Gesundheitsversorgung

Pflege am Lebensende
:Aus Liebe zu den Menschen

Miriam Alkämper hat sich mit gerade mal 20 Jahren dazu entschieden, auf einer Palliativstation zu arbeiten. Hier erklärt sie, warum angesichts des Todes Stühle manchmal wichtiger sind als Spritzen.

SZ PlusVon Anja Blum

Nürnberg
:Pflegedienst-Mitarbeitende wegen Betrugs verurteilt

Mit falschen Abrechnungen brachten sie Kranken- und Pflegekassen um fast 430 000 Euro. Jetzt gab es Bewährungsstrafen für die fünf Angeklagten. Und was ist mit dem Geld?

Pflege im Alter
:So lange wie möglich selbständig daheim

Für eine menschenwürdige Versorgung im Alter bräuchte es auch eine faire Finanzierung durch die Pflegeversicherung, kommentieren Leser.

Architektur auf dem Land
:Wo Bayerns schönste Tagespflege steht

Müssen Pflegeeinrichtungen eigentlich immer nach Krankenhaus aussehen? In Burghausen steht der Gegenbeweis. Über einen Ort, der weit älter ist als seine Gäste.

SZ PlusVon Nina von Hardenberg

Pflege und Migration
:„Es gibt Faktoren, die ein würdevolles Altern erschweren“

Ältere Migranten zählen zu der am stärksten wachsenden Bevölkerungsgruppe in Deutschland. In der Pflege werden sie dennoch übersehen, sagt Altersforscherin Hürrem Tezcan-Güntekin.

SZ PlusInterview von Katharina Erschov

Psychologie
:Wenn Kinder die Elternrolle übernehmen

Papa trösten, den kleinen Bruder versorgen, den Haushalt schmeißen: Wenn Eltern aus verschiedenen Gründen an die Belastungsgrenze kommen, übernehmen Söhne und Töchter viel Verantwortung. Wann wird es zu viel?

SZ PlusVon Jana Hauschild

Reform der Pflegeversicherung
:3286 Euro für einen Pflegeplatz – und das ist nur der Eigenanteil

Die Kosten für die Pflegeversicherung steigen massiv. Der Grund dafür sei nicht allein der demografische Wandel, betont die Barmer-Krankenkasse – und fordert deshalb eine schnelle Reform.

Literatur
:Diagnose: hoffnungslos?

In seiner Novelle „Die Lebensentscheidung“ schreibt Robert Menasse über einen EU-Beamten, der sich um seine kranke Mutter kümmern will. Das erinnert nicht zufällig an das kränkelnde Europa.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Medizin
:Schwester Ursula weiß immer Rat

Eine aktuelle Meta-Analyse zeigt: In vielen Fällen könnten Pflegekräfte Tätigkeiten von Ärzten übernehmen – manchmal sogar besser.

SZ PlusVon Felix Hütten

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wie sich die Pflege auf Intensivstationen verändert

Vor 21 Jahren hat Pola Gülberg ihr Ausbildung in der Pflege abgeschlossen. Vieles funktionierte damals anders als heute. Und auch die Zukunft wartet mit Neuerungen – eine davon betrifft sie ganz persönlich.

Protokoll von Johanna Feckl

Migration und Fachkräftemangel
:Von Bangalore nach Burgau - gekommen, um zu pflegen

Kliniken und Heime werben immer mehr ausländische Mitarbeiter an. Sie sollen sich wohlfühlen – und bleiben. Klappt das bei fünf jungen Inderinnen?

SZ PlusVon Nina von Hardenberg (Text) und Stephan Rumpf (Fotos)

Pflegestützpunkt in Bad Tölz-Wolfratshausen
:Lotse durch den Pflege-Dschungel

In den vier Sozialräumen des Landkreises stehen jetzt Ansprechpartnerinnen für betreuungsbedürftige Senioren und ihre Angehörigen zur Verfügung. Außerdem werden Außensprechstunden und Hausbesuche angeboten.

Von Klaus Schieder

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wenn Patienten nicht mal mehr den eigenen Kopf stabil halten können

Wer nach langer Zeit an der Beatmungsmaschine wieder aufwacht, kann sich zunächst nur schwer bewegen – wenn überhaupt: Die Muskulatur ist verkümmert. Wie Pola Gülberg und ihre Kolleginnen aus der Physiotherapie dann vorgehen.

Protokoll von Johanna Feckl

Im Mehrgenerationenhaus Zenja
:Pflegestützpunkt startet Beratung in Germering

Die kostenfreien Beratungen rund um das Thema Pflege gibt es nun auch im Germeringer Mehrgenerationenhaus Zenja.

Pflege
:Staatsregierung will weniger Kontrollen in Heimen

Künftig soll nur noch der Medizinische Dienst und nicht mehr die Heimaufsicht regelmäßig Bayerns Pflegeheime überprüfen. Das soll Bürokratie vermeiden. Aber bleibt der Schutz der Alten und Schwachen gewahrt?

SZ PlusVon Nina von Hardenberg

MeinungPflege
:Ein Heim ist immer nur die zweitbeste Lösung

Wer das zweifelhafte Glück hat, dort untergekommen zu sein, macht schnell eine Erfahrung: Die Versorgung ist trotz Premiumpreisen eher dürftig. Gäbe es denn gar keine Alternative dazu? Doch.

SZ PlusKommentar von Rainer Stadler

Medizin
:„Ich stech’ dich ab, wenn ich hier raus bin“

Beschimpfungen, Drohungen, Schläge – für viele Pflegekräfte ist das Alltag. Folge neun der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.

SZ PlusVon Ricardo Lange

Medizin
:Wenn nichts mehr hilft, die Maschinen aber weiterlaufen

Eine Patientin liegt im Sterben, doch die Familie will sie nicht gehen lassen. Wann ist es genug? Folge acht der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.

SZ PlusVon Ricardo Lange

Medizin
:Eine starke Armee braucht starke Kliniken

Während jetzt viel Geld in Rüstung fließt, kommt das Gesundheitssystem im Alltag an seine Grenzen. Folge sechs der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.

SZ PlusVon Ricardo Lange

Medizin
:Mein Patient: ein Sexualstraftäter

Wie bleibt man professionell, wenn man einen Menschen versorgen muss, dessen Taten man verabscheut? Folge fünf der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.

SZ PlusVon Ricardo Lange

Medizin
:Corona:  Wenn Vater und Tochter nicht mehr miteinander sprechen

In der Klinik ging es um Sekunden, draußen geht es noch immer um Überzeugungen. Folge drei der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.

SZ PlusVon Ricardo Lange

Medizin
:Ein bisschen Würde im kalten Neonlicht

Der letzte Weg meines Patienten Karl erinnert mich daran, was im Leben wirklich zählt. Folge zwei der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.

SZ PlusVon Ricardo Lange

Eichenau
:Infoabend zum Thema Pflege

Auf Einladung des CSU-Ortsverbands beantworten Fachleute am 21. Januar Fragen aus dem Publikum.

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Ein junger Patient ringt um sein Leben

Der Zustand des Mannes ist lebensbedrohlich, als er auf die Intensivstation kommt: Leberversagen, Liegetraumata und vermutlich ein fortgeschrittener Krätzebefall. Jetzt kommt es auf die bevorstehende Nacht an.

Protokoll von Johanna Feckl

Demenz
:Noch mal ans Meer

Gebucht hat die Reisegruppe sieben Tage am Strand in Südfrankreich. Ihre Hoffnung: Mal wieder loslassen. Kann das gelingen? Unterwegs mit Alzheimer-Kranken und ihren Angehörigen an der Côte Bleue.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Eckardt (Text) und Julia Hecht (Fotos)

Ehrenamt in Dachau
:„Das kann ja nicht sein, dass man in so einem Moment ganz alleine ist“

Ambulante Hospizbegleiter betreuen Menschen in ihren letzten Tagen im gewohnten Umfeld zu Hause. Dabei entlasten sie auch deren Angehörige. Melanie Fuchs übt das schwierige Ehrenamt seit 13 Jahren aus und ist dafür nun ausgezeichnet worden.

Von Henry Borgelt

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Eine Patientin, die sich zurück ins Leben kämpft

Einer älteren Frau auf Intensivstation geht es immer schlechter – schon bald ist sie dem Tod nah. Doch dann ändert sich ihr Zustand. Über einen Fall, der für Pflegerin Pola Gülberg zu den schönsten des Jahres gehört.

Protokoll von Johanna Feckl

Kreiskrankenhaus Erding
:Neue Chefin im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe

Von Januar an übernimmt Ivonne Sartor die Leitung der Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtung.

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wie die Feiertage am Jahresende für Pflegepersonal aussehen

Während andere die Christmette besuchen oder Gans genießen, geht der Betrieb auf der Intensivstation trotzdem weiter. Pola Gülberg über das Arbeiten an den Weihnachtstagen mit Pausen voller Lebkuchen-Desserts.

Protokoll von Johanna Feckl

Gesundheitssystem
:Was sich 2026 für Patientinnen und Patienten ändern soll

Weil Personal fehlt, das Geld knapp wird und die Qualität der Versorgung besser sein könnte, soll vieles im Gesundheitssystem reformiert werden – manches schon im kommenden Jahr.

SZ PlusVon Michaela Schwinn und Rainer Stadler

Bayerns Bezirke verabschieden Rekordhaushalte
:Ausgaben für Behindertenhilfe und Unterstützung im Alter steigen weiter

Die sieben bayerischen Bezirke geben mehr denn je für soziale Aufgaben aus. Bezirkepräsident Löffler warnt vor einer „Kostenexplosion im Sozialbereich“.

Von Nina von Hardenberg

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Der schwierige Weg zurück ins Bewusstsein

Einige Male versucht Pola Gülberg einen sedierten Patienten aufwachen zu lassen – ohne Erfolg: Der Mann reagiert hektisch, sodass die Pflegerin abbrechen muss. Wie es schließlich doch klappt und welche Rolle die Ehefrau dabei spielt.

Protokoll von Johanna Feckl

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Dehydriert und kaum ansprechbar

Immer wieder kommen ältere Patienten ins Krankenhaus, deren Zustand Pflegerin Pola Gülberg als verwahrlost bezeichnen würde. Manche würden den Angehörigen Vorwürfe machen. Warum das zu kurz gedacht ist.

Protokoll von Johanna Feckl

Caring Communities
:Nachbarn helfen Nachbarn: Ist das der Weg aus der Pflegemisere?

128 Freiwillige kümmern sich im Kreis Coburg um ältere Menschen, damit sie länger selbständig leben können. Eine Reportage über eine Pflegeidee für die Zukunft.

SZ PlusVon Nina von Hardenberg (Text) und Stephan Rumpf (Fotos)

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Im Krankenhaus kommt ein Unglück selten allein

Eine junge Frau kommt nach einem Herzinfarkt in die Klinik. Als wäre das nicht schon schlimm genug, kommen noch zwei weitere Krankheiten hinzu – jedes Mal ein herber Rückschlag. Warum das auch für Pflegerin Pola Gülberg eine schwierige Situation ist.

Protokoll von Johanna Feckl

Landgericht Nürnberg-Fürth
:Betrugsprozess gegen Pflegedienst beginnt

Mit gefälschten Abrechnungen sollen Mitarbeiter eines Nürnberger Pflegedienstes Kranken- und Pflegekassen um Hunderttausende Euro betrogen haben. Nun kommen fünf Beteiligte vor Gericht.

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Warum Trompetespielen zum Gesundheitsrisiko werden kann

Dem Patienten von Pola Gülberg geht es stetig besser – nur seine Sauerstoffsättigung, die bleibt im Keller. Der Grund dafür bleibt allen ein Rätsel – bis die Pflegerin eine Idee hat.

Protokoll von Johanna Feckl

Fachkräftemangel in München
:Mehr Pflegekräfte durch schnellere Anerkennung

Im Ausland qualifizierte Pflegefachkräfte sollen schneller auch in Deutschland in ihrem Beruf arbeiten können. In München wurde nun das Kompetenzzentrum für internationale Pflege eröffnet. Dort sollen Anpassungsmaßnahmen beschleunigt werden.

Von Nicole Graner

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Und plötzlich fällt der Patient ins Koma

Einem Mann geht es rapide immer schlechter: Er dämmert weg, reagiert nicht mehr auf Schmerzreize. Doch warum? Pola Gülberg und ihre Kolleginnen stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung eine besondere Form einer seltenen Erkrankung ist.

Protokoll von Johanna Feckl

Palliativpflege
:Zwei Frauen und der Tod

Sterben in der Abstellkammer? Nur mit Morphin? Ohne Betreuung? Wegen solcher Vorurteile klären Michaela Bayer und Sara Loy mit viel Engagement über ihren Job, die Palliativpflege, auf – im Alltag und auf Instagram. Eine Nachtschicht im Münchner Klinikum Großhadern.

SZ PlusVon Julia Rothhaas

Krankenhäuser
:Pflegefachkräfte sollen künftig auch die Betten putzen

Die Helios Kliniken sind profitabel. Damit das so bleibt, sollen Pflegefachkräfte zusätzlich aufwendige Reinigungsarbeiten übernehmen. Dagegen wehren diese sich nun in München und Umgebung.

Von Nicole Graner

SZ-Pflegekolumne Auf Station
:Eine Fahrt mit dem E-Scooter, die fast mit einer Amputation endet

Auf der Intensivstation von Pola Gülberg liegt ein Mann, der sich bei einem Sturz vom E-Roller extrem schlimme Verletzungen zugezogen hat – vor allem um ein Bein sieht es gar nicht gut aus. Wie konnte das passieren, wo doch niemand sonst an dem Unfall beteiligt war?

Protokoll von Johanna Feckl

Gesundheit
:Wie Kliniken neue Pflegekräfte finden

In deutschen Krankenhäusern herrscht ein großer Mangel an Personal, besonders in ländlichen Gebieten. Für ein Projekt in Brandenburg werden junge Menschen aus Albanien, Kosovo und Nordmazedonien angeworben. Ist das die Lösung?

SZ PlusVon Silvia Liebrich

MeinungPrantls Blick
:Der demente Mensch ist ein Mensch mit Herz

Lebenssatt ist ein anderes Wort für Wohlergehen. Auch alte Menschen müssen in Würde lebenssatt werden. Man darf sie nicht so behandeln, dass sie ihr Leben satthaben.

SZ PlusVon Heribert Prantl

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Worüber sich ein schwer Verletzter Sorgen macht

Pola Gülberg versorgt einen Patienten, der sich durch einen Sprung aus dem Fenster aus einer brennenden Wohnung gerettet hatte. Doch sein Gesundheitszustand war nicht das, was ihn auf der Intensivstation am meisten beschäftigte.

Protokoll von Johanna Feckl

ExklusivSozialstaat
:Top-Gewerkschafter warnen vor „Herbst der Grausamkeiten“

Die Chefs von IG Metall und Verdi kritisieren Bundeskanzler Friedrich Merz scharf. Sie wollen Sozialkürzungen verhindern, notfalls auch mit Protesten – und machen Vorschläge, wie sich der Sozialstaat künftig finanzieren lässt.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Benedikt Peters

Pflegereform
:Aufschub für den Rollator

Schwarz-Rot will die Pflege reformieren – und stößt damit auch eine Debatte an, wie Menschen im Alter möglichst lange eigenständig leben können. Die Leserinnen und Leser der SZ beteiligen sich rege.

SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wieso auch ein leichter Stromschlag zum Herzstillstand führen kann

Ein Mann erleidet einen Stromschlag – danach geht es ihm eigentlich gut, zum Glück. Pflegerin Pola Gülberg erklärt, warum es trotzdem die richtige Entscheidung gewesen ist, dass er ins Krankenhaus kam und auf der Intensivstation an Monitoren überwacht wurde.

Protokoll von Johanna Feckl

Krebserkrankung
:Er ist für sie da

Michael Bachert fährt seit drei Jahren krebskranke Menschen zu Chemo und Bestrahlung. Seine Kunden fühlen sich in seinem Auto nicht nur wohl, sondern auch verstanden. Weil er das Leben mit Krebs kennt.

SZ PlusVon Julia Rothhaas

Gesetzliche Krankenversicherung
:Es drohen höhere Kassenbeiträge

Die Finanzlücke im Gesundheitssystem ist geschlossen, verkündet die Gesundheitsministerin. Die Krankenkassen sehen darin eine „Mär“ – denn sie müssen noch Rücklagen auffüllen.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: