Geschlechtergerechte Sprache

Aktuelle Nachrichten

SZ JetztSprache
:Wie bezeichnet man Menschen mit Migrationshintergrund richtig?

Es gibt nämlich auch Weiße mit und People of Colour ohne Migrationshintergrund. Ein Überblick.

Von Franziska Setare Koohestani

Weitere Artikel

Technologie
:Wenn die KI Ostdeutsche für dümmer hält

Bayern sind schlauer als Sachsen-Anhalter und ein Arzt ist ein weißer Mann mit Kittel und Stethoskop: Sprachmodelle wie Chat-GPT lernen aus dem Internet und fluten es zugleich mit Klischees und falschen Informationen. Was hilft?

SZ PlusVon Katharina Haase

Rat vom Familientrio
:Mein Sohn sagt, dass er Mädchen blöd findet. Was soll ich tun?

Der Fünfjährige will nicht mehr mit seiner kleinen Schwester spielen, obwohl das früher kein Problem war. Er findet Mädchen jetzt blöd. Sollen die Eltern eingreifen? Das Familientrio weiß Rat.

SZ PlusVon Nora Imlau, Jacinta Nandi und Herbert Renz-Polster

Geschlechtergerechte Sprache
:Sind wirklich alle mitgemeint?

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer untersagt seinen Mitarbeitenden das Gendern mit Sternchen und Binnen-I. Sollten weitere Behörden dem Vorbild folgen? Die SZ-Redaktion ist in der Frage gespalten, die Leserschaft ist es ebenfalls.

MeinungTolles Wording
:Gendern pfui, Denglisch hui? Eine kleine Sprachkritik

Gendern verunstaltet „unsere schöne deutsche Sprache“? Well, das macht auch der Kanzler, wenn er Sätze mit englischen Versatzstücken bildet. Sein hybrider Ausdruck drängt eine noch wichtigere Frage auf: Welche Sprache sprechen wir überhaupt?

SZ PlusEssay von Peter Littger

MeinungPro und Contra
:Ist es richtig, dass offizielle Stellen das Gendern verbieten?

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer untersagt in seiner Behörde Binnen-I und Gendersternchen. Für die einen ist dies ein Dienst an der Sprache, für andere schlicht Diskriminierung.

SZ PlusKommentare von Detlef Esslinger und Jonas Junack

Justiz
:Einspruch gegen das Gendern

Ein Gericht in Sachsen-Anhalt hat ein Urteil in geschlechtsneutraler Sprache geschrieben und liegt damit im Trend. Doch das Oberlandesgericht hat etwas dagegen.

Von Ronen Steinke

Gendergerechte Medizin
:Weil es im Notfall auf jede Minute ankommt

Bei der Behandlung wird es immer wichtiger, das Geschlecht, die kulturelle Herkunft oder Sprachbarrieren zu berücksichtigen –gerade in der Notaufnahme. Inzwischen wird das Fachpersonal entsprechend geschult.

SZ PlusVon Nicole Graner

Wahlprogramme
:Wo die CSU heute klingt wie die AfD im Jahr 2021

CSU und AfD sind von Grund auf verschieden. Markus Söder hat die Rechts-außen-Partei zum „Hauptgegner“ ausgerufen. Inhaltlich hat er aber eine Reihe von Positionen übernommen, die 2021 noch im AfD-Programm standen. Eine Analyse.

Von Thomas Balbierer

Christina Baumers Kinodebüt „Hundslinger Hochzeit“
:Feminismus im bayerischen Heimatfilm – geht das?

Schauspielerin Christina Baumer bringt mit „Hundslinger Hochzeit“ eine Independent-Komödie ins Kino, die bayerische Tradition und moderne Weltoffenheit vereint. Vor und hinter der Kamera waren vorrangig Frauen im Einsatz.

SZ PlusVon Fiona Rachel Fischer

Forschung zu Vorurteilen und Fremdenhass
:„So sind sie halt“: Die Frauen. Die Migranten.

Tobias Weger forscht an der LMU über Klischees und Stereotype. Ein Gespräch über die sprachliche Verrohung der Politiker und Schubladen-Denken. Sein Appell: Analysiere dich mal selbst.

SZ PlusInterview von Sabine Buchwald

Münchner Leute der Woche
:Warum die Kessler-Zwillinge nie heiraten wollten

Zu ihrem 88. Geburtstag geben die einst gefeierten Showstars Einblick in ihr Männerbild und ihre Kindheit in häuslicher Gewalt.

Von Sonja Niesmann, Martina Scherf

Genderverbot in Bayern
:Söders Verbötchen

Die Republik hyperventilierte, als der bayerische Ministerpräsident sein Genderverbot verkündete. Und in der aktuellen Hochwasserlage wundern sich einige, ob die CSU nicht falsche Prioritäten setzt. Bleibt die Frage: Was war das?

SZ PlusVon Andreas Glas, Anna Günther und Lisa Schnell

Schülerinnen über das bayerische Genderverbot
:"Den Genderzwang gibt es erst jetzt"

In Bayern gilt an Schulen, Hochschulen und Behörden seit Kurzem das Genderverbot mit Sonderzeichen. Für Schülerinnen und Schüler hat sich nichts geändert - oder doch? Zwei queere Elftklässlerinnen darüber, was ein Sternchen mit Sichtbarkeit zu tun hat.

SZ PlusVon Johanna Feckl

Schülerzeitungswettbewerb Blattmacher
:Gilt das Genderverbot auch für Schülerzeitungen?

Auch Bayerns Nachwuchsredaktionen an den Schulen diskutieren über das Genderverbot und die Frage, was sie noch dürfen oder nicht. Bei vielen herrscht ein gewisser Widerstandsgeist.

Von Anna Günther

Reden wir über Bayern mit Hans Maier
:"Die Politik verglüht, sie hat keine Beständigkeit"

Er diente unter Strauß und wurde von ihm als "arroganter Professor" bezeichnet: der langjährige bayerische Kultusminister Hans Maier über Bombennächte in Kellern, das Gendern und die Unsterblichkeit.

SZ PlusInterview von Sebastian Beck und Hans Kratzer

Sprache
:Richtig gendern oder richtig nervig

Ein SZ-Autor schlägt vor: Statt mit Sonderzeichen sollte man pragmatisch gendern - etwa durch Partizipformen. Unter den Lesenden stößt die Idee auf Zustimmung und Widerspruch.

Polizei München
:Protest gegen Genderverbot: Mehrere Anzeigen nach Aktion an Staatskanzlei

Zwei Personen kletterten am Mittwoch auf Fahnenmasten vor Söders Amtssitz und hissten ein Banner. Welche strafrechtlichen Folgen ihnen nun drohen.

News-Überblick
:Das sind die Nachrichten des Tages

Das bedeutet die Legalisierung für medizinisches Cannabis, es regt sich Widerstand gegen das Genderverbot, so weckt man den eigenen Garten aus dem Winterschlaf und mehr.

Von Anne Eberhard

Bayern
:An Schulen, Unis und Behörden gilt ab sofort das Genderverbot

Von diesem Montag an müssen Lehrerinnen und Beamte auf Sonderzeichen wie das Gendersternchen verzichten.

Genderverbot in Bayern
:"Ich möchte keine Sprachpolizei"

Vom 1. April an sind in Bayerns Behörden, Schulen und Hochschulen Gendersternchen verboten. Gab es jemals ein solches Sprachverbot? Und bringt es überhaupt etwas? Sprachhistorikerin Christine Ganslmayer klärt auf.

SZ PlusInterview von Anna Günther

MeinungGleichberechtigung
:Danke, Markus Söder

Das Gendern hat er einkassiert, vielleicht können Feministinnen jetzt die echten Probleme anpacken. Über eine Bewegung, bei der in Deutschland außer Statistikreferaten und Stehempfängen gerade nicht mehr viel los ist.

SZ PlusKolumne von Jagoda Marinić

Staats- und Kommunalpolitik
:Erdinger Gendersternchen

Es war der einzig erfolgreiche Antrag der Grünen bislang: Die Geschäftsordnung des Kreistags ist seit dreieinhalb Jahren gendergerecht verfasst. Die AfD fordert die Änderung. Das "Verbot der Gendersprache" der Staatsregierung greift in diesem Fall aber nicht.

Von Florian Tempel

Kratzers Wortschatz
:Pronomen zum Verlieben

Genderdebatte hin oder her: Im Bairischen gibt es Wörter, die eine Geschlechterzuordnung überflüssig machen.

Von Hans Kratzer

Bayerns Genderverbot
:Viel Spaltung - wenig Harmonie

Am Verbot des Genderns in bayerischen Unis, Schulen und Behörden scheiden sich die Sprachbegeisterten.

Volkstheater-Ensemble
:Wie steht es um die Gleichberechtigung am Theater?

Gendern ist an vielen Theatern selbstverständlich geworden, aber heißt das, die Bedingungen sind für alle gleich? Ein Gespräch mit Liv Stapelfeldt und Anton Nürnberg anlässlich der Premiere von "In den Gärten oder Lysistrata Teil 2", ein Stück, in dem die Männer aussterben.

SZ PlusInterview von Yvonne Poppek

Streit um Sprache
:Welche Folgen Söders Genderverbot an Bayerns Schulen hat

Wer darf jetzt noch gendern? Schülerinnen, Schüler und Studierende haben trotz der neuen Vorschrift kaum was zu befürchten. Auch in den Behörden ändert sich wenig.

SZ PlusVon Anna Günther

Reaktionen auf Genderverbot in Bayern
:Widerstand mit Gendersternchen

Während Lehrerverbände die neuen Sprachregeln für Schulen, Hochschulen und Behörden in Bayern begrüßen, sprechen Grünen-Politiker von "Kulturkampf" und rufen indirekt zum Boykott auf.

Von René Hofmann

Regeländerung
:Bayern beschließt Verbot von Gendersprache

In Schulen, Hochschulen und Behörden soll auf Sonderzeichen wie das Gendersternchen verzichtet werden. Was das zum Beispiel für den Unterricht bedeutet.

MeinungHochschulpolitik
:Wir sind so frei

Verbote sprechen immer die anderen aus, die CSU versteht sich als Hüterin der Freiheit, der "liberalitas bavariae". Nur beim Gendern ist es anders, da hagelt es Verbote für Schulen und Unis. Und dort fragt man sich, wo bitte das Problem sei.

Kolumne von Anna Günther

Unis
:Studierendenvertretungen: Es gibt keine Gender-Probleme an Hochschulen

Seit Monaten kritisiert die CSU geschlechtergerechte Sprache. Für den Bereich Wissenschaft forciert dies CSU-Minister Markus Blume. Nun bekommt seine Argumentation Gegenwind aus den Hochschulen.

Psychologie
:Gleich, aber anders

In modernen Gesellschaften unterscheiden sich Frauen und Männer besonders voneinander. Was treibt dieses seltsame, scheinbar paradoxe Phänomen an?

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Kratzers Wortschatz
:Hupfhaxerte Zufußgehende

In amtlichen Texten wird das Wort Fußgänger durch den ausdrucksschwachen Begriff Zufußgehende ersetzt. Das bringt die Gefahr mit sich, dass die meisterliche Genauigkeit, mit der die Alltagssprache die Nuancen des Gehens beschreibt, nun verloren geht.

Von Hans Kratzer

Söders Genderverbot
:Sternchen-Krieg in Bayerns Amtsstuben

Manche halten das Gendern für eine Überfrachtung der Sprache, viele sehen darin aber Normalität und Gerechtigkeit - und wundern sich über die CSU auf Verbotskurs.

Schulen
:Söder verteidigt geplantes Genderverbot gegen laute Kritik

Verbände werfen Bayerns Ministerpräsidenten Spaltung vor. Auch aus der Kulturszene gibt es kritische Töne. Die Umsetzung bleibt fraglich.

"Gefahr einer weiteren Spaltung"
:Bildungsverbände kritisieren Söders Genderverbot an Schulen

Bayerns Lehrerinnen und Lehrer reagieren ablehnend auf die Pläne, Gendersprache staatlich zu untersagen. Diese sei an vielen Schulen ohnehin kein Thema. Von dem Vorstoß wurde auch die zuständige Ministerin überrascht.

Regierungserklärung
:Mit Raketenantrieb und Schwebebahn Richtung Zukunft

In seiner ersten Regierungserklärung in der neuen Legislaturperiode schwärmt Ministerpräsident Markus Söder für KI und andere Zukunftstechnologien. Das Gendern an Schulen und Behörden will er dagegen verbieten.

Von Nina von Hardenberg

Ingo Schulze neuer Akademiepräsident
:Man kann nicht kritisch genug sein

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat einen neuen Präsidenten: Ingo Schulze. Er ist der erste Schriftsteller seit Langem in diesem Amt.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Frankreich
:Das wird man ja wohl nicht sagen dürfen

Emmanuel Macron sorgt sich um die anschmiegsame Sprache der Franzosen, also wettert er gegen das Gendern und den Zeitgeist. Wobei es ja eher wieder Zeitgeist ist, gegen das Gendern zu wettern.

SZ PlusVon Oliver Meiler

MeinungÖsterreich
:Sp*innen die?

Zwischen Verbot und rein weiblicher Form: Der Streit ums Gendern nimmt Fahrt auf.

Von Cathrin Kahlweit

MeinungGendern
:Alle nach ihrem Schnabel

Selbstverständlich streiten die Deutschen über Sprache genauso unerbittlich wie über Wärmepumpen und Corona. Ein Vorschlag zur gütlichen Einigung kommt nun von einem Kommunikator namens Scholz.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Geschlechtergerechte Sprache
:Rechtschreibrat bleibt dabei: Keine Gendersterne

Die wichtigste Instanz für Rechtschreibung in Deutschland will den Gebrauch sogenannter Binnenzeichen weiter nicht empfehlen. Die Experten wollen aber die weitere Entwicklung beobachten.

Geschlechtergerechtigkeit
:Rechtschreibrat will Empfehlungen zur Gendersprache geben

Sind * in Schulaufsätzen Rechtschreibfehler? Sollen Stadtverwaltungen in Formularen gendern? Bislang wollte der Rat keine Sonderzeichen in seinem Regelwerk.

Söder derbleckt Aiwanger
:"Sonst macht er wieder eine Demo in Erding"

Beim "Symposium Bavaricum" im Münchner Augustinerkeller machen sich die Redner über die Grünen und die "Bionade-Bourgeoisie" lustig - und Ministerpräsident Markus Söder derbleckt seinen Vize Hubert Aiwanger. Was war da denn los?

SZ PlusVon Franz Kotteder

Geschlechtergerechte Sprache
:Möchten Sie lesen?

Warum diese Anrede an die potenzielle Leserschaft ein generisches Femininum ist und die deutsche Sprache viel gerechter als ihr Ruf. Eine kleine Sprachgeschichte.

SZ PlusGastbeitrag von Jayrôme C. Robinet

Landtagswahl
:Die CSU schielt im Wahlkampf schon wieder nach rechts

Nach der verpatzten Landtagswahl 2018 hat sich die Partei geschworen, nie mehr den Ton der AfD anzuschlagen. Bei der Migration klingt sie sanfter, aber geht es um die Grünen, "Wokeness" und "Cancel Culture", ist der Sound wieder sehr ähnlich. Warum sich Söders Kurs rächen könnte.

SZ PlusEssay von Andreas Glas

MeinungSprache und Diskriminierung
:Natürlich darf man das N-Wort verwenden - möchte man aber vielleicht nicht

Nicht nur nach Boris Palmers neusten sprachlichen Entgleisungen steht "Was darf man noch sagen?" wieder hoch im Diskurs. Eine Suche nach Antworten, von O.J. Simpson bis Nachkriegsdeutschland.

SZ PlusVon Nele Pollatschek

Kognitionswissenschaften
:Psychologie der Spaltung

Nicht die Suche nach Wahrheit treibt Menschen an, sondern das Bedürfnis, dazuzugehören. Gesellschaftliche Polarisierung ist damit programmiert. Was hilft?

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Gendern in Gesetzen
:Paragraf und Paragräfin

Präsident, Gläubiger, Mörder: Gelten Gesetze in männlicher Form nur für Männer? Natürlich nicht - trotzdem werden sie immer häufiger geschlechtsneutral formuliert. Viele finden das übertrieben, anderen geht es nicht weit genug.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Gendersprache
:Im Minenfeld der Worte

Weshalb ist der Streit über das Gendern so heftig? Vielleicht weil die Sprache stärker verändert werden soll, als sich die gesellschaftlichen Verhältnisse gewandelt haben.

SZ PlusVon Hilmar Klute

Psychologie
:Mein Kumpel, der Chatbot

Frauen und Männer reagieren unterschiedlich auf sprechende Geräte. Eine wesentliche Rolle spielt dabei, nach welchem Geschlecht die künstliche Stimme klingt.

Von Sebastian Herrmann

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: