2018 hat der deutsche Stiftehersteller Faber-Castell Costa Rica sein altes Werk übereignet. Dort sollten Geflüchtete würdig untergebracht werden. Doch dann kam Donald Trump an die Macht.
Zalando in Erfurt
:Und weg bist du
Was, wenn der größte private Arbeitgeber der Stadt plötzlich dichtmacht? Wenn Millionensubventionen verpuffen? Wenn Geflüchtete und Menschen mit Behinderung plötzlich vor dem Nichts stehen, weil der Dax-Konzern sein Ding eiskalt durchzieht?
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:In Damaskus wird jetzt auffällig häufig Deutsch gesprochen
Millionen Syrer haben in den vergangenen Jahren in Deutschland gelebt, gelernt und gearbeitet. Für viele ist Deutsch Teil ihres Alltags, ihrer Identität - und damit kehren sie nun zurück.
Leben und Gesellschaft
:„Irgendwann haben wir gemerkt, dass wir Inklusion machen“
Vor 23 Jahren trafen sich in Veitshöchheim ein paar Freunde zum Kicken. Mit der Zeit kamen Sehbehinderte und Geflüchtete hinzu. Was die Gruppe leistete, war ihr lange nicht klar.
Integratives Wohnprojekt
:Heimat für alle
In den Häusern der Hoffnungsträger Stiftung leben Geflüchtete mit Menschen zusammen, die seit Langem in Deutschland zu Hause sind. Wie gut das funktioniert, zeigt ein Besuch der Hoffnungshäuser von Straubenhardt in Baden-Württemberg.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Ein Jahr nach Assad: Wie ist es heute in Syrien?
Ist der Zeitpunkt für eine Rückkehr für syrische Geflüchtete schon gekommen?
Syrien
:"Ich bin fast ein Jahr in Syrien, ich habe nichts"
Von Berlin aus betrachtet ist der Krieg in Syrien vorbei – und der Druck wird immer erbarmungsloser, dass die Flüchtlinge endlich heimgehen. Zeit, mal Leute zu treffen, die versuchen, in den Ruinen etwas aufzubauen.
Geflüchtete
:Sie haben das geschafft
„Wir schaffen das.“ Der Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für viele Geflüchtete und Helferkreise bewahrheitet. Einige Beispiele aus Wolfratshausen.
Palästina-Unterstützer
:Extremistische Gruppen laden in Münchner Vorzeige-Schule ein
Die „Schlau-Schule“ ist für ihre Integrationsarbeit vielfach ausgezeichnet worden. Doch nach Kritik des Antisemitismus-Beauftragten stoppte der Trägerkreis nun eine geplante Pro-Palästina-Veranstaltung. Es war nicht die erste Einladung dieser Art.
Erwachsenenbildung
:Im alten Hof für ein neues Leben lernen
Aus einem denkmalgeschützten Bauernhof im Mammendorfer Ortsteil Nannhofen haben zwei Frauen ein Bildungszentrum mit Café gemacht, das auch Geflüchteten den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern soll.
Theater Grenzenlos
:Junge Menschen mit Fluchtgeschichte erklären die Liebe
Das „Theater Grenzenlos“ bringt mit dem Stück „Liebe“ acht junge Menschen mit Fluchtgeschichte auf die Bühne. Sie kennen die Schattenseite des Lebens – und schaffen magische Momente.
Abschiebungen nach Syrien
:„Ohne Staatsbürgerschaft hätte ich jetzt richtig Angst“
Bundeskanzler Merz sieht für Flüchtlinge aus Syrien „keinerlei Gründe mehr für Asyl in Deutschland“. Das löst bei vielen Unsicherheit und Zukunftsängste aus. Ein Stimmungsbild.
Außenminister Wadephul im Nahen Osten
:„Ein solches Ausmaß der Zerstörung habe ich noch nie gesehen.“
Nach einem Besuch in Damaskus äußert sich Außenminister Wadephul zurückhaltend zu einer Rückkehr von Syrerinnen und Syrern aus Deutschland. Innenminister Dobrindt drängt jedoch weiter auf baldige Abschiebungen.
Geflüchtete
:Weniger Asylsuchende, mehr Ukrainer
Zwar hat die Zuwanderung aus vielen Ländern in den vergangenen Monaten deutlich abgenommen, dennoch entspannt sich die Lage in den Flüchtlingsunterkünften nicht.
Tödliche Messerattacke in Aschaffenburg
:„Er hat sich in einem Wahn befunden“
Ein kleiner Junge tot, der Mann, der ihm helfen wollte, ebenfalls. In Aschaffenburg beginnt das Verfahren gegen Enamullah O. Sein Anwalt sagt, er sei ein „sehr, sehr kranker Mensch“.
Früheres Vier-Sterne-Hotel am Heimeranplatz
:„Echtbetrieb“ im neuen Ankerzentrum
450 Menschen leben derzeit im neu eröffneten Ankerzentrum am Heimeranplatz, bis zu 900 könnten es werden. Hier sollen Geflüchtete von der Registrierung bis zum Asylbescheid wohnen.
Wirtschaft in Bayern
:Wie Menschen aus der Ukraine den Fachkräftemangel in Bayern lindern
Das neue Ausbildungsjahr hat mit einem alten Problem begonnen: Es gibt zu wenige Azubis. Mancherorts aber lindern junge Menschen aus der Ukraine die Not. Auch wenn sie sich das vielleicht so nie vorgestellt haben.
Dieter Reiter über den Flüchtlingsherbst
:„Die Hilfsbereitschaft der Münchnerinnen und Münchner war unbeschreiblich“
Die Münchner klatschten und halfen, als Zehntausende Geflüchtete 2015 am Hauptbahnhof ankamen. Die Bilder gingen um die Welt. Oberbürgermeister Dieter Reiter über den Stolz, der ihn erfasste, und Dinge, die damals noch keiner ahnte.
Zehn Jahre Flüchtlingskrise
:Rückkehr ans Ende der Balkanroute
Niederbayern war 2015 der Schauplatz einer großen Wanderung, nirgendwo kamen mehr Geflüchtete an. Ein Besuch an den Hotspots und bei den Menschen, die damals mittendrin waren.
SZ MagazinFlüchtlinge
:Der Bürgermeister, der erst gefeiert und dann verfolgt wurde
Domenico Lucano integrierte Flüchtlinge wie kaum jemand sonst in Italien, sein Dorf blühte auf. Dann bedrängten ihn rechte Politiker und die Mafia, er landete fast im Gefängnis, wurde verbannt. Wie geht es ihm und seiner Idee heute?
SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 196
:Narben am ganzen Körper
Auf der Intensivstation wird ein Patient mit 5,1 Promille versorgt. Ein Rekordwert für den jungen Mann, der schon etliche Male zuvor stark alkoholisiert behandelt wurde. Pola Gülberg und ihre Kollegen hegen einen Verdacht, wieso es regelmäßig zu den Exzessen kommt.
Wohnungsnot in Berlin
:"Wird jetzt alles planiert"
Die Bewohner einer Anlage in Berlin-Pankow streiten seit Jahren dafür, dass ihr Hinterhof mit seinen alten Bäumen nicht bebaut wird. Dass dort Wohnungen für Flüchtlinge entstehen sollen, lädt den Konflikt zusätzlich auf.
Gericht
:London darf Asylsuchende nicht nach Ruanda abschieben
Die konservative britische Regierung will viele Migranten ungeachtet ihrer Herkunft und ohne Prüfung ihres Asylantrags festhalten und in das afrikanische Land abschieben. Warum daraus nun womöglich nichts wird.
Schiffskatastrophe vor Griechenland
:Die unerträgliche Gleichzeitigkeit der Dinge
Ein Juninachmittag in Athen: Während Touristen in der Sonne Bier trinken, versuchen zwei junge Männer zu vergessen, was sie vor der Küste erlebt haben: die Flucht, den Untergang, die vielen Ertrunkenen. Über die Lebenden und die Toten.
MeinungKommunale Asylpolitik
:Die Not mit der Not
Die Gemeinden im Landkreis müssen endlich mehr Flüchtlinge unterbringen. Der Landrat drängt auf Einhaltung einer Quote, der Bürgermeister-Sprecher versucht abzuwiegeln.
Landrat nimmt die Bürgermeister in die Pflicht
:Strikte Quote: Gemeinden müssen mehr Flüchtlinge aufnehmen
Landrat Josef Niedermaier sieht die Kapazitäten des Landkreises erschöpft. Nach dem Sommer soll nach "Königsteiner Schlüssel" zugewiesen werden. Bürgermeister-Sprecher Stefan Fadinger spricht von "Erstaunen" und betont die "Not" der Kommunen.
Heimeranplatz
:Warum im First-Class-Hotel nun Flüchtlinge leben
Nach mehr als 35 Jahren hat das "Sheraton Westpark" zugemacht, jetzt sind dort Geflüchtete untergebracht. Wie es danach mit dem riesigen Gebäude weitergehen könnte und warum der Investor - ganz ungewöhnlich für München - so gar keine Eile hat.
MeinungTauchgang zur "Titanic"
:Das Unglück selbst kennt keinen Wert
Erst vergangene Woche ertranken Hunderte Geflüchtete im Mittelmeer, nun ist die Welt gebannt von der verlorenen Tauchkapsel eines Milliardärs. Wie am besten umgehen mit der Gleichzeitigkeit von Tragödien?
MeinungSudan
:Der Krieg, den wir nicht sehen
Während der Westen alle Aufmerksamkeit auf den Krieg in der Ukraine konzentriert, eskaliert in Darfur ein Konflikt, bei dem grausame Massaker verübt werden. Die Gleichgültigkeit gegenüber solchen Verbrechen wird sich für Europa noch rächen.
Dichter ehren Hans Magnus Enzensberger
:Schiffbruch mit Zuhörern
Wie Hans Magnus Enzensberger von den Kollegen Grünbein, Ransmayr, Rothmann und Seiler für einen Abend auf Erden zurückholt wurde - und sofort die Lage kommentierte.
Clankriminalität
:"Bei uns gilt das Recht des Staates und nicht das Recht der Familie"
Im Ruhrgebiet musste die Polizei in den vergangenen Tagen bei mehreren Massenschlägereien zwischen libanesischen und syrischen Familien einschreiten. Es könnten auch kriminelle Clans beteiligt sein.
Geberkonferenz in Genf
:Mehr Hilfe für den Sudan - aber kein Weg, sie zu verteilen
Mit nur 1,5 Milliarden Dollar wollen die UN-Geberländer die Not im Sudan lindern - doppelt so viel wäre nötig. Doch es gibt noch größere Probleme. Über die Fallstricke der humanitären Hilfe.
Weltflüchtlingstag
:Land der Flucht
Seit jeher fliehen Menschen vor Krieg, Hunger, Armut und Naturkatastrophen aus ihrer Heimat. Prägende Bilder der Flucht aus und nach Deutschland der vergangenen hundert Jahre.
Kampagnenstart am Alten Botanischen Garten
:Für eine offene und solidarische Gesellschaft
Am Karl-Stützel-Platz wurde am Montag der Start der überparteilichen Kampagne "Offen bleiben" gefeiert. Sie richtet sich vor allem gegen die aktuelle Asylpolitik der EU. Mit ihr würden "grundlegende Menschenrechte ausgehebelt".
MeinungGriechenland
:Eine Politik, in der die Wahrheit nur eine Möglichkeit ist
Seit Jahren macht Griechenland eine Migrationspolitik, zu der auch illegale Pushbacks gehören. Die Küstenwache muss in diesem Klima keine Rechenschaft ablegen - Tragödien wie in der vergangenen Woche werden offenbar in Kauf genommen.
Europäische Gerechtigkeitskrise
:Das ist kein Unglück, das ist Unrecht
Am Mittwoch ertranken 500 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer. Warum es jetzt Kriminalermittlungen gegen die griechische Küstenwache braucht.
Migration und Asyl
:Keine Flüchtlinge in Ickinger Turnhalle
Derzeit bestehen keine Überlegungen, die Turnhalle des Rilke-Gymnasiums Icking mit Flüchtlingen zu belegen, auch wenn dringend Plätze gebraucht werden. Das teilte Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) neulich im Rahmen der Ickinger ...
Mittelmeer
:Rekonstruktion eines Unglücks
Das Boot, das vor Griechenland kenterte, war hoffnungslos überfüllt mit Flüchtlingen. Libysche Schlepperbanden wie auch Politiker nutzen die Not der Migranten für ihre eigenen Zwecke. Und Europa schaut weg.
Kleiner Parteitag der Grünen
:"Auch mich hat es zerrissen"
Die Grünen hadern mit ihrer Rolle in der Asylpolitik. Außenministerin Baerbock verteidigt ihren Kurs, Wirtschaftsminister Habeck warnt vor einem Rückfall in die Nische. Trotzdem soll die Partei nun nachverhandeln.
Migranten in Mecklenburg-Vorpommern
:Eine Stadt für alle - oder nicht?
In Greifswald spaltet ein Bürgerentscheid zur Unterbringung Geflüchteter die Stadtgesellschaft. Die Initiatoren schüren Ressentiments. Unterstützung kommt von der CDU.
Südsudan
:„Wie sollen wir uns je sicher fühlen?“
Der Krieg im Sudan ist eine Katastrophe für das Nachbarland – und für die ganze Region. Unterwegs mit Flüchtlingen, die wieder einmal alles zurücklassen müssen.
Migration
:"Unmenschlich und supergefährlich"
Frontex-Chef Hans Leijtens über die verhängnisvolle Route des Unglücksschiffs, das mitleidlose Geschäft der Menschenschmuggler im Mittelmeer und über die Rolle, die seine Behörde künftig an Europas Grenzen spielen könnte.
SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Bootsunglück vor Griechenland: Opfer einer tödlichen Asylpolitik
Am Mittwoch ist vor der griechischen Küste ein Boot gesunken, wahrscheinlich sind dabei mehr als 500 Geflüchtete ums Leben gekommen. Wie konnte es zu dieser Tragödie kommen?
MeinungPrantls Blick
:Kinder in Haft: Europa verrät seine Werte
Die EU-Flüchtlingspolitik will Familien demnächst internieren. Damit ist Europa auf polnischem PiS-Niveau angelangt.
EU-Außengrenze
:Was in dunklen Wäldern geschieht
Polen schickt Geflüchtete wohl einfach nach Belarus zurück - oder weiter nach Deutschland.
EU-Einigung zur Asylpolitik
:Faeser spricht von einem "historischen Erfolg"
Die deutsche Innenministerin hat beim EU-Migrationsgipfel einen schweren Stand. Vor allem der Streit um neue Regeln für Abschiebungen gefährdet eine Einigung. Am Ende steht große Erleichterung.
"Picknick in Moria" im Kino
:Filmen gegen die Machtlosigkeit
Die Dokumentation "Picknick in Moria" zeigt einen Regisseur aus Afghanistan, der mitten im berüchtigten Flüchtlingslager auf Lesbos einen Film dreht.
Deutsch-italienische Beziehungen
:Olaf Scholz trifft Giorgia Meloni in Rom
Der erste Besuch des Bundeskanzlers bei der italienischen Regierungschefin soll helfen, das Migrationsthema auf europäischer Ebene voranzubringen.
Flüchtlinge
:333 unbegleitete Kinder vermisst
Die Zahl der in Deutschland als vermisst geltenden Flüchtlingskinder nimmt zu. Die Polizeibehörden registrierten laut Bundeskriminalamt (BKA) zum 1. Juni 333 ungeklärte Vermisstenfälle von Kindern bis einschließlich 13 Jahren, die zuvor als ...
Thüringen
:Kind aus der Ukraine stirbt bei Brand in Flüchtlingsunterkunft
In der Stadt Apolda bricht am Sonntagmorgen ein Feuer aus, ein Mensch kommt ums Leben. Die Polizei ermittelt zur Brandursache - und geht nun von einem technischen Defekt aus.