Hebammen

Hebammen
:Toller Beruf mit irrer Bürokratie

An der gekürzten Vergütung der Geburtshelferinnen scheiden sich die Geister.  Und an der Frage, ob Deutschland kinderfeindlich ist, auch.

SZ MagazinGesundheit
:„Bleib ganz bei deiner Partnerin, bewundere, staune, sei auch sprachlos“

Wie verhält man sich als Begleitperson bei einer Geburt richtig? Hier erklärt die Hebamme Linda Kurzweil, welche Griffe man können sollte, warum Fragenstellen verboten ist – und welcher Vater sie einmal so richtig beeindruckt hat.

SZ PlusInterview von Jonas Junack

Geburtshilfe
:Warum so viele Hebammen die Kliniken verlassen

Eigentlich sollen Schwangere besser versorgt werden und Geburtshelfer mehr verdienen. Das verspricht der neue Vertrag mit den Krankenkassen. Stattdessen löst er eine Protestwelle aus.

SZ PlusVon Michaela Schwinn

Geburtsbegleitung
:„In der Muttersprache kann man die Nuancen der Gefühle viel tiefer analysieren“

Die Baldhamer Hebamme Laura Hohenegger bietet die Begleitung von Schwangeren in Englisch und Französisch an. Sie sagt: Je nach Herkunft wird Mutterschaft unterschiedlich erlebt.

Interview von Barbara Mooser

Nach Verdi-Brief an den Stadtrat
:Streit um Hebammen der München Klinik ausgeräumt

Wenn im Frühjahr 2026 die festangestellten Hebammen des Klinikums Neuperlach nach Harlaching umziehen, sollen alle Stellen erhalten bleiben. Eine Formulierung der Geschäftsführung hatte Verwirrung verursacht.

Von Ekaterina Kel

Geburtshilfe in München
:Hat sich durch das Hebammen-Studium etwas verbessert?

Geburtshelferinnen müssen ihren Beruf seit fünf Jahren an einer Hochschule erlernen. Eine Studierende, eine Ausbildungsleiterin und ein Gynäkologie-Professor berichten, was sich verändert hat.

SZ PlusVon Katharina Haase

Stillen in der Öffentlichkeit
:Weil es das Natürlichste auf der Welt ist

Der bayerische Hebammen-Verband wirbt dafür, dass Stillen in der Öffentlichkeit als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Zusammen mit dem Landratsamt in Dachau will man Geschäftsinhaber und Gastronomen überzeugen, Müttern demonstrativ einen Platz zur Verfügung zu stellen.

Von Eva Waltl

Gesundheit
:„Die Leidtragenden sind am Ende die Frauen“

Wegen eines neuen Vertrags fürchten Beleghebammen Einnahmeverluste von bis zu 30 Prozent. Im schlimmsten Fall könnte ab November die Geburtenhilfe in vielen Krankenhäusern vor dem Aus stehen. Auch im Landkreis Dachau ist die Lage ungewiss.

SZ PlusVon Jacqueline Lang

Streit um Vergütung
:Hebammen rufen zum Protest auf

Der neue Hilfevertrag erregt die Gemüter. Während die Krankenkassen von einer fairen Vergütung und besserer Qualität sprechen, sehen die Geburtshelferinnen ihre berufliche Existenz gefährdet. Was ist da los?

SZ PlusVon Nina von Hardenberg

Betreuung rund um die Geburt
:Starthilfe ins Leben

Hebammen leisten wertvolle Arbeit: Sie bereiten vor, leiten Geburten und betreuen Mütter und ihre Neugeborenen – trotz der Hürden, die ihr Beruf mit sich bringt. Dass sie den Bedarf im Landkreis decken können, gelingt nur dank guter Zusammenarbeit.

Von Paul Schäufele

Geburt
:Wo das Leben beginnt

Im ganzen Land schließen Geburtsstationen. Es fehlt an Hebammen und Personal, viele Frauen fühlen sich alleingelassen. Unterwegs mit denen, die noch immer von dem Triumph erzählen können, einem Menschen auf die Welt zu helfen.

SZ PlusVon Friederike Zoe Grasshoff, Illustration: Sebastian Lörscher

Hebammen
:Alte Klischees und ein noch älteres Stigma

In Deutschland wird Hebammen immer wieder vorgeworfen, esoterisch und impfskeptisch zu sein. Auch SZ-lesende Mediziner und Hebammen melden sich zu Wort.

Geburtsmedizin
:„Am Ende sollen Hebammen nicht die Schwangeren vor der Wissenschaft schützen“

Globuli im Kreißsaal, Arnika im Wochenbett: Hebammen in Deutschland wird immer wieder vorgeworfen, esoterisch und impfskeptisch zu sein. Ist da was dran?

SZ PlusVon Valentina Reese

„Vena“: Filmgespräch in München
:Das Kind in ihr

Eine drogensüchtige Frau ist schwanger: Chiara Fleischhacker stellt ihr Spielfilmdebüt „Vena“ im Monopol Kino vor.

Von Josef Grübl

Gesundheit
:München-Klinik will Kreißsaal in Neuperlach schließen

Ungeachtet der Versprechen aus der Politik soll die Geburtshilfe nach Harlaching verlegt werden. Die betroffenen Hebammen fühlen sich im Stich gelassen und fordern, ihre Arbeitsstätte zu erhalten.

Von Ekaterina Kel

Schwangerschaft und Geburt
:"Es überwiegt mal die Hoffnung, mal die Sorge"

Astrid Draxler hat viele Eltern in München durch Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit begleitet. Nach 16 Jahren hört sie als Leiterin der Beratungsstelle für natürliche Geburt und Elternsein auf. Was hat sich in der Zeit verändert?

SZ PlusInterview von Ekaterina Kel

Reden wir über
:Geburtshilfe im Landkreis

Hebamme Patrizia Frey über die Versorgungslage für werdende Mütter, und warum öffentliche Gelder für ihren Beruf so wichtig sind.

Interview von Veronika Ellecosta

Bayerisches Gesundheitsministerium
:Hebammen-Prämie wird um drei Jahre verlängert

Wer sich in Bayern niederlässt, bekommt vom Freistaat 5000 Euro gezahlt. So will Gesundheitsministerin Gerlach weiterhin dem eklatanten Hebammenmangel entgegenwirken.

Geburtshilfe
:Zu Hause ist's am schönsten

Da kann man ja gleich in den Wald gehen: Natürlich kennt Zohra Schardt die Vorbehalte gegen Hausgeburten. Aber sie weiß eben auch, welchen Stress Frauen bei der Entbindung in der Klinik erleben können. Bereitschaftsdienst mit einer Hebamme.

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier (Text) und Alessandra Schellnegger (Fotos)

Geburt
:"Wenn wir zurückgucken, ist dieser Beruf schon Frauensache"

Wer Hebamme werden will, muss seit einigen Jahren studieren. Was heißt das für die Gebärenden? Hebammenwissenschaftlerin Nicola Bauer über gestiegene Anforderungen, falsche Hierarchien im Kreißsaal und Männer in der Geburtshilfe.

SZ PlusInterview von Christina Berndt

Geburten in Bad Tölz-Wolfratshausen
:Zuschüsse für die Wochenbettbetreuung

Hebammen können noch bis Ende des Jahres Förderungen beantragen, wenn sie mindestens 15 Müttern helfen.

Geburtshilfe Neuperlach
:Hebamme klagt gegen Abmahnung der München Klinik

Leonie Lieb kritisiert in einem Interview die Sanierungspläne ihres Arbeitgebers und bekommt dafür Ärger: Sie hätte sich erst abstimmen müssen. Nun klagt sie gegen die München Klinik.

Von Ekaterina Kel

Medikament für Mütter
:US-Behörde lässt erste Pille gegen Wochenbettdepression zu

Postpartale Depressionen treffen mehr als zehn Prozent aller neuen Mütter, sie sind oft mit Scham und Schuldgefühlen verbunden. Eine neu zugelassene Tablette ist nun extra auf die Erkrankung zugeschnitten.

SZ PlusVon Kathrin Werner

Geburtshilfe
:Ein guter Tag für Frauen

Im Rotkreuzklinikum München wird es schon von Herbst an einen Hebammen-Kreißsaal geben. Dort sollen Geburten ohne ärztliche Intervention durchgeführt werden. Es ist der erste Kreißsaal seiner Art.

Von Nicole Graner

Familien im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
:Hebammensprechstunde stellt zum 30. Juni Betrieb ein

Das telefonische Beratungsangebot wurde nur wenig in Anspruch genommen.

Gesundheit
:Zahl der Hebammen ist leicht gestiegen

In Bayern waren im vergangenen Jahr mehr als 3500 Geburtshelferinnen niedergelassen.

MeinungPro und Contra
:Sind außerklinische Geburten zu riskant?

Über den richtigen Ort für eine sichere Geburt wird kontrovers diskutiert. Außerhalb der Klinik kann eine Entbindung selbstbestimmter verlaufen, ohne unnötige Interventionen. Im Notfall kann das aber gefährlich werden.

SZ PlusVon Friederike Zoe Grasshoff und Meredith Haaf

Rooming-in
:„Die ganze Zeit war ich im Rechtfertigungsmodus, wenn ich um Hilfe gebeten habe“

Viele Mütter fühlen sich nach der Geburt in der Klinik mit ihrem Baby alleingelassen. Warum ist das so – und was ließe sich verbessern? Eltern, Schwestern und Ärzte erzählen.

SZ PlusProtokolle: Anna Fischhaber, Illustration: Stefan Dimitrov

Akademisierung
:Per Studium zum ältesten Handwerk der Welt

Babyboom und immer mehr Bürokratie: Der Hebammenberuf wird stetig fordernder. Gerade deswegen aber sehen viele Hebammen im Landkreis die Umstellung von Ausbildung auf Unifach kritisch.

SZ PlusVon Franziska Langhammer

Geburt
:Mit dem Baby alleine gelassen

Eine Frau, geschwächt von der Geburt, schläft im Klinikbett beim Stillen ein. Ihr Neugeborenes stirbt. Dieser Fall in Italien wirft die Frage auf: Müssen Babys im Krankenhaus wirklich rund um die Uhr bei ihren Müttern sein?

SZ PlusVon Francesca Polistina

Erfolgreicher Protest
:Die Geburtshilfe in Neuperlach ist gerettet

Die Kreißsäle des städtischen Klinikums sollten nach Harlaching umziehen. Doch eine Petition mit mehr als 22 000 Unterschriften führte offenbar zu einem Umdenken bei Grünen und SPD.

Von Ekaterina Kel

Klinikum Neuperlach
:Wenn der Weg in den Kreißsaal immer länger wird

Hebammen und Kinderkrankenschwestern fürchten um die Zukunft der Geburtshilfe und Frauenheilkunde im Münchner Osten. Eine Gruppe von ihnen hat deshalb eine Petition gestartet, die bereits mehr als 10 000 Menschen unterstützen.

Von Patrik Stäbler

Ambulante Betreuung
:"Ich war so frustriert, dass ich dann wahllos Nummern gewählt habe"

Zu wenige Hebammen, zu viele Kinder: Seit vielen Jahren ist die Versorgungslage in München angespannt. Jetzt hat die Stadt ein Förderprogramm verlängert, um Hebammen zu entlasten und eine flächendeckende Versorgung zu ermöglichen.

Von Nicole Graner

Traumjobs - so sind sie wirklich
:"Der Körper entscheidet selbst, wann es so weit ist"

Sie helfen Frauen, Kinder zur Welt zu bringen. Für viele gibt es nichts Schöneres, dennoch ist der Personalmangel gewaltig. Ein Arbeitstag mit einer jungen Hebamme, die den ständigen Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit kennt.

Von Helena Ott

Fünf für München
:Für gute Zwecke, für die Seele

Cornelius Back versteigert geerbte Werke, Pastoralreferentin Jessica Tomkins betreut Stammstrecken-Arbeiter fern der Heimat - unsere Münchnerinnen und Münchner der Woche.

Von Sabine Buchwald, Sonja Niesmann und Martina Scherf

Gesundheit
:"Es ist teilweise Schwerstarbeit, was die Hebammen in der Geburtshilfe leisten"

Hebammen gibt es überall zu wenige. Im Landkreis Dachau hat Antje Jacob deshalb eine Koordinierungsstelle ins Leben gerufen, die bei der Vermittlung helfen soll. Ein Gespräch über den Wert von Geburtshilfe.

SZ PlusInterview von Jacqueline Lang

Geburtshilfe
:"Fakt ist, dass wir mehr Hebammen brauchen"

In Deutschland gibt es 52 Männer, die als Hebamme arbeiten. Tobias Richter ist einer davon. Warum sind es nur so wenige - und sollte sich das ändern? Ein Besuch in einer Elternschule in Berlin.

SZ PlusReportage von Sheila-Ananda Dierks

Hebammenmangel
:Geburtsvorbereitung im Hörsaal

In Bayern werden wieder mehr Babys geboren, aber die Hebammen fehlen. Für den Beruf wird bald ein akademischer Abschluss notwendig sein - in Regensburg werden Geburtshelfer schon an der Hochschule ausgebildet.

Von Sonja Hößl

SZ-Gesundheitsforum
:"Es ist doch unser aller Anfang"

Eine gute Betreuung rund um die Geburt ist entscheidend für Mutter und Kind. Immer mehr Hebammen werden nun an Hochschulen ausgebildet, doch während die Qualifikation wächst, nimmt auch der Mangel zu.

SZ PlusVon Christina Berndt

Schwangerschaft
:"Hebammen sind auch da, um viele Dinge aufzuklären"

In München eine Hebamme zu finden, kann zermürbend sein. Woran das liegt, wo in der Stadt es besonders schwierig ist - und was bei der Suche helfen kann.

SZ PlusVon Lea Kramer

Urlaub nach der Geburt
:"Zwei Wochen sind schon mal ein guter Start"

Künftig soll Vätern nach der Geburt eines Kindes zwei Wochen bezahlter Urlaub zustehen. Die Berliner Hebamme Katharina Kerlen-Petri erklärt, warum es eine "neue Wochenbettkultur" braucht.

Interview von Violetta Simon

Bad Tölz-Wolfratshausen
:Online-Hilfe beim Baby-Kriegen

In Bad Tölz gibt es keine Geburtshilfe mehr. Für Schwangere wurde dort deshalb eine Hebammensprechstunde eingerichtet. Coronabedingt wird diese aber nur noch telefonisch und digital angeboten - ein Fehler, finden Kritiker

Von Petra Schneider

Geburtshilfe
:Wenn 30 Hebammen absagen

In Bayern muss eine Mutter schon mal ein halbes Jahr vor der Geburt auf die Suche gehen. Ein Treffen mit Hebamme Anja Hüwel, die weiß, was gegen Stress in der Anfangszeit hilft, was Kinder brauchen und warum südliche Länder besser mit ihren Müttern umgehen.

SZ PlusVon Michaela Pelz

Schwangerschaft
:"Jede Geburt birgt ein Restrisiko"

Die Frauenklinik in der Münchner Maistraße gibt es seit mehr als 100 Jahren, 2500 Kinder kommen dort jährlich zur Welt, die meisten davon auf natürliche Weise. Ein Rückblick auf Geschichten von Leben und Tod, von Kummer und Glück.

SZ PlusVon Julia Huber, Martina Scherf und Sabine Buchwald

Hebammen in München
:"Man weiß nicht: Wann soll ich aufgeben?"

In München ist es fast unmöglich, in der zwölften Woche noch eine Hebamme zu finden. Myriam Klee, schwanger mit Zwillingen, hat knapp hundert kontaktiert - ohne Erfolg. Woran liegt das?

SZ PlusVon Simon Garschhammer

Geburten in der Pandemie
:Der Weg ins Leben

Für viele werdende Mütter sind Hebammen eine wichtige Stütze vor und nach der Geburt. Wie funktioniert die Betreuung in der Zeit der Kontaktreduzierung? Über Stilltipps per Videoschalte und aufwendige Hausbesuche.

SZ PlusVon Franziska Langhammer

Zu wenig Hebammen im Landkreis
:"Es funktioniert nicht"

Mehr Geburten, steigende Versicherungssummen: Schon vor Corona war die Arbeit in der Geburtshilfe belastend, doch die Pandemie bringt neue Herausforderungen. Von Normalität ist derzeit nicht zu sprechen

Von Clara Wollmann

Hebammenberuf wird akademisiert
:Mehr Anerkennung und Personal

Die Akademisierung soll den Hebammenberuf attraktiver machen. Gut für die Geburtshilfe im Landkreis, die am Limit ist.

Von Gudrun Regelein

Hochschule Landshut
:Hebammen erhalten akademische Kompetenzen

Bereits ausgebildete Hebammen können sich an der Hochschule Landshut weiterbilden. Denn junge Kolleginnen studieren heutzutage. Es geht um: Handwerk, Feingefühl und den "siebten Sinn".

Von Paula L. Trautmann

Hebammen
:"Die Frauen geben einander Kraft"

Deutschland führt das Hebammen-Studium ein. Wie vielseitig und anspruchsvoll der Job ist, zeigen diese drei Beispiele.

SZ PlusVon Judith Jenner

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