Johann Sebastian Bach

Klassische Musik
:Bach in 3D

Organist Peter Kofler aus Vierkirchen hat Johann Sebastian Bachs komplettes Orgelwerk, 364 Stücke, eingespielt. Das allein ist schon "ein Wahnsinn", wie er selber sagt. Dazu kommt eine spezielle Aufnahmetechnik, die eine ungeheure Klangfülle hervorbringt.

Von Dorothea Friedrich

SZ PlusNeue Klassik-Aufnahme
:Breitwand-Bach für das 21. Jahrhundert

Peter Kofler, Organist in Sankt Michael München, hat Johann Sebastian Bachs komplettes Orgelwerk eingespielt. In Nachtarbeit und quasi in 3D. Dieses Lebenswerk gibt's nun auf drei CD-Boxen.

Von Rita Argauer

SZ PlusKlassik
:Emotional berührend

Bachs Weihnachtsoratorium strahlt in der Münchner Isarphilharmonie - und erinnert daran, dass in Bethlehem in diesem Jahr kein Stern des Friedens und der Freude leuchtet.

Von Klaus Kalchschmid

SZ PlusKritik
:Voller Verkündigungsfreude

Johanna Soller dirigiert ihr erstes Weihnachtsoratorium mit dem Münchener Bach-Chor.

Von Paul Schäufele

Medizin
:Musik mit Hand und Fuß

Forscher haben die Füße von Johann Sebastian Bach vermessen. Für das virtuose Orgelspiel des Komponisten waren sie offenbar gerade richtig groß - viel wichtiger noch waren aber andere Körperteile.

Von Werner Bartens

Klassik
:Die schönsten Advents- und Weihnachtskonzerte in München

Auch jenseits von Bachs Weihnachtsoratorium ist das Münchner Angebot an klassischer Weihnachtsmusik groß. Eine Auswahl der Konzerte im Überblick.

Von Paul Schäufele

Klassik
:Auf die Zuhörerinnen kommt es an

Eine Studie zeigt, dass Knabenchöre anders klingen, wenn im Publikum junge Frauen sitzen.

Von Kathleen Hildebrand

SZ PlusVíkingur Ólafsson im Prinzregententheater
:Pianistischer Rausch

Der Isländer Víkingur Ólafsson spielt ein Jahr lang Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen. Bei seinem Auftritt im Prinzregententheater zeigt er virtuose Brillanz bis hin zur zirzensischen Ekstase.

Von Klaus P. Richter

SZ PlusPianist Víkingur Ólafsson
:88 Mal die Ewigkeit

Der isländische Pianist Víkingur Ólafsson spielt ein ganzes Jahr lang Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen. Einmal rund um die Welt, in den berühmtesten Konzertsälen.

Von Helmut Mauró

SZ PlusSalzburger Festspiele
:Ein Flüstern, das jeder hört

Georg Nigl ist der extremste Sänger, dem man begegnen kann. In Salzburg konzipierte er in diesem Sinne drei ebenfalls extreme Liederabende.

Von Egbert Tholl

SZ PlusBachwoche in Ansbach
:Bezugreiches Spiel

Die Eröffnung der Bachwoche in Ansbach erfreut ganz im historischen Sinne mit bester Unterhaltungsmusik.

Von Michael Stallknecht

SZ PlusHerrenchiemsee-Festspiele
:Bach mit Kirchenglocken

Paul McCreesh und das Orchester der Klangverwaltung eröffnen die Herrenchiemsee-Festspiele.

Von Egbert Tholl

SZ PlusKlassik-Festival
:Bach ist sowieso der Größte

Das Bachfest Leipzig inspiriert Musiker weltweit. Diesmal schaut auch Rockstar Sting vorbei. Und bekennt sich als Fan.

Von Helmut Mauró

SZ PlusFestival
:Ihr habt die Qual der Zahl

Bei den Thüringer Bachwochen darf jeder den Eintrittspreis bezahlen, den er für angemessen hält. Was heißt das, unterm Strich?

Von Egbert Tholl

SZ PlusJohannes-Passion
:Ohne Erlösung

Ulrich Rasche inszeniert an der Stuttgarter Staatsoper eine düstere Johannes-Passion.

Von Egbert Tholl

Kolumne "Das ist nicht schön"
:Wenn das Gloria Dei hohl klingt

Sponsor mit Imageproblem: Die symbiotische Beziehung von Musik und Kirche hat Risse bekommen.

Von Jutta Czeguhn

Musik in der Passionszeit
:"Stabat mater" für Mariupol

In den Münchner Kirchen kommt heuer neben den bekannten Passionsmusiken von Bach oder Pergolesi auch eine Neukomposition zur Aufführung, die den Menschen in der von Russen besetzten ukrainischen Stadt gewidmet ist.

Von Jutta Czeguhn

SZ PlusKlassische Musik
:Spiel mit mir

Lucas und Arthur Jussen werden als Klavierduo auf der ganzen Welt gefeiert. Aber wie ist es, wenn man für den Erfolg immer auch den Bruder braucht? Ein Familienbesuch.

Von Josef Wirnshofer (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Korrekturen
:Vogelgrippe und musikalischer Stresstest

Massentötungen in europäischen Geflügelhaltungen und eine theologische Nutzanwendung der Musik von Johann Sebastian Bach.

Kritik
:Virtuos übertragen

Der Pianist András Schiff spielt Bachs Cembalokonzerte in der Isarphilharmonie.

Von Klaus P. Richter

Kritik
:Ankunft des Herrn

Alle sechs Kantaten von Bachs Weihnachtsoratorium in der Isarphilharmonie.

Von Klaus Kalchschmid

Kurzkritik
:Leuchtender Klang

Das Weihnachtskonzert des Thomanerchors im Herkulessaal

Von Michael Stallknecht

Münchner Bach-Chor
:Die richtigen Fragen stellen

Mit Johanna Soller wird erstmals eine Frau den Münchner Bach-Chor leiten. Und die Organistin und Cembalistin weiß schon recht genau, wie sie sich die Zukunft des traditionsreichen Ensembles vorstellt.

Von Rita Argauer

"Kulturwerk" eröffnet
:Stundenlang versinken

Das Nibelungenlied, Bachs h-Moll-Messe, das Gästebuch der Varnhagens: In ihrem neuen Ausstellungsbereich stellt die Berliner Staatsbibliothek Schätze aus.

Von Gustav Seibt

Klassikkolumne
:Höhenflüge und Charme

Neues vom Klassikmarkt: Bach ist für Tastenspieler nach wie vor interessant. Aber auch Messiaen hat seine Apologeten. Und die Dirigentin Emmanuelle Haïm ist längst kein Geheimtipp mehr.

Von Reinhard J. Brembeck

Tanz
:In schönster Vergeblichkeit

Das Bundesjugendballett tanzt John Neumeiers Choreografien zu Bachs Musik im Prinzregententheater.

Von Jutta Czeguhn

Konzertkalender
:Passionsmusik aus fünf Jahrhunderten

Die Passionszeit hat nicht nur Johann Sebastian Bach zu musikalischen Meisterwerken angeregt. Ein Überblick über die wichtigsten Konzerte in München und Umgebung.

Von Harald Eggebrecht und Paul Schäufele

Osterzeit am Theater
:Ihr Kinderlein kommet

Benedikt von Peter inszeniert in Basel Bachs "Matthäus-Passion" und lässt die Geschichte von Mädchen- und Knabenchören nachspielen. Warum eigentlich nicht?

Von Michael Stallknecht

Konzert
:Bach auf der E-Gitarre

Alexander Palm spielt im Herrschinger Kurparkschlösschen Barockmusik - und zieht alle Register der Differenzierung.

Von Reinhard Palmer

Bachs Solostücke für Geige
:Reife und Mut

Die Soli von Johann Sebastian Bach für Geige sind ein Gipfelwerk der Klassik. Jetzt haben sie die drei Meistergeiger neu eingespielt.

Von Harald Eggebrecht

Konzert
:Mehr Bach!

Ein neuer Verein samt Chor widmet sich dem Kantaten-Schaffen des Komponisten.

Klassik
:Die Alben des Jahres

Es ist nicht leicht, sich für die Musik zu entscheiden, die einem das schwierige Jahr 2021 leichter gemacht hat. Aber wenn es denn sein muss:

Von Reinhard J. Brembeck, Harald Eggebrecht, Helmut Mauró und Wolfgang Schreiber

Klassik
:Wilder Haufen, beseelte Gemeinde

Die Klangverwaltung führt Bachs Weihnachtsoratorium in der Isarphilharmonie auf. Chor und Solisten agieren herausragend, Countertenor Andreas Scholl hat die Doppelrolle als Sänger und Orchesterleiter. Das klappt nicht immer gut, schadet aber der Stimmung nicht.

Von Paul Schäufele

Klassikkolumne
:Der Bach-Kosmos

Immer mehr Pianisten widmen sich dem Werk des musikalischen Urvaters Johann Sebastian Bach, der auch als Klassik-Weihnachtsmann gute Dienste leistet.

Von Helmut Mauró

Klassikkonzert
:Des Wahnsinns ganze Fülle

Pianist Igor Levit triumphiert mit Schostakowitsch im Münchner Prinzregententheater.

Von Reinhard J. Brembeck

Daniil Trifonovs Bach-Programm in Salzburg
:Vollendung der Fuge

Wird für Diskussionsstoff sorgen: Der Pianist Daniil Trifonov spielt bei den Salzburger Festspielen eine ganz eigene Interpretation von Bachs "Kunst der Fuge".

Von Michael Stallknecht

Salzburger Festspiele
:In bester Komposition

Isabelle Faust, Alexander Melnikow, Antoine Tamestit, Jean-Guihen Queyras und Anna Katharina Schreiber berauschen in Salzburg ihr Publikum

Von Harald Eggebrecht

Kurzkritik
:Im Brennpunkt

Die Geigerin Tianwa Yang begeistert mit Bach und Ysaÿe.

Von Harald Eggebrecht

Klassikkolumne
:Wie Traumwandler

Neues vom Klassik-CD-Markt: Immer wieder Beethoven und Brahms, aber auch Unbekanntes von Schubert, Bach-Arrangements für Blockflöte und Neues von Marc Andre.

Von Wolfgang Schreiber

"The Brandenburg Project"
:Wilde Erben

Sechs Nachfolger von Johann Sebastian Bach antworten mit eigenen Stücken auf die "Brandenburgischen Konzerte". Ein grandios gelungenes Experiment.

Von Wolfgang Schreiber

Klassik-CD
:Atemraubende Bergsteigerei

Augustin Hadelich ist einer der spannendsten Geiger weltweit. Jetzt hat er sich an Johann Sebastian Bachs sechs riesige Soli gemacht. Dieses Album ist rundum geglückt.

Von Harald Eggebrecht

Klassikkolumne
:Zauberparadiese und Traumfeerien

Pablo Márquez und Jan Schultsz spielen Stücke für Clavier und Gitarre. Außerdem Enno Poppes Dreiteiler "filz" - und Bach als Saxophon-Jazz-Orchester-Suite.

Von Reinhard J.Brembeck

Klassikkolumne
:Stümpernde Handwerker flicken die Welt

Mehrere neue Klassik-Alben widmen sich der Sinnlosigkeit unseres Daseins.

Von Reinhard J. Brembeck

SZ PlusNeue CD-Edition
:Die musikalische Größe Karl Richters

Er war der einflussreichste Bach-Dirigent nach1945. Jetzt ist eine Großedition von Karl Richters Aufnahmen erschienen - sie belegt seine enorme Wirkung.

Von Helmut Mauró

Klassikkolumne
:Inspirierte, freie und überschwängliche Gestaltung

Der französische Dirigent Raphael Pichon hat Bachs Motetten aufgenommen. Der führt ihn auf Höhen, die in der Chormusik nie erreicht wurden.

Von Reinhard J. Brembeck

Lang Lang und Bach
:Der Barock­star

Endlich: Der chinesische Pianist Lang Lang wagt sich an die Goldberg-Variationen von Bach. Lange hat er sich mit den historischen Aufnahmen beschäftigt - und sein eigenes Meisterwerk geschaffen.

Von Helmut Mauró

SZ PlusPianist Ivan Bessonov
:Das Spiel auf mehreren Ebenen

Ivan Bessonov hat einst zehn Klavierlehrer verschlissen. Jetzt triumphiert der 17-Jährige in München mit Bach, Tschaikowsky, Debussy und Prokofjew. Über das hochvirtuose Spiel eines nachdenklichen Pianisten.

Von Helmut Mauró

Freizeittipps
:Unsere Empfehlungen für das lange Wochenende

Ostern im Olympiapark, Isarflux-Festival und "Der Fall Collini"

Von Sophia Baumann

Passionskonzerte
:Johann Sebastian Bachs Werke bestimmen die Karwoche

Sie sind unendlich traurig und gleichzeitig großartig feierlich. Damit prägt Bach den Karfreitag in der Kirche und im Konzertsaal.

Ekaterina Kel

Anatomie
:Musikantenknochen

Eine neue Studie zeigt: Johann Sebastian Bach hatte ungewöhnlich große Hände. Nur: Was sagt das über sein Talent aus?

Von Werner Bartens

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