In Berlin wird bei einer Terrorfahrt am Rande des Christopher Street Day eine Frau getötet. Der Verdächtige gilt als islamistischer Gefährder, flieht zunächst – und wird bei einem Polizeieinsatz am Sonntagabend erschossen.
Kolumne „Schön doof“
:Berliner Wahlkampfknaller
In der Hauptstadt werben diesen Sommer verschiedene Parteien mit auffallend vulgären Sprüchen. Eine verdammt merkwürdige Idee.
MeinungRücktritte
:Populisten büßen nicht für ihre Skandale, Demokraten schon
Kai Wegner und ein US-Demokrat in Maine müssen ihre Karriere aufgeben. Marine Le Pen und Nigel Farage aber wollen einfach weitermachen und dürfen es. Fair ist das nicht.
Wahlkampf in Berlin
:Dieser Mann ersetzt Wegner. Und das Rennen wird noch enger
Gut zwei Monate vor der Wahl hat Kai Wegner seine Kandidatur unter hohem Druck zurückgezogen. Ersetzen soll ihn Finanz- und Kultursenator Stefan Evers - der in Berlin nicht nur Freunde hat.
Debatte
:So rette doch jemand diese Stadt
Demnächst wird gewählt in der Hauptstadt, die Umfragen liefern Grund zur Sorge – und Kai Wegner will nicht mehr kandidieren. Es fragt sich, ob damit irgendetwas gewonnen ist. Denn Berlin bleibt letztlich: Berlin.
MeinungBerlin
:Es gibt eine gute Nachricht im Fall Kai Wegner
Der Rückzug des Regierenden Bürgermeisters kommt spät. Doch er zeigt immerhin: In einer Demokratie kommt man mit Lügen nicht so leicht davon.
Berlin
:Wegners Irrweg ins politische Aus
Berlins Regierender Bürgermeister hat wiederholt darüber gelogen, was er am Tag des großen Stromausfalls unternommen hat. Nun zieht er sich als CDU-Spitzenkandidat zurück, ihm soll Finanzsenator Stefan Evers folgen.
Berlin
:Regierender Bürgermeister Kai Wegner zieht Spitzenkandidatur zurück
Seine Kommunikation rund um den großen Stromausfall im Januar sei „Mist“ gewesen, sagt Wegner. Zehn Wochen vor der Wahl des Abgeordnetenhauses muss die CDU einen neuen Spitzenkandidaten suchen.
MeinungBerlin
:Diese Lüge kann dem Bürgermeister zum Verhängnis werden
Erst verkennt Kai Wegner die Lage beim Blackout im Januar. Und dann versucht er beharrlich, sich aus der Affäre zu lügen. Kein Wunder, dass ihm die Partner abhandenkommen.
Berlin
:Wegner telefonierte am Tag des Stromausfalls nicht vormittags
Das berichtet der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf die Berliner Senatskanzlei. Damit hätte der Regierende Bürgermeister die Öffentlichkeit getäuscht. Nun werden Rücktrittsforderungen selbst aus der Regierungskoalition laut.
Experten-Bericht
:Berlin soll krisenfest werden
Im Januar legte ein Anschlag auf eine Kabelbrücke Teile der Hauptstadt lahm, mehr als 100 000 Menschen waren tagelang ohne Strom. Experten haben jetzt analysiert: Was lief damals schief?
Berlin
:„Hier steht der Kai Wegner, den ihr kennt“
Die CDU macht ihren Landesvorsitzenden zum Spitzenkandidaten für die Wahl im September, mit 92 Prozent der Stimmen. Eine klare Sache also? Na ja, es gibt halt keine echte Alternative zum mitunter seltsam agierenden Regierenden Bürgermeister.
DGB-Forderung
:Superreiche sollen zehn Prozent ihres privaten Vermögens abgeben
Wenige Tausend Superreiche besitzen einen Großteil des deutschen Finanzvermögens. Der DGB will sie stärker zur Kasse bitten, um das Gemeinwesen am Laufen zu halten.
Landesregierung
:Kai Wegner steckt in Berlin fest
Er macht alles anders als Friedrich Merz, aber spätestens seit seinem unglücklichen Tennisspiel leidet der Regierende Bürgermeister unter ähnlichem Beliebtheitsmangel. Gut vier Monate vor der Wahl wird das für seine CDU zum Problem.
Berlin
:Wenn die To-do-Liste explodiert
In Berlin übernimmt Finanzsenator Stefan Evers nach dem Rücktritt von Sarah Wedl-Wilson nun auch das Kulturressort. Sparen kann er – aber das wird nicht reichen, um der Hauptstadt gerecht zu werden.
Nach Fördermittel-Skandal
:Stefan Evers wird neuer Berliner Kultursenator
Der CDU-Politiker, seit drei Jahren Finanzsenator, übernimmt nun auch die Kulturverwaltung. Dort musste seine Vorgängerin gehen, weil sie Fördermittel rechtswidrig vergeben hatte.
Berlin
:„Evident rechtswidrig“
Ein Bericht des Landesrechnungshofes bestätigt, was viele kleine Peinlichkeiten vermuten ließen: Berlins Kultursenatorin nahm es bei der Vergabe von Mitteln zur Antisemitismusbekämpfung mit den Regeln nicht so genau.
MeinungFördermittelaffäre
:Die Berliner CDU führt sich mit diesem Bauernopfer selbst vor
Im Streit um die Vergabe öffentlicher Gelder hat nur ein Politiker eine akzeptable Figur gemacht. Doch ausgerechnet er muss jetzt gehen.
Städtepartnerschaften
:Wie zwei Bürgermeister Europas Zusammenhalt fördern
Die Stadtoberhäupter von Berlin und Warschau, Kai Wegner und Rafał Trzaskowski, trotzen dem Trend der Europaverdrossenheit. Sie zeigen, warum die EU gut für Kommunen ist.
Olympia-Bewerbungen von Berlin und NRW
:Klamme Kassen, große Erwartungen
Berlins Regierender Bürgermeister Wegner will Olympia in die Hauptstadt holen – für die Kinder. NRW-Ministerpräsident Wüst hofft an Rhein und Ruhr gleich auf die größten Spiele jemals. Aber wollen die Bürger das überhaupt?
Informationsfreiheit
:Wird Berlin jetzt so intransparent wie Bayern?
Die Regierung der Hauptstadt will die Behörden größtenteils von ihren Auskunftspflichten befreien. Kritiker warnen vor einer „massiven Einschränkung der Informationsfreiheit“ – und einem Dominoeffekt.
Berlin
:Die gekippte Stadt
Nicht nur die Touristen bleiben aus, auch Berlinern gefällt ihre eigene Stadt nicht mehr. Außer fürs Kaputtsparen scheint sich dort niemand mehr für irgendetwas zuständig zu fühlen. Klage einer Anwohnerin.
Berlin
:Vorwurf der Lüge gegen Kai Wegner
Berlins Regierender Bürgermeister Wegner hat nach Medienrecherchen die Öffentlichkeit über sein Krisenmanagement beim Stromausfall getäuscht. Es geht um viel mehr als sein Tennisspiel.
Winter in Berlin
:Wer führt hier wen aufs Glatteis?
Gefährliche Wege und Barrieren aus Schnee quälen die Berliner seit Wochen, medienwirksam wird über Streusalz gestritten. Versagt die öffentliche Hand? Ganz so einfach ist es nicht.
Glosse: Das Streiflicht
:Man nennt es Winter
Von wegen gescheiterte Stadt: Wie Berlins Verwaltung nach nur sieben Tagen ein Phänomen namens Glatteis erkannte und bereits über erste Gegenmaßnahmen nachdenkt.
MeinungVereiste Straßen
:Berlin, stabil im Ausnahmezustand
Erst Stromausfall, dann Glatteis und Knochenbrüche: Das Land lacht wieder einmal über seine Chaos-Hauptstadt. Doch die bleibt trotz allem einfach extrem beliebt.
MeinungNordrhein-Westfalen
:In dieser Krise war die Ministerin einfach nicht gut
Ja, im Zuge des Anschlags von Solingen gibt es gute Gründe für den Rücktritt der Grünen-Politikerin Josefine Paul. Aber zu der Tat gibt es auch eine Frage, die drängender wäre.
Berlin
:Operation Stromkasten
In Berlin werden jetzt Stromleitungen und Umspannwerke bewacht, bei der Polizeigewerkschaft sprechen sie von „politisch motivierter Hyperaktivität“. Auf der Suche nach Beamten auf Strom-Streife und einem Bürgermeister im Überlebensmodus.
MeinungPrantls Blick
:Der Blackout des Regierenden Bürgermeisters
Es gibt Politiker, die in Notzeiten über sich hinauswachsen – und solche, die abstürzen. Kai Wegner in Berlin gehört zu Letzteren.
MeinungBerlin
:Timing ist alles – und das von Kai Wegner könnte kaum schlechter sein
Der Regierende Bürgermeister scheint in der Tennis-Affäre noch etwas lernen zu müssen: Nur weil man etwas darf, sollte man es nicht unbedingt tun.
Berlin
:Kai Wegner und der Tennis-Blackout
Der Regierende Bürgermeister steht nach dem Anschlag auf die Stromversorgung ohnehin wegen seiner Kommunikation in der Kritik. Nun stellt sich heraus, dass Kai Wegner an Tag eins der Krise Tennis spielen ging – und das später verschleiert hat.
Glosse: Das Streiflicht
:Mal den Kopf frei kriegen: Eine Tennisrunde in dunkler Stunde
In der Politik gibt es Momente, da man sich entspannen muss. Welcher Zeitpunkt nicht ganz der richtige ist, muss gerade Berlins Regierender Bürgermeister erfahren.
Berlin
:Die Lichter gehen an, das Drama bleibt
Einen Tag früher als gedacht fließt im Südwesten Berlins wieder Strom. Doch die Krise ist längst nicht ausgestanden – vor allem nicht für den Regierenden Bürgermeister Wegner, der nach Beginn des Blackouts noch Tennis spielte.
Anschlag in Berlin
:Gegen Kapitalismus und Energiewende
Das Bekennerschreiben zum folgenschweren Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin zeigt die bizarre Ideologie der mutmaßlichen Täter. Die sozialdemokratische Innensenatorin spricht von „Linksterrorismus“.
Brandanschlag in Berlin
:Sechs Tage ohne Heizung, Warmwasser und Licht
Zehntausende Berlinerinnen und Berliner sitzen seit Samstag in dunklen Wohnungen. Erst am Donnerstag soll es wieder Strom geben. Berlins Regierender Bürgermeister Wegner spricht von „Terrorismus“ einer linksextremistischen Gruppe.
MeinungStromausfall in Berlin
:Was macht eigentlich der Regierende Bürgermeister so?
Polizei, Feuerwehr und Techniker geben nach dem Brandanschlag ihr Bestes. Nur von Kai Wegner ist mal wieder nicht viel zu sehen.
Kulturpolitik
:390 000 Euro für das Institut einer Parteifreundin
Hat der frühere Berliner Kultursenator Joe Chialo rechtswidrig Steuergelder verteilt, die eigentlich für Projekte zur Bekämpfung von Antisemitismus gedacht waren?
Glosse
:Wie steigert man „Totalausfall“? Wolfgang Kubicki weiß Rat
Glaubt man dem FDP-Raubein, gab es niemals in der Geschichte einen größeren Versager als Berlins Regierenden Bürgermeister. Aber was soll man dann über die Liberalen sagen? Das Streiflicht.
Christopher Street Day
:CSD in Berlin mit Anspielungen auf Merz - Festnahmen vor Gegendemo
Beim Berliner CSD fordern die Teilnehmenden mehr Gleichberechtigung und den Schutz queerer Menschen. Die Kontroverse um die Regenbogenflagge am Bundestag ist allgegenwärtig. Bei einem Angriff auf einen CDU-Truck gibt es Verletzte.
Propalästinensische Proteste
:„Es gibt diese überbordende Gewalt der Polizei“
Seit anderthalb Jahren protestieren propalästinensische Sympathisanten gegen den Krieg Israels im Gazastreifen. Besonders in Berlin geht die Polizei wegen der Gewalttaten Einzelner mit großer Härte gegen die Demonstranten vor. Was macht das mit der Hauptstadt?
MeinungMobbing an Berliner Grundschule
:Hier versagt entweder das System - oder die Chefin
„Du Schwuler, geh weg von hier. Der Islam ist hier der Chef“ – das musste sich ein Lehrer von Kindern anhören. Weiterhin hilft ihm niemand im Bildungsapparat der Hauptstadt. Im Gegenteil.
Kulturpolitik
:Die Quereinsteigerin steigt auf
Sarah Wedl-Wilson hat weder einen deutschen Pass, noch ein Parteibuch. Trotzdem sind die Hoffnungen groß, dass sie als neue Kultursenatorin in Berlin glücklicher agieren wird als ihr Vorgänger: Die Aufgaben sind gigantisch, der Spardruck auch.
Berlin
:Kultursenator Chialo tritt zurück
Joe Chialo kritisiert weitere Einschnitte im Kulturhaushalt der Hauptstadt, eine Diskussion sei zuletzt durch öffentliche Kritik an seiner Person erschwert worden. Deswegen habe er den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner um Entlassung gebeten.
Christdemokraten
:Schulnoten für den Koalitionsvertrag
Anders als die SPD will die CDU-Spitze eine Befragung ihrer Mitglieder zum Koalitionsvertrag unbedingt vermeiden. Ein Landesverband hat allerdings längst damit angefangen.
Bundestagswahl
:Wie es zum Linksruck in Berlin kam
In der Hauptstadt ist die Linkspartei bei der Bundestagswahl stärkste Kraft geworden. Selbst in bürgerlichen West-Bezirken war sie erfolgreich. CDU, SPD und Grüne sind verdattert – sie haben offenbar bestimmte Themen vernachlässigt.
Berlin
:Es bleibe Licht
Berlins Stadtautobahnen werden nachts grell beleuchtet. Die Autobahn GmbH will das ändern, stößt aber auf heftigen Widerstand. Nun sind die Pläne erst mal gestoppt.
Geflüchtete in Berlin
:Was wird aus Deutschlands größter Flüchtlingsunterkunft?
Im Lager am früheren Flughafen Tegel leben Menschen unter teils unwürdigen Bedingungen – und es ist fast viermal teurer als andere Flüchtlingsunterkünfte in Berlin. Nun will die CDU dort sogar noch Tausende weitere Menschen unterbringen.
Wohnkosten
:Bleibt die Mietpreisbremse?
Die Ampelregierung hat es versäumt, das Gesetz zu verlängern. Nun will die SPD das Vorhaben im Eiltempo retten. Dafür bräuchte es die Union – wie steht sie dazu?
35 Jahre Mauerfall
:Berlin gedenkt des Mauerfalls
„Das waren unfassbare Momente, unfassbare Stunden und Tage“, erinnert der Regierende Bürgermeister Wegner. Er wünscht sich den Optimismus und Zusammenhalt dieser Tage zurück.
Berlin
:Die Stadt der Halbstarken
Auch unter dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner von der CDU versackt Berlin im kleinteiligen Hickhack. Die größten Aufreger bietet wieder einmal die Verkehrspolitik.