IG Metall

Krise
:Kurzarbeitergeld soll weiter Jobs sichern

Die Bundesregierung will nun auch 2026 bis zu zwei Jahre lang bezuschussen, dass Beschäftigte in Krisenbetrieben die Arbeitszeit reduzieren.

Von Alexander Hagelüken

Schreibwaren
:Warum Pelikan und Co. in der Krise stecken

Pelikan, Faber-Castell, Schwan-Stabilo – die deutschen Schreibgeräte-Hersteller haben eine lange Tradition. Nun aber haben sie mit mehreren Problemen auf einmal zu kämpfen.

SZ PlusVon Uwe Ritzer

Lkw -Hersteller
:MAN droht ein heißer Herbst

Gerade wird im Konzern entschieden, ob wichtige Teile künftig in Polen produziert werden. Die IG Metall spricht von „billiger Gewinnmaximierung“, der Konzern verweist auf die hohen Kosten in Deutschland. Eine schnelle Einigung? Unwahrscheinlich.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Lkw und Busse
:IG Metall fürchtet Einschnitte bei MAN

Die Gewerkschaft befürchtet schlechte Nachrichten für die deutschen Standorte des Münchner Lkw- und Bus-Herstellers MAN Truck.

Führungswechsel
:Wie tickt die Chefin von Deutschlands größtem Stahlkonzern?

Die Krisenfirma Thyssenkrupp Steel Europe trennt sich von ihrem Chef. Seine Nachfolgerin hat sich mit einem harten Sanierungspaket Respekt erworben – auch bei der Gewerkschaft.

SZ PlusVon Björn Finke

Industrie
:Thyssenkrupps Stahlchef schmeißt hin

Neuer Ärger bei Deutschlands größtem Stahlhersteller TKSE: Firmenchef Grimm hat sich mit dem Lenker des Mutterunternehmens Thyssenkrupp überworfen – nach gerade mal einem Jahr an der Spitze.

SZ PlusVon Björn Finke

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Gewerkschaften: Protest gegen „Herbst der Grausamkeiten“

Kanzler Merz hat einen „Herbst der Reformen“ angekündigt. Gewerkschaften befürchten Sozialabbau – und skizzieren Alternativen.

Von Alexander Hagelücken und Lars Langenau

„Eine sehr schlechte Entwicklung“
:Bayerische Automobilzulieferer stecken tief in der Krise

76 Prozent der Betriebe im Freistaat rechnen mit einem Stellenabbau. Das ergibt eine Umfrage der IG Metall. Politik und Unternehmen müssten schnell gegensteuern, fordert die Gewerkschaft, denn die Angst vor dem Jobverlust sei überall groß.

Von Maximilian Gerl

ExklusivSozialstaat
:Top-Gewerkschafter warnen vor „Herbst der Grausamkeiten“

Die Chefs von IG Metall und Verdi kritisieren Bundeskanzler Friedrich Merz scharf. Sie wollen Sozialkürzungen verhindern, notfalls auch mit Protesten – und machen Vorschläge, wie sich der Sozialstaat künftig finanzieren lässt.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Benedikt Peters

Förderung der E-Mobilität
:Union kritisiert SPD-Pläne für Verbrenner-Dienstwagen

E-Autos für Menschen mit geringem Einkommen attraktiv machen: Das hört sich gut an. Doch Fachpolitiker, Premiumhersteller und Gewerkschaften sind skeptisch. Was sie an dem Konzept stört.

SZ PlusVon Christina Kunkel, Stephan Radomsky und Vivien Timmler

Rüstungsindustrie
:Thyssenkrupp bringt U-Boote an die Börse

In Frankfurt werden von Montag an die Aktien einer weiteren Rüstungsfirma gehandelt: TKMS, die weltweit größte Werftengruppe für nicht atomgetriebene U-Boote. Was hinter diesem Schritt steckt.

SZ PlusVon Björn Finke

Verbrenner-Aus
:Darum geht es beim Autogipfel

Hersteller und Zulieferer stecken in der Krise und wollen Zehntausende Stellen streichen. Also trifft man sich im Kanzleramt. Aber worüber wird gesprochen – und wer redet mit?

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Claus Hulverscheidt, Christina Kunkel und Stephan Radomsky

„Ich erwarte eine eigene Idee“
:Gewerkschaften üben scharfe Kritik an Wirtschaftsminister Aiwanger

DGB Bayern und IG Metall sind unzufrieden mit Hubert Aiwanger, es mangele an Dialog und an einer Strategie gegen die Krise.  Andere Wirtschaftsminister hätten gezeigt, wie „man intelligente Wirtschaftspolitik macht“.

Von Maximilian Gerl

Industrie
:Wieso ein umstrittener Investor bei Deutschlands größtem Stahlkonzern aussteigt

Thyssenkrupp sucht Käufer für die kriselnde Stahltochter TKSE. Der tschechische Milliardär Daniel Křetínský gibt nun seinen Minderheitsanteil zurück – und macht so den Weg frei für Bieter aus Indien.

SZ PlusVon Björn Finke

ExklusivIG Metall
:Gewerkschafter will exzessive Rüstungsgewinne besteuern

Mit IG-Metall-Bezirkschef Daniel Friedrich fordert erstmals ein Gewerkschafter, übermäßige Profite von Rüstungsfirmen zu besteuern. Je mehr die EU-Staaten für Verteidigung ausgeben, desto mehr könnten die Gewinne steigen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Bidirektionales Laden
:E-Autos sollen das Stromnetz füttern

Batteriefahrzeuge können Strom nicht nur laden, sondern auch zurückspeisen und damit das Netz stabilisieren. Wer bei der neuen Initiative von BMW und Eon mitmacht, soll künftig umsonst laden können.

SZ PlusVon Joachim Becker

Thyssenkrupp Steel
:IG-Metall-Mitglieder stimmen harten Einbußen zu

Für die Sanierung von Thyssenkrupp Steel sollen die Beschäftigten auf vieles verzichten. Die IG-Metall-Mitglieder stimmten jetzt einer Vereinbarung zu, die auch weniger Lohn bedeutet.

Sulzbach-Rosenberg
:Gewerkschaft verurteilt Schließung des Maxhütte-Rohrwerks

Das traditionsreiche Maxhütte-Rohrwerk steht vor dem endgültigen Aus. Die IG Metall spricht von einem Skandal und wirft dem Management Versagen vor.

Protestaktion in Königsdorf
:Arbeitskampf aus dem Wohnwagen heraus

In Königsdorf hat ein Unternehmen dem Betriebsratsvorsitzenden Hausverbot erteilt. Die IG Metall warnt vor einem Präzedenzfall und greift zu ungewöhnlichen Mitteln.

SZ PlusVon Stephanie Schwaderer

Automobil-Krise
:Zulieferer ZF verschärft Sparkurs

Die allgemeine Krise auf dem Automobilmarkt und das Zollchaos belasten das Unternehmen. Inzwischen seien auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr ausgeschlossen, sagt Konzernchef Klein.

Industrie
:Warum Thyssenkrupps Stahltochter Tausende Jobs streicht

Deutschlands größter Stahlhersteller TKSE einigt sich mit der IG Metall auf eine harte Sanierung. Eine wichtige Frage zur Zukunft des Konzerns ist aber noch offen.

SZ PlusVon Björn Finke

ExklusivVerteidigung
:Regierung will Garantien bei Börsengang von U-Boot-Werften

Die Werftengruppe TKMS ist Weltmarktführer für nicht atomgetriebene U-Boote. Die Firma soll nun an die Börse gehen. Die Bundesregierung will Deutschlands Interessen mit einer besonderen Vereinbarung wahren.

SZ PlusVon Björn Finke und Georg Ismar

Stahlindustrie
:Ein Mann aus Oberfranken bringt Thyssenkrupp auf Kurs

Der ehemalige BDI-Chef Russwurm hat es geschafft, den Widerstand der Arbeitnehmer zu überwinden, und einen neuen Vertrag für den umstrittenen Konzernchef López durchgebracht. Wie er das geschafft hat.

SZ PlusVon Caspar Busse und Björn Finke

Thyssenkrupp
:Was passiert mit den Werften – und mit Konzernchef López?

An diesem Freitag will der Aufsichtsrat des Krisenunternehmens entscheiden, ob der Weltmarktführer für U-Boote an die Börse geht – und ob der umstrittene Firmenchef bleibt.

SZ PlusVon Björn Finke

ExklusivUmbau des Traditionskonzerns
:Bei Thyssenkrupp droht ein Sommer des Missvergnügens

Die kommenden Wochen entscheiden über die Zukunft des Krisenkonzerns Thyssenkrupp. Über den Kurs streiten die mächtige IG Metall und Firmenchef López – und über dessen Vertragsverlängerung.

SZ PlusVon Caspar Busse und Björn Finke

MeinungArbeitszeit
:Die Vier-Tage-Woche zu verteufeln, bringt überhaupt nichts

„Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt“ – das mag ein schmissiger Refrain sein, aber als Motto für die Zukunft taugt es nicht.

SZ PlusKommentar von Benedikt Peters

IG Metall
:Deutschlands größte Gewerkschaft rückt von der Vier-Tage-Woche ab

Weniger Arbeitszeit bei gleichem Gehalt? Das stehe derzeit nicht mehr auf der Liste der Forderungen der Gewerkschaften, sagt IG-Metall-Chefin Benner. Dafür sei die Lage in vielen Betrieben zu angespannt.

Thyssenkrupp
:Es war einmal eine Industrie-Ikone

Der Chef des kriselnden Mischkonzerns Thyssenkrupp will dessen Sparten verselbständigen. Aus der Zentrale wird so eine Holding. Kritiker befürchten eine Zerschlagung.

SZ PlusVon Björn Finke

Industrie
:Thyssenkrupp leidet – und hofft auf Berlin

Die Stahlsparte des Konzerns schreibt Verluste. Firmenchef López setzt darauf, dass die Konjunktur anspringt. Und er erwartet von der Regierung mehr Pragmatismus beim Klimaschutz.

SZ PlusVon Björn Finke

Autoindustrie
:Wieso Ford in Köln erstmals seit Jahrzehnten bestreikt wird

Die Beschäftigten in Köln kämpfen nicht nur für hohe Abfindungen. Sie wollen auch vor einer möglichen Insolvenz geschützt werden. Das hat mit einer Entscheidung des Mutterkonzerns in den USA zu tun.

SZ PlusVon Björn Finke

Ford
:Angst vor der Pleite

Die Ford-Beschäftigten in Köln wollen streiken: für hohe Abfindungen beim geplanten Stellenabbau und für Schutz vor einer Insolvenz.

SZ PlusVon Björn Finke

Autoindustrie
:Continental will nur noch Reifen machen

Nach dem Autoteile-Geschäft will der Konzern nun auch die Kunststoff-Sparte abspalten. Conti würde damit deutlich schrumpfen.

Industrie
:Deutschlands zweitgrößtem Stahlwerk droht das Aus

Die Hütte HKM in Duisburg sucht einen Investor, sonst steht der Betrieb mit 3000 Beschäftigten vor dem Ende. Ausgerechnet jetzt kündigt der Großkunde Thyssenkrupp seinen Liefervertrag.

SZ PlusVon Björn Finke

Stahlindustrie im Ruhrgebiet
:Der Kanzler besucht das Herz der Krise

Olaf Scholz verspricht im Ruhrgebiet bei den Stahlarbeitern von Thyssenkrupp niedrigere Strompreise. Die Beschäftigten wollen aber auch wissen, was er gegen die wachsende Fremdenfeindlichkeit tut.

Von Björn Finke

Krise
:„Ohne Industrie ist Deutschland ein armes Land“

Die IG Metall fordert von der neuen Bundesregierung eine Joboffensive. Firmen, die in Europa Produkte verkaufen, sollen außerdem verpflichtet werden, dort Arbeitsplätze zu schaffen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

ExklusivAutoindustrie
:So will VW an den Gehältern der Mitarbeiter sparen

Zum Sanierungspakt des Konzerns sickern neue Informationen durch. Unter den mehr als 120 000 Mitarbeitern gibt es Sorgen, sie müssten auf bis zu 20 Prozent Gehalt verzichten. Ist das berechtigt?

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Christina Kunkel

MeinungVW
:Gut, dass für die Krise nicht allein die Arbeitnehmer zahlen

Keine Werke dichtmachen, aber Kosten senken und sozialverträglich Stellen abbauen: Das ist ein guter Kompromiss. Massenentlassungen würden einseitig die Beschäftigten für Fehler zahlen lassen, die vor allem Vorstand und Aktionäre gemacht haben.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

ExklusivElon Musks deutsches Werk
:Showdown bei Tesla

Im Werk Grünheide fühlen sich laut einer Umfrage 80 Prozent der Mitarbeiter überlastet. Nun eskaliert der Streit über die Arbeitsbedingungen: Die IG Metall will per Gericht die Chefin des Betriebsrats absetzen, weil sie gegen Gesetze verstoße.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Autoindustrie
:Zaghafte Annäherung bei VW

Auch in der vierten Verhandlungsrunde konnten sich Gewerkschaft und VW nicht einigen. Man sei noch „ein gutes Stück“ von einer Lösung entfernt, heißt es vom Management. Immerhin gibt es kommende Woche neue Gesprächstermine.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Christina Kunkel

Warnstreiks
:VW-Betriebsrat greift Vorstand und Großaktionäre scharf an

Der Betriebsrat fordert finanzielle Opfer der Familien Porsche und Piëch: Diese hätten allein in den vergangenen zehn Jahren mehr als  3,5 Milliarden Euro Dividende kassiert. Ein Betrag, für den jemand jede einzelne Woche im Lotto gewinnen müsse - 70 Jahre lang.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken, Christina Kunkel

Autoindustrie
:Am Montag streiken die VW-Beschäftigten

Mitarbeiter in allen deutschen Werken protestieren gegen die radikalen Sparpläne des Vorstands. Der hat den Vorschlag der Arbeitnehmer schon vor den nächsten Verhandlungen abgeschmettert. Es könnte ein Arbeitskampf werden, wie ihn Deutschland lange nicht gesehen hat.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken, Christina Kunkel

Thyssen-Steel
:IG Metall: Keine Streiks, sondern „kreativer Ärger“

Gewerkschaft erwartet langen Kampf um Thyssen-Steel. Aber für eine Sparte sieht sie sogar gute Chancen.

MeinungIndustrie
:Die Krise bei Thyssenkrupp ist made in Germany

Der größte deutsche Stahlhersteller streicht Tausende Jobs. Das hat mit China zu tun, aber vor allem auch mit Fehlentscheidungen der Politik und des Managements.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Industrie
:Thyssenkrupps Stahlsparte streicht jede fünfte Stelle

Deutschlands größter Hersteller will binnen sechs Jahren etwa 5000 von 27 000 Jobs abbauen. Zudem sollen Aufgaben ausgelagert werden. Die IG Metall ist empört.

SZ PlusVon Björn Finke

Autoindustrie
:Bei VW stehen jetzt Warnstreiks an

Vorstand und Gewerkschaft können sich nicht darauf einigen, wie in der Krise gespart werden soll. Ab Dezember können die Beschäftigten die Arbeit niederlegen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken, Christina Kunkel

Autoindustrie
:Ford will in Deutschland 2900 Jobs abbauen

Das Geschäft mit Elektroautos läuft nicht, neue Modelle kommen bei den Kunden nicht an. Jetzt plant der Autobauer Ford, rund ein Viertel der Stellen am Standort Köln zu streichen.

SZ PlusVon Björn Finke, Christina Kunkel

Volkswagen
:„Das gäbe einen Arbeitskampf, wie ihn die Republik lange nicht erlebt hat“

VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo und IG-Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger drohen mit massiven Streiks, falls der Vorstand ihre Vorschläge ignoriert und darauf beharrt, Werke zu schließen.

SZ PlusInterview von Alexander Hagelüken und Christina Kunkel

Industrie
:Thyssenkrupps Stahlsparte ist nun offiziell wertlos

Der Krisenkonzern verbucht einen weiteren Milliardenverlust, doch Vorstandschef López verspricht Besserung. Zugleich warnt der Manager, dass der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft stockt und klimaschädliches Erdgas länger eingesetzt werden soll.

SZ PlusVon Björn Finke

MeinungLöhne
:5,5 Prozent mehr Geld - so wenig? So viel?

In der Metall- und Elektroindustrie bekommen die Beschäftigten mehr Geld, aber längst nicht so viel, wie sie gefordert hatten. Nun haben die Firmen und die künftige Regierung ihren Job zu erledigen, um den Standort Deutschland zu sichern.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

Tarifrunde
:Millionen Metaller erhalten 5,5 Prozent mehr Lohn 

Unter dem Druck der vielen Krisen geht es plötzlich ganz schnell: Arbeitnehmer in Autokonzernen und anderen Industriebranchen bekommen mehr Geld. Und es gibt weitere Regelungen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken, Benedikt Peters

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