Frieden

Nahost
:Alle Geiseln sind zurück, doch Gazas Zukunft ist ungewiss

Der Fund des toten Ran Gvili, der letzten Geisel der Hamas, ist ein bewegender Moment für Israel – und könnte auch einen Fortschritt in Trumps Friedensplan bedeuten. Inwieweit dieser tatsächlich umgesetzt wird, ist unsicher.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

MeinungNaher Osten
:Die Technokraten werden Gaza helfen, nicht Trumps seltsamer Friedensrat

Der amerikanische Präsident will eine Art Aufsichtsrat der Länder der Welt ins Leben rufen. Wer dauerhaft dabei sein möchte, soll eine Milliarde Dollar zahlen. Dabei ist ein anderes Gremium viel nützlicher.

SZ PlusKommentar von Bernd Dörries

Nahost
:Dauerhafter Sitz in Trumps „Friedensrat“ soll eine Milliarde Dollar kosten

Der Rat soll sich eigentlich mit dem Wiederaufbau Gazas beschäftigen, jetzt scheinen die Ziele doch breiter gestreut zu sein. Mehrere Staatschefs haben Einladungen erhalten. Die Besetzung eines untergeordneten Exekutiv-Gremiums verärgert Israels Premier Netanjahu.

Ukrainekrieg
:Schicksalstage in Berlin

Bei den Verhandlungen in Berlin steht Europa an der Seite der Ukraine. Denn Trumps Männer sind keine Verbündeten mehr. Es sind Leute, vor denen Merz den ukrainischen Präsidenten gern schützen würde.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Habermas-Gastbeitrag
:Was ist die Gefahr? Was die Antwort?

Der Philosoph Jürgen Habermas plädiert in der SZ für ein geeintes Europa als Antwort auf die Krisen der Weltpolitik. Die Leserinnen und Leser haben verschiedene Anmerkungen zu seinem Gastbeitrag.

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Trumps Ukraine-Plan: Make money, not war

Geschäfte mit Russland sind der eigentliche Zweck der amerikanisch-russischen Gespräche über die Ukraine.

Von Florian Hassel und Lars Langenau

Ukraine
:„Das Land steht vor einem der schwersten Momente in seiner Geschichte“

Schon wieder wird die Ukraine von der US-Regierung zu einem Plan für einen Frieden gedrängt, der eher eine Kapitulation bedeutet. Ein Dilemma für Präsident Selenskij – wie viel Spielraum hat er? In einer dramatischen Videobotschaft wendet er sich an die Ukrainer.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

Russland, Ukraine
:Welcher Frieden wäre realistisch?

Leserinnen- und Leserkommentare zu einer europäischen Friedensordnung jenseits des Ukraine-Krieges.

Museum in Berlin
:So sieht der Krieg aus

Seit 1925 versucht ein kleines Museum in Berlin, die Menschen vom Pazifismus zu überzeugen. Krieg ist entsetzlich. Aber was tun gegen einen Aggressor wie Putin?

SZ PlusVon Katharina Erschov

Meinung„Friedensdenkschrift“
:Die evangelische Kirche macht Pazifisten zu Zaungästen

Natürlich wird man Putin nicht mit Liedern und Kerzen an seinem Aggressionskurs hindern können. Doch in diesem Text kommt einiges zu kurz.

SZ PlusKommentar von Annette Zoch

MeinungNahost-Konflikt
:Wenn Frieden es hier schaffen kann, kann er es überall schaffen

Auch wenn die Kämpfe in Gaza nach den Ankündigungen von Benjamin Netanjahu wieder aufzuflammen drohen: Die Friedensverträge der Region sind besser als ihr Ruf. Die Entscheider von heute sollten sich daran erinnern.

SZ PlusGastbeitrag von Yuval Noah Harari

Friedenspreis an Karl Schlögel
:„Von der Ukraine lernen, heißt furchtlos und tapfer sein“

Der Osteuropa-Historiker Karl Schlögel erhält in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels – und hält eine aufrüttelnde Rede über den Krieg.

SZ PlusVon Jens-Christian Rabe

MeinungFriedenshoffnung in Nahost
:Findet Netanjahu eine Exit-Strategie aus dem Krieg – und will er sie überhaupt?

Der Friedensplan der USA setzt Israel und die islamistische Hamas unter enormen Druck. Und womöglich kann es sich die Regierung in Jerusalem diesmal nicht leisten, die Amerikaner zu verärgern.

SZ PlusKommentar von Kristiana Ludwig

Right Livelihood Award
:Alternativer Nobelpreis für Aktivisten aus Asien und Afrika

Der Preis wird seit 1980 an Menschen vergeben, die sich in besonderer Weise für Klima- und Umweltschutz, Menschenrechte, Gerechtigkeit und Frieden einsetzen.

MeinungKrieg in Gaza
:Trump besinnt sich auf die Rolle der USA als Ordnungsmacht im Nahen Osten – vielleicht

Der Friedensplan des US-Präsidenten dürfte nicht nach dem Geschmack des israelischen Regierungschefs Netanjahu sein. Doch das Vorhaben, das einen „der großartigsten Tage der Zivilisation“ (Trump) bringen soll, hat viele Tücken.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:BSW-Demo: Schwarz-rot-goldene Friedenstauben

Wer auf der Demonstration gegen den Gaza-Krieg in Berlin geredet hat, wer sie besucht hat und was die Teilnehmer bewegt.

Von Meredith Haaf und Lars Langenau

MeinungVerteidigungspolitik
:Bombenstimmung: Europa sucht sein Heil in Atomwaffen

Ihr Zerstörungspotenzial ist apokalyptisch. Doch achtzig Jahre nach Hiroshima ist die Gefahr eines nuklearen Krieges nicht geschwunden, sondern gewachsen. Auf der Suche nach Friedensklugheit.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

MeinungSicherheitspolitik
:Der Pazifismus ist nicht tot, sondern nötiger denn je

Hilft gegen Russlands Feldzug nichts anderes als Aufrüsten, gegen Irans nukleare Träume nur noch die Zerstörung der Atomanlagen? Hinter solchen Ratschlägen steht ein großes Missverständnis.

SZ PlusKommentar von Wolfgang Janisch

MeinungPrantls Blick
:Wie die SPD wieder eine kluge Partei werden könnte

Die SPD hat eine lange Tradition als Friedenspartei. Doch auch sie denkt allein in Abschreckungskategorien, lässt abweichende Meinungen kaum zu. Das Ringen darum, wie „Frieden schaffen“ geht, braucht Raum – zum Beispiel auf dem Parteitag am kommenden Wochenende.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Kinderbücher
:Politik mit und ohne Blabla

Hass und Vorurteile erleben oft schon Kinder. Ein paar Bücher für jedes Alter versuchen, mit wunderbaren Bildern und Ideen dagegen stark zu machen – ohne zu bevormunden.

SZ PlusVon Christine Knödler

MeinungPismestrovic
:Fachkräftemangel bei Friedenstauben

Aktuelles Lexikon
:Sipri

Abkürzung für ein Institut von Friedensforschern, die der Welt gerade wieder vorrechnen, wie viel Geld diese für Waffen ausgibt.

Von Joachim Käppner

SZ MagazinFragebogen zur Zeitenwende
:Kennen Sie den Weg zum nächsten Bunker?

Frieden und Freiheit sind gefährdet wie lange nicht. Aber was heißt das für jede Einzelne und jeden Einzelnen? Wir haben 25 Fragen gesammelt, die Sie sich jetzt ehrlich beantworten sollten.

SZ Plus

Russland
:Kommt der Kreml mit Frieden überhaupt zurecht?

Moskau reagiert verhalten auf die Initiative zur Waffenruhe. Ein Ende des Kriegs könnte negative Folgen haben für die Wirtschaft, und der Staat müsste die Repressionen aufrechterhalten, um seine Kontrolle nicht zu verlieren.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Kurden in Syrien
:„Ziehen die Amerikaner ab, fürchte ich Unruhen“

Mazloum Abdi befehligt die „Demokratischen Kräfte Syriens“, sie kontrollieren den Norden und Osten Syriens und waren maßgeblich im Kampf gegen den IS. Er spricht darüber, was ein Abzug der US-Truppen aus der Region bedeuten würde – und über die Friedensbotschaft des PKK-Führers Öcalan.

Interview:  Raphael Geiger

Kurden
:PKK-Anführer Öcalan fordert Ende des Kampfs gegen die Türkei

Der inhaftierte Gründer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei ruft deren Mitglieder dazu auf, die Waffen niederzulegen und alle Gruppen aufzulösen. Das wäre das Ende eines mehr als 40-jährigen blutigen Konflikts.

MeinungPrantls Blick
:Lovely Rita, lonely Rita

Die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth wird am Montag 88 Jahre alt. Sie hat ihren Christdemokraten den Feminismus und ein Stück Liberalität beizubringen versucht. Aber der Merz-CDU fehlt der feine Geist der alten Dame.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Der Papst und sein Wirken
:Friede sei mit euch

Wofür steht Papst Franziskus? Wenn es nach ihm geht: vor allem für Pazifismus. Eindrücke von seiner praktischen Friedensmission.

SZ PlusVon Marc Beise

MeinungBundestagswahlkampf
:In Umfragen wird Merz längst zum neuen Kanzler ausgerufen. Aber er sollte sich nicht zu früh freuen

Sicherheiten und Unsicherheiten: Über die Frage, wer zuletzt lachen wird bei der Bundestagswahl – Friedrich Merz oder Olaf Scholz.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Team Trump
:Der Sondergesandte mit dem Plan

Keith Kellogg soll für Donald Trump mit der Ukraine und Russland verhandeln. Was bedeutet die Nominierung des früheren Drei-Sterne-Generals für Europa?

SZ PlusVon Fabian Fellmann

SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts
:Ihr Vater ist Ukrainer. Was haben Sie von ihm gelernt, Vassili Golod?

Der ARD-Korrespondent in Kyjiw im Interview ohne Worte über sein Gespräch mit Wolodymyr Selenskyj, seine Botschaft an Putin und seinen Rap-Podcast.

Fotos von Heinz Augé

MeinungKrieg in Nahost
:Netanjahu feiert einen gefährlichen Triumph

Die Waffenruhe in Libanon ist ein erster Schritt, aber noch kein Frieden. Den gibt es nur, wenn ihn auch wirklich alle wollen. Und danach sieht es weiterhin nicht aus.

SZ PlusKommentar von Peter Münch

David Grossman im NS-Dokuzentrum in München
:Das denkende Herz

Voller Trauer und Empathie erzählt der israelische Schriftsteller und Friedensaktivist David Grossman vom Leben nach dem 7. Oktober. Erst ein Jahr danach könne er wieder schreiben – und empfinde Freude daran.

SZ PlusVon Bernd Kastner

Oslo
:Friedensnobelpreis geht an japanische Anti-Atomwaffen-Organisation Nihon Hidankyo

Die Organisation wird damit für ihren Einsatz für eine Welt frei von Atomwaffen geehrt. Das teilt das norwegische Nobelkomitee in Oslo mit.

MeinungPrantls Blick
:Weil Sisyphos erschossen wurde

Wie die Hoffnung aus dem Nahen Osten verschwand und wie an ihre Stelle die Eskalation der Gewalt trat. Wo sind die Knotenlöser?

SZ PlusVon Heribert Prantl

Linkes Plädoyer „Worte statt Waffen“
:Der Friedenspfad, der an Russlands Grenze endet

Der Linkenpolitiker Jan van Aken weiß viel über internationale Konflikte. Aber über den Imperator im Kreml weiß er zu wenig, als dass seine Skizzen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine realistisch sein könnten.

SZ PlusRezension von Claus Leggewie

Austausch mit Benjamin Idriz
:„Der Frieden ist heilig“

Der Tag der offenen Moschee in Penzberg steht unter dem Motto „Life Matters: Jedes Leben zählt“. Bei den Begegnungen kommt es zu Gesprächen über den Islam, die Situation in Nahost und den brennenden Wunsch nach Waffenruhe.

Von Paul Schäufele

Meinungstoleranz statt Spaltung
:Respekt und Aufklärung als Rezept gegen Dogmatiker

Für einen friedvollen und gelingenden gesellschaftlichen Diskurs kann man von der griechischen Antike lernen. Ein Auftrag für Schulen und Universitäten.

Prantls Blick
:Krieg, Terror und wächserne Nasen

Religion soll Frieden stiften, nicht Gewalt säen – in der Ukraine und im Nahen Osten. Eine Hoffnung wider den Augenschein.

SZ PlusVon Heribert Prantl

MeinungUkraine
:Selenskij bringt vor der Welt den letzten Mut der Verzweiflung auf

Der ukrainische Präsident wirbt für eine Siegesstrategie. Allein: Glaubt Joe Biden daran? Ist der Ukraine noch zu helfen? Zur Frage, ab wann es für Russland nichts mehr zu gewinnen gibt.

SZ PlusKommentar von Stefan Kornelius

MeinungParteien
:Das BSW könnte eine Bereicherung sein. Doch die Partei folgt ihrer Chefin blindlings in jede Sackgasse

Sahra Wagenknecht erklärt, wie sie in der Ukraine Frieden schaffen will. Ihre Pläne sind verstörend – und Ausdruck einer vergebenen Chance.

SZ PlusKommentar von Angelika Slavik

Wahl in Sachsen und Thüringen
:Migration, Frieden. Und sonst so?

Was erwarten die Bürger von der Landespolitik in Dresden und Erfurt? Im Wahlkampf hat das nur am Rande eine Rolle gespielt.

Von Johannes Bauer

Nahost
:Jordaniens Außenminister sucht den Frieden – und ist der Mann zwischen allen Stühlen

Ayman Safadi fordert eine Waffenruhe in Gaza, andernfalls drohe „der Abgrund des Krieges“. Über einen, der Israel scharf kritisiert – und dessen Land den jüdischen Staat erst im April verteidigt hat.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Raketendebatte in der SPD
:Die Entfremdung

Olaf Scholz und Rolf Mützenich kämpften früher gegen US-Raketen in Deutschland. Nun macht diese Frage den Kanzler und den SPD-Fraktionschef zu Gegenspielern. Besuch bei einem einstigen Weggefährten, der sich wundert.

SZ PlusVon Georg Ismar

BSW und Linke
:Man kennt und schätzte sich

Vor den Wahlen im Osten kämpft die Linke mit dem Bedeutungsverlust, während das Bündnis Sahra Wagenknecht in Umfragen triumphiert. Die Gemeinsamkeiten sind groß, und genau da wird es kompliziert.

SZ PlusVon Johannes Bauer

MeinungUkraine-Konferenz
:Das wichtigste Ergebnis: ein Foto

Auf dem Bürgenstock zeigen 90 Staaten, dass sie für einen russischen Diktatfrieden nicht zur Verfügung stehen. Die große Frage ist, wie lange das so bleibt.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Vor der Ukraine-Konferenz
:Wie Moskau Zwietracht sät

Präsident Selenskij will in der Schweiz über einen Friedensplan sprechen. Mehr als 160 Länder waren eingeladen, doch der Kreml tut alles, um möglichst viele von der Konferenz fernzuhalten. Das zeigt, wie wichtig das Treffen ist.

SZ PlusVon Silke Bigalke

MeinungEuropawahl
:Die Ampel muss sich Sorgen machen

Der Bundeskanzler hat dem Wahlkampf der SPD dezidiert sein Gesicht gegeben, deswegen ist der historische Misserfolg der Partei auch sein eigener. Auch die Regierungskoalition als Ganzes hat schwer verloren. Das lässt Schlüsse zu für die Bundestagswahl 2025.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

SZ MagazinDas Beste aus aller Welt
:Ein Sprung über die Schatten der Vergangenheit

Könnte es sein, dass in Europa auch deshalb relativer Friede herrscht, weil es hier früher so viele Kriege gab? Warum sich Erinnerungen und ein Bewusstsein dafür lohnen, dass nichts selbstverständlich ist.

SZ PlusVon Axel Hacke

Premiere in der Schauburg
:Menschheitsfragen auf kleinstem Raum

Der clownesken Parabel „Robinson & Crusoe“ gelingt es, große Themen wie Feindschaft und Gemeinsamkeit auf einer Dachschräge zu verhandeln.

SZ PlusKritik von Barbara Hordych

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