Weil viele Beamte im Einsatz sind, um Faschingsumzüge zu bewachen, setzt die Polizei bei der Großveranstaltung erstmals auf Hilfe aus anderen Ländern. Rund um das Treffen von Politikern und Militärs soll es mehr als 20 Demonstrationen geben.
Streit über Reinhard Meys Friedenslied „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“
:Die Antikriegskrieger
Wurde Reinhard Meys Song „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“ vom SWR gecancelt? Nun, nein. Eher schon ist der Fall ein Lehrstück über die Macht alternativer Fakten.
MeinungNahost-Konflikt
:Frieden ist ein großes Wort im Angesicht dieser Kriege
Warum Donald Trumps geplanter Deal mit Israel zwar Hoffnung macht – mit echtem Frieden aber kaum etwas zu tun hat.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:BSW-Demo: Schwarz-rot-goldene Friedenstauben
Wer auf der Demonstration gegen den Gaza-Krieg in Berlin geredet hat, wer sie besucht hat und was die Teilnehmer bewegt.
Sahra Wagenknecht
:„Jeder Krieg ist ein Verbrechen“
Für die Forderungen nach „Frieden statt Wettrüsten“ und „Stoppt den Völkermord in Gaza“ stellen sich Tausende Menschen vor das Brandenburger Tor. Ein ungewöhnliches Bündnis aus Politikern und Künstlern skandiert ein entschlossenes „Nein“ zum Krieg.
Gaza und Ukraine
:Wagenknecht und der Fleischwolf
Mit dem Rapper Massiv und dem Schauspieler Dieter Hallervorden ruft die BSW-Vorsitzende dazu auf, am Samstag in Berlin für Frieden in Gaza und in der Ukraine zu demonstrieren. Sie warnt vor einem „großen Krieg“ in Europa.
Historie
:„Dem Militarismus keinen Mann und keinen Groschen“
Ukraine, Gaza, Iran: Die Welt steht im Bann zerstörerischer Kriege, doch um die Friedensbewegung ist es still geworden. Die Geschichte einer einst so wirkmächtigen Strömung, die heute ihre Position sucht.
Neuer Wehrdienst
:„Als wäre der Soldatenberuf das einzig Sinnvolle“
Die Friedensbewegung stemmt sich gegen Aufrüstung und den neuen Wehrdienst. Mittendrin ein früherer Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten. Beratungen zur Verweigerung haben Zulauf.
Pazifismus
:Feuer nicht mit Feuer löschen
Der Pazifismus hat es schwer in Zeiten, in denen Milliarden in die Rüstung gesteckt werden. Ein SZ-Kommentator verteidigt die Idee dennoch – zwei Leser pflichten ihm bei.
MeinungEnergie
:Zurück in die Vergangenheit? Bloß nicht!
Her mit den Verbrenner-Autos, weg mit den Wärmepumpen – Klimaschutz? Egal. Man hat den Eindruck, dass hier gerade einiges zurückgedreht wird, wider jede Vernunft. Was für ein Fehler.
MeinungGenozid vor 30 Jahren
:Die Welt hat aus Srebrenica manch wichtige Lehre gezogen – und manche leider nicht
Der Massenmord an Muslimen im Juli 1995 durch serbische Terrormilizen hat die internationale Sicherheitspolitik verändert. Und doch: Es kann wieder geschehen, an vielen Orten der Welt.
MeinungSicherheitspolitik
:Der Pazifismus ist nicht tot, sondern nötiger denn je
Hilft gegen Russlands Feldzug nichts anderes als Aufrüsten, gegen Irans nukleare Träume nur noch die Zerstörung der Atomanlagen? Hinter solchen Ratschlägen steht ein großes Missverständnis.
In einigen Städten ist der Zulauf bei den Demonstrationen größer als im vergangenen Jahr. Aber es gibt auch deutliche Kritik – von „falschem Pazifismus“ ist zum Beispiel die Rede.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Zeitenwende und Wehrdienst: Die Kirche sucht nach einer zeitgemäßen Friedensbotschaft
Vor allem an Ostern senden die katholische und evangelische Kirche Friedensbotschaften. Aber: Sind die noch zeitgemäß?
MeinungPrantls Blick
:Wie wir den Frieden lernen
Das „Friedenstier“ lebt in Kinderbüchern, aber nicht in der aktuellen Politik. Dort ist von Bewaffnung und Aufrüstung die Rede. Gedanken zu den Koalitionsverhandlungen und zur „Münchner Bücherschau junior“.
„Man muss auf diesen Putin zugehen“
:Was die Friedensaktivistin Maria Feckl antreibt
Die Organisatorin der Münchner Friedenskonferenz, einer Gegenveranstaltung zur Sicherheitskonferenz, hat klare Positionen, zum Ukraine-Krieg und zum Israel-Palästina-Konflikt. Und sagt: „Wir stellen die Fragen, die gestellt werden müssen.“
Münchner Sicherheitskonferenz
:Die Polizei zeigt sich vorbereitet - im Ernstfall auch auf hybride Attacken
In den Einsatzplänen kommen auch Szenarien wie Sabotage im Auftrag Russlands und anti-israelische Ausschreitungen vor. Doch auch ohne Worst-Case-Situationen ist die Münchner Konferenz eine Herausforderung für die Sicherheitskräfte.
Proteste in München
:Palästina-Konflikt dominiert Aktionen der Sicherheitskonferenz-Gegner
Ein Redner, der die Shoah relativiert, Pro-Palästina-Aufrufe und eine neue Demonstrationsroute, die in die Nähe des Generalkonsulats des Staates Israel führt: Die Protestpläne der linken Friedensbewegung gegen die Sicherheitskonferenz lassen ein klares Ziel erkennen.
Vom 14. bis 16. Februar
:Warum die Sicherheitskonferenz die Polizei dieses Jahr besonders herausfordert
Es könnte das bisher größte Treffen im Bayerischen Hof werden. 60 Staats- und Regierungschefs werden erwartet, unter ihnen auch der US-Vizepräsident. Doch nicht allein diese Rekordkulisse bestimmt die schwierige Sicherheitslage.
Internationale Münchner Friedenskonferenz
:Katholische Akademie kündigt Saal-Vertrag für Münchner Friedenskonferenz
Aktivisten laden im Februar zur Diskussion über Krieg und Frieden. Sprechen soll unter anderem die umstrittene UN-Sonderberichterstatterin für Palästina. Wurde die Raum-Buchung deshalb storniert?
Friedenspolitik
:Die Fehler der Ukraine-Unterstützer
Wie konnten AfD und Wagenknecht-Partei den Friedensbegriff kapern? Der Grünen-Veteran Winfried Nachtwei rät, Zwischentöne zu tolerieren. Und warnt zugleich vor den Russlandfreunden.
Linkes Plädoyer „Worte statt Waffen“
:Der Friedenspfad, der an Russlands Grenze endet
Der Linkenpolitiker Jan van Aken weiß viel über internationale Konflikte. Aber über den Imperator im Kreml weiß er zu wenig, als dass seine Skizzen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine realistisch sein könnten.
US-Langstreckenwaffen in Deutschland
:Unsicherheit über Sicherheitspolitik
Rüdiger Lüdeking, ehemaliger Mitarbeiter beim Auswärtigen Amt, stellt die Sinnhaftigkeit der Stationierung amerikanischer Langstreckensysteme in Deutschland infrage. SZ-Leser sind geteilter Meinung.
Jürgen Habermas: „Gespräche“
:Muss man sich Sorgen um Habermas’ Philosophie machen?
Auch für Neulinge: Jürgen Habermas geht in einem Interview-Band noch einmal zentrale Punkte seines Schaffens durch. Vor nötigen Gedanken zu Krieg und Gegenwart scheut er zurück.
Großkundgebungen
:Klima, Frieden und „Reichsbürger“: Heißes Wochenende für Münchens Polizei
Hunderte Beamtinnen und Beamte müssen vier Versammlungen schützen – und schauen, dass die sich nicht in die Quere kommen. Die „Letzte Generation“ kündigt einen 24-Stunden-Protest mit „ungehorsame Versammlungen“ an.
1. September
:Gewerkschaften wollen sich den Antikriegstag nicht wegnehmen lassen
Auf dem Münchner Königsplatz soll es gegen Hochrüstung und Sozialabbau gehen – und gegen „AfD-affine Gruppierungen“ aus der Querdenker-Szene.
MeinungVerteidigung
:Die Friedensbewegung hat die Kraft der protestierenden Hoffnung verloren
Der deutsche Verteidigungsminister begründet die Aufrüstung mit einer militärischen „Fähigkeitslücke“. An so einer Lücke leidet auch die Friedensbewegung.
MeinungVerteidigung
:Trump ist nicht Reagan, Putin nicht Gorbatschow. Und wer 1982 gegen Raketen war, sollte heute noch einmal überlegen
Die Nachrüstung der Gegenwart unterscheidet sich fundamental von derjenigen von vor 45 Jahren. Was die Friedensbewegung damals erreicht hat – und was heute anders ist.
Ukraine-Debatte
:Der plötzliche Pazifismus am rechten Rand
Im Streit um die US-Militärhilfe für die Ukraine nutzen AfD und Republikaner das Vokabular der Friedensbewegung. So wird die Tragödie in Osteuropa zum Lehrstück über die Wandelbarkeit der politischen Lager.
Subventionierter Siko-Protest
:Friedenskonferenz will Zuschüsse juristisch erstreiten
Streit um 6500 Euro: Die Organisatoren der Münchner Friedenskonferenz wehren sich gegen die Streichung der städtischen Zuwendung.
Skandinavien
:Allein gegen die Nato
Schweden gehört seit Kurzem dem Verteidigungsbündnis an. Aber was sagen die dazu, die immer dagegen waren? Zu Besuch bei Aktivistinnen, die den Abschied des Landes von der Neutralität für "völlig undemokratisch" halten.
Demonstrationen
:Ostermarsch-Teilnehmer fordern Abrüstung und Diplomatie
Auf rund 70 Veranstaltungen demonstrieren Menschen in Deutschland für Frieden und ein Ende von Waffenlieferungen. Doch die Teilnehmenden sind sich nicht immer einig.
Friedensbewegung
:Ostermärsche in vielen deutschen Städten
Die diesjährigen Ostermärsche stehen ganz im Zeichen der Kriege in Nahost und der Ukraine. Während einige mit mehr Teilnehmern als im Vorjahr rechnen, warnt Bundeskanzler Scholz vor einer Sehnsucht nach Frieden um jeden Preis.
Protest gegen Münchner Sicherheitskonferenz
:Siko-Gegner wollen Tagungsort mit Menschenkette "umzingeln"
Aktivisten planen eine Demonstration mit Tausenden Teilnehmern. Die Stadt München fürchtet offenbar einseitig israelkritische oder putinfreundliche Reden auf der Friedenskonferenz.
Auch ohne Zuschuss
:Veranstalter halten an Friedenskonferenz fest
Kurzfristig will die Stadt ihren seit Jahren gezahlten Zuschuss zur Gegenveranstaltung der Münchner Sicherheitskonferenz streichen. Die Organisatoren sind schwer irritiert. Auch, weil keiner mit ihnen gesprochen hat.
Alexander Radwan will nicht auf "Suggestivfragen" reagieren
:Schweigen über Krieg und Frieden
Die Friedensinitiative Bad Tölz-Wolfratshausen schickt Fragen an Bundestagsabgeordnete zur Militärhilfe für die Ukraine und wird kaum beachtet.
MeinungDemonstration in Berlin
:Wagenknechts Rhetorik und Wagenknechts Masche
Ihr Auftritt zeigt, wie Sahra Wagenknecht mit dem rechten Rand spielt. Sie wird sich entscheiden müssen, ob sie mehr sein will als eine Populistin.
MeinungPrantls Blick
:Die weißen Tauben sind müde
Wenn eine Verteidigungstüchtigkeit Deutschlands angeblich nicht mehr ausreicht und "Kriegstüchtigkeit" hergestellt werden soll - dann muss eine neue, große Friedensbewegung wachsen.
Demonstration in Berlin
:"Was dieser kriegsbesoffene Haufen so von sich gibt"
Einige Tausend Menschen demonstrieren am Brandenburger Tor "für den Frieden". Dass darunter nicht alle das Gleiche verstehen, wird nicht nur bei der Rede der ehemaligen Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht deutlich.
Krieg in Nahost
:Den Glauben an einen Frieden lässt er sich nicht nehmen
Jossi Beilin, Architekt des Oslo-Abkommens, hält eine israelische Bodenoffensive gegen die Hamas zwar für unausweichlich. Doch dann sieht er die Zeit gekommen für eine Zwei-Staaten-Lösung.
MeinungPrantls Blick
:Sein Freund, der Feind
Von den Wirrungen der Friedenssuche: Erinnerungen an den israelischen Aktivisten Uri Avnery, der kurz vor dem Hamas-Massaker hundert Jahre alt geworden wäre.
Proteste
:"Das syrische Volk hat alles verloren"
In Teilen Syriens ziehen die Menschen wieder auf die Straße, um gegen das Regime von Baschar al-Assad zu demonstrieren. Doch es gibt auch Initiativen, die einen Ausweg bieten möchten.
Fünf für München
:Frieden und Queerness
Der Rapper und Comedian Freez organisiert ein Abschieds-Festival, Ayzit Bostan lädt in ihren Palast und Heidi Manzolt ehrt Eleonore Romberg - die Münchnerinnen und Münchner der Woche.
Protest gegen Auftritt von Daniele Ganser in München
:"Unverständlich und gefährlich"
Daniele Ganser gilt als Star der verschwörungsideologischen Szene. Die Israelitische Kultusgemeinde, der Antisemitismus-Beauftragte und andere Experten üben scharfe Kritik am geplanten Auftritt des Schweizer Historikers im Münchner Circus Krone. Dort versteht man die ganze Aufregung nicht.
Krieg in der Ukraine
:Über die Wege zum Frieden
Der Historiker Peter Brandt hat einen Appell für Frieden veröffentlicht. In der SZ antwortete Gerhart Baum. Nun tragen SZ-Leserinnen und -Leser zur Diskussion bei.
Friedensbewegung
:Der Krieg und das Unbehagen
Frieden wollen alle. Einige treibt dieser Wunsch auf die Straße, aber eine kraftvolle Bewegung erwächst daraus nicht. Wer nach den Ursachen sucht, stößt auf irritierende Gedankengebäude und viele alte Männer.
Peter Brandt
:"Manchmal muss man verhandeln, um überhaupt zu Verhandlungen zu finden"
Der Historiker Peter Brandt hat einen umstrittenen Friedensappell veröffentlicht. Warum Willy Brandts Sohn der Ansicht ist, dass die Interessen Moskaus mehr berücksichtigt werden müssen.
ExklusivOlexander Scherba im Interview
:"Die Friedensmärsche sind eine Bewegung von verwirrten Menschen und Zynikern"
Olexander Scherba erklärt, warum die kommende ukrainische Offensive so wichtig wird. Seine Empörung über die Friedensbewegung im Westen kann der ukrainische Diplomat dabei nicht verhehlen.
14 Monate nach russischer Invasion
:Ukraine bereitet neue Offensive vor
Nato-Generalsekretär Stoltenberg reist nach Kiew und sagt weitere Unterstützung des Bündnisses zu. Präsident Selenskij kündigt an, zusätzliche Truppen in die "schwierigsten Gebiete" zu verlegen.