Friedensverhandlungen

„Board of Peace“
:Trumps „Friedensrat“ für Gaza: Große Pläne, kaum Konkretes

Der Friedensplan für Gaza soll in die nächste Phase treten. Wie das gelingen soll, wird bei der ersten Sitzung von Trumps umstrittenem „Friedensrat“ allerdings nicht so recht klar.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Nahost
:Warum Indonesien 8000 Soldaten nach Gaza schicken will

Der Staat in Südostasien mit der größten muslimischen Bevölkerung der Welt hat als erstes und einziges Land Friedenstruppen für Gaza fest zugesagt. Eine riskante Strategie. Tut Indonesiens Präsident das nur, um Donald Trump zu gefallen?

SZ PlusVon Arne Perras

Ukraine
:Aufmerksamkeit ist eine Frage des Überlebens

Seit Donald Trump die Friedensverhandlungen an sich gerissen hat, setzen er und Wladimir Putin die Agenda der Nachrichten. Und die Ukraine? Kämpft um die Deutungshoheit über ihr eigenes Schicksal.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Ukraine-Krieg
:Selenskij stellt Verhandlungen mit Moskau infrage

Russlands Drohnenangriffe gehen trotz gegenteiliger Zusagen weiter, und die USA drängen offenbar zu Gebietsabtretungen: In der Ukraine wachsen die Zweifel am Sinn der Friedensgespräche.

SZ PlusVon Florian Hassel

Nahostkonflikt
:Friedensplan für Gaza soll in die nächste Phase gehen

Unter anderem sind eine Übergangsregierung und eine internationale Stabilisierungstruppe geplant.  Auch mit dem Wiederaufbau des Gazastreifens soll begonnen werden. Viele Punkte sind noch ungeklärt.

Krieg in der Ukraine
:Der Frieden mag kommen. Der Hass bleibt

Die Entsendung westlicher Truppen in die Ukraine wäre nicht nur eine Sicherheitsgarantie gegen künftige Angriffe Russlands. Sie könnte das traumatisierte Land auch davor bewahren, sich selbst zu zerreißen.

SZ PlusGastbeitrag von Sergey Maidukov

Krieg in der Ukraine
:Streit um angeblichen Drohnenangriff auf Putins Residenz eskaliert

Russland behauptet, Kiew wolle die Friedensgespräche untergraben – und kündigt Vergeltung an. Aber gab es überhaupt einen Angriff? Donald Trump droht ein diplomatischer Rückschlag.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

MeinungUkraine-Verhandlungen
:Wenn Trump die Europäer lobt, wird es gefährlich

2025 war das Jahr der zweiten Zeitenwende. Hier wuchs die Erkenntnis, dass Amerika sich nicht einfach nur abwendet. In Wahrheit ist es schlimmer.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Friedensgespräche in Florida
:Trump und Selenskij sprechen von Fortschritten, bleiben aber vage

Die Präsidenten der USA und der Ukraine sagen, sie hätten sich in umstrittenen Punkten angenähert. Trump telefonierte am Sonntag aber nach eigenen Angaben auch zweieinhalb Stunden mit Putin.

SZ PlusVon Sebastian Gierke und Charlotte Walser

Ukraine
:Sie gießen Sirup über die bittere Realität

Donald Trump kündigt einen „großartigen Deal“ an, der zu „nahezu 95 Prozent“ fertig sein soll. Wer würde so ein Produkt kaufen? Wolodimir Selenskij sicher nicht.

SZ PlusGastbeitrag von Sergey Maidukov

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Wie nah sind wir einem Frieden in der Ukraine wirklich?

In diesen Tagen findet ein Ukraine-Gipfel nach dem nächsten statt: erst in Berlin, dann in Brüssel – am Wochenende in Miami. Nur: Wie könnte ein Frieden in der Ukraine aussehen?

Von Johannes Korsche

Russland und die Gespräche über ein Kriegsende
:Die Europäer – für Moskau nur Störenfriede

Wladimir Putin sieht Europas Bemühungen um ein Ende des Krieges in der Ukraine vor allem als lästige Einmischung. Mit einer Reaktion auf den Berlin-Gipfel lässt sich die russische Führung jedenfalls Zeit.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Ukrainer
:Wenig Hoffnung, viel Skepsis

Wie schauen die Ukrainer auf die aktuellen Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende? Der Glaube an einen sicheren Frieden ist geschwächt, doch jeder zweite hofft noch auf Europas Stärke.

SZ PlusVon Florian Hassel

US-Außenpolitik
:Donalds Dealplomatie

Wandel durch Handel, wer Geschäfte macht, schießt nicht aufeinander? Das war einmal. Wirtschaftsbeziehungen sind zur Waffe geworden – und das ist noch die positive Deutung.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Friedensplan für Nahost
:Netanjahu deutet Zugeständnisse an

Kommt wieder Bewegung in den Friedensprozess für Gaza und die Palästinensergebiete? Es gibt zumindest Hinweise, dass sich Israels Premier amerikanischem Druck beugen könnte. Aber er stellt Bedingungen.

SZ PlusVon Reymer Klüver

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Trumps Ukraine-Plan: Make money, not war

Geschäfte mit Russland sind der eigentliche Zweck der amerikanisch-russischen Gespräche über die Ukraine.

Von Florian Hassel und Lars Langenau

Ukraine
:Fragwürdiger Friedensplan

Der US-Präsident überrumpelt die Welt mit einem sogenannten Friedensplan für die Ukraine, der Russland weit entgegenkommt. Unter den Leserinnen und Lesern der SZ werden Trumps Punkte kontrovers diskutiert.

Steve Witkoff
:„Minister für Fehlkommunikation“

Er kennt sich mit Immobilien aus, spielt gerne Golf – und soll im Auftrag des US-Präsidenten Kriege beenden. Aber nun hat Steve Witkoff ein Problem.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Krieg in der Ukraine
:Bekommt Russland de facto ein Mitspracherecht bei der Nato?

Der US-Plan für die Ukraine hat die Europäer zutiefst schockiert – und birgt drei beunruhigende Erkenntnisse für sie. Eine Analyse.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Ukraine
:Trumps Plan entsetzt die Ukrainer

Der Vorstoß von US-Präsident Trump bringt die Ukraine in Bedrängnis. Die Angst vor einer „schleichenden Kapitulation“ ist groß – und davor, dass Russland auch noch belohnt werden könnte.

Von Frank Nienhuysen

Nahost-Krieg
:Störfeuer gegen Trumps Gaza-Plan

Eine internationale Truppe soll einen künftigen Frieden in Nahost absichern. Aber gegen das Vorhaben Washingtons regt sich Widerstand – nicht nur von der Hamas.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Diplomatie
:Wie es um Trumps sieben „beendete Kriege“ steht

Thailand kündigt den „erweiterten Waffenstillstand“ mit Kambodscha auf, für dessen Unterzeichnung der US-Präsident extra anreiste. Mit seinen anderen Friedensbemühungen läuft es ähnlich bescheiden.

SZ PlusVon David Pfeifer

MeinungGaza
:Wenn die Hamas jetzt nicht entwaffnet wird, gelingt es nie

Nach zwei Jahren Krieg ist die islamistische Terrormiliz geschwächt. Diese Chance gilt es zu nutzen. Alles hängt daran, wie eine künftige internationale Schutztruppe zusammengesetzt ist.

SZ PlusKommentar von Moritz Baumstieger

MeinungNahost
:Aller Anfang ist schwer? Nein, die wahren Hürden kommen erst noch

Der amerikanische Präsident hat den Kriegsparteien vielleicht ein paar Wochen oder Monate Ruhe beschert. Doch an vier Punkten können die Verhandlungen noch scheitern.

SZ PlusKommentar von Gökalp Babayiğit

Naher Osten
:Der Beginn eines langen Wegs zum Frieden

Auf Druck von Donald Trump einigen sich die Hamas und Israel auf die erste Phase des Waffenstillstandes. Dann erklärt die Hamas den Krieg sogar für beendet. Aber viele Punkte sind noch offen.

SZ PlusVon Bernd Dörries

MeinungFriedenshoffnung in Nahost
:Findet Netanjahu eine Exit-Strategie aus dem Krieg – und will er sie überhaupt?

Der Friedensplan der USA setzt Israel und die islamistische Hamas unter enormen Druck. Und womöglich kann es sich die Regierung in Jerusalem diesmal nicht leisten, die Amerikaner zu verärgern.

SZ PlusKommentar von Kristiana Ludwig

Großbritannien
:Der umstrittene Vermittler

Tony Blair kann große Erfolge vorweisen – doch der Krieg im Irak und seine Zeit als Sondergesandter im Nahen Osten zählen nicht dazu. Dass ausgerechnet er eine wichtige Rolle im Gaza-Friedensplan spielen soll, stößt auf Skepsis.

SZ PlusVon Martin Wittmann

MeinungFriedenstruppe für die Ukraine
:Der Bundeskanzler ist in der „Koalition der Willigen“ plötzlich wankelmütig

Ohne Deutschland würde das zwischen Europa und Trump mühsam ausgehandelte Konstrukt von Sicherheitsgarantien für die Ukraine zusammenfallen. Aber die Zeit, in der man Verantwortung auf andere abwälzen konnte, ist vorüber.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

MeinungSicherheitspolitik
:Eine Blauhelm-Mission wäre das Beste für die Ukraine

Warum die Diskussion über deutsche Friedenstruppen in der Ukraine derzeit konfus und abstrus ist. Ein Ordnungsversuch.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Die Bemühungen um einen Frieden für die Ukraine
:Der große Vermittler wird wieder vage

Donald Trump hat die Welt hoffen lassen mit dem historischen Treffen im Weißen Haus. Doch was ist aus den großen Plänen geworden eine Woche danach? Einen klaren Kurs des Westens zu erkennen, bleibt schwierig – erst recht den Russlands.

Von Peter Burghardt

MeinungDebatte über Friedenstruppe
:Garantiert ist erst mal nur die Angst

Wer am lautesten nach einer „diplomatischen Lösung“ gerufen hat, weiß interessanterweise schon jetzt, was Deutschland auf keinen Fall dazu beitragen kann. Der Debatte um eine Beteiligung der Bundeswehr an einer Mission für die Ukraine fehlt der Bezug zur Realität.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Krieg in der Ukraine
:Europa kommt zum Gegengipfel

Merz, Macron, Rutte, von der Leyen: Der ukrainische Präsident Wolodomir Selenskij reist mit großer Unterstützung am Montag nach Washington, um zu retten, was nach dem Treffen von Donald Trump mit Wladimir Putin noch zu retten ist.

Von Hubert Wetzel

Alaska-Gipfel
:Nachdenklich in der Zuschauerrolle

Hat Deutschland zu einseitig auf Waffen für Kiew gesetzt – und führt an Reden mit Putin kein Weg vorbei? Angesichts des Alaska-Gipfels gibt es auch in der schwarz-roten Koalition Überlegungen, wieder mehr Diplomatie zu wagen.

SZ PlusVon Georg Ismar

MeinungUkraine-Verhandlungen
:Europa redet Donald Trump ins Gewissen

Kurz vor dem Gipfel in Alaska treten die Europäer geeint auf, um den US-Präsidenten auf ihrer Seite zu halten. Wenn Kanzler Merz beteuert, man sei sich „weitgehend einig“ gewesen, kann das eine gute Nachricht sein. Oder auch nicht.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Krieg in der Ukraine
:Europa ringt um Einfluss vor Trump-Putin-Treffen

Kanzler Merz plant einen virtuellen Gipfelmarathon, um Europas Regierungen auf einen gemeinsamen Ukraine-Kurs einzuschwören.  Die Sorge ist groß, der US-Präsident könnte die Zukunft der Ukraine und ganz Europas aufs Spiel setzen.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Josef Kelnberger

Was die Menschen in der Ukraine wollen
:Keine Gebietsabgabe, keinen Rückzug

Die große Mehrheit in der Ukraine teilt die Position ihres Präsidenten: Sie lehnt Russlands Forderung ab, sich besetzte und noch umkämpfte Territorien einzuverleiben. Doch wie lange kann das Land sich diese Überzeugung noch leisten?

Von Florian Hassel

Verhandlungen
:Russland und Ukraine wollen in Istanbul wieder reden – nur worüber?

Immerhin wollen sich Vertreter Kiews und Moskaus zu neuen Gesprächen treffen. Doch von einer Waffenruhe oder gar einem Frieden sind sie noch weit entfernt. Der Kreml besteht bisher auf Forderungen, die eine völlige Unterwerfung der Ukraine bedeuten würden.

SZ PlusVon Florian Hassel

Verhandlungen in Istanbul
:Friedensgespräche erneut ohne Ergebnis

In Istanbul beenden Vertreter Russlands und der Ukraine ihre Verhandlungen schon nach einer Stunde. Kurz zuvor hatte Kiew mit Moskau mit einem lange vorbereiteten Drohnenangriff düpiert.

Von Florian Hassel

MeinungPismestrovic
:Fachkräftemangel bei Friedenstauben

Brüssel
:Bei Anruf Ärger

Brüssel hatte große Erwartungen an Trumps Telefonat mit Putin. Aber nach dem Gespräch gab der US-Präsident seinen Segen zu: nichts. Jetzt stehen die Europäer da mit all ihren Drohungen.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Krieg gegen die Ukraine
:Trump kündigt „sofortige“ Verhandlungen an

Der US-Präsident nennt die Stimmung beim Telefonat mit dem russischen Machthaber Putin „ausgezeichnet“ und teilt mit, Russland und die Ukraine würden Gespräche beginnen. Mehr Druck auf den Kremlchef will er offenbar nicht ausüben. Europäische Regierungen reagieren skeptisch.

SZ PlusVon Silke Bigalke, Fabian Fellmann und Daniel Brössler

Krieg in der Ukraine
:Weit entfernt von einem Frieden

In Istanbul enden die ersten Verhandlungen seit April 2022 zwischen der Ukraine und Russland über ein Ende des Kriegs nach weniger als zwei Stunden. Moskau greift unvermindert an.

Von Raphael Geiger, Florian Hassel

MeinungMurschetz
:Ukraine-Gespräche

MeinungTreffen in der Türkei
:Die Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine sind zum Scheitern verurteilt

Wladimir Putin hat klargemacht, dass er die „Grundursachen des Konflikts“ beseitigen will. Und das klingt nach unerfüllbaren Forderungen an Kiew.

SZ PlusKommentar von Frank Nienhuysen

Recep Tayyip Erdoğan
:Es sieht so aus, als ginge ohne ihn nichts

Auch wenn Putin und Trump nicht zum Ukraine-Gipfel nach Istanbul gekommen sind: Der türkische Präsident steht international glänzend da.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Russlands Krieg gegen die Ukraine
:Putin für dreitägige Feuerpause, Kiew reicht das nicht

Der Kremlchef kündigt einen Angriffsstopp vom 8. bis 10. Mai an, wenn der Sieg über Hitler-Deutschland gefeiert wird. Dagegen will die Ukraine eine sofortige Waffenruhe – „nicht nur für eine Parade“.

Von Florian Hassel

MeinungTrump und Selenskij in Rom
:Was wirklich gesprochen wurde, wissen nur die beiden Präsidenten

Ein ikonisch wirkendes Foto, aufgenommen am Rande der Beerdigung des Papstes in Rom, weckt Hoffnungen auf Frieden in der Ukraine. Doch die Macht der Bilder ist verführerisch.

SZ PlusKommentar von René Hofmann

Russland
:Wie halte ich einen Präsidenten bei Laune?

Wladimir Putin rechnet damit, dass Donald Trump bald die Geduld in dem Konflikt verliert und er dann der Ukraine und Europa die Schuld am Scheitern der Verhandlungen geben wird. Nur eines fürchtet der Kreml-Herr offenbar: dass es genau andersherum kommt.

SZ PlusVon Silke Bigalke

MeinungSicherheitspolitik
:Perverser lässt sich ein „Frieden“ kaum gestalten

Donald Trump lässt die Ukraine fallen, so wie er Afghanistan fallen ließ. Sein geplanter „Deal“ erledigt sogar die Schmutzarbeit für Putin, den Aggressor. Und was soll Europa dagegen tun?

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

US-Friedensplan für die Ukraine
:„Klingt nach Kreml“

Weil der neueste US-Friedensplan sich liest, als hätte ihn Wladimir Putin persönlich geschrieben, wollen Ukrainer und Europäer darüber gar nicht erst verhandeln. Nun sind die Amerikaner verstimmt.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: