:Wie sich die Pflege auf Intensivstationen verändert
Vor 21 Jahren hat Pola Gülberg ihr Ausbildung in der Pflege abgeschlossen. Vieles funktionierte damals anders als heute. Und auch die Zukunft wartet mit Neuerungen – eine davon betrifft sie ganz persönlich.
Vaterstetten
:Petition für Ausbau der kinderärztlichen Versorgung
Gefordert wird eine Entlastung der bestehenden Praxen durch bessere Verteilung der Arztsitze.
SZ-Serie: Die machen Mut
:Prothesen und Operationen für die, denen sonst niemand hilft
Auf sie warten Menschen mit Knochenbrüchen monatelang voll Hoffnung: Die Ärzte im Verein „Orthopedics for the Developing World“ rund um den Ebersberger Arzt Wolfgang Haller sind mehrmals jährlich in Sierra Leone im Einsatz.
Gesundheit
:Grippewelle setzt Kliniken unter Druck
In den Kliniken in Ebersberg, Erding und Freising steigt die Zahl der Erkrankten. Freising meldet sogar einen zeitweisen Aufnahmestopp.
Nachruf
:Trauer um Willi Daniels: Ein Pionier der Telemedizin ist gestorben
Beratung am Bildschirm, Notfall-Apps, Selbsthilfegruppen: Willi Daniels verlor nach seinem eigenen Schlaganfall nie den Mut, immer hatte er neue Ideen, wie er Leidensgenossen helfen könnte. Nun ist er im Alter von 76 Jahren gestorben.
Krankheitserreger
:Borna-Virus, die unterschätzte Gefahr
Im vergangenen Jahr sind mehrere Pferde im Landkreis Ebersberg an dem Krankheitserreger gestorben. Ein paar Vorsichtsmaßnahmen sollten daher auf jeden Fall beachtet werden.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Ein junger Patient ringt um sein Leben
Der Zustand des Mannes ist lebensbedrohlich, als er auf die Intensivstation kommt: Leberversagen, Liegetraumata und vermutlich ein fortgeschrittener Krätzebefall. Jetzt kommt es auf die bevorstehende Nacht an.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Eine Patientin, die sich zurück ins Leben kämpft
Einer älteren Frau auf Intensivstation geht es immer schlechter – schon bald ist sie dem Tod nah. Doch dann ändert sich ihr Zustand. Über einen Fall, der für Pflegerin Pola Gülberg zu den schönsten des Jahres gehört.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wie die Feiertage am Jahresende für Pflegepersonal aussehen
Während andere die Christmette besuchen oder Gans genießen, geht der Betrieb auf der Intensivstation trotzdem weiter. Pola Gülberg über das Arbeiten an den Weihnachtstagen mit Pausen voller Lebkuchen-Desserts.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Der schwierige Weg zurück ins Bewusstsein
Einige Male versucht Pola Gülberg einen sedierten Patienten aufwachen zu lassen – ohne Erfolg: Der Mann reagiert hektisch, sodass die Pflegerin abbrechen muss. Wie es schließlich doch klappt und welche Rolle die Ehefrau dabei spielt.
Demenz und Weihnachten
:Wie der Duft von Plätzchen schöne Erinnerungen zurückholt
Für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, ist die Advents- und Weihnachtszeit oft verwirrend und beängstigend. Vertraute Rituale können ihnen und ihren Angehörigen helfen. Pflegeberaterin Dietlinde Pointner hat einige Tipps.
SZ Gute Werke
:Hereinkommen und sich wohlfühlen
Die Nachbarschaftshilfe Vaterstetten ist mit Senioren-Tagespflege, Mittagstisch, Tafel und als Anlaufstelle für Familien im Lauf der Zeit zu einer unverzichtbaren Säule der sozialen Versorgung in der Region geworden.
Palliativ- und Trauerkultur
:„Geschmolzener Schnee ist für immer weg“
Im Einrichtungsverbund Steinhöring leben Menschen mit Beeinträchtigung. Auch sie werden alt oder krank und sterben. Doch wie erklärt man ihnen den Tod, wenn das Verstehen schwerfällt?
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Dehydriert und kaum ansprechbar
Immer wieder kommen ältere Patienten ins Krankenhaus, deren Zustand Pflegerin Pola Gülberg als verwahrlost bezeichnen würde. Manche würden den Angehörigen Vorwürfe machen. Warum das zu kurz gedacht ist.
SZ Gute Werke
:Wird Mama wieder gesund werden?
In Ebersberg verarbeiten Kinder von Krebspatientinnen ihre Ängste, indem sie gemeinsam malen. Es ist ein außergewöhnliches Projekt, das manche bis ins Erwachsenenalter begleitet – ohne Spenden aber nicht möglich wäre.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Im Krankenhaus kommt ein Unglück selten allein
Eine junge Frau kommt nach einem Herzinfarkt in die Klinik. Als wäre das nicht schon schlimm genug, kommen noch zwei weitere Krankheiten hinzu – jedes Mal ein herber Rückschlag. Warum das auch für Pflegerin Pola Gülberg eine schwierige Situation ist.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Warum Trompetespielen zum Gesundheitsrisiko werden kann
Dem Patienten von Pola Gülberg geht es stetig besser – nur seine Sauerstoffsättigung, die bleibt im Keller. Der Grund dafür bleibt allen ein Rätsel – bis die Pflegerin eine Idee hat.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Und plötzlich fällt der Patient ins Koma
Einem Mann geht es rapide immer schlechter: Er dämmert weg, reagiert nicht mehr auf Schmerzreize. Doch warum? Pola Gülberg und ihre Kolleginnen stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung eine besondere Form einer seltenen Erkrankung ist.
Kirche für alle
:Glutenarme Hostien und Lesungen in leichter Sprache
Katholische wie evangelische Gemeinden tun viel, um Gläubige mit speziellen Bedürfnissen einzubinden. Das beginnt beim Gottesdienst für kleine Kinder und reicht bis zur Rücksichtnahme auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten – selbst wenn das kirchenrechtlich schwierig ist.
Ernährung
:„Der kleinste Schritt mit der größten Wirkung ist, Rindfleisch wegzulassen“
Der Ernährungsmediziner Jörg Schmid rät dazu, nach und nach tierische durch pflanzliche Produkte zu ersetzen. Im Interview erklärt der Experte, warum das nicht nur gut fürs Klima ist, sondern auch für die Gesundheit.
SZ-Pflegekolumne Auf Station
:Eine Fahrt mit dem E-Scooter, die fast mit einer Amputation endet
Auf der Intensivstation von Pola Gülberg liegt ein Mann, der sich bei einem Sturz vom E-Roller extrem schlimme Verletzungen zugezogen hat – vor allem um ein Bein sieht es gar nicht gut aus. Wie konnte das passieren, wo doch niemand sonst an dem Unfall beteiligt war?
Zukunft der Medizin
:Kranken Kindern hilft jetzt „Doktor Wall-E“
Junge Patienten der Ebersberger Notaufnahme können nun per Telemedizin von Fachärzten aus München begutachtet werden. Über ein Modellprojekt, das bundesweit Schule machen dürfte.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Worüber sich ein schwer Verletzter Sorgen macht
Pola Gülberg versorgt einen Patienten, der sich durch einen Sprung aus dem Fenster aus einer brennenden Wohnung gerettet hatte. Doch sein Gesundheitszustand war nicht das, was ihn auf der Intensivstation am meisten beschäftigte.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Schmerzen, die Pflegerin und Patientin verbinden
Wegen ihrer Endometriose muss einer Patientin von Pola Gülberg ein Teil des Darms entfernt werden. Der Fall der jungen Frau geht der Pflegerin besonders nahe – weil sie sieht, wie gefährlich die Krankheit werden kann, an der auch sie selbst leidet.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wieso auch ein leichter Stromschlag zum Herzstillstand führen kann
Ein Mann erleidet einen Stromschlag – danach geht es ihm eigentlich gut, zum Glück. Pflegerin Pola Gülberg erklärt, warum es trotzdem die richtige Entscheidung gewesen ist, dass er ins Krankenhaus kam und auf der Intensivstation an Monitoren überwacht wurde.
Schulungen
:Was Jugendliche über K.o.-Tropfen wissen müssen
Schon Neuntklässler berichten von Fällen, in denen sie oder Bekannte auf Partys sediert wurden. Jugendschützer versuchen daher mit Schulungen, Lehrkräfte für das Thema zu sensibilisieren – und wissen doch: Einen hundertprozentigen Schutz kann es nicht geben.
Gelungene Integration
:Eine Stütze der Klinik und der Gesellschaft
Fachpersonal aus dem Ausland ist nötig. Marina Matjanovski kam 1989 von Skopje nach Ebersberg. Sie hat sich längst eingelebt. Die 64-Jährige ist Bereichsleiterin im Klinikum, Trainerin und Kommunalpolitikerin.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wenn der Patient glaubt, auf einem Weltraumbahnhof zu sein
Pola Gülberg versorgt einen Patienten, der sich sämtliche Schläuche und Kabel herauszieht, die ihn mit Medikamenten versorgen und seine Vitalwerte überwachen. Was das mit dem Kurzzeitgedächtnis des Mannes zu tun hat und wie die Pflegerin reagiert.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Ein Anruf mit Folgen
Als sich die Integrierte Leitstelle am Telefon der Intensivstation von Pola Gülberg meldet, ist schnell klar: alle in Alarmbereitschaft, womöglich steht eine Großlage bevor. Wie die Pflegerin mit der Situation umgeht und warum ihr dabei eine ganz bestimmte Eigenschaft behilflich ist.
Stadt und Landkreis laden ein
:Ehrenamtsmesse im Alten Speicher Ebersberg
Am Sonntag, 5. Oktober, kann man sich über zahlreiche Initiativen, Vereine und Projekte aus dem gesamten Landkreis informieren.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wie ein Sonnenbad zu schlimmen Folgen führt
Für gewöhnlich reicht schon ein Gang in den Schatten, wenn man zu viel Hitze abbekommen hat. Doch ein Patient von Pola Gülberg wird davor bewusstlos – mitten in der prallen Sonne.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Über die Angst im Intensivbett
Eine Patientin von Pola Gülberg hat Angst. Ein Gefühl, das hinderlich sein kann für den Genesungsprozess. Wie die Pflegerin es schafft, dass die Frau ihre Furcht verliert.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Selbst für Angehörige gibt es Grenzen
Pola Gülberg achtet sehr darauf, wem sie Auskunft über ihre Patienten gibt, denn manchmal sollen auch innerhalb einer Familie nicht alle Bescheid wissen. Trotzdem versuchen Leute, sich Informationen zu erschleichen. In einem besonderen Fall sogar ein Journalist.
Neonatologie
:Videoberatung direkt im Kreißsaal
Kommt es bei Neugeborenen zu Komplikationen, kann das Klinikum Ebersberg München Ost schnell Unterstützung anfordern. Die Kooperation mit der München Klinik könnte ein Vorbild für andere Krankenhäuser werden.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Mit 80 Jahren vor dem Krieg geflüchtet
Das Schicksal einer Patientin, die einen Schlaganfall erlitten hat, trifft Pola Gülberg und ihre Kolleginnen von der Intensivstation hart. Was geschehen ist – und wieso bis heute Fragen offen sind.
Gesundheit
:Was sollte man bei der Ernährung ab der Lebensmitte beachten?
Kleine Sünden in den mittleren Lebensjahren bestraft die Waage sofort. Wie kann man gegensteuern? Eine Ernährungswissenschaftlerin gibt Tipps.
Freiwillige Helfer am Ort
:Bei Alarm Leben retten
BRK-Helfer vor Ort werden vom Herbst an in Kirchseeon unterwegs sein, die Marktgemeinde finanziert das Einsatzauto und die Grundausstattung. In Glonn hilft Bernhard Nowotny schon seit 1988 dabei, die Zeit zwischen einer Alarmierung und dem Eintreffen des Rettungswagens zu überbrücken.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Über Tücken von großer Hitze
Pola Gülberg versorgt einen Senioren, der beinahe in seiner Badewanne ertrunken wäre. Er musste reanimiert werden und war einige Tage in einem kritischen Zustand. Wie es dazu kam – und was die Leidenschaft des Patienten für Saunagänge damit zu tun hat.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wenn das Motorrad aus der Kurve fliegt
Pola Gülberg wird zu einem Fall in die Notaufnahme gerufen: ein Motorradfahrer, der einen heftigen Sturz hatte. Doch passiert ist dem Mann nicht viel, zunächst wollte er sogar nicht in die Klinik. Warum die Geschichte ebenso gut anders hätte ausgehen können.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Ein Patient bringt sich selbst in Lebensgefahr
Der Kranke hält sich nicht an die ärztlichen Anweisungen und begreift nicht, in welch kritischem Zustand er sich befindet. Doch ein Gespräch führt schließlich zu einem Sinneswandel.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wenn die Radtour auf der Intensivstation endet
Im Frühjahr und Sommer versorgt Pola Gülberg viele Patienten nach einem Fahrradunfall. Häufig verletzen sich ältere E-Bike-Fahrer – weil sie zwei Dinge unterschätzen.
Leukämie
:Zweifache Mutter aus Grafing hofft auf Lebensretter
Sandra Dichtl ist an Leukämie erkrankt und braucht dringend eine Stammzellenspende. Warum die Typisierungsaktion am 16. August nicht nur für sie wichtig ist – und warum besonders auf jungen Menschen große Hoffnungen liegen.
Engagement zum Nachmachen
:Mit einem Schnitt anderen Gutes tun
Bereits zum dritten Mal spendet Helena Lettl ihre Haare, damit daraus Perücken für krebskranke Kinder gemacht werden können. Die angehende Tierärztin aus Ebersberg weiß, wie viel Überwindung das kostet, findet aber auch, es sollten noch viel mehr Menschen ihrem Beispiel folgen.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wieso Besuch für Patienten im Krankenhaus so wichtig ist
Offiziell dürfen Angehörige nur zwei Stunden am Nachmittag auf die Ebersberger Intensivstation. Dass die Pflegerin Pola Gülberg und ihre Kollegen trotzdem individuelle Absprachen treffen, hat einen medizinischen Grund.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Warum Badeunfälle meistens kein gutes Ende nehmen
Schon häufig hat die Intensivpflegerin Pola Gülberg Badeunfälle erlebt. Jedes Mal war es tragisch: Aus medizinischer Sicht wäre eine palliative Versorgung oft das Beste für die Patienten gewesen. Doch nicht immer können Angehörige das begreifen.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Patient im Überwachungswahn
Ein Patient mit Bluthochdruck ist beunruhigt, weil das Messgerät immer wieder Alarm schlägt. Warum das Piepsen aber ganz normal ist – und was Pflegerin Pola Gülberg unternimmt, um dem Mann seine Sorgen zu nehmen.
Bundesweiter Pflegeprofi-Wettbewerb
:„Eigentlich geht es nur um Liebe“
Viviana Dasch und die Palliativstation des Klinikums Ebersberg München Ost sind im Rennen um den Titel von „Deutschlands beliebtesten Pflegeprofis“. Warum es auf der Station nicht nur um Tod geht, sondern auch um Lebensqualität, das erzählt sie im Interview.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Der richtige Ort für den letzten Abschied
Eine schwer vorerkrankte Patientin kommt mit einem Lungenödem in die Notaufnahme. Pola Gülberg über die Gründe, warum die Frau nicht auf der Intensivstation weiter versorgt wird – und weshalb das in diesem Fall etwas Gutes ist.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Eine Frau, ihr Pferd und eine fatale Verwechslung
Eine Reiterin kommt ins Krankenhaus, weil sie aus Versehen das Medikament geschluckt hat, das eigentlich für ihr Pferd gedacht war. Pola Gülberg über einen Fall, der so oder so ähnlich öfter vorkommt, als man denkt.
Gesundheit im Landkreis
:Kreisklinik Ebersberg ändert ihren Namen
Das Krankenhaus heißt von Juli an „Klinikum Ebersberg München Ost“. Die Umbenennung hat auch mit der ständigen Suche nach Personal zu tun.