kessel dpa
Festspiele als Pop-Event

Ein Fest, das ist nie verkehrt

Wo Wagner drauf steht, da muss auch Wagner drin sein: Die Oper wird immer mehr zum Pop-Event, die Aufführung zum Open-Air-Festival.

Ein Kommentar von Joachim Kaiser

Unter den Linden, dpa
Kolumne: Deutscher Alltag

Viel hilft viel

Am Anfang war das Wort, es formte sich zum Leitartikel, und die Engel weinten bitterlich. Wie der Schnee nach Berlin kam - und in die Zeitung.

Von Kurt Kister

Elfriede Jelinek, dpa
Die Prosaschriftstellerin Elfriede Jelinek

Schwarze Koloratur

Ein Preis für nicht angepasste Literatur - wie schön, wenn so viel Widerstand und Überdruss auf einhellige Zustimmung stößt. Prosa und Drama - die zwei Seiten im Werk von Elfriede Jelinek.

Von Von Thomas Steinfeld

Prinzessin Caroline und ihr Mann Ernst August von Hannover
Medien

Oh, Caroline

Eine große Koalition deutscher Medienkonzerne wähnt die Pressefreiheit in Gefahr - und führt eine Phantomdebatte. Die Bundesregierung aber wird gegen das Straßburger Urteil nicht vorgehen.

Von Von Hans Leyendecker

Auseinandersetzung mit der "Bild"-Zeitung

Die Sozialisierung des Schnüffelns

Wir leben mit "Bild" wie mit der Bombe: Gerhard Henschel hat eine neue Polemik über das Boulevardblatt verfasst. Es ist die Abrechnung mit der Dreistigkeit dieser papiernen Ringelpietzbrutalität.

Von Gustav Seibt

Hilde Spiel (XXXII)

Die Intellektuelle

SZ-Serie über große Journalisten (XXXII): Hilde Spiel

Von WOLFGANG R. LANGENBUCHER

Elfriede Jelinek, ddp
Jelinek reagiert auf Amstetten

Guter Ruf, böser Schrei

Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ist die Feuerwehr, wenn alle anderen noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Auf Ihrer Homepage reagiert sie auf den Fall Amstetten, als hätte sie darauf gewartet.

Von Burkhard Müller

Reiseführer für Bagdad: Ein US-Soldat verhüllt das Gesicht einer Saddam-Statue, bevor sie 2003 zerstört wird. Foto: AFP
Reiseführer für Bagdad

Rechts ein Saddam ohne Gesicht

In der "Grünen Zone" können sich Ausländer gerne umsehen - allerdings in nur relativer Sicherheit.

Von Claudio Gutteck

Maximilian Harden (XLII)

Der Gnadenlose <p></p>

SZ-Serie "Aufmacher" (XLII): Maximilian Harden - vielfältiger, eitler, widerspruchsvoller Mensch - und einer der gefürchtetsten und einflussreichsten Journalisten seiner Zeit.

Von KLAUS PODAK

Hamburger Schmierentheater

Schillout

Der Skandal beginnt erst da, wo die Politik anfängt.

Von Von Willi Winkler

Adornos Pointen

Dem Weltlauf widerstehen, der den Menschen die Pistole auf die Brust setzt

Was Sie auch schon immer einmal sagen wollten, aber ohne Adorno weder zu denken und erst recht nicht zu sagen vermochten: Hier ist eine unsortierte Sammlung einiger seiner dialektisch tief und tiefer gelegten Gedanken.

Von Zusammengestellt von Bernd Graff

Alfred Kerr (XXVII)

Der Großkritiker <p></p>

SZ-Serie über große Journalisten (XXVII): Alfred Kerr entwickelte "die Eitelkeit zum Motor seines Schreibens und den Selbstgenuss zum Stilprinzip" - meint jedenfalls Marcel Reich-Ranicki.

Von EVELYN ROLL

Austellung: "Zerstörung der Gemütlichkeit?"
Wohnen im 20. Jahrhundert

Revolutionen im Wohnzimmer

Verschiedene Generationen haben sich an der Gemütlichkeit abgearbeitet: Das Vitra Design Museum zeigt eine lehrreiche Wohn-Ausstellung über Wohn-Ausstellungen.

Von Gerhard Matzig

Peter Alexander wird 80
Peter Alexander wird 80

Es schnurrdiburtt

Als Klischeeübersollerfüller begann der schnell abgebrochene Schauspielschüler seinen Aufstieg, schlagerte und klammottierte durch achtzig Filme und hundert Platten.

Von Willi Winkler

Anton Kuh (XXIX)

Der Zerrissene

SZ-Serie über große Journalisten (XXIX): Anton Kuh, Kaffeehausliterat und Stegreifredner

Von KLAUS PODAK

claudius
Matthias Claudius / Teil XXIII

Schiffsmeldungen

Die SZ-Serie über große Journalisten (XXIII): Matthias Claudius ließ den berühmtesten Mond aufgehen. Er selber war Bummelstudent, Redakteur, Aufklärer, Alltagsbeschreiber und Dichter.

Von REYMER KLÜVER

Porträt

Michael Naumann - der Kulturherausgeber

Der Spitzenkandidat der Hamburger SPD wurde berühmt als Staatsminister für Kultur und zur Institution als Herausgeber der Wochenzeitung Die Zeit. Sein Leben zwischen Kultur und Politik bietet Stoff für mehrere Biographien. Hier eine kurze.

Foto: Screenshot: konkret
Medien in Deutschland

Vor 50 Jahren startete das Magazin "konkret"

Im Namen der Wahrheit und mit Geld aus der DDR begann vor einem halben Jahrhundert das Magazin konkret. Die Liste der prominenten Autoren ist lang, geschrieben wurde gegen Nazis, die Wiederbewaffung - und alles, was die anderen nicht brachten. Heute gibt es das Heft immer noch.

Von Willi Winkler