Fußball-WM der Frauen

Aktuelles zur Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen

Spielberichte, Analysen, Hintergründe - Erfahren Sie alles zur Frauenfußball-WM 2023 in Australien und Neuseeland.

Historischer Titel für Spanien

SZ PlusFinale der Fußball-WM
:Spaniens goldene Premiere

Zum ersten Mal gewinnen Spaniens Fußballerinnen den WM-Titel. Der Sieg gegen England ist die Krönung eines Turniers, in das die Mannschaft nach einer Rebellion und einem Boykott tief zerstritten ging. Vor allem der Trainer bleibt eine Reizfigur.

Von Anna Dreher

SZ-Elf des Turniers
:Die Besten einer Team-WM

Weitere Artikel

SZ PlusDFB-Frauen in der Nations League
:Es gibt nur eine Lösung: Tore, Tore, Tore

Das deutsche Team vergibt die erste Chance, sich das Olympia-Ticket zu schnappen. Torschützin Giulia Gwinn moniert "Angsthasen-Fußball", für das Spiel gegen die Niederlande setzt die Auswahl auf einen psychologischen Wandel.

Von Anna Dreher

DFB-Frauen in der Nations League
:Diese Entscheidung muss sitzen

Die deutschen Fußballerinnen wollen gegen Frankreich ins Finale der Nations League und sich damit für Olympia qualifizieren. DFB-Direktorin Nia Künzer scheint derweil eine Lösung für den Bundestrainerposten gefunden zu haben.

Von Anna Dreher

Frauenfußball
:Sundhage folgt auf Grings

Die erfahrene Trainerin übernimmt anderthalb Jahre vor der EM die Schweizer Fußballerinnen und beerbt die frühere deutsche Nationalspielerin. Englands Coach Sarina Wiegman bleibt bis mindestens 2027.

Lina Magull zu Inter Mailand
:Die Künstlerin will wieder freier sein

Nach fünfeinhalb Jahren verlässt die Nationalspielerin den deutschen Meister und geht nach Italien. Sie dürfte damit auf einen Effekt setzen, der ihr schon einmal geholfen hat.

Von Anna Dreher

SZ PlusEnglands Women's Super League
:Lieber ohne den Verband

Nach dem Vorbild der Premier League wollen sich die beiden höchsten Frauen-Ligen von der Football Association trennen. Dadurch sollen die besten Spielerinnen angelockt und viel Geld verdient werden. Aber sind solche Ambitionen realistisch?

Von Sven Haist

Frauenfußball
:Hermoso bekräftigt: Kuss war aufgezwungen

Die spanische Weltmeisterin äußert sich bei einer Befragung vor Gericht zum Skandal um den früheren Verbandschef Luis Rubiales. Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren.

Spaniens Weltfußballerin
:Das erfolgreiche Jahr der Aitana Bonmatí

WM-Titel, Champions-League-Sieg, Weltfußballerin - die Überfigur im Weltfußball ist in diesem Jahr die Spanierin Aitana Bonmatí. Allerdings nicht nur auf dem Feld.

Von Felix Haselsteiner

SZ PlusDFB-Frauen im Jahresrückblick
:Vom Titelkandidaten zum Außenseiter

Erst das historisch frühe Aus bei der Fußball-Weltmeisterschaft, dann die Krankschreibung samt Irritationen von Bundestrainerin Voss-Tecklenburg und der Versuch eines Neustarts mit Horst Hrubesch: das turbulente Jahr des Frauen-Nationalteams.

Von Anna Dreher

SZ PlusInteraktiver Jahresrückblick
:Das war das Sportjahr 2023

Triumph und Tragik: In einem interaktiven Zeitstrahl zeigt und analysiert die SZ die wichtigsten Sportereignisse und Entwicklungen des Jahres.

Kuss-Skandal
:Fifa sperrt Luis Rubiales für drei Jahre

Der ehemalige Chef des spanischen Verbands wird nach dem Kuss-Skandal von jeglicher Fußballtätigkeit auf nationaler und internationaler Ebene ausgeschlossen.

Deutsches Nationalteam
:Ein Ball für zwei

Mit Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch und Assistent Thomas Nörenberg will sich das deutsche Nationalteam für Olympia qualifizieren. Ihre Kombination aus Erfahrung und Emotionalität ist beliebt bei den Fußballerinnen.

Von Anna Dreher

Bundestrainerin Voss-Tecklenburg
:Kommunikation über Anwälte

Auch nach einer persönlichen Stellungnahme ist offen, ob Martina Voss-Tecklenburg ihre Arbeit als Bundestrainerin fortführen wird. Der DFB klingt distanziert - und so manches bleibt undurchsichtig.

Von Anna Dreher

SZ PlusMeinungFrauen-Nationalteam
:Bundestrainerin im Abseits

Ausgerechnet eine erfahrene, eloquente Person wie Martina Voss-Tecklenburg überrascht mit einem Verhalten, das vor allem ihr selbst schadet. Dem DFB lässt sie damit kaum eine Wahl.

Kommentar von Anna Dreher

SZ PlusBundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg
:Erholungsurlaub mit Auftritt beim Zahnärztetag

Seit Wochen wird über den Gesundheitszustand der Bundestrainerin gerätselt - nun hält sie Vorträge auf Veranstaltungen. Der DFB verkündet, dass sie nicht mehr krankgeschrieben ist und dass er die Auftritte "zur Kenntnis" nimmt.

Von Anna Dreher

SZ PlusMeinungFrauen-Nationalteam
:Der DFB spielt auf Zeit

Mit Horst Hrubesch als Interims-Bundestrainer geht der DFB kaum Risiko ein, die eigentliche Frage aber bleibt offen. Es braucht einen langfristigen Plan.

Kommentar von Anna Dreher

Neuer Bundestrainer
:Der DFB zieht den Joker Hrubesch

Seit der Erkrankung von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg wurde spekuliert, wie es bei den DFB-Frauen weitergeht. Nun übernimmt interimsweise Horst Hrubesch - die Spielerinnen dürfte das freuen.

Von Anna Dreher

Karriereende von Megan Rapinoe
:Eine Ikone verlässt die Bühne

Die US-Amerikanerin Megan Rapinoe beendet ihre große Fußball-Karriere. Ihr Wirken ging jedoch weit über den Platz hinaus. Aktivistin will sie weiter bleiben.

Von Anna Dreher

Giulia Gwinn bei den DFB-Frauen
:Weit oben im Happiness-Ranking

Der Ausfall von Giulia Gwinn hat beim Nationalteam jene Abwehrproblematik ausgelöst, die als ein Grund für das frühe WM-Aus gilt. Nun kehrt sie zurück - und mit ihr die Hoffnung auf neue Leichtigkeit.

Von Anna Dreher

Rubiales-Skandal
:Der Streik ist abgewendet

Spaniens Fußballerinnen treten nach langen Verhandlungen doch zu den kommenden Partien an - dafür gibt es neue Vereinbarungen. Auch Leverkusens Trainer Xabi Alonso unterstützt die Spielerinnen.

Deutsche Fußballerinnen
:Erst Debakel, dann Ausnahmezustand

Für die DFB-Frauen geht es in der Nations League um die Olympia-Qualifikation. Doch das enttäuschende WM-Aus ist noch nicht aufgearbeitet - weil die Rückkehr der Bundestrainerin offen ist.

Von Anna Dreher

Kuss-Skandal im spanischen Fußball
:Spaniens Verband bestätigt Rücktritt von Rubiales

Drei Wochen nach dem Ausbruch der "Kuss-Affäre" erklärt Spaniens Verbandschef Luis Rubiales seine Demission - und hält daran fest, dass der berühmte Kuss beim Frauen-WM-Finale in Sydney mit der Einwilligung von Jenni Hermoso erfolgt sei.

Von Javier Cáceres

SZ PlusMeinungSexismus
:Adiós machismo

Die breite Ablehnung der Übergriffe von Spaniens Fußballfunktionär Luis Rubiales und die Forderungen nach seinem Rücktritt zeigen eines: In Spanien ist übersteigerte Männlichkeit nicht mehr angesehen.

Kommentar von Patrick Illinger

SZ Plus"Kuss-Affäre"
:Drama vor dem Tabernakel

Mit einem Video versucht Spaniens gesperrter Verbandschef Rubiales, Jenni Hermoso zu diskreditieren. Am Mittwochabend spitzt sich die Lage zu: Seine Mutter bricht unter den Folgen ihres Hungerstreiks zusammen und muss ins Krankenhaus.

Von Javier Cáceres

SZ PlusMeinungMissbrauch im Frauenfußball
:Der Fall Rubiales darf nur der Anfang sein

Missbrauchsfälle, die weitaus schwerwiegender sind als ein Kuss, beschäftigen den Frauenfußball weiterhin - und haben dringend mehr Aufmerksamkeit verdient. In der Pflicht steht die Fifa, aber auch die diffuse Sportöffentlichkeit.

Kommentar von Felix Haselsteiner

"Kuss-Eklat"
:Mamá Rubiales tritt in den Hungerstreik

Aus Protest gegen die "unmenschliche und blutige Hetzjagd" gegen ihren Sohn Luis Rubiales besetzt Ángeles Béjar eine Kirche. Die spanischen Regionalverbände fordern seinen Rücktritt.

Von Javier Cáceres

SZ Plus"Kuss-Affäre"
:Rubiales legt den spanischen Verband in Trümmer

Nachdem der RFEF-Chef den Rücktritt verweigert, sperrt ihn die Fifa für 90 Tage. Große Teile des Trainerteams treten aus Protest zurück, 80 Spielerinnen streiken - und trotzdem will Rubiales weiterkämpfen.

Von Javier Cáceres

SZ PlusMeinungFall Rubiales
:Zeit für den Prozess

Der Weltverband Fifa suspendiert den spanischen Verbandspräsidenten Rubiales. Der hat die Chance zum Rücktritt verpasst.

Kommentar von Felix Haselsteiner

Fußball
:Fifa suspendiert Rubiales - doch der will weiterkämpfen

Der Weltverband sperrt den spanischen Verbandschef. Während der sich weiter uneinsichtig zeigt, tritt fast das gesamte Trainerteam der Weltmeisterinnen zurück. Zuvor kündigten schon die Spielerinnen einen Boykott an.

SZ PlusMeinungSpaniens Fußball-Verbandschef Rubiales
:Das machistische System muss enden

Der Fall Rubiales steht für die männlich dominierten Strukturen im Sport. Männer wie er nutzen das Machtgefälle aus und fühlen sich dabei viel zu sicher. Doch der Fall hat auch etwas Gutes: Er könnte zum Umsturz führen.

Kommentar von Anna Dreher

SZ PlusKuss-Eklat bei der Fußball-WM
:"Soziale Hinrichtung"

Spektakuläre Wende im Fall Rubiales: Spaniens Verbandspräsident lehnt einen Rücktritt ab. Er kämpft um sein Amt und sieht sich als Opfer. Ob er bleiben kann, ist trotzdem offen. Die Regierung in Madrid hatte für diesen Fall entsprechende Maßnahmen angekündigt.

Von Javier Cáceres

Kuss-Eklat bei Fußball-WM
:Spanischer Verbandschef Rubiales verweigert Rücktritt

Nachdem er die Spielerin Jennifer Hermoso bei der WM-Siegerehrung auf den Mund geküsst hat, verteidigt sich der Chef des Fußballverbands RFEF Luis Rubiales. Er sieht sich als Opfer.

Spanischer Verbandschef
:Ein Kuss zu viel

Laut übereinstimmenden Medienberichten wird Spaniens Verbandschef Luis Rubiales am Freitag wegen der "Kuss-Affäre" seinen Rücktritt erklären. Er wurde derart umfassend geächtet, dass sich sogar der Weltverband Fifa gegen ihn stellte.

Von Javier Cáceres

Spanischer Verbandschef
:Fifa eröffnet Verfahren gegen Rubiales

Nachdem er bei der WM-Siegerehrung die Spielerin Hermoso auf den Mund geküsst hat, ermittelt nun die Disziplinarkommission des Weltverbandes gegen den spanischen Verbandschef Luis Rubiales.

Spaniens "Kuss-Affäre"
:Hermoso senkt den Daumen

Der spanische Fußballverband ermittelt in der "Kuss-Affäre" - und auch die Politik erhöht den Druck. Nun fordert auch die ungefragt geküsste Spielerin Jenni Hermoso eine "exemplarische Maßnahmen" gegen Verbandschef Rubiales.

Von Javier Cáceres

Fußball-Weltmeisterinnen
:Sánchez ehrt Spaniens Fußballerinnen - und kritisiert Rubiales

Spaniens Ministerpräsident empfängt die Weltmeisterinnen in Madrid. Dass Verbandschef Rubiales eine Spielerin während der Siegerehrung auf den Mund geküsst hat, nennt er eine "inakzeptable Geste".

Podcast "Und nun zum Sport"
:Spanien ist Weltmeister, aber es geht um viel mehr

Mit feinem Fußball haben die Spanierinnen den Titel gewonnen - trotz turbulenter Vorgeschichte. Welche Bedeutung hat dieser Erfolg? Und was zeigte sich bei dieser WM sonst?

Von Anna Dreher, Felix Haselsteiner und Frank Hellmann

Spaniens WM-Sieg
:Im Streit erblüht

Spaniens Weg zum WM-Titel ist einzigartig, weil er von einem monatelangen und tiefgreifenden Zerwürfnis erzählt - aber eben auch von einem Team, das die richtigen Lehren zog.

Von Anna Dreher und Felix Haselsteiner

SZ PlusWM begeistert Millionen
:Quotenhit Frauenfußball

Die Fußball-WM fand mit Spaniens Sieg über England ihren Abschluss. Obwohl das deutsche Team früh ausschied, gab es bemerkenswerte Reichweiten und Einschaltquoten.

Von Sonja Dawson

SZ PlusMeinungSpaniens Verbandspräsident Rubiales
:Im besten Fall idiotisch, im schlimmsten Fall übergriffig

Spaniens Verbandspräsident Rubiales küsst die Spielerin Hermoso bei der WM-Siegerehrung auf den Mund. Ob einvernehmlich oder nicht, darüber gibt es unterschiedliche Aussagen. So oder so hat der Präsident einen besonderen Moment zerstört.

Kommentar von Anna Dreher

Fußball-WM der Frauen
:Alle Ergebnisse der Fußball-WM 2023 im Überblick

Die Fußball-WM der Frauen in Australien und Neuseeland ist vorbei. Der Spielplan mit allen Gruppen und Ergebnissen im Überblick.

Von Marko Zotschew

WM-Finale
:Spaniens Fußballchef küsst Spielerin bei Siegerehrung auf den Mund

"Hat mir nicht gefallen", kommentiert Jenni Hermoso den Vorfall zunächst. Später verschickt der Verband eine relativierende Stellungnahme der Spielerin. Die Geste dürfe "nicht so sehr überbewertet werden".

1:0-Sieg gegen England
:Spaniens Fußballerinnen sind erstmals Weltmeister

Im WM-Endspiel von Sydney gewinnen die Spanierinnen durch ein Tor ihrer Spielführerin gegen Europameister England. Es ist der erste große Titel für Spanien im Frauenfußball.

Frauen-WM 2023
:Alles rund zur TV-Übertragung

Bei der Fußball-WM der Frauen messen sich in Australien und Neuseeland bis August die besten Nationen der Welt. Das Wichtigste zur Übertragung im Fernsehen und Livestream.

Von Sonja Dawson und Michael Schnippert

Fußball-WM der Frauen
:"Das waren die besten vier Wochen unserer Karriere"

Australiens Fußballerinnen verlieren das Spiel um Bronze gegen Schweden mit 0:2 - und ziehen doch viel Stolz und Motivation aus der Heim-WM. Der Premierminister will nun viel Geld investieren.

Von Anna Dreher

Spanien im WM-Finale
:Zerstritten, aber erfolgreich

Vor 2013 spielte Spaniens Frauenfußball kaum eine Rolle, jetzt steht das Team im WM-Finale. Die Qualität der Goldenen Generation zeigt sich auf dem Platz - und das obwohl es innerhalb des Teams teilweise heftige Konflikte gibt.

Von Felix Haselsteiner

SZ PlusMeinungSport
:Die Kämpferinnen dürfen nicht müde werden

Warum die WM in Australien ein Meilenstein auf dem Weg zur Gleichberechtigung des Frauenfußballs war - aber der Schwung nicht verloren gehen darf.

Kommentar von Anna Dreher

USA nach der Fußball-WM
:"Coach Vlatko" macht Schluss

Beliebt, aber erfolglos: Wie erwartet tritt Vlatko Andonovski als US-Nationaltrainer zurück. Sein Scheitern ist auch das Scheitern des alten US-amerikanischen Weges. Die einst dominierende Nation muss sich neu orientieren.

Von Felix Haselsteiner

SZ PlusSarina Wiegman
:Die Trainerin, die immer ins Finale kommt

EM 2017 und WM 2019 mit den Niederlanden, EM 2022 und WM 2023 mit England: Sarina Wiegman zieht als Trainerin zum vierten Mal ins Endspiel ein. Spielerinnen nennen sie "Genie", und längst hat ihre Arbeit Begehrlichkeiten geweckt.

Von Anna Dreher

Australiens Aus bei der Fußball-WM
:"Hoffentlich ist das der Start von etwas Neuem"

Gastgeber Australien verpasst das WM-Finale, doch die Begeisterung für den Frauenfußball im Land ist enorm. Das Spiel gegen England sieht fast die Hälfte der Bevölkerung, Spielerinnen wie Sam Kerr formulieren noch in der Enttäuschung neue Appelle.

Von Anna Dreher

WM-Aus für Australien
:Ein Traumtor ist zu wenig

Australiens Stürmerin Sam Kerr erzielt den Treffer des Tages - doch am Ende jubelt England: Die Europameisterinnen besiegen die Gastgeberinnen und stehen im WM-Finale. Englands Trainerin Wiegmann gelingt damit etwas Einmaliges.

Von Anna Dreher

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