Miriam Alkämper hat sich mit gerade mal 20 Jahren dazu entschieden, auf einer Palliativstation zu arbeiten. Hier erklärt sie, warum angesichts des Todes Stühle manchmal wichtiger sind als Spritzen.
Nürnberg
:Pflegedienst-Mitarbeitende wegen Betrugs verurteilt
Mit falschen Abrechnungen brachten sie Kranken- und Pflegekassen um fast 430 000 Euro. Jetzt gab es Bewährungsstrafen für die fünf Angeklagten. Und was ist mit dem Geld?
Pflege im Alter
:So lange wie möglich selbständig daheim
Für eine menschenwürdige Versorgung im Alter bräuchte es auch eine faire Finanzierung durch die Pflegeversicherung, kommentieren Leser.
Architektur auf dem Land
:Wo Bayerns schönste Tagespflege steht
Müssen Pflegeeinrichtungen eigentlich immer nach Krankenhaus aussehen? In Burghausen steht der Gegenbeweis. Über einen Ort, der weit älter ist als seine Gäste.
Pflege und Migration
:„Es gibt Faktoren, die ein würdevolles Altern erschweren“
Ältere Migranten zählen zu der am stärksten wachsenden Bevölkerungsgruppe in Deutschland. In der Pflege werden sie dennoch übersehen, sagt Altersforscherin Hürrem Tezcan-Güntekin.
Psychologie
:Wenn Kinder die Elternrolle übernehmen
Papa trösten, den kleinen Bruder versorgen, den Haushalt schmeißen: Wenn Eltern aus verschiedenen Gründen an die Belastungsgrenze kommen, übernehmen Söhne und Töchter viel Verantwortung. Wann wird es zu viel?
Reform der Pflegeversicherung
:3286 Euro für einen Pflegeplatz – und das ist nur der Eigenanteil
Die Kosten für die Pflegeversicherung steigen massiv. Der Grund dafür sei nicht allein der demografische Wandel, betont die Barmer-Krankenkasse – und fordert deshalb eine schnelle Reform.
Literatur
:Diagnose: hoffnungslos?
In seiner Novelle „Die Lebensentscheidung“ schreibt Robert Menasse über einen EU-Beamten, der sich um seine kranke Mutter kümmern will. Das erinnert nicht zufällig an das kränkelnde Europa.
Medizin
:Schwester Ursula weiß immer Rat
Eine aktuelle Meta-Analyse zeigt: In vielen Fällen könnten Pflegekräfte Tätigkeiten von Ärzten übernehmen – manchmal sogar besser.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wie sich die Pflege auf Intensivstationen verändert
Vor 21 Jahren hat Pola Gülberg ihr Ausbildung in der Pflege abgeschlossen. Vieles funktionierte damals anders als heute. Und auch die Zukunft wartet mit Neuerungen – eine davon betrifft sie ganz persönlich.
Migration und Fachkräftemangel
:Von Bangalore nach Burgau - gekommen, um zu pflegen
Kliniken und Heime werben immer mehr ausländische Mitarbeiter an. Sie sollen sich wohlfühlen – und bleiben. Klappt das bei fünf jungen Inderinnen?
Pflegestützpunkt in Bad Tölz-Wolfratshausen
:Lotse durch den Pflege-Dschungel
In den vier Sozialräumen des Landkreises stehen jetzt Ansprechpartnerinnen für betreuungsbedürftige Senioren und ihre Angehörigen zur Verfügung. Außerdem werden Außensprechstunden und Hausbesuche angeboten.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wenn Patienten nicht mal mehr den eigenen Kopf stabil halten können
Wer nach langer Zeit an der Beatmungsmaschine wieder aufwacht, kann sich zunächst nur schwer bewegen – wenn überhaupt: Die Muskulatur ist verkümmert. Wie Pola Gülberg und ihre Kolleginnen aus der Physiotherapie dann vorgehen.
Im Mehrgenerationenhaus Zenja
:Pflegestützpunkt startet Beratung in Germering
Die kostenfreien Beratungen rund um das Thema Pflege gibt es nun auch im Germeringer Mehrgenerationenhaus Zenja.
Pflege
:Staatsregierung will weniger Kontrollen in Heimen
Künftig soll nur noch der Medizinische Dienst und nicht mehr die Heimaufsicht regelmäßig Bayerns Pflegeheime überprüfen. Das soll Bürokratie vermeiden. Aber bleibt der Schutz der Alten und Schwachen gewahrt?
MeinungPflege
:Ein Heim ist immer nur die zweitbeste Lösung
Wer das zweifelhafte Glück hat, dort untergekommen zu sein, macht schnell eine Erfahrung: Die Versorgung ist trotz Premiumpreisen eher dürftig. Gäbe es denn gar keine Alternative dazu? Doch.
Medizin
:„Ich stech’ dich ab, wenn ich hier raus bin“
Beschimpfungen, Drohungen, Schläge – für viele Pflegekräfte ist das Alltag. Folge neun der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Wenn nichts mehr hilft, die Maschinen aber weiterlaufen
Eine Patientin liegt im Sterben, doch die Familie will sie nicht gehen lassen. Wann ist es genug? Folge acht der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Eine starke Armee braucht starke Kliniken
Während jetzt viel Geld in Rüstung fließt, kommt das Gesundheitssystem im Alltag an seine Grenzen. Folge sechs der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Mein Patient: ein Sexualstraftäter
Wie bleibt man professionell, wenn man einen Menschen versorgen muss, dessen Taten man verabscheut? Folge fünf der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Corona: Wenn Vater und Tochter nicht mehr miteinander sprechen
In der Klinik ging es um Sekunden, draußen geht es noch immer um Überzeugungen. Folge drei der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Ein bisschen Würde im kalten Neonlicht
Der letzte Weg meines Patienten Karl erinnert mich daran, was im Leben wirklich zählt. Folge zwei der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Eichenau
:Infoabend zum Thema Pflege
Auf Einladung des CSU-Ortsverbands beantworten Fachleute am 21. Januar Fragen aus dem Publikum.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Ein junger Patient ringt um sein Leben
Der Zustand des Mannes ist lebensbedrohlich, als er auf die Intensivstation kommt: Leberversagen, Liegetraumata und vermutlich ein fortgeschrittener Krätzebefall. Jetzt kommt es auf die bevorstehende Nacht an.
Demenz
:Noch mal ans Meer
Gebucht hat die Reisegruppe sieben Tage am Strand in Südfrankreich. Ihre Hoffnung: Mal wieder loslassen. Kann das gelingen? Unterwegs mit Alzheimer-Kranken und ihren Angehörigen an der Côte Bleue.
Ehrenamt in Dachau
:„Das kann ja nicht sein, dass man in so einem Moment ganz alleine ist“
Ambulante Hospizbegleiter betreuen Menschen in ihren letzten Tagen im gewohnten Umfeld zu Hause. Dabei entlasten sie auch deren Angehörige. Melanie Fuchs übt das schwierige Ehrenamt seit 13 Jahren aus und ist dafür nun ausgezeichnet worden.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Eine Patientin, die sich zurück ins Leben kämpft
Einer älteren Frau auf Intensivstation geht es immer schlechter – schon bald ist sie dem Tod nah. Doch dann ändert sich ihr Zustand. Über einen Fall, der für Pflegerin Pola Gülberg zu den schönsten des Jahres gehört.
Kreiskrankenhaus Erding
:Neue Chefin im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe
Von Januar an übernimmt Ivonne Sartor die Leitung der Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtung.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wie die Feiertage am Jahresende für Pflegepersonal aussehen
Während andere die Christmette besuchen oder Gans genießen, geht der Betrieb auf der Intensivstation trotzdem weiter. Pola Gülberg über das Arbeiten an den Weihnachtstagen mit Pausen voller Lebkuchen-Desserts.
Gesundheitssystem
:Was sich 2026 für Patientinnen und Patienten ändern soll
Weil Personal fehlt, das Geld knapp wird und die Qualität der Versorgung besser sein könnte, soll vieles im Gesundheitssystem reformiert werden – manches schon im kommenden Jahr.
Bayerns Bezirke verabschieden Rekordhaushalte
:Ausgaben für Behindertenhilfe und Unterstützung im Alter steigen weiter
Die sieben bayerischen Bezirke geben mehr denn je für soziale Aufgaben aus. Bezirkepräsident Löffler warnt vor einer „Kostenexplosion im Sozialbereich“.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Der schwierige Weg zurück ins Bewusstsein
Einige Male versucht Pola Gülberg einen sedierten Patienten aufwachen zu lassen – ohne Erfolg: Der Mann reagiert hektisch, sodass die Pflegerin abbrechen muss. Wie es schließlich doch klappt und welche Rolle die Ehefrau dabei spielt.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Dehydriert und kaum ansprechbar
Immer wieder kommen ältere Patienten ins Krankenhaus, deren Zustand Pflegerin Pola Gülberg als verwahrlost bezeichnen würde. Manche würden den Angehörigen Vorwürfe machen. Warum das zu kurz gedacht ist.
Caring Communities
:Nachbarn helfen Nachbarn: Ist das der Weg aus der Pflegemisere?
128 Freiwillige kümmern sich im Kreis Coburg um ältere Menschen, damit sie länger selbständig leben können. Eine Reportage über eine Pflegeidee für die Zukunft.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Im Krankenhaus kommt ein Unglück selten allein
Eine junge Frau kommt nach einem Herzinfarkt in die Klinik. Als wäre das nicht schon schlimm genug, kommen noch zwei weitere Krankheiten hinzu – jedes Mal ein herber Rückschlag. Warum das auch für Pflegerin Pola Gülberg eine schwierige Situation ist.
Landgericht Nürnberg-Fürth
:Betrugsprozess gegen Pflegedienst beginnt
Mit gefälschten Abrechnungen sollen Mitarbeiter eines Nürnberger Pflegedienstes Kranken- und Pflegekassen um Hunderttausende Euro betrogen haben. Nun kommen fünf Beteiligte vor Gericht.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Warum Trompetespielen zum Gesundheitsrisiko werden kann
Dem Patienten von Pola Gülberg geht es stetig besser – nur seine Sauerstoffsättigung, die bleibt im Keller. Der Grund dafür bleibt allen ein Rätsel – bis die Pflegerin eine Idee hat.
Fachkräftemangel in München
:Mehr Pflegekräfte durch schnellere Anerkennung
Im Ausland qualifizierte Pflegefachkräfte sollen schneller auch in Deutschland in ihrem Beruf arbeiten können. In München wurde nun das Kompetenzzentrum für internationale Pflege eröffnet. Dort sollen Anpassungsmaßnahmen beschleunigt werden.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Und plötzlich fällt der Patient ins Koma
Einem Mann geht es rapide immer schlechter: Er dämmert weg, reagiert nicht mehr auf Schmerzreize. Doch warum? Pola Gülberg und ihre Kolleginnen stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung eine besondere Form einer seltenen Erkrankung ist.
Palliativpflege
:Zwei Frauen und der Tod
Sterben in der Abstellkammer? Nur mit Morphin? Ohne Betreuung? Wegen solcher Vorurteile klären Michaela Bayer und Sara Loy mit viel Engagement über ihren Job, die Palliativpflege, auf – im Alltag und auf Instagram. Eine Nachtschicht im Münchner Klinikum Großhadern.
Krankenhäuser
:Pflegefachkräfte sollen künftig auch die Betten putzen
Die Helios Kliniken sind profitabel. Damit das so bleibt, sollen Pflegefachkräfte zusätzlich aufwendige Reinigungsarbeiten übernehmen. Dagegen wehren diese sich nun in München und Umgebung.
SZ-Pflegekolumne Auf Station
:Eine Fahrt mit dem E-Scooter, die fast mit einer Amputation endet
Auf der Intensivstation von Pola Gülberg liegt ein Mann, der sich bei einem Sturz vom E-Roller extrem schlimme Verletzungen zugezogen hat – vor allem um ein Bein sieht es gar nicht gut aus. Wie konnte das passieren, wo doch niemand sonst an dem Unfall beteiligt war?
Gesundheit
:Wie Kliniken neue Pflegekräfte finden
In deutschen Krankenhäusern herrscht ein großer Mangel an Personal, besonders in ländlichen Gebieten. Für ein Projekt in Brandenburg werden junge Menschen aus Albanien, Kosovo und Nordmazedonien angeworben. Ist das die Lösung?
MeinungPrantls Blick
:Der demente Mensch ist ein Mensch mit Herz
Lebenssatt ist ein anderes Wort für Wohlergehen. Auch alte Menschen müssen in Würde lebenssatt werden. Man darf sie nicht so behandeln, dass sie ihr Leben satthaben.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Worüber sich ein schwer Verletzter Sorgen macht
Pola Gülberg versorgt einen Patienten, der sich durch einen Sprung aus dem Fenster aus einer brennenden Wohnung gerettet hatte. Doch sein Gesundheitszustand war nicht das, was ihn auf der Intensivstation am meisten beschäftigte.
ExklusivSozialstaat
:Top-Gewerkschafter warnen vor „Herbst der Grausamkeiten“
Die Chefs von IG Metall und Verdi kritisieren Bundeskanzler Friedrich Merz scharf. Sie wollen Sozialkürzungen verhindern, notfalls auch mit Protesten – und machen Vorschläge, wie sich der Sozialstaat künftig finanzieren lässt.
Pflegereform
:Aufschub für den Rollator
Schwarz-Rot will die Pflege reformieren – und stößt damit auch eine Debatte an, wie Menschen im Alter möglichst lange eigenständig leben können. Die Leserinnen und Leser der SZ beteiligen sich rege.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wieso auch ein leichter Stromschlag zum Herzstillstand führen kann
Ein Mann erleidet einen Stromschlag – danach geht es ihm eigentlich gut, zum Glück. Pflegerin Pola Gülberg erklärt, warum es trotzdem die richtige Entscheidung gewesen ist, dass er ins Krankenhaus kam und auf der Intensivstation an Monitoren überwacht wurde.
Krebserkrankung
:Er ist für sie da
Michael Bachert fährt seit drei Jahren krebskranke Menschen zu Chemo und Bestrahlung. Seine Kunden fühlen sich in seinem Auto nicht nur wohl, sondern auch verstanden. Weil er das Leben mit Krebs kennt.
Gesetzliche Krankenversicherung
:Es drohen höhere Kassenbeiträge
Die Finanzlücke im Gesundheitssystem ist geschlossen, verkündet die Gesundheitsministerin. Die Krankenkassen sehen darin eine „Mär“ – denn sie müssen noch Rücklagen auffüllen.