NS-Dokuzentrum, Sinti und Roma.
Sonderausstellung im NS-Dokuzentrum

Wie Sinti und Roma in Bayern kriminalisiert und verfolgt wurden

Die Nationalsozialisten entrechteten und ermordeten sie systematisch. Doch schon vor 1933 waren Sinti und Roma ausgegrenzt, wie eine Ausstellung zeigt.

Von Wolfgang Görl

"Münchner Seiten"

Stadt der Spione

Agenten, Mörder und Revolutionäre - der Soziologe Rudolf Stumberger erzählt in seinem Stadtführer von einem München jenseits touristischer Klischees und den üblichen Schwärmereien. Es ist ein politisches Buch geworden

Von Jakob Wetzel

Hattenhofen

Tests im KZ

Amperland befasst sich mit Heilpraktiker

Von Peter Bierl, Hattenhofen

Verstörende Verbrechen

Die Logik des Bösen

Terroristen und Massenmörder werden oft als Verrückte angesehen. Das kann den Blick auf die Hintergründe verstellen. Man muss nicht krank sein, um schrecklichste Taten zu begehen.

Von Joachim Käppner

Mohammed Amin al-Husseini inspiziert bosnische SS, 1944
Muslimische NS-Helfer

Hakenkreuz und Halbmond

Die Nazis waren voll des Lobes für den Islam. Ihre Sympathie für Muslime war allerdings taktisch - Hitler selbst hatte ein unerquickliches Treffen mit dem Großmufti von Jerusalem.

Von Ronen Steinke

Konzentrationslager Theresienstadt KZ Scherl / SZ Photo
Konzentrationslager

Wie das KZ-System wucherte

Nikolaus Wachsmanns Buch über die KZ-Gesamtgeschichte zeigt: Wir sind noch lange nicht fertig mit der Aufarbeitung des Nazi-Terrors.

Rezension von Jürgen Zarusky

Dachau

Erinnerung an ein Verbrechen

Der Überfall auf die Sowjetunion jährt sich zum 75. Mal

Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Nationalsozialismus

Frauen-KZ Ravensbrück: Das Grauen am Schwedtsee

In Ravensbrück betrieben die Nazis das einzige Konzentrationslager nur für Frauen. Die Häftlinge mussten Zwangsarbeit leisten, wurden erniedrigt und gefoltert, Zehntausende starben.

Von Ludger Heid

Dachau

Führung durch den "Kräutergarten"

Schauspiel

Abends Jude, tagsüber Nazi

Schauspieler Götz Schulte ist am Residenztheater in "Geächtet" ein jüdischer Intellektueller und in "Vor dem Ruhestand" ein begeisterter Nazi. Gar nicht leicht in einer Zeit, in der rechte Parolen wieder salonfähig sind.

Von Christiane Lutz

Zeitschriftenmarkt

Die Zielgruppe ist Programm

TV-Publikationen setzen verstärkt auf Special Interest, bieten mehr Lesestoff als den Fernsehprogrammteil.

Von Christoph Löbel

Der Theologe Hellmut Traub

Unerschrocken im Widerstand

Pfarrer Björn Mensing erinnert beim Karfreitagsgottesdienst an den streitbaren Theologen Hellmut Traub

Ein Leben mit der Geschichte des Vaters

Ein Mensch wie tausend Teufel

Carl Chmielewski war Kommandant des Konzentrationslagers Gusen. Er war so brutal, dass es sogar der SS zu viel wurde. Erst nach 70 Jahren fand sein Sohn Walter die Kraft, seine grausamen Erinnerungen einem Autor zu diktieren - an eine Jugend zwischen Sonntagsbraten und Todeslager

Von Michael Morosow, Unterhaching

Bogenhausen Ausstellung
Bogenhausen

Als die Amis Bogenhausen eroberten

Eine Ausstellung im Kunstforum Arabellapark erinnert an die Besatzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg

Warschauer Aufstand

"Jeder Bewohner ist zu töten"

Im NS-Dokuzentrum zeigt eine neue Sonderausstellung, wie die Warschauer den Aufstand gegen die deutschen Besatzer wagten. Und wie grauenvoll Hitler ohne jegliche Rücksicht zurückschlug.

Von Wolfgang Görl

In Rollen reindenken

Köpfen mit Köpfchen

Thomas Darchinger ist einer der Lieblingsbösewichte im deutschen Film - jetzt spielt er den Schichtl

Von Thomas Becker

Krieg und Vertreibung

Die Kraft der Kinderbilder ist enorm

Das Foto eines toten syrischen Jungen am Strand von Bodrum erschüttert die Welt. Historische Beispiele, wie solche Bilder den Lauf der Geschichte verändern, gibt es viele.

Von Andrian Kreye

Umwandlung wirft viele Detaifragen auf

Sklavenarbeit für die Volksgesundheit

In Dachau betrieben die Nazis einen riesigen "Kräutergarten", in dem die Häftlinge schuften mussten. Auch dieses Areal soll zum Erinnerungsort werden

Von Gregor Schiegl, Dachau

Erste Meisterschaft des FC Bayern

Die Rothosen

1932 gewann der FC Bayern die erste von inzwischen 25 deutschen Meisterschaften. Der Klub und sein jüdischer Präsident Kurt Landauer wurden dafür von den Nazis geächtet und verfolgt.

Von Ludger Schulze

SS-Vergangenheit von Uni-Mitbegründer

Überzeugter Weltanschauungskrieger

Er war Literaturwissenschaftler, Romanist, Mitbegründer der Konstanzer Reformuniversität - und Mitglied der SS: Hans Robert Jauß. Nun hat die Uni seine Vergangenheit erforschen lassen.

Von Volker Breidecker

Fürstenried

"Nie wieder"

Ergreifende Berichte von ehemaligen KZ-Häftlingen bei einer Gedenkveranstaltung im Schloss Fürstenried

Von Jürgen Wolfram, Fürstenried

Ottobrunn

Das Glück, überlebt zu haben

Vor Ottobrunner Gymnasiasten erzählt der Norweger Haakon Sörbeye von seiner Haft im KZ-Außenlager Ottobrunn. In seiner Erinnerung war es noch die am wenigsten schlimme Etappe seiner Gefangenschaft

Von Christina Jackson, Ottobrunn

Cap Arcona im Hambuger Hafen; Cap arcona
Die letzten Kriegstage 1945

Tote trieben in der Lübecker Bucht

Am. 3. Mai 1945 versenkten britische Bomber die Cap Arcona in der Ostsee. An Bord: Tausende KZ-Häftlinge. Die meisten starben. Und auf die Überlebenden warteten am Ufer die Deutschen.

Von Esther Widmann

Anfänge des NS-Regimes

Wie München zur Brutstätte für den Nazi-Terror wurde

Wenn das NS-Dokuzentrum am 1. Mai in München eröffnet, steht eine Frage im Mittelpunkt: Warum war Hitler gerade hier so erfolgreich?

Von Franziska Brüning

Nachruf

Der Widerständige

Polen und Europa nehmen Abschied von Władysław Bartoszewski. Der zweimalige polnische Außenminister war eine historisch-politische Instanz und gestaltete die deutsch-polnische Versöhnung.

Von Florian Hassel