:Trumps „Friedensrat“ für Gaza: Große Pläne, kaum Konkretes
Der Friedensplan für Gaza soll in die nächste Phase treten. Wie das gelingen soll, wird bei der ersten Sitzung von Trumps umstrittenem „Friedensrat“ allerdings nicht so recht klar.
Nahost
:Warum Indonesien 8000 Soldaten nach Gaza schicken will
Der Staat in Südostasien mit der größten muslimischen Bevölkerung der Welt hat als erstes und einziges Land Friedenstruppen für Gaza fest zugesagt. Eine riskante Strategie. Tut Indonesiens Präsident das nur, um Donald Trump zu gefallen?
Ukraine
:Aufmerksamkeit ist eine Frage des Überlebens
Seit Donald Trump die Friedensverhandlungen an sich gerissen hat, setzen er und Wladimir Putin die Agenda der Nachrichten. Und die Ukraine? Kämpft um die Deutungshoheit über ihr eigenes Schicksal.
Ukraine-Krieg
:Selenskij stellt Verhandlungen mit Moskau infrage
Russlands Drohnenangriffe gehen trotz gegenteiliger Zusagen weiter, und die USA drängen offenbar zu Gebietsabtretungen: In der Ukraine wachsen die Zweifel am Sinn der Friedensgespräche.
Nahostkonflikt
:Friedensplan für Gaza soll in die nächste Phase gehen
Unter anderem sind eine Übergangsregierung und eine internationale Stabilisierungstruppe geplant. Auch mit dem Wiederaufbau des Gazastreifens soll begonnen werden. Viele Punkte sind noch ungeklärt.
Krieg in der Ukraine
:Der Frieden mag kommen. Der Hass bleibt
Die Entsendung westlicher Truppen in die Ukraine wäre nicht nur eine Sicherheitsgarantie gegen künftige Angriffe Russlands. Sie könnte das traumatisierte Land auch davor bewahren, sich selbst zu zerreißen.
Krieg in der Ukraine
:Streit um angeblichen Drohnenangriff auf Putins Residenz eskaliert
Russland behauptet, Kiew wolle die Friedensgespräche untergraben – und kündigt Vergeltung an. Aber gab es überhaupt einen Angriff? Donald Trump droht ein diplomatischer Rückschlag.
MeinungUkraine-Verhandlungen
:Wenn Trump die Europäer lobt, wird es gefährlich
2025 war das Jahr der zweiten Zeitenwende. Hier wuchs die Erkenntnis, dass Amerika sich nicht einfach nur abwendet. In Wahrheit ist es schlimmer.
Friedensgespräche in Florida
:Trump und Selenskij sprechen von Fortschritten, bleiben aber vage
Die Präsidenten der USA und der Ukraine sagen, sie hätten sich in umstrittenen Punkten angenähert. Trump telefonierte am Sonntag aber nach eigenen Angaben auch zweieinhalb Stunden mit Putin.
Ukraine
:Sie gießen Sirup über die bittere Realität
Donald Trump kündigt einen „großartigen Deal“ an, der zu „nahezu 95 Prozent“ fertig sein soll. Wer würde so ein Produkt kaufen? Wolodimir Selenskij sicher nicht.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Wie nah sind wir einem Frieden in der Ukraine wirklich?
In diesen Tagen findet ein Ukraine-Gipfel nach dem nächsten statt: erst in Berlin, dann in Brüssel – am Wochenende in Miami. Nur: Wie könnte ein Frieden in der Ukraine aussehen?
Russland und die Gespräche über ein Kriegsende
:Die Europäer – für Moskau nur Störenfriede
Wladimir Putin sieht Europas Bemühungen um ein Ende des Krieges in der Ukraine vor allem als lästige Einmischung. Mit einer Reaktion auf den Berlin-Gipfel lässt sich die russische Führung jedenfalls Zeit.
Ukrainer
:Wenig Hoffnung, viel Skepsis
Wie schauen die Ukrainer auf die aktuellen Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende? Der Glaube an einen sicheren Frieden ist geschwächt, doch jeder zweite hofft noch auf Europas Stärke.
US-Außenpolitik
:Donalds Dealplomatie
Wandel durch Handel, wer Geschäfte macht, schießt nicht aufeinander? Das war einmal. Wirtschaftsbeziehungen sind zur Waffe geworden – und das ist noch die positive Deutung.
Friedensplan für Nahost
:Netanjahu deutet Zugeständnisse an
Kommt wieder Bewegung in den Friedensprozess für Gaza und die Palästinensergebiete? Es gibt zumindest Hinweise, dass sich Israels Premier amerikanischem Druck beugen könnte. Aber er stellt Bedingungen.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Trumps Ukraine-Plan: Make money, not war
Geschäfte mit Russland sind der eigentliche Zweck der amerikanisch-russischen Gespräche über die Ukraine.
Ukraine
:Fragwürdiger Friedensplan
Der US-Präsident überrumpelt die Welt mit einem sogenannten Friedensplan für die Ukraine, der Russland weit entgegenkommt. Unter den Leserinnen und Lesern der SZ werden Trumps Punkte kontrovers diskutiert.
Steve Witkoff
:„Minister für Fehlkommunikation“
Er kennt sich mit Immobilien aus, spielt gerne Golf – und soll im Auftrag des US-Präsidenten Kriege beenden. Aber nun hat Steve Witkoff ein Problem.
Krieg in der Ukraine
:Bekommt Russland de facto ein Mitspracherecht bei der Nato?
Der US-Plan für die Ukraine hat die Europäer zutiefst schockiert – und birgt drei beunruhigende Erkenntnisse für sie. Eine Analyse.
Ukraine
:Trumps Plan entsetzt die Ukrainer
Der Vorstoß von US-Präsident Trump bringt die Ukraine in Bedrängnis. Die Angst vor einer „schleichenden Kapitulation“ ist groß – und davor, dass Russland auch noch belohnt werden könnte.
Nahost-Krieg
:Störfeuer gegen Trumps Gaza-Plan
Eine internationale Truppe soll einen künftigen Frieden in Nahost absichern. Aber gegen das Vorhaben Washingtons regt sich Widerstand – nicht nur von der Hamas.
Diplomatie
:Wie es um Trumps sieben „beendete Kriege“ steht
Thailand kündigt den „erweiterten Waffenstillstand“ mit Kambodscha auf, für dessen Unterzeichnung der US-Präsident extra anreiste. Mit seinen anderen Friedensbemühungen läuft es ähnlich bescheiden.
MeinungGaza
:Wenn die Hamas jetzt nicht entwaffnet wird, gelingt es nie
Nach zwei Jahren Krieg ist die islamistische Terrormiliz geschwächt. Diese Chance gilt es zu nutzen. Alles hängt daran, wie eine künftige internationale Schutztruppe zusammengesetzt ist.
MeinungNahost
:Aller Anfang ist schwer? Nein, die wahren Hürden kommen erst noch
Der amerikanische Präsident hat den Kriegsparteien vielleicht ein paar Wochen oder Monate Ruhe beschert. Doch an vier Punkten können die Verhandlungen noch scheitern.
Naher Osten
:Der Beginn eines langen Wegs zum Frieden
Auf Druck von Donald Trump einigen sich die Hamas und Israel auf die erste Phase des Waffenstillstandes. Dann erklärt die Hamas den Krieg sogar für beendet. Aber viele Punkte sind noch offen.
MeinungFriedenshoffnung in Nahost
:Findet Netanjahu eine Exit-Strategie aus dem Krieg – und will er sie überhaupt?
Der Friedensplan der USA setzt Israel und die islamistische Hamas unter enormen Druck. Und womöglich kann es sich die Regierung in Jerusalem diesmal nicht leisten, die Amerikaner zu verärgern.
Großbritannien
:Der umstrittene Vermittler
Tony Blair kann große Erfolge vorweisen – doch der Krieg im Irak und seine Zeit als Sondergesandter im Nahen Osten zählen nicht dazu. Dass ausgerechnet er eine wichtige Rolle im Gaza-Friedensplan spielen soll, stößt auf Skepsis.
MeinungFriedenstruppe für die Ukraine
:Der Bundeskanzler ist in der „Koalition der Willigen“ plötzlich wankelmütig
Ohne Deutschland würde das zwischen Europa und Trump mühsam ausgehandelte Konstrukt von Sicherheitsgarantien für die Ukraine zusammenfallen. Aber die Zeit, in der man Verantwortung auf andere abwälzen konnte, ist vorüber.
MeinungSicherheitspolitik
:Eine Blauhelm-Mission wäre das Beste für die Ukraine
Warum die Diskussion über deutsche Friedenstruppen in der Ukraine derzeit konfus und abstrus ist. Ein Ordnungsversuch.
Die Bemühungen um einen Frieden für die Ukraine
:Der große Vermittler wird wieder vage
Donald Trump hat die Welt hoffen lassen mit dem historischen Treffen im Weißen Haus. Doch was ist aus den großen Plänen geworden eine Woche danach? Einen klaren Kurs des Westens zu erkennen, bleibt schwierig – erst recht den Russlands.
MeinungDebatte über Friedenstruppe
:Garantiert ist erst mal nur die Angst
Wer am lautesten nach einer „diplomatischen Lösung“ gerufen hat, weiß interessanterweise schon jetzt, was Deutschland auf keinen Fall dazu beitragen kann. Der Debatte um eine Beteiligung der Bundeswehr an einer Mission für die Ukraine fehlt der Bezug zur Realität.
Krieg in der Ukraine
:Europa kommt zum Gegengipfel
Merz, Macron, Rutte, von der Leyen: Der ukrainische Präsident Wolodomir Selenskij reist mit großer Unterstützung am Montag nach Washington, um zu retten, was nach dem Treffen von Donald Trump mit Wladimir Putin noch zu retten ist.
Alaska-Gipfel
:Nachdenklich in der Zuschauerrolle
Hat Deutschland zu einseitig auf Waffen für Kiew gesetzt – und führt an Reden mit Putin kein Weg vorbei? Angesichts des Alaska-Gipfels gibt es auch in der schwarz-roten Koalition Überlegungen, wieder mehr Diplomatie zu wagen.
MeinungUkraine-Verhandlungen
:Europa redet Donald Trump ins Gewissen
Kurz vor dem Gipfel in Alaska treten die Europäer geeint auf, um den US-Präsidenten auf ihrer Seite zu halten. Wenn Kanzler Merz beteuert, man sei sich „weitgehend einig“ gewesen, kann das eine gute Nachricht sein. Oder auch nicht.
Krieg in der Ukraine
:Europa ringt um Einfluss vor Trump-Putin-Treffen
Kanzler Merz plant einen virtuellen Gipfelmarathon, um Europas Regierungen auf einen gemeinsamen Ukraine-Kurs einzuschwören. Die Sorge ist groß, der US-Präsident könnte die Zukunft der Ukraine und ganz Europas aufs Spiel setzen.
Was die Menschen in der Ukraine wollen
:Keine Gebietsabgabe, keinen Rückzug
Die große Mehrheit in der Ukraine teilt die Position ihres Präsidenten: Sie lehnt Russlands Forderung ab, sich besetzte und noch umkämpfte Territorien einzuverleiben. Doch wie lange kann das Land sich diese Überzeugung noch leisten?
Verhandlungen
:Russland und Ukraine wollen in Istanbul wieder reden – nur worüber?
Immerhin wollen sich Vertreter Kiews und Moskaus zu neuen Gesprächen treffen. Doch von einer Waffenruhe oder gar einem Frieden sind sie noch weit entfernt. Der Kreml besteht bisher auf Forderungen, die eine völlige Unterwerfung der Ukraine bedeuten würden.
Verhandlungen in Istanbul
:Friedensgespräche erneut ohne Ergebnis
In Istanbul beenden Vertreter Russlands und der Ukraine ihre Verhandlungen schon nach einer Stunde. Kurz zuvor hatte Kiew mit Moskau mit einem lange vorbereiteten Drohnenangriff düpiert.
MeinungPismestrovic
:Fachkräftemangel bei Friedenstauben
Brüssel
:Bei Anruf Ärger
Brüssel hatte große Erwartungen an Trumps Telefonat mit Putin. Aber nach dem Gespräch gab der US-Präsident seinen Segen zu: nichts. Jetzt stehen die Europäer da mit all ihren Drohungen.
Krieg gegen die Ukraine
:Trump kündigt „sofortige“ Verhandlungen an
Der US-Präsident nennt die Stimmung beim Telefonat mit dem russischen Machthaber Putin „ausgezeichnet“ und teilt mit, Russland und die Ukraine würden Gespräche beginnen. Mehr Druck auf den Kremlchef will er offenbar nicht ausüben. Europäische Regierungen reagieren skeptisch.
Krieg in der Ukraine
:Weit entfernt von einem Frieden
In Istanbul enden die ersten Verhandlungen seit April 2022 zwischen der Ukraine und Russland über ein Ende des Kriegs nach weniger als zwei Stunden. Moskau greift unvermindert an.
MeinungMurschetz
:Ukraine-Gespräche
MeinungTreffen in der Türkei
:Die Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine sind zum Scheitern verurteilt
Wladimir Putin hat klargemacht, dass er die „Grundursachen des Konflikts“ beseitigen will. Und das klingt nach unerfüllbaren Forderungen an Kiew.
Recep Tayyip Erdoğan
:Es sieht so aus, als ginge ohne ihn nichts
Auch wenn Putin und Trump nicht zum Ukraine-Gipfel nach Istanbul gekommen sind: Der türkische Präsident steht international glänzend da.
Russlands Krieg gegen die Ukraine
:Putin für dreitägige Feuerpause, Kiew reicht das nicht
Der Kremlchef kündigt einen Angriffsstopp vom 8. bis 10. Mai an, wenn der Sieg über Hitler-Deutschland gefeiert wird. Dagegen will die Ukraine eine sofortige Waffenruhe – „nicht nur für eine Parade“.
MeinungTrump und Selenskij in Rom
:Was wirklich gesprochen wurde, wissen nur die beiden Präsidenten
Ein ikonisch wirkendes Foto, aufgenommen am Rande der Beerdigung des Papstes in Rom, weckt Hoffnungen auf Frieden in der Ukraine. Doch die Macht der Bilder ist verführerisch.
Russland
:Wie halte ich einen Präsidenten bei Laune?
Wladimir Putin rechnet damit, dass Donald Trump bald die Geduld in dem Konflikt verliert und er dann der Ukraine und Europa die Schuld am Scheitern der Verhandlungen geben wird. Nur eines fürchtet der Kreml-Herr offenbar: dass es genau andersherum kommt.
MeinungSicherheitspolitik
:Perverser lässt sich ein „Frieden“ kaum gestalten
Donald Trump lässt die Ukraine fallen, so wie er Afghanistan fallen ließ. Sein geplanter „Deal“ erledigt sogar die Schmutzarbeit für Putin, den Aggressor. Und was soll Europa dagegen tun?
US-Friedensplan für die Ukraine
:„Klingt nach Kreml“
Weil der neueste US-Friedensplan sich liest, als hätte ihn Wladimir Putin persönlich geschrieben, wollen Ukrainer und Europäer darüber gar nicht erst verhandeln. Nun sind die Amerikaner verstimmt.