter Trümmern aufzuspüren. Ein Besuch auf dem Trainingsgelände.
Jahrestag der Germanwings-Katastrophe
:Trauern via Twitter
Fünf Jahre ist es her, dass bei der Germanwings-Flugzeugkatastrophe in den französischen Alpen 150 Menschen starben. Die Corona-Krise verhindert öffentliches Gedenken.
Kolumne "Alles Gute"
:Die Rückkehr der Minnesänger
In jeder Krise passiert auch Gutes, selbst wenn man es nicht immer auf den ersten Blick erkennt. In dieser Kolumne schreiben SZ-Redakteure täglich über die schönen, tröstlichen oder auch kuriosen kleinen Geschichten in dieser vom Coronavirus geplagten Zeit.
Kolumne "Alles Gute"
:In jeder Krise passiert auch Gutes
Selbst wenn man es nicht immer auf den ersten Blick erkennt. In dieser Kolumne schreiben SZ-Redakteure täglich über die schönen, tröstlichen oder auch kuriosen kleinen Geschichten in dieser vom Coronavirus geplagten Zeit.
Leben mit Corona
:Der Stillstand nach dem Virusalarm
Leere Supermarktregale, geschlossene Schulen und Kitas, Besuchsverbote an Kliniken: Das Leben macht vielerorts eine Pause. Mancher versucht derweil, den Notstand auch als Chance zu begreifen.
Bad Tölz-Wolfratshausen
:Elf Corona-Infizierte im Landkreis
Die Kreisbehörde meldet einen weiteren Fall.
Notfallversorgung
:Wurst aus Angst
Am 24. August 2016 riet der damalige Innenminister Thomas de Maizière der Bevölkerung, zu hamstern. Eine Geschichte von plötzlichen Preppern und Herrn Rebbereh aus Hildesheim, der lang haltbare Nahrung vertreibt.
MeinungKlimakrise
:Australien im Feuer des Kolonialismus
Die Brände sind Folge der kapitalistischen Expansion Europas: Wie bequem: Die Schäden der Wachstumsideologie zeigen sich am anderen Ende der Welt.
ExklusivNach Dammbruch in Brasilien
:Angehörige der Opfer erstatten Anzeige gegen TÜV Süd
Fast neun Monate nach dem Unglück in der Eisenerzmine klagen fünf Angehörige nun gegen Mitarbeiter der Firma - unter anderem wegen fahrlässiger Tötung.
Hurrikan "Dorian"
:Das Glück nach dem Sturm
In Titusville, Florida, haben sich die Bewohner nahezu perfekt auf den Wirbelsturm vorbereit. Jetzt ist "Dorian" abgedreht. Besuch in einer Stadt, die gerade so davongekommen ist.
"Swell" im NDR
:Die Dramaserie zum Klimawandel
"Wenn die Deiche brechen" zeichnet eine bedrohlich nahe Dystopie. Zwar wirkt die Serie manchmal etwas zu undramatisch und dröge - ist aber doch alles andere als abwegig.
Hurrikan "Dorian"
:Das Monster wütet
Der extreme Hurrikan hat Kraft entwickelt wie kaum ein Wirbelsturm zuvor. Auf den Bahamas dürfte der Wiederaufbau Jahre dauern, in Florida schöpfen die Menschen aber Hoffnung. Doch Stürme dieser Kategorie könnten sich häufen.
Brückeneinsturz vor einem Jahr
:Genua erinnert an die "Apokalypse"
Ein Jahr nach dem Unglück wird der Opfer des Brückeneinsturzes in Genua gedacht. Solange das Stadtbild nicht heilt, können die Menschen das Trauma nicht verarbeiten.
Stromboli
:Tödlicher Freund
Noch bevor die Rauchschwaden nach dem Ausbruch des Stromboli verzogen sind, geht das Leben auf der süditalienischen Insel weiter. Der Vulkan ist eben nicht nur Gefahr - sondern auch Geschäftsgrundlage.
Katastrophe
:Mosambik wartet auf Hilfe
Zehntausende Menschen warten im Katastrophengebiet in Südostafrika weiter auf Hilfe. 1,8 Millionen Menschen sind nach UN-Schätzung betroffen. "Das Ausmaß der Krise ist erschütternd", sagte der Generalsekretär der Rotkreuz- und ...
Nach 101 Verhandlungstagen
:Loveparade-Prozess für sieben Angeklagte eingestellt
Achteinhalb Jahre nach der Katastrophe geht das Strafverfahren nur noch gegen drei der ehemals zehn Angeklagten weiter. Die Verjährung rückt näher.
Krisen im Urlaub
:"Wir mussten unsere Gäste erst einmal wiederfinden"
Reiseveranstalter müssen aktiv werden, wenn Urlauber in Not geraten. Krisenmanager Mirko Jacubowski über Unfälle, Touristen unter Schock und Hurrikans, die alles durcheinanderwirbeln.
Eisenerzbergwerk
:Furcht in Brasilien - neuer Dammbruch droht
Der Kollaps eines weiteren Staudamms wird befürchtet, nachdem bereits am Freitag eine Schlammlawine Teile des Ortes Brumadinho unter sich begraben hat.
Brasilien
:Kaum noch Hoffnung auf Überlebende nach Dammbruch
Nach einer Schlammlawine in Brasilien befürchten die Behörden Hunderte Tote. Bislang wurden neun Leichen geborgen, etwa 300 Menschen werden vermisst. Die meisten Opfer sind Minenarbeiter.
Der "K-Fall"
:Schlimmeres verhindern
Was der Ausnahmezustand für die Menschen bedeutet
Katastrophen
:"Verpasste Chance"
Das Landgericht Dortmund weist eine Klage von Opfern einer Brandkatastrophe in Karatschi/Pakistan im September 2012 ab. Die Opfer hatten den Textilkonzern Kik verklagt. Die Dortmunder Richter stuften die Ansprüche nun allerdings als verjährt ein.
Thailand
:Zehntausende fliehen vor Tropensturm
Ferienorte und Küstengebiete werden evakuiert, der Betrieb auf Bohrinseln ist eingestellt: "Pabuk" könnte der schwerste Tropensturm in Thailand seit 1989 werden. Am Freitag soll er auf Land treffen.
Erdbeben auf den Philippinen
:Tsunami-Warnung aufgehoben
Auf der Insel Mindanao auf den Philippinen sowie im Norden Indonesiens hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Einem Behördenvertreter zufolge war es aber nicht zerstörerisch.
Kalifornien
:Waldbrände fordern immer mehr Opfer
Bislang kamen mindestens 44 Menschen ums Leben. Viele werden noch vermisst. US-Präsident Trump stellt den Betroffenen finanzielle Unterstützung in Aussicht.
SZ JetztKultur
:Dystopische Bücher und Serien werden immer realistischer
In Serien, Filmen und Büchern werden immer öfter der Klimawandel oder die weltweiten Fluchtbewegungen weitergedacht. Fiktive Geschichten werden so zu einer Warnung vor der Zukunft - und sorgen bei unserer Autorin für ein schlechtes Gewissen.
Katastrophenschutz
:Mit der Krise rechnen
Anschläge, Seuchen, Großbrände - um besser vorbereitet zu sein, simulieren Forscher mit Superrechnern das Verhalten von Millionen Menschen. Die Ergebnisse überraschen.
SZ Espresso
:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige
Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.
New York
:Mann stirbt nach Brand im Trump Tower
Im 50. Stockwerk des New Yorker Hochhauses bricht ein Feuer aus - eine Sprinkleranlage gibt es hier nicht. 200 Feuerwehrleute sind im Einsatz.
Kralupy nad Vltavou
:Explosion in tschechischer Petrochemiefabrik
Mindestens sechs Menschen kommen ums Leben, weitere sind verletzt. Das Werk des Unternehmens Unipetrol liegt 60 Kilometer von der sächsischen Grenze entfernt in der Stadt Kralupy.
Archäologie
:Wie der Homo sapiens eine globale Katastrophe in Höhlen überlebte
Als der Supervulkan Toba in Indonesien vor 74 000 Jahren ausbrach, starb die Menschheit beinahe aus. Beinahe.
Wasserkrise in Kapstadt
:Trockenübung
Spätestens im Juli soll es in Kapstadt kein Wasser mehr geben. Vier Millionen Menschen rüsten sich für einen großen Verteilungskampf.