Geflüchtete

Costa Rica
:„Keinesfalls war von einem Gefängnis die Rede“

2018 hat der deutsche Stiftehersteller Faber-Castell Costa Rica sein altes Werk übereignet. Dort sollten Geflüchtete würdig untergebracht werden. Doch dann kam Donald Trump an die Macht.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Zalando in Erfurt
:Und weg bist du

Was, wenn der größte private Arbeitgeber der Stadt plötzlich dichtmacht? Wenn Millionensubventionen verpuffen? Wenn Geflüchtete und Menschen mit Behinderung plötzlich vor dem Nichts stehen, weil der Dax-Konzern sein Ding eiskalt durchzieht?

SZ PlusVon Michael Kläsgen

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:In Damaskus wird jetzt auffällig häufig Deutsch gesprochen

Millionen Syrer haben in den vergangenen Jahren in Deutschland gelebt, gelernt und gearbeitet. Für viele ist Deutsch Teil ihres Alltags, ihrer Identität -  und damit kehren sie nun zurück.

SZ PlusKolumne von Mohamad Alkhalaf

Leben und Gesellschaft
:„Irgendwann haben wir gemerkt, dass wir Inklusion machen“

Vor 23 Jahren trafen sich in Veitshöchheim ein paar Freunde zum Kicken. Mit der Zeit kamen Sehbehinderte und Geflüchtete hinzu. Was die Gruppe leistete, war ihr lange nicht klar.

SZ PlusVon Max Weinhold Hernandez (Text) und Johannes Simon (Fotos)

Integratives Wohnprojekt
:Heimat für alle

In den Häusern der Hoffnungsträger Stiftung leben Geflüchtete mit Menschen zusammen, die seit Langem in Deutschland zu Hause sind. Wie gut das funktioniert, zeigt ein Besuch der Hoffnungshäuser von Straubenhardt in Baden-Württemberg.

SZ PlusVon Christin Lesker und Stephanie Schmidt, Fotos: Anne-Sophie Stolz

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Ein Jahr nach Assad: Wie ist es heute in Syrien?

Ist der Zeitpunkt für eine Rückkehr für syrische Geflüchtete schon gekommen?

Von Bernd Dörries und Justin Patchett

Syrien
:"Ich bin fast ein Jahr in Syrien, ich habe nichts"

Von Berlin aus betrachtet ist der Krieg in Syrien vorbei – und der Druck wird immer erbarmungsloser, dass die Flüchtlinge endlich heimgehen. Zeit, mal Leute zu treffen, die versuchen, in den Ruinen etwas aufzubauen.

SZ PlusVon Bernd Dörries (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Geflüchtete
:Sie haben das geschafft

„Wir schaffen das.“ Der Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für viele Geflüchtete und Helferkreise bewahrheitet. Einige Beispiele aus Wolfratshausen.

Von Felicitas Amler

Palästina-Unterstützer
:Extremistische Gruppen laden in Münchner Vorzeige-Schule ein

Die „Schlau-Schule“ ist für ihre Integrationsarbeit vielfach ausgezeichnet worden. Doch nach Kritik des Antisemitismus-Beauftragten stoppte der Trägerkreis nun eine geplante Pro-Palästina-Veranstaltung. Es war nicht die erste Einladung dieser Art.

SZ PlusVon Martin Bernstein

Erwachsenenbildung
:Im alten Hof für ein neues Leben lernen

Aus einem denkmalgeschützten Bauernhof im Mammendorfer Ortsteil Nannhofen haben zwei Frauen ein Bildungszentrum mit Café gemacht, das auch Geflüchteten den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern soll.

Von Manfred Amann

Theater Grenzenlos
:Junge Menschen mit Fluchtgeschichte erklären die Liebe

Das „Theater Grenzenlos“ bringt mit dem Stück „Liebe“ acht junge Menschen mit Fluchtgeschichte auf die Bühne. Sie kennen die Schattenseite des Lebens – und schaffen magische Momente.

Von Zoé von Langen

Abschiebungen nach Syrien
:„Ohne Staatsbürgerschaft hätte ich jetzt richtig Angst“

Bundeskanzler Merz sieht für Flüchtlinge aus Syrien „keinerlei Gründe mehr für Asyl in Deutschland“. Das löst bei vielen Unsicherheit und Zukunftsängste aus. Ein Stimmungsbild.

SZ PlusVon Franka Bals

Außenminister Wadephul im Nahen Osten
:„Ein solches Ausmaß der Zerstörung habe ich noch nie gesehen.“

Nach einem Besuch in Damaskus äußert sich Außenminister Wadephul zurückhaltend zu einer Rückkehr von Syrerinnen und Syrern aus Deutschland. Innenminister Dobrindt drängt jedoch weiter auf baldige Abschiebungen.

Von Bernd Dörries und Sina-Maria Schweikle

Geflüchtete
:Weniger Asylsuchende, mehr Ukrainer

Zwar hat die Zuwanderung aus vielen Ländern in den vergangenen Monaten deutlich abgenommen, dennoch entspannt sich die Lage in den Flüchtlingsunterkünften nicht.

Von Barbara Mooser

Tödliche Messerattacke in Aschaffenburg
:„Er hat sich in einem Wahn befunden“

Ein kleiner Junge tot, der Mann, der ihm helfen wollte, ebenfalls. In Aschaffenburg beginnt das Verfahren gegen Enamullah O. Sein Anwalt sagt, er sei ein „sehr, sehr kranker Mensch“.

SZ PlusVon Max Weinhold Hernandez

Früheres Vier-Sterne-Hotel am Heimeranplatz
:„Echtbetrieb“ im neuen Ankerzentrum

450 Menschen leben derzeit im neu eröffneten Ankerzentrum am Heimeranplatz, bis zu 900 könnten es werden. Hier sollen Geflüchtete von der Registrierung bis zum Asylbescheid wohnen.

Von Ekaterina Kel

Wirtschaft in Bayern
:Wie Menschen aus der Ukraine den Fachkräftemangel in Bayern lindern

Das neue Ausbildungsjahr hat mit einem alten Problem begonnen: Es gibt zu wenige Azubis. Mancherorts aber lindern junge Menschen aus der Ukraine die Not. Auch wenn sie sich das vielleicht so nie vorgestellt haben.

Von Luisa Griesbaum und Maximilian Gerl

Dieter Reiter über den Flüchtlingsherbst
:„Die Hilfsbereitschaft der Münchnerinnen und Münchner war unbeschreiblich“

Die Münchner klatschten und halfen, als Zehntausende Geflüchtete 2015 am Hauptbahnhof ankamen. Die Bilder gingen um die Welt. Oberbürgermeister Dieter Reiter über den Stolz, der ihn erfasste, und Dinge, die damals noch keiner ahnte.

SZ PlusInterview von Kathrin Aldenhoff und Bernd Kastner

Zehn Jahre Flüchtlingskrise
:Rückkehr ans Ende der Balkanroute

Niederbayern war 2015 der Schauplatz einer großen Wanderung, nirgendwo kamen mehr Geflüchtete an. Ein Besuch an den Hotspots und bei den Menschen, die damals mittendrin waren.

SZ PlusVon Andreas Glas (Text) und Sebastian Beck (Fotos)

SZ MagazinFlüchtlinge
:Der Bürgermeister, der erst gefeiert und dann verfolgt wurde

Domenico Lucano integrierte Flüchtlinge wie kaum jemand sonst in Italien, sein Dorf blühte auf. Dann bedrängten ihn rechte Politiker und die Mafia, er landete fast im Gefängnis, wurde verbannt. Wie geht es ihm und seiner Idee heute?

SZ PlusVon Alex Rühle

SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 196
:Narben am ganzen Körper

Auf der Intensivstation wird ein Patient mit 5,1 Promille versorgt. Ein Rekordwert für den jungen Mann, der schon etliche Male zuvor stark alkoholisiert behandelt wurde. Pola Gülberg und ihre Kollegen hegen einen Verdacht, wieso es regelmäßig zu den Exzessen kommt.

Protokoll von Johanna Feckl

Wohnungsnot in Berlin
:"Wird jetzt alles planiert"

Die Bewohner einer Anlage in Berlin-Pankow streiten seit Jahren dafür, dass ihr Hinterhof mit seinen alten Bäumen nicht bebaut wird. Dass dort Wohnungen für Flüchtlinge entstehen sollen, lädt den Konflikt zusätzlich auf.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Gericht
:London darf Asylsuchende nicht nach Ruanda abschieben

Die konservative britische Regierung will viele Migranten ungeachtet ihrer Herkunft und ohne Prüfung ihres Asylantrags festhalten und in das afrikanische Land abschieben. Warum daraus nun womöglich nichts wird.

Schiffskatastrophe vor Griechenland
:Die unerträgliche Gleichzeitigkeit der Dinge

Ein Juninachmittag in Athen: Während Touristen in der Sonne Bier trinken, versuchen zwei junge Männer zu vergessen, was sie vor der Küste erlebt haben: die Flucht, den Untergang, die vielen Ertrunkenen. Über die Lebenden und die Toten.

SZ PlusVon Raphael Geiger und Kristiana Ludwig

MeinungKommunale Asylpolitik
:Die Not mit der Not

Die Gemeinden im Landkreis müssen endlich mehr Flüchtlinge unterbringen. Der Landrat drängt auf Einhaltung einer Quote, der Bürgermeister-Sprecher versucht abzuwiegeln.

SZ PlusKommentar von Felicitas Amler

Landrat nimmt die Bürgermeister in die Pflicht
:Strikte Quote: Gemeinden müssen mehr Flüchtlinge aufnehmen

Landrat Josef Niedermaier sieht die Kapazitäten des Landkreises erschöpft. Nach dem Sommer soll nach "Königsteiner Schlüssel" zugewiesen werden. Bürgermeister-Sprecher Stefan Fadinger spricht von "Erstaunen" und betont die "Not" der Kommunen.

Von Felicitas Amler

Heimeranplatz
:Warum im First-Class-Hotel nun Flüchtlinge leben

Nach mehr als 35 Jahren hat das "Sheraton Westpark" zugemacht, jetzt sind dort Geflüchtete untergebracht. Wie es danach mit dem riesigen Gebäude weitergehen könnte und warum der Investor - ganz ungewöhnlich für München - so gar keine Eile hat.

SZ PlusVon Lisa Sonnabend

MeinungTauchgang zur "Titanic"
:Das Unglück selbst kennt keinen Wert

Erst vergangene Woche ertranken Hunderte Geflüchtete im Mittelmeer, nun ist die Welt gebannt von der verlorenen Tauchkapsel eines Milliardärs. Wie am besten umgehen mit der Gleichzeitigkeit von Tragödien?

SZ PlusKommentar von Andrian Kreye

MeinungSudan
:Der Krieg, den wir nicht sehen

Während der Westen alle Aufmerksamkeit auf den Krieg in der Ukraine konzentriert, eskaliert in Darfur ein Konflikt, bei dem grausame Massaker verübt werden. Die Gleichgültigkeit gegenüber solchen Verbrechen wird sich für Europa noch rächen.

SZ PlusKommentar von Arne Perras

Dichter ehren Hans Magnus Enzensberger
:Schiffbruch mit Zuhörern

Wie Hans Magnus Enzensberger von den Kollegen Grünbein, Ransmayr, Rothmann und Seiler für einen Abend auf Erden zurückholt wurde - und sofort die Lage kommentierte.

SZ PlusVon Peter Richter

Clankriminalität
:"Bei uns gilt das Recht des Staates und nicht das Recht der Familie"

Im Ruhrgebiet musste die Polizei in den vergangenen Tagen bei mehreren Massenschlägereien zwischen libanesischen und syrischen Familien einschreiten. Es könnten auch kriminelle Clans beteiligt sein.

Von Björn Finke und Christoph Koopmann

Geberkonferenz in Genf
:Mehr Hilfe für den Sudan - aber kein Weg, sie zu verteilen

Mit nur 1,5 Milliarden Dollar wollen die UN-Geberländer die Not im Sudan lindern - doppelt so viel wäre nötig. Doch es gibt noch größere Probleme. Über die Fallstricke der humanitären Hilfe.

Von Arne Perras

Weltflüchtlingstag
:Land der Flucht

Seit jeher fliehen Menschen vor Krieg, Hunger, Armut und Naturkatastrophen aus ihrer Heimat. Prägende Bilder der Flucht aus und nach Deutschland der vergangenen hundert Jahre.

SZ PlusVon Jonas Junack und Lorenz Mehrlich

Kampagnenstart am Alten Botanischen Garten
:Für eine offene und solidarische Gesellschaft

Am Karl-Stützel-Platz wurde am Montag der Start der überparteilichen Kampagne "Offen bleiben" gefeiert. Sie richtet sich vor allem gegen die aktuelle Asylpolitik der EU. Mit ihr würden "grundlegende Menschenrechte ausgehebelt".

Von Joachim Mölter

MeinungGriechenland
:Eine Politik, in der die Wahrheit nur eine Möglichkeit ist

Seit Jahren macht Griechenland eine Migrationspolitik, zu der auch illegale Pushbacks gehören. Die Küstenwache muss in diesem Klima keine Rechenschaft ablegen - Tragödien wie in der vergangenen Woche werden offenbar in Kauf genommen.

Kommentar von Raphael Geiger

Europäische Gerechtigkeitskrise
:Das ist kein Unglück, das ist Unrecht

Am Mittwoch ertranken 500 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer. Warum es jetzt Kriminalermittlungen gegen die griechische Küstenwache braucht.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Migration und Asyl
:Keine Flüchtlinge in Ickinger Turnhalle

Derzeit bestehen keine Überlegungen, die Turnhalle des Rilke-Gymnasiums Icking mit Flüchtlingen zu belegen, auch wenn dringend Plätze gebraucht werden. Das teilte Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) neulich im Rahmen der Ickinger ...

Mittelmeer
:Rekonstruktion eines Unglücks

Das Boot, das vor Griechenland kenterte, war hoffnungslos überfüllt mit Flüchtlingen. Libysche Schlepperbanden wie auch Politiker nutzen die Not der Migranten für ihre eigenen Zwecke. Und Europa schaut weg.

SZ PlusVon Mirco Keilberth und Tobias Zick

Kleiner Parteitag der Grünen
:"Auch mich hat es zerrissen"

Die Grünen hadern mit ihrer Rolle in der Asylpolitik. Außenministerin Baerbock verteidigt ihren Kurs, Wirtschaftsminister Habeck warnt vor einem Rückfall in die Nische. Trotzdem soll die Partei nun nachverhandeln.

Von Markus Balser

Migranten in Mecklenburg-Vorpommern
:Eine Stadt für alle - oder nicht?

In Greifswald spaltet ein Bürgerentscheid zur Unterbringung Geflüchteter die Stadtgesellschaft. Die Initiatoren schüren Ressentiments. Unterstützung kommt von der CDU.

Von Ulrike Nimz

Südsudan
:„Wie sollen wir uns je sicher fühlen?“

Der Krieg im Sudan ist eine Katastrophe für das Nachbarland – und für die ganze Region. Unterwegs mit Flüchtlingen, die wieder einmal alles zurücklassen müssen.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Migration
:"Unmenschlich und supergefährlich"

Frontex-Chef Hans Leijtens über die verhängnisvolle Route des Unglücksschiffs, das mitleidlose Geschäft der Menschenschmuggler im Mittelmeer und über die Rolle, die seine Behörde künftig an Europas Grenzen spielen könnte.

SZ PlusVon Markus Balser und Josef Kelnberger

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Bootsunglück vor Griechenland: Opfer einer tödlichen Asylpolitik

Am Mittwoch ist vor der griechischen Küste ein Boot gesunken, wahrscheinlich sind dabei mehr als 500 Geflüchtete ums Leben gekommen. Wie konnte es zu dieser Tragödie kommen?

Von Mirco Keilberth und Nadja Schlüter

MeinungPrantls Blick
:Kinder in Haft: Europa verrät seine Werte

Die EU-Flüchtlingspolitik will Familien demnächst internieren. Damit ist Europa auf polnischem PiS-Niveau angelangt.

SZ PlusVon Heribert Prantl

EU-Außengrenze
:Was in dunklen Wäldern geschieht

Polen schickt Geflüchtete wohl einfach nach Belarus zurück - oder weiter nach Deutschland.

Von Viktoria Großmann

EU-Einigung zur Asylpolitik
:Faeser spricht von einem "historischen Erfolg"

Die deutsche Innenministerin hat beim EU-Migrationsgipfel einen schweren Stand. Vor allem der Streit um neue Regeln für Abschiebungen gefährdet eine Einigung. Am Ende steht große Erleichterung.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

"Picknick in Moria" im Kino
:Filmen gegen die Machtlosigkeit

Die Dokumentation "Picknick in Moria" zeigt einen Regisseur aus Afghanistan, der mitten im berüchtigten Flüchtlingslager auf Lesbos einen Film dreht.

SZ PlusVon Philipp Stadelmaier

Deutsch-italienische Beziehungen
:Olaf Scholz trifft Giorgia Meloni in Rom

Der erste Besuch des Bundeskanzlers bei der italienischen Regierungschefin soll helfen, das Migrationsthema auf europäischer Ebene voranzubringen.

SZ PlusVon Marc Beise und Daniel Brössler

Flüchtlinge
:333 unbegleitete Kinder vermisst

Die Zahl der in Deutschland als vermisst geltenden Flüchtlingskinder nimmt zu. Die Polizeibehörden registrierten laut Bundeskriminalamt (BKA) zum 1. Juni 333 ungeklärte Vermisstenfälle von Kindern bis einschließlich 13 Jahren, die zuvor als ...

Thüringen
:Kind aus der Ukraine stirbt bei Brand in Flüchtlingsunterkunft

In der Stadt Apolda bricht am Sonntagmorgen ein Feuer aus, ein Mensch kommt ums Leben. Die Polizei ermittelt zur Brandursache - und geht nun von einem technischen Defekt aus.

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