Friedensbewegung

Demos in der Innenstadt
:Der Rest vom Protest

In der Altstadt demonstrieren am Samstag Tausende auf weiteren Kundgebungen mit höchst unterschiedlichem Zulauf.

Von Joachim Mölter und Emily Joy Neumann

Treffen von Politikern und Militärs
:Auch ausländische Polizisten schützen Münchner Sicherheitskonferenz

Weil viele Beamte im Einsatz sind, um Faschingsumzüge zu bewachen, setzt die Polizei bei der Großveranstaltung erstmals auf Hilfe aus anderen Ländern. Rund um das Treffen von Politikern und Militärs soll es mehr als 20 Demonstrationen geben.

Von Joachim Mölter

Streit über Reinhard Meys Friedenslied „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“
:Die Antikriegskrieger

Wurde Reinhard Meys Song „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“ vom SWR gecancelt? Nun, nein. Eher schon ist der Fall ein Lehrstück über die Macht alternativer Fakten.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

MeinungNahost-Konflikt
:Frieden ist ein großes Wort im Angesicht dieser Kriege

Warum Donald Trumps geplanter Deal mit Israel zwar Hoffnung macht – mit echtem Frieden aber kaum etwas zu tun hat.

SZ PlusGastbeitrag von Joana Osman

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:BSW-Demo: Schwarz-rot-goldene Friedenstauben

Wer auf der Demonstration gegen den Gaza-Krieg in Berlin geredet hat, wer sie besucht hat und was die Teilnehmer bewegt.

Von Meredith Haaf und Lars Langenau

Sahra Wagenknecht
:„Jeder Krieg ist ein Verbrechen“

Für die Forderungen nach „Frieden statt Wettrüsten“ und „Stoppt den Völkermord in Gaza“ stellen sich Tausende Menschen vor das Brandenburger Tor. Ein ungewöhnliches Bündnis aus Politikern und Künstlern skandiert ein entschlossenes „Nein“ zum Krieg.

SZ PlusVon Katharina Erschov und Meredith Haaf

Gaza und Ukraine
:Wagenknecht und der Fleischwolf

Mit dem Rapper Massiv und dem Schauspieler Dieter Hallervorden ruft die BSW-Vorsitzende dazu auf, am Samstag in Berlin für Frieden in Gaza und in der Ukraine zu demonstrieren. Sie warnt vor einem „großen Krieg“ in Europa.

SZ PlusVon Christian Zaschke

Historie
:„Dem Militarismus keinen Mann und keinen Groschen“

Ukraine, Gaza, Iran: Die Welt steht im Bann zerstörerischer Kriege, doch um die Friedensbewegung ist es still geworden. Die Geschichte einer einst so wirkmächtigen Strömung, die heute ihre Position sucht.

Von Wolfgang Janisch

Neuer Wehrdienst
:„Als wäre der Soldatenberuf das einzig Sinnvolle“

Die Friedensbewegung stemmt sich gegen Aufrüstung und den neuen Wehrdienst. Mittendrin ein früherer Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten. Beratungen zur Verweigerung haben Zulauf.

SZ PlusVon Georg Ismar

Pazifismus
:Feuer nicht mit Feuer löschen

Der Pazifismus hat es schwer in Zeiten, in denen Milliarden in die Rüstung gesteckt werden. Ein SZ-Kommentator verteidigt die Idee dennoch – zwei Leser pflichten ihm bei.

MeinungEnergie
:Zurück in die Vergangenheit? Bloß nicht!

Her mit den Verbrenner-Autos, weg mit den Wärmepumpen – Klimaschutz? Egal. Man hat den Eindruck, dass hier gerade einiges zurückgedreht wird, wider jede Vernunft. Was für ein Fehler.

SZ PlusEssay von Silvia Liebrich

MeinungGenozid vor 30 Jahren
:Die Welt hat aus Srebrenica manch wichtige Lehre gezogen – und manche leider nicht

Der Massenmord an Muslimen im Juli 1995 durch serbische Terrormilizen hat die internationale Sicherheitspolitik verändert. Und doch: Es kann wieder geschehen, an vielen Orten der Welt.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

MeinungSicherheitspolitik
:Der Pazifismus ist nicht tot, sondern nötiger denn je

Hilft gegen Russlands Feldzug nichts anderes als Aufrüsten, gegen Irans nukleare Träume nur noch die Zerstörung der Atomanlagen? Hinter solchen Ratschlägen steht ein großes Missverständnis.

SZ PlusKommentar von Wolfgang Janisch

Friedensbewegung
:Ostermarsch-Teilnehmer kritisieren Aufrüstungspläne

In einigen Städten ist der Zulauf bei den Demonstrationen größer als im vergangenen Jahr. Aber es gibt auch deutliche Kritik – von „falschem Pazifismus“ ist zum Beispiel die Rede.

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Zeitenwende und Wehrdienst: Die Kirche sucht nach einer zeitgemäßen Friedensbotschaft

Vor allem an Ostern senden die katholische und evangelische Kirche Friedensbotschaften. Aber: Sind die noch zeitgemäß?

Von Johannes Korsche, Annette Zoch

MeinungPrantls Blick
:Wie wir den Frieden lernen

Das „Friedenstier“ lebt in Kinderbüchern, aber nicht in der aktuellen Politik. Dort ist von Bewaffnung und Aufrüstung die Rede. Gedanken zu den Koalitionsverhandlungen und zur „Münchner Bücherschau junior“.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

„Man muss auf diesen Putin zugehen“
:Was die Friedensaktivistin Maria Feckl antreibt

Die Organisatorin der Münchner Friedenskonferenz, einer Gegenveranstaltung zur Sicherheitskonferenz, hat klare Positionen, zum Ukraine-Krieg und zum Israel-Palästina-Konflikt. Und sagt: „Wir stellen die Fragen, die gestellt werden müssen.“

SZ PlusVon Bernd Kastner

Münchner Sicherheitskonferenz
:Die Polizei zeigt sich vorbereitet - im Ernstfall auch auf hybride Attacken

In den Einsatzplänen kommen auch Szenarien wie Sabotage im Auftrag Russlands und anti-israelische Ausschreitungen vor. Doch auch ohne Worst-Case-Situationen ist die Münchner Konferenz eine Herausforderung für die Sicherheitskräfte.

Von Martin Bernstein

Proteste in München
:Palästina-Konflikt dominiert Aktionen der Sicherheitskonferenz-Gegner

Ein Redner, der die Shoah relativiert, Pro-Palästina-Aufrufe und eine neue Demonstrationsroute, die in die Nähe des Generalkonsulats des Staates Israel führt: Die Protestpläne der linken Friedensbewegung gegen die Sicherheitskonferenz lassen ein klares Ziel erkennen.

SZ PlusVon Martin Bernstein

Vom 14. bis 16. Februar
:Warum die Sicherheitskonferenz die Polizei dieses Jahr besonders herausfordert

Es könnte das bisher größte Treffen im Bayerischen Hof werden. 60 Staats- und Regierungschefs werden erwartet, unter ihnen auch der US-Vizepräsident. Doch nicht allein diese Rekordkulisse bestimmt die schwierige Sicherheitslage.

Von Martin Bernstein

Internationale Münchner Friedenskonferenz
:Katholische Akademie kündigt Saal-Vertrag für Münchner Friedenskonferenz

Aktivisten laden im Februar zur Diskussion über Krieg und Frieden. Sprechen soll unter anderem die umstrittene UN-Sonderberichterstatterin für Palästina. Wurde die Raum-Buchung deshalb storniert?

Von Bernd Kastner

Friedenspolitik
:Die Fehler der Ukraine-Unterstützer

Wie konnten AfD und Wagenknecht-Partei den Friedensbegriff kapern? Der Grünen-Veteran Winfried Nachtwei rät, Zwischentöne zu tolerieren. Und warnt zugleich vor den Russlandfreunden.

SZ PlusVon Georg Ismar

Linkes Plädoyer „Worte statt Waffen“
:Der Friedenspfad, der an Russlands Grenze endet

Der Linkenpolitiker Jan van Aken weiß viel über internationale Konflikte. Aber über den Imperator im Kreml weiß er zu wenig, als dass seine Skizzen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine realistisch sein könnten.

SZ PlusRezension von Claus Leggewie

US-Langstreckenwaffen in Deutschland
:Unsicherheit über Sicherheitspolitik

Rüdiger Lüdeking, ehemaliger Mitarbeiter beim Auswärtigen Amt, stellt die Sinnhaftigkeit der Stationierung amerikanischer Langstreckensysteme in Deutschland infrage. SZ-Leser sind geteilter Meinung.

Jürgen Habermas: „Gespräche“
:Muss man sich Sorgen um Habermas’ Philosophie machen?

Auch für Neulinge: Jürgen Habermas geht in einem Interview-Band noch einmal zentrale Punkte seines Schaffens durch. Vor nötigen Gedanken zu Krieg und Gegenwart scheut er zurück.

SZ PlusVon Thomas Meyer

Großkundgebungen
:Klima, Frieden und „Reichsbürger“: Heißes Wochenende für Münchens Polizei

Hunderte Beamtinnen und Beamte müssen vier Versammlungen schützen – und schauen, dass die sich nicht in die Quere kommen. Die „Letzte Generation“ kündigt einen 24-Stunden-Protest mit „ungehorsame Versammlungen“ an.

Von Martin Bernstein

1. September
:Gewerkschaften wollen sich den Antikriegstag nicht wegnehmen lassen

Auf dem Münchner Königsplatz soll es gegen Hochrüstung und Sozialabbau gehen – und gegen „AfD-affine Gruppierungen“ aus der Querdenker-Szene.

Von Martin Bernstein

MeinungVerteidigung
:Die Friedensbewegung hat die Kraft der protestierenden Hoffnung verloren

Der deutsche Verteidigungsminister begründet die Aufrüstung mit einer militärischen „Fähigkeitslücke“. An so einer Lücke leidet auch die Friedensbewegung.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

MeinungVerteidigung
:Trump ist nicht Reagan, Putin nicht Gorbatschow. Und wer 1982 gegen Raketen war, sollte heute noch einmal überlegen

Die Nachrüstung der Gegenwart unterscheidet sich fundamental von derjenigen von vor 45 Jahren. Was die Friedensbewegung damals erreicht hat – und was heute anders ist.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Ukraine-Debatte
:Der plötzliche Pazifismus am rechten Rand

Im Streit um die US-Militärhilfe für die Ukraine nutzen AfD und Republikaner das Vokabular der Friedensbewegung. So wird die Tragödie in Osteuropa zum Lehrstück über die Wandelbarkeit der politischen Lager.

SZ PlusGastbeitrag von Volker Weiß

Subventionierter Siko-Protest
:Friedenskonferenz will Zuschüsse juristisch erstreiten

Streit um 6500 Euro: Die Organisatoren der Münchner Friedenskonferenz wehren sich gegen die Streichung der städtischen Zuwendung.

Von Joachim Mölter

Skandinavien
:Allein gegen die Nato

Schweden gehört seit Kurzem dem Verteidigungsbündnis an. Aber was sagen die dazu, die immer dagegen waren? Zu Besuch bei Aktivistinnen, die den Abschied des Landes von der Neutralität für "völlig undemokratisch" halten.

SZ PlusVon Alex Rühle

Demonstrationen
:Ostermarsch-Teilnehmer fordern Abrüstung und Diplomatie

Auf rund 70 Veranstaltungen demonstrieren Menschen in Deutschland für Frieden und ein Ende von Waffenlieferungen. Doch die Teilnehmenden sind sich nicht immer einig.

Friedensbewegung
:Ostermärsche in vielen deutschen Städten

Die diesjährigen Ostermärsche stehen ganz im Zeichen der Kriege in Nahost und der Ukraine. Während einige mit mehr Teilnehmern als im Vorjahr rechnen, warnt Bundeskanzler Scholz vor einer Sehnsucht nach Frieden um jeden Preis.

Protest gegen Münchner Sicherheitskonferenz
:Siko-Gegner wollen Tagungsort mit Menschenkette "umzingeln"

Aktivisten planen eine Demonstration mit Tausenden Teilnehmern. Die Stadt München fürchtet offenbar einseitig israelkritische oder putinfreundliche Reden auf der Friedenskonferenz.

Von Heiner Effern

Auch ohne Zuschuss
:Veranstalter halten an Friedenskonferenz fest

Kurzfristig will die Stadt ihren seit Jahren gezahlten Zuschuss zur Gegenveranstaltung der Münchner Sicherheitskonferenz streichen. Die Organisatoren sind schwer irritiert. Auch, weil keiner mit ihnen gesprochen hat.

Von Heiner Effern und Joachim Mölter

Alexander Radwan will nicht auf "Suggestivfragen" reagieren
:Schweigen über Krieg und Frieden

Die Friedensinitiative Bad Tölz-Wolfratshausen schickt Fragen an Bundestagsabgeordnete zur Militärhilfe für die Ukraine und wird kaum beachtet.

Von Veronika Ellecosta

MeinungDemonstration in Berlin
:Wagenknechts Rhetorik und Wagenknechts Masche

Ihr Auftritt zeigt, wie Sahra Wagenknecht mit dem rechten Rand spielt. Sie wird sich entscheiden müssen, ob sie mehr sein will als eine Populistin.

SZ PlusKommentar von Angelika Slavik

MeinungPrantls Blick
:Die weißen Tauben sind müde

Wenn eine Verteidigungstüchtigkeit Deutschlands angeblich nicht mehr ausreicht und "Kriegstüchtigkeit" hergestellt werden soll - dann muss eine neue, große Friedensbewegung wachsen.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Demonstration in Berlin
:"Was dieser kriegsbesoffene Haufen so von sich gibt"

Einige Tausend Menschen demonstrieren am Brandenburger Tor "für den Frieden". Dass darunter nicht alle das Gleiche verstehen, wird nicht nur bei der Rede der ehemaligen Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht deutlich.

Von Angelika Slavik

Krieg in Nahost
:Den Glauben an einen Frieden lässt er sich nicht nehmen

Jossi Beilin, Architekt des Oslo-Abkommens, hält eine israelische Bodenoffensive gegen die Hamas zwar für unausweichlich. Doch dann sieht er die Zeit gekommen für eine Zwei-Staaten-Lösung.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

MeinungPrantls Blick
:Sein Freund, der Feind

Von den Wirrungen der Friedenssuche: Erinnerungen an den israelischen Aktivisten Uri Avnery, der kurz vor dem Hamas-Massaker hundert Jahre alt geworden wäre.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Proteste
:"Das syrische Volk hat alles verloren"

In Teilen Syriens ziehen die Menschen wieder auf die Straße, um gegen das Regime von Baschar al-Assad zu demonstrieren. Doch es gibt auch Initiativen, die einen Ausweg bieten möchten.

Von Sina-Maria Schweikle

Fünf für München
:Frieden und Queerness

Der Rapper und Comedian Freez organisiert ein Abschieds-Festival, Ayzit Bostan lädt in ihren Palast und Heidi Manzolt ehrt Eleonore Romberg - die Münchnerinnen und Münchner der Woche.

Von Sabine Buchwald, Sonja Niesmann und Stefanie Witterauf

Protest gegen Auftritt von Daniele Ganser in München
:"Unverständlich und gefährlich"

Daniele Ganser gilt als Star der verschwörungsideologischen Szene. Die Israelitische Kultusgemeinde, der Antisemitismus-Beauftragte und andere Experten üben scharfe Kritik am geplanten Auftritt des Schweizer Historikers im Münchner Circus Krone. Dort versteht man die ganze Aufregung nicht.

SZ PlusVon Martin Bernstein

Krieg in der Ukraine
:Über die Wege zum Frieden

Der Historiker Peter Brandt hat einen Appell für Frieden veröffentlicht. In der SZ antwortete Gerhart Baum. Nun tragen SZ-Leserinnen und -Leser zur Diskussion bei.

Friedensbewegung
:Der Krieg und das Unbehagen

Frieden wollen alle. Einige treibt dieser Wunsch auf die Straße, aber eine kraftvolle Bewegung erwächst daraus nicht. Wer nach den Ursachen sucht, stößt auf irritierende Gedankengebäude und viele alte Männer.

SZ PlusVon Detlef Esslinger

Peter Brandt
:"Manchmal muss man verhandeln, um überhaupt zu Verhandlungen zu finden"

Der Historiker Peter Brandt hat einen umstrittenen Friedensappell veröffentlicht. Warum Willy Brandts Sohn der Ansicht ist, dass die Interessen Moskaus mehr berücksichtigt werden müssen.

SZ PlusInterview von Detlef Esslinger

ExklusivOlexander Scherba im Interview
:"Die Friedensmärsche sind eine Bewegung von verwirrten Menschen und Zynikern"

Olexander Scherba erklärt, warum die kommende ukrainische Offensive so wichtig wird. Seine Empörung über die Friedensbewegung im Westen kann der ukrainische Diplomat dabei nicht verhehlen.

SZ PlusInterview von Cathrin Kahlweit

14 Monate nach russischer Invasion
:Ukraine bereitet neue Offensive vor

Nato-Generalsekretär Stoltenberg reist nach Kiew und sagt weitere Unterstützung des Bündnisses zu. Präsident Selenskij kündigt an, zusätzliche Truppen in die "schwierigsten Gebiete" zu verlegen.

Von Cathrin Kahlweit

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