:Wie Rafael Grossi eine Atomkatastrophe verhindern will
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde warnt, die Gefahr eines Nuklearkriegs sei so groß wie nie. Dabei ist der Argentinier einer der wenigen, der noch Zugang zu den heikelsten Regimen der Welt hat. Wie schafft er das? Eine Begegnung in Wien.
Iran
:Sicherheitsrat billigt neue Atominspektionen
Irans Sicherheitsrat hat die Übereinkunft mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) für eine Wiederaufnahme von Inspektionen gebilligt. In einer von iranischen Medien veröffentlichten Erklärung des Gremiums hieß es, der in Kairo ...
Streit mit IAEA
:Iran signalisiert Bereitschaft zur Diplomatie
Irans Regierung signalisiert vor dem Hintergrund anhaltender militärischer Spannungen mit dem Westen Bereitschaft zur Diplomatie. „Diplomatie steht nicht im Gegensatz zum Kampf, Widerstand und Verteidigung“, schrieb Mohammed-Dschafar Ghaempanah ...
Irans Nuklearprogramm
:Er wacht über die Gefahr, die von den Atomanlagen dieser Welt ausgeht
Rafael Grossi hat als IAEA-Chef einen technischen Job. Doch der Argentinier nimmt immer öfter die Rolle eines politischen Vermittlers ein. Er will sich damit für ein höheres Amt empfehlen.
Atomprogramm
:Was kann man mit 400 Kilogramm angereichertem Uran anrichten?
Iran könnte über etwa 400 Kilogramm 60-prozentiges Uran verfügen; wo, ist unklar. Mal angenommen, das Regime hat noch Zugriff darauf: Wie gefährlich ist es?
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:US-Angriff auf Iran: Demütigung von nie da gewesenem Ausmaß
Die USA haben wohl Irans Atomanlagen zerstört. Ist das das Ende der Eskalation – oder erst der Anfang einer weiteren Stufe?
Iran
:Welche Folgen hat Israels Angriff auf die Atomanlagen?
Israelische Angriffe haben die iranische Uran-Anreicherungsanlage in Natans schwer beschädigt, weitere Atomanlagen wurden am Wochenende beschossen. Ist das gefährlich? Die wichtigsten Antworten.
Atomkraft
:"In keinem der Länder ist ein Durchbruch abzusehen"
Kann eine neue Generation von Reaktoren die Probleme heutiger Atommeiler überwinden? Das Endlager-Bundesamt hat das untersuchen lassen. Sein Ergebnis ist ernüchternd.
AKW Saporischschja
:Stabil kritisch
Moskau und Kiew beschuldigen sich gegenseitig, Angriffe auf Europas größtes Atomkraftwerk vorzubereiten. Belege für die Vorwürfe fehlen bisher.
Ukraine
:Ein Atomkraftwerk auf dem Schlachtfeld
Vom russisch besetzten Nuklearmeiler Saporischschja ist die Front nur wenige Kilometer entfernt. Nun bereiten sich beide Seiten auf eine Offensive der Ukrainer vor. Doch was passiert, wenn das Gelände selbst zum Schauplatz von Kämpfen wird?
Iran
:"Sehr schwerwiegende Entwicklung"
Internationale Inspektoren haben in dem Land hoch angereichertes Uran entdeckt. Westliche Diplomaten zeigen sich alarmiert, Teheran dementiert.
Uran-Anreicherung
:Iran soll Atomanlage heimlich umgebaut haben
Die Internationale Atomenergiebehörde wirft Teheran vor, Geräte zur Uran-Anreicherung verändert zu haben. Der Chef des iranischen Atomprogramms weist die Vorwürfe zurück.
Atomabkommen
:USA wollen Druck auf Iran erhöhen
Teherans Unterdrückung der Proteste im Land und seine Waffenlieferungen an Russland bremsen Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm. Washington sieht wenig Chancen für diplomatische Bemühungen.
Spannungen in Asien
:IAEA: Anzeichen für bevorstehenden Atomtest Nordkoreas
Es wäre der siebte Test dieser Art des Landes und der erste seit 2017. Japan erwägt angesichts der militärischen Aktivitäten Nordkoreas die Anschaffung von US-Marschflugkörpern.
MeinungAKW Saporischschja
:Putin nutzt die Atomkatastrophe als Trumpfkarte
Eine entmilitarisierte Zone rund um das umkämpfte Kernkraftwerk wird es nicht geben. Denn der Kremlchef spielt bewusst mit der Gefahr - und einem bestimmten Kalkül.
Krieg in der Ukraine
:IAEA-Bericht sieht Sicherheit in Saporischschja schwer gefährdet
Die Atomenergiebehörde legt nach ihrem Besuch einen Bericht über die Lage im Atomkraftwerk vor. Sie fordert eine entmilitarisierte Zone - und ein sofortiges Ende des Beschusses. Doch der hört nicht auf.
MeinungUkraine
:Gefährliches Spiel am Atomkraftwerk Saporischschja
Die IAEA stationiert zwar zwei Inspektoren im umkämpften Atomkraftwerk Saporischschja. Doch die Lage bleibt heikel, denn Putin schmiedet wohl schon neue Pläne.
Krieg in der Ukraine
:Inspektoren auf dem Weg zum Atomkraftwerk Saporischschja
Die internationalen Kontrolleure wollen überprüfen, ob die Reaktoren durch Beschuss beschädigt wurden. Aber woher kamen die Granaten und Raketen?
MeinungRussland und die Ukraine
:Sie erpressen die Welt
Moskau, aber auch Kiew geht es in Saporischschja nicht so sehr um Geländegewinn. Indem sie das AKW gefährden, spielen beide dasselbe Spiel.
Rafael Grossi
:Ein Atom-Diplomat, der das Risiko nicht scheut
Eines der größten Kernkraftwerke Europas ist offenbar bei Gefechten in der Ukraine beschädigt worden. IAEA-Chef Rafael Grossi soll sich eigentlich ein Bild der Lage machen. Doch das war bislang unmöglich. Dabei hat er schon früh vor den atomaren Gefahren gewarnt. Wer ist der Mann?
Atom-Vorwürfe gegen Iran
:"Man kann Wissen nicht wegbomben"
Israel will der Internationalen Atomenergiebehörde neue Dokumente aus Iran übergeben. Der Ex-Chefinspektor der Behörde hofft, dass die Zehntausenden Seiten dazu beitragen, das geheime Bomben-Projekt des Landes aufzuklären.
Nordkorea-Konflikt
:Atombehörde hofft auf Trump
IAEA-Chef Amano bietet an, seine Inspektoren könnten ein mögliches Nuklearabkommen zwischen den USA und Nordkorea überwachen.
Atomstreit mit Iran
:Experten überprüfen Atomreaktor in Arak
Nach dem Durchbruch im Atomstreit gewährt Iran internationalen Experten neue Einblicke. Am Sonntag wurde die Atomfabrik in Arak inspiziert. Ob es zu einer dauerhaften Lösung in dem Konflikt kommt, ist aber unsicher. US-Präsident Obama äußert sich überraschend zurückhaltend.
Gespräche in Teheran
:IAEA und Iran vereinbaren Fahrplan im Atomstreit
Teheran und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) haben iranischen Angaben zufolge eine neue Abmachung unterzeichnet. Sie soll als Fahrplan für die weitere technische Zusammenarbeit dienen.
UN-Atombehörde
:Hacker brechen in IAEA-Netzwerk ein
Sicherheitsleck bei der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA: Hacker sind in das Computernetzwerk der Organisation eingedrungen. Die von einem stillgelegten Server kopierten Kontaktdaten stellten sie ins Internet - und drohten mit weiteren Veröffentlichungen, sollten die Angriffe auf iranische Atomwissenschaftler weitergehen.
Atomstreit
:IAEA beschließt Resolution gegen Iran
Mit großer Mehrheit hat der IAEA-Gouverneursrat eine Resolution verabschiedet, die "ernsthafte Sorgen" über Irans umstrittenes Atomprogramm ausdrückt. Gleichzeitig dringt die Resolution aber auf eine diplomatische Lösung des Streits.
Atomgespräche mit Iran
:Teheran spielt auf Zeit
Zweideutigkeiten soll es nicht mehr geben im iranischen Atomprogramm - verspricht Teheran der Internationalen Atomenergiebehörde bei Verhandlungen in Wien. Doch anstatt Inspektoren den Zugang zu verdächtigen Anlagen zu gewähren, hält das Regime die Verhandlungspartner weiter hin - und fordert präzise Vereinbarungen für die Besuche.
IAEA-Treffen in Wien
:Amano hofft auf Zusammenarbeit mit Iran
Der Atomstreit mit Iran steht im Mittelpunkt einer Tagung der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien. IAEA-Chef Amano hofft auf Kooperationsbereitschaft seitens Teheran. Für Freitag ist abschließend ein Treffen mit iranischen Vertretern geplant, bei dem eine Vereinbarung zur Kontrolle der umstrittenen Atomanlage Parchin unterzeichnet werden könnte.
Atomstreit mit Iran
:Teheran verschleiert laut Diplomaten Atomarbeiten
Westliche Geheimdienste vermuten, dass Iran an einem geheimen Atomwaffenprogramm forscht. Nun verfügt die Internationale Atomenergiebehörde nach Angaben von Diplomaten über Hinweise, wonach Teheran Arbeiten in einem umstrittenen Militärkomplex verschleiert. Das sollen Satellitenaufnahmen beweisen.
Atomstreit
:Atomenergiebehörde meldet Einigung mit Iran
Zugeständnisse nach vier Jahren Blockade: Kurz vor der nächsten Verhandlungsrunde im Atomstreit hat sich Iran anscheinend mit der Internationalen Atomenergiebehörde geeinigt. Inspektoren sollen in Zukunft die iranischen Atomanlagen besuchen können - unterzeichnet ist die Abmachung allerdings noch nicht.
Ägypten
:Friedensnobelpreisträger ElBaradei gründet neue Partei
Der Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei hat in Ägypten eine neue Partei gegründet, die eine Alternative zu den derzeit dominierenden islamistischen Gruppierungen sein soll.
Streit um Nuklearprogramm
:Iran erlaubt Inspektion von umstrittener Atomanlage
Wende im Streit um das iranische Atomprogramm? Iran will den Inspekteuren der Internationalen Atomenergiebehörde Zutritt zur umstrittenen Militäranlage Parchin gewähren. Die IAEA ist misstrauisch.
Atomstreit mit Iran
:CIA zweifelt an Teherans Streben nach Atomwaffen
Wie real ist die Bedrohung durch eine iranische Atombombe? Arbeitet das Land schon daran oder sind alle beunruhigenden Berichte nichts als Säbelrasseln? Die US-Geheimdienste bleiben einem US-Medienbericht zufolge gelassen: Nach ihren Erkenntnissen hat Teheran sein Atomwaffenprogramm vor Jahren eingestellt - und bislang auch nicht wieder aufgenommen.
MeinungAtomstreit mit Iran
:Teheran spielt auf Zeit
Es ist das alte Spiel: Iran erklärt sich mit Fanfarenstößen bereit, konstruktiv mit der Internationalen Atomenergiebehörde zusammenzuarbeiten und bewegt sich dann keinen Millimeter. Trotzdem sollte man die Verhandlungen weiterführen - denn die Alternativen sind keineswegs besser.
Eine Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde ist in Teheran eingetroffen, um das iranische Nuklearprogramm zu untersuchen. Empfangen wird sie mit militärischen Muskelspielen: Die Armee führt eine Übung zum Schutz der Atomanlagen durch. Die Regierung droht Deutschland zudem mit einer Ausweitung des Ölboykotts.
Inspektoren-Mission scheitert
:Iran lässt Atomaufseher auflaufen
Wieder reisen Inspektoren der IAEA nach Iran, wieder müssen sie das Land ohne Ergebnisse verlassen: Die Regierung in Teheran hat sowohl den Besuch einer umstrittenen Atomanlage als auch Gespräche über die militärische Dimension des Nuklearprogramms abgeblockt. Der Affront verschärft den Atomstreit.
ExklusivAtomstreit mit Iran
:Teheran will Uran in unterirdischer Bunkeranlage anreichern
Bisher wurde in der Anlage Fordow auch geforscht, nun teilt Iran nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" mit, in dem Bunker künftig nur Kernbrennstoff zu produzieren. Der Westen dürfte das als weitere Provokation im Atomstreit sehen. In Israel dürften sich jene bestärkt fühlen, die sich für einen Angriff auf Teherans Atomanlagen aussprechen.
Atomstreit mit Teheran
:Sicherheitskonferenz-Chef warnt vor Krieg mit Iran
Politische Antwort statt Säbelrasseln: Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz Ischinger warnt, ein Krieg mit Iran könne und dürfe nicht die einzige Alternative zu Sanktionen sein.
IAEA-Bericht
:Frankreich droht Iran mit "Sanktionen beispiellosen Ausmaßes"
Detailliert wie nie beschreibt die Internationale Atomaufsichtsbehörde, dass Iran an Nuklearwaffen gearbeitet hat. Nun drängt Frankreich auf sehr viel härtere Sanktionen gegen das Regime in Teheran. Auch die Bundesregierung hält neue Strafmaßnahmen für "unausweichlich". Irans Präsident Ahmadinedschad stellt auf stur: Sein Land werde "kein Jota" von seinem Kurs abweichen.
Bericht der Atomenergiebehörde IAEA
:Iran soll an Atomwaffen gearbeitet haben
Es sind die bisher klarsten Aussagen der Internationalen Atomenergiebehörde zur Existenz eines iranischen Atomwaffenprogramms: In einem Bericht zeigt die IAEA sich "ernsthaft besorgt". Es gebe "glaubwürdige" Informationen, wonach Teheran an der Entwicklung von Atomwaffen gearbeitet habe.
Bericht der Atomenergiebehörde IAEA
:Hinweise auf Atomwaffen-Entwicklung in Iran
Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA ist "ernsthaft besorgt" über das iranische Atomprogramm: Es gebe "glaubwürdige" Informationen, wonach Teheran an der Entwicklung von Atomwaffen gearbeitet habe.
MeinungIAEA-Bericht zu Irans Nuklearprogramm
:Mit Bomben gegen die Bombe
Alle Drohungen, alle Angebote haben nichts gebracht: Iran reichert Uran an und bastelt an der Atombombe. Diesen Verdacht dürften die Internationalen Atomaufseher in ihrem jüngsten Bericht bestätigten. Der Westen und Israel können nicht tatenlos zuschauen, wie sich ein aggressives, antisemitisches Regime die ultimative Waffe verschafft.
Internationale Atomaufsicht
:IAEA alarmiert über Irans Fortschritte beim Atomprogramm
Kann Teheran eine Atombombe bauen? Die Internationale Atomenergiebehörde will die "bislang stärksten Beweise" vorlegen, dass die Islamische Republik inzwischen die entscheidenden Hürden gemeistert hat - dank ausländischer Hilfe. Einzelheiten des IAEA-Berichts sind bereits durchgesickert und verschärfen die Debatte um einen möglichen Militärschlag gegen Iran. Russland richtet eine deutliche Warnung an Israel.
Fukushima-Sonderkonferenz
:IAEA fordert Stresstests für alle AKW
"Ein 'Weiter so' ist keine Option": Die Internationale Atomenergieagentur fordert Konsequenzen aus der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Doch gerade das Land, das sich von den Folgen des Unglücks noch erholen muss, hält wenig von verbindlichen Sicherheitsstandards.
Debatte um Kernenergie
:Die Atom-Nationalisten
Auch Deutschland gehört zu den Bremsern: Nach dem Reaktorunglück von Fukushima rufen Politiker nach weltweit gültigen Sicherheitsstandards für Kernkraftwerke. Diplomaten bei der Atomenergiebehörde glauben aber nicht daran.
Atomkatastrophe in Japan
:Die IAEA - mehr als hilflos
Keine Experten im Krisengebiet, groteske Pressekonferenzen, Beschwichtigungstaktik: Die Rolle der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA bei der Atomkatastrophe in Japan sorgt für großen Unmut bei einigen westlichen Staaten.
Probleme im Reaktor Buschehr
:Massiver Rückschlag für Irans Atomprogramm
Im Kern getroffen: Aus dem Reaktor Buschehr müssen 160 Brennelemente entfernt werden, Irans Atomprogramm wird zurückgeworfen. Schuld könnte erneut der Computerwurm Stuxnet sein.
Atomenergiebehörde
:Atominspektor für Iran und Syrien tritt zurück
"Atomdetektiv" Olli Heinonen kündigt überraschend seinen Rücktritt an. Vor zwei Jahren hatte der IAEA-Stellvertreter Iran vorgeworfen, Atombomben zu entwickeln.
Birma
:Verdächtige Geschäfte
Die Junta in Rangun wird wohl nicht so bald über ein militärisches Atomprogramm verfügen. Dennoch sollten Indizien ernst genommen werden - damit Birma dem heimlichen Vorbild Nordkorea nicht nacheifert.
Ali Akbar Salehi
:Meister des Durchlavierens
Atom-Professor mit diplomatischem Geschick: Ali Akbar Salehi leitet künftig die iranische Atomenergiebehörde.