Getreide

Landwirtschaft
:Erst zu wenig, dann zu viel Regen:  Was das für die Ernte in Bayern bedeutet

Der Bauernverband (BBV) zeigt sich zufrieden mit der Bilanz für 2025. Die Getreidebauern freuen sich über gute Erträge, Kartoffeln gibt es ausreichend, auch die Apfelernte lief gut. Nur die Hopfenbauern klagen.

Wirtschaft in Bayern
:16 Generationen Mehl

Die Familie Mühlschlegel ist eine der ältesten nach wie vor aktiven Müller-Familien in Bayern, wenn nicht gar die älteste. Ein Besuch in ihrem Werk in Leipheim, in dem der Betrieb voll digitalisiert ist.

SZ PlusVon Christian Sebald (Text) und Robert Haas (Fotos)

Japan
:Wird Reis zum Luxusgut?

Es war immer verfügbar, immer erschwinglich – nun ist Japans Nationalgetreide so teuer wie nie. Das verändert nicht nur das Einkaufsverhalten, es bedroht auch uralte Traditionen. Ein Besuch auf den Feldern.

SZ PlusVon Thomas Hahn

USA
:„Wenn Dschingis Khan der republikanische Präsidentschaftskandidat wäre, würden sie eben Dschingis Khan wählen“

Wer nach Kansas fährt, trifft auf Farmer, denen Donald Trump gerade massiv schadet. Die meisten finden ihn trotzdem großartig. In der Psychologie würde man wohl von einer multiplen Persönlichkeitsstörung reden.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Ernährung
:Hirse ist der neue Weizen

Viele Getreidearten sind nicht klimaresistent. Mit dem Projekt „Zukunftsspeisen“ erforscht die Universität Halle, was man anbauen kann, wenn der Klimawandel das Wetter zu extrem für heimische Sorten macht. Wird Deutschland zur Hirse- und Quinoa-Nation?

SZ PlusVon Titus Arnu

Landwirtschaft
:Weniger Braugerste in Bayern angebaut

Braugerste ist bei Landwirten im Freistaat nicht gerade beliebt. Sorgen ums heimische Bier muss sich trotzdem niemand machen.

Ukraine-Buch„Meine wilde Nation“
:Schützengräben in Weizenfeldern

Die Ukraine mal aus einer anderen Perspektive. Der Agrarproduzent Alex Lissitsa erklärt sein Land und wirbt um Verständnis für die Geschichte, die Leute und die Verteidigung gegen Russlands Angriffskrieg.

Rezension von Viola Schenz

Hitze
:Wie die Wüste in Sizilien vorrückt

Das Getreide verdorrt, Tiere und Menschen auf der Insel leiden unter ständiger Wasserknappheit. Doch es gibt auch Profiteure der Krise.

SZ PlusVon Ulrike Sauer

Wirtschaft
:Der Tag dieses Müllers beginnt mit Korn

In ganz Deutschland verschwinden die Mühlen. Doch ein paar von ihnen halten sich hartnäckig, zum Beispiel die Obere Mühle Laub von Erich Göggerle in Schwaben.

SZ PlusVon Clemens Sarholz

Bauernproteste in Polen und Tschechien
:Landwirte blockieren Getreidelieferungen aus der Ukraine

Weil immer mehr günstige Waren aus der Ukraine in die EU kommen, gehen Bauern in Polen und Tschechien auf die Barrikaden.

Von Viktoria Großmann

MeinungLandwirtschaft
:Lieber Kühe vor dem Parlament als Getreide auf der Straße

Traktoren, Misthaufen, Strohballen: Bauern verfügen über bildstarke Mittel, wenn sie protestieren. Das aber entbindet sie nicht davon, mit diesen Symbolen verantwortungsvoll umzugehen.

SZ PlusKommentar von Johanna Pfund

Trend
:Hip, hip, Hafer!

An Rohkost nach Bircher-Benner denkt niemand mehr, wenn die internationale Boheme im Café schicken Porridge isst und Flat White mit Hafermilch schlürft. Wie ist das passiert?

SZ PlusVon Barbara Vorsamer

Getreideausfuhren
:Wie sie aussäen, so ernten sie

Trotz aller russischen Luftangriffe gelingt es der Ukraine, mit viel Hartnäckigkeit und Improvisationskunst in großem Stil Getreide zu exportieren.

Von Florian Hassel

Handelspolitik
:Cem Özdemir verurteilt Blockade für ukrainisches Getreide

Der Bundeslandwirtschaftsminister ist überzeugt, dass Polen, Ungarn und die Slowakei gegen EU-Recht verstoßen. Die Ukraine kündigt eine Klage an - und Gegenmaßnahmen.

Handelspolitik
:Getreide aus der Ukraine darf wieder in die EU

Die EU-Kommission erkennt in den Nachbarländern keine "Marktverzerrungen" mehr und hebt das Importverbot auf. Sehr zum Unmut von Polen, Ungarn und der Slowakei.

Von Jan Diesteldorf und Viktoria Großmann

Treffen in Sotschi
:Vorerst keine Rückkehr zum Getreidedeal

Bei seinem Besuch in Russland versucht der türkische Präsident Erdoğan vergeblich, rasch das Getreideabkommen für die Ukraine wiederbeleben. Putin beharrt auf seinen Forderungen.

Von Raphael Geiger

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Gescheitertes Getreideabkommen: Was Erdoğan und Putin verbindet

Der türkische Präsident ist am Montag nach Russland gereist um sich bei seinem Amtskollegen Putin für ein neues Getreideabkommen einzusetzen. Was dahinter steckt.

Von Raphael Geiger und Tami Holderried

MeinungRussland und Türkei
:Starke, schwache Männer

Der türkische Präsident präsentiert sich zu Besuch in Sotschi in seiner Lieblingsrolle als außenpolitischer Stratege. Dabei ist Erdoğan, wie Putin, vor allem ein Getriebener seiner eigenen Fehler von früher.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

Landwirtschaft
:Regen bremst Getreideernte aus

Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben und den Weiden tun die vielen Niederschläge allerdings gut.

MeinungUkraine-Krieg
:Russland hat den Getreidehandel im Visier

Derzeit greift Moskau gezielt die Hafeninfrastruktur am Schwarzen Meer und an der Donau an. Helfen können jetzt nur noch die USA.

SZ PlusKommentar von Florian Hassel

Ukraine
:Neue Ernte, neue Wege

54 Millionen Tonnen Getreide, Mehl und Sonnenblumenöl will die Ukraine in den nächsten zwölf Monaten für die Weltmärkte bereitstellen. Die Regierung will die Alternativrouten zum Schwarzen Meer ausbauen, kann ein Problem jedoch nicht lösen: Der Transport ist teilweise zu teuer.

SZ PlusVon Florian Hassel

MeinungUkraine
:Sankt Putin, der Zyniker

Russland zerstört weiter kritische Infrastruktur in der Ukraine, während es einigen afrikanischen Ländern Getreide verspricht. Nun steht der Westen vor einer entscheidenden Frage.

Kommentar von Florian Hassel

Russland
:Putin muss sich bei Afrika-Gipfel erklären

Der russische Präsident lädt die Führungsriege des Kontinents nach Moskau ein. Dort gibt er dem Westen Schuld am geplatzten Getreideabkommen und den steigenden Preisen für Lebensmittel.

Von Silke Bigalke

Treffen in Sankt Petersburg
:Ein Gipfel für Putin

Der russische Präsident hat die afrikanischen Staats- und Regierungschefs eingeladen und inszeniert sich als Vorkämpfer gegen westlichen Kolonialismus. Der Kreml verspricht sich viel von dem Termin - nicht zuletzt Abnehmer für sein Getreide.

SZ PlusVon Silke Bigalke und Paul Munzinger

Russlands Krieg
:EU unterstützt Getreide-Exporte

Brüssel will den Transport ukrainischer Agrarprodukte auf dem Landweg mitfinanzieren. Polen drängt auf eine Ausweitung der Einfuhrverbote, um die heimischen Bauern zu schützen.

Von Jan Diesteldorf und Viktoria Großmann

Krieg in der Ukraine
:Warnschuss oder Auftakt der Zerstörung?

Nach Russlands Attacken auf den Donauhafen Reni wird es für die Ukraine noch schwerer, Getreide zu exportieren und Geld einzunehmen. Moskau hingegen steigert die Ausfuhr.

SZ PlusVon Florian Hassel

Krieg in der Ukraine
:Empörung über Dauerangriffe auf Odessa

Der ukrainische Präsident Selenskij kündigt "Vergeltung" für russischen Beschuss der wichtigen Hafenstadt an. Schwer getroffen ist auch die größte Kathedrale.

Von Frank Nienhuysen

MeinungPolen
:Beim Getreide ist Schluss

Das Land nimmt den Krieg in der Ukraine so ernst, als fände er auf eigenem Boden statt. Doch da ist ein Konflikt. Um den soll sich aber mal wieder bitte die EU kümmern.

SZ PlusKommentar von Viktoria Großmann

Lebensmittelexporte
:China fordert Lösung im Getreidestreit

Der Druck auf Russland wächst: Auch ein Verbündeter des Kremls mahnt jetzt an, eine Lebensmittelkrise abzuwenden. Kritik kommt auch von Nato-Generalsekretär Stoltenberg. Der Kreml sieht die Vereinten Nationen am Zug.

Getreideabkommen
:Russische Drohungen und türkische Diplomatie

Putin hat das Getreideabkommen gekündigt und lässt seine Flotte im Schwarzen Meer schon Angriffe auf andere Schiffe üben. Nun will Erdoğan versuchen, den russischen Präsidenten umzustimmen.

SZ PlusVon Florian Hassel und Christiane Schlötzer

MeinungGetreide-Abkommen
:Putin ist Afrikas falscher Freund

Moskau spielt sich gern als Unterstützungsmacht der Länder auf dem Kontinent auf, und gerade in Südafrika fallen darauf viele rein. Doch spätestens in dieser Woche ist klar geworden, was dahintersteckt.

SZ PlusKommentar von Paul Munzinger

Krieg in der Ukraine
:Lage im Schwarzen Meer spitzt sich zu

Nach Moskau droht auch Kiew an, möglicherweise gegen Frachtschiffe vorzugehen. Außenministerin Baerbock will die Suche nach anderen Transportwegen für ukrainisches Getreide forcieren.

Von Nicolas Freund und Hubert Wetzel

MeinungRussland
:Putins ganz eigener Getreidedeal

Die russischen Attacken auf Frachter und Speicher in und um die Hafenstadt Odessa haben ein Ziel: die Sanktionen aufzuweichen.

SZ PlusKommentar von Sonja Zekri

Schwarzes Meer
:Moskau bedroht Schiffe

Nach dem Ende des Getreideabkommens mit der Ukraine will Russland Frachter im Schwarzen Meer als mögliche Gegner einstufen.

Von Nicolas Freund

MeinungUkraine
:Russland schadet sich selbst

Wladimir Putin kündigt das Getreideabkommen auf. Das könnte die Lebensmittelpreise wieder in die Höhe treiben, was nicht nur für die Menschen im globalen Süden ein großes Problem wäre.

SZ PlusKommentar von Cathrin Kahlweit
01:14

Getreideabkommen
:Ein vorerst letztes Schiff aus Odessa

War es das mit dem sicheren Export von Mais, anderem Getreide und Dünger aus der Ukraine? Was Russland für eine Verlängerung des Abkommens fordert - und wie es ohne weitergehen könnte.

Von Nicolas Freund

MeinungWeizen-Exporte
:Die Ukraine braucht keine russische Erlaubnis

Moskau will das Getreideabkommen wieder einmal als Hebel für Erpressungen nutzen. Das darf sich der Westen nicht gefallen lassen - und muss er auch nicht.

SZ PlusKommentar von Nicolas Freund

Hunderte Rettungskräfte im Einsatz
:Felder brennen in Oberfranken - Häuser evakuiert

In der Gemeinde Michelau werden Anwohner in Sicherheit gebracht. Der Landrat ruft zwischenzeitlich den Katastrophenfall aus. Mittlerweile ist die Situation aber wieder unter Kontrolle.

Von Olaf Przybilla

EU und Ukraine
:Bei aller Freundschaft

Die Ukraine ist im Krieg gegen Russland auf die Unterstützung der Europäischen Union angewiesen. Oft verzögert sich die Hilfe aber, weil einzelnen Mitgliedsstaaten ihre eigenen Interessen wichtiger sind.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

MeinungUkraine
:Der Streit über billiges Getreide ist nur ein milder Vorgeschmack

Die Ukraine gehört zu Europa und verdient alle Solidarität, keine Frage. Doch die aktuelle Auseinandersetzung lehrt: Ein EU-Betritt des überfallenen Landes wird schwierig, teuer und riskant.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Getreide aus der Ukraine
:Östliche Alleingänge

Die EU-Kommission erinnert Polen und Ungarn daran, dass die Handelspolitik in die ausschließliche Zuständigkeit der EU fällt. Die Regierungen der beiden Länder hatten zuvor verkündet, vorerst kein ukrainisches Getreide mehr zu importieren.

Von Jan Diesteldorf und Viktoria Großmann

Selenskij-Besuch in Polen
:"Auf Polen könnt ihr immer zählen"

Bei seinem ersten Besuch in Warschau seit Ausbruch des Krieges wird der ukrainische Präsident herzlich empfangen und mit der höchsten Auszeichnung des Landes geehrt.

Von Viktoria Großmann

Ukrainische Getreideexporte
:Russland bereit zur Verlängerung des Getreideabkommens

Moskau bietet aber nur Verlängerung für zwei Monate an - im Gegenzug soll der Westen Sanktionen aufheben und eine russische Pipeline für Düngemittel-Exporte durch die Ukraine wieder in Betrieb nehmen.

Von Florian Hassel

Südamerika
:Extreme Dürre trocknet Argentiniens Getreideernte aus

Die Getreidebörse von Rosario geht davon aus, dass die Trockenheit die Staatskasse stark belastet, da die Steuern auf Getreideexporte in der Erntesaison 2022/2023 um mehr als 2,3 Milliarden Dollar sinken werden.

Krieg in Europa
:Getreideabkommen läuft aus - das ist der aktuelle Stand

UN-Generalsekretär Guterres trifft an diesem Mittwoch Präsident Selenskij. Fragen und Antworten zur UN- Schwarzmeer-Getreide-Initiative.

Krieg und Geopolitik
:Die Welt sortiert sich neu

Russlands Einmarsch in die Ukraine hat weit über Europa hinaus die Tektonik der Weltpolitik verschoben. Libyen, Indien und der Balkan - drei Beispiele zeigen, wie ein großer Krieg große Wirkung entfaltet.

SZ PlusVon Mirco Keilberth, David Pfeifer und Tobias Zick

Flächenfraß
:Bebauungspläne für einzigartig fruchtbaren Ackerboden

Ein Teil des Gäubodens soll bei Regensburg einer neuen Trasse weichen. Der Fall wirft die Frage auf: Was sind Bayern seine Böden wert?

SZ PlusVon Deniz Aykanat

Aus drei Schwarzmeer-Häfen
:Ukrainische Exporte senken Getreidepreis

Seit August transportieren Schiffe wieder regelmäßig Weizen und andere Ernteprodukte aus dem Kriegsgebiet. Auf den Weltmarkt wirkt sich das positiv aus. Für arme Länder ist der Effekt gering.

Von Florian Hassel

Eichenau
:Grün ist nicht gleich grün

Die Technische Universität München pflanzt in Eichenau zu Forschungszwecken Getreide an.

Ukraine-Krieg
:Russische Angriffe auf Stromleitungen setzen Ukraine unter Druck

In und um Odessa sind 1,5 Millionen Menschen ohne Strom - womöglich für mehrere Monate. Auch der Hafen schließt. Die Getreideexporte aber sollen weitergehen - der türkische Präsident Erdoğan will vermitteln.

Von Christoph Koopmann

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